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Über die historische Bedeutung des Kreuzes in Münster - und der Kreuz-Eklat Baerbock und das Kreuz beim G7-Gipfel: Die Klimareligion

Warum das Kreuz in Münster zum Anti-Kriegssymbol wurde

Am Freitag, den 5. November, ist der G7-Gipfel in Münster unter Leitung von Annalena Baerbock zu Ende gegangen. Die Ergebnisse sind der Rede nicht wert. Das eigentliche Thema der ganzen Veranstaltung indessen ist, dass das Kreuz weg musste. Der „Eingriff“ geriet im Nachgang zum Eklat. Jetzt zerstört er den gleichermaßen weltläufigen wie offenherzigen Nimbus des Auswärtigen Amtes samt seiner Chefin Annalena Baerbock.

Annalena Baerbock – oder Annalenas Bock?

Auf Anordnung des Auswärtigen Amtes wurde im historischen Friedenssaal im Rathaus von Münster, wo die G7-Runde tagte, ein altes historisches Standkreuz entfernt. Im Nachhinein schiebt die deutsche Außenministerin die Verantwortung weit von sich. Das Ganze sei ohne ihr Wissen durch ihr Amt veranlasst worden. Annalena Baerbock bedauert den Vorgang. Oberbürgermeister Lewe bedauert ebenfalls. Überhaupt bedauern jetzt alle. Aber niemand stellte das übrigens künstlerisch hochwertige Kreuz von ca. 1540 wieder zurück an seinen Platz.

Das Kreuz zu Münster durchkreuzt das schöne Image

Warum hatte kein Verantwortlicher den Mut, sich der kurzsichtigen und ahistorischen Anordnung des Auswärtigen Amtes zu widersetzen! Der Friedenssaal ist ja nur deshalb Ort des G7-Gipfels geworden, um in einer Zeit, da wieder Krieg in Europa herrscht, ein Zeichen zu setzen. Denn hier wurde 1648 der westfälische Friede besiegelt. Paragraph 1 des Friedens formuliert das allgemeine umfassende Friedensgebot: „Es möge ein christlicher allgemeiner und immerwährender Friede“ herrschen (pax sit Christiana, universalis, perpetua). Der westfälische Friede steht im Namen des Kreuzes. Niemand sollte sich fortan auf das Kreuz berufen können, wenn er Krieg führte (was davor der Fall war). Dagegen kann eigentlich nur der Kriegstreiber etwas haben.

Nazis entfernten 1936 im Münsterland Kreuze

Als die Nazis 1936 befahlen, im Land Oldenburg alle Kreuze in Schulen und öffentlichen Gebäuden zu entfernen, kam es im Oldenburger Münsterland, das dem Bistum Münster unterstand, zum kollektiven Widerstand. Dieser war so vehement, das der oldenburgische Gauleiter den umstrittenen Kreuzerlass zum Teil zurücknahm. Der münsterische Bischof Clemens August Graf von Galen, der „Löwe von Münster“, dankte den Katholiken im oldenburgischen Münsterland in einem Hirtenbrief für ihren mutigen Widerstand mit den Worten, ihre Haltung möge für alle Christen weit hinaus über die Grenzen ihrer Heimat Vorbild und Beispiel sein. Ob den deutschen Kreuzabhängern und Kreuzentfernern von heute eigentlich klar ist, in welcher fatalen Kontinuität sie sich bewegen? Im Jahr 2022 sich zu weigern, das Kreuz zu entfernen, dazu braucht es wahrlich nicht viel. 1936 schon!

Zwerge

Das künstlerisch bedeutsame Standkreuz im Friedenssaal steht nicht grundlos in der sogenannten Bürgermeisterbank. Es sollte die hohen Herren daran erinnern, demütig, weise und vor allem gnädig zu urteilen und Recht zu sprechen. Das hatte Format. Unsere Politiker hingegen sind Zwerge, die sich zu Weltenlenkern aufblasen. Indem Maße, wie sie sich aufblasen, schrumpfen sie.

G7 und Annalena Baerbock: Ohne Kreuz kein Kompass?

Will man über das Menschenbild einer Epoche reden, muss man zuerst über ihr Gottesbild sprechen. Man muss nicht ans Kreuz glauben, um einen inneren Kompass zu haben. Aber mit geht es offenbar besser. Die Entbindung von Gott hat unsere Funktionseliten stark verunsichert. Gott ist tot – und wir haben ihn getötet, wird Nietzsche zitiert.

Eigentlich haben wir nur die Nabelschnur durchtrennt: Eine Entbindung. Ihr folgten dann alle weiteren. Hier wirken tektonische Kräfte. Sie umzulenken, dafür reicht die Kraft von Worten nicht. Das schafft nur eine tiefe, existentielle Krise. Religio bedeutet im Lateinischen Bindung, genauer: Rückbindung. Ist die Rückbindung zum Göttlichen gekappt, fangen die Menschen an zu schwimmen. Einige versuchen, die innere Leere mit Ersatzreligionen zu bekämpfen. Etwa mit der Klimareligion.

Annalena Baerbock G7 Klimareligion Kreuz
Von Olaf Kosinsky – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=95798598



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57 Kommentare

  1. Für Ideologien ist Religion, Familie, Kunst und Musik, ein Ausdruck von nicht gewünschter Zusammengehörigkeit.
    Wenn das zerstört oder verhindert wird, verlieren die Menschen ihren Zusammenhalt und lassen sie als einzelnes Individuum besser regieren.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Sehr guter Artikel. Und vor allem der Schluss.

    Ich würde sagen Kriegswilligkeit verträgt sich nicht mit Jesus, deswegen musste er weg.

  3. Ein gutw8ubd weiser Artikel

    1. Sorry, „ein guter und weiser Artikel“ sollte es heißen

  4. Ich bin ein weltoffener(,) deutscher Patriot mit eigener deutscher Identität(,) wie Wappen, Flagge und Jazz-Musik. In diesem Zusammenhang bin ich (auch) ein gläubiger Christ(,) in dem christlich/jüdisch geprägten Land Bundesrepublik Deutschland(,) verbunden mit dem/einem Bekenntnis zur Religionsfreiheit/gemäßigter Islam. Die Bundesministerin des Auswärtigen Annalena Baerbock ist eine politisch(e) vaterlandslose Gesellin.

    1. Richtig, sie bekennt sich nicht zu unseren Werten, sondern zu irgendwelchen anderen

    2. Zitat Ministerpräsident Franz Josef Strauß: Konservativ sein, heißt, an der Spitze des Fortschritts zu stehen. Genau, und in diesem Zusammenhang bin ich ein konservativer Stiefel, der an Bewährtem, wie Tradition und Lebensart festhalten möchte. Hierbei spreche ich mich aber gleichzeitig dafür aus, daß Bewährtes ständig bestmöglich auf den innovativsten Stand gebracht werden sollte.

  5. Man muss nicht an Gott glauben, um vor der Philosophie der Bibel auf die geistigen Knie zu gehen. Das Entfernen des Kreuzes ist ein Akt einer totalitär-faschistischen Anmaßung.

    1. Tja, Leute. Richtig.
      Ihr Artikel ist grandios.Alles gesagt, alles geschrieben.
      Die Zeichen sind gesetzt.
      Öffentliche Empörung?
      Nein. Ein Land, die Menschen, im Wachkoma.
      Die Vereinzelung,das Desinteresse, ist erreicht.
      Wo das hinführt?
      Hanna Ahrendt berichtet aus den 20er 30 er Jahren des letzten Jahrhundert.
      Damals diese und jene Verführer mit absoluten negativen Ausgang.
      Jetzt die neuen Verführer, im neuem Gewande, mit absoluten negativen Ausgang.
      Der Mensch ist ein Soziales Wesen.Gemeinschaft ist das GRÖSSTE KAPITAL.
      WER das negiert, wirft sich den Verführern vor die Füße.

  6. Ich hatte mich schon über diesen Artikel – hier auf Finanzmarktwelt – gewundert. Was soll das ? hatte ich mich gefragt. Bekommen wir jetzt auch das monatliche päpstliche Journal hier gepostet?

    Ich hab dann mal nix dazu geschrieben. Muß ja nicht immer meinen Senf dazu geben ;-)

    Aber nach den bisherigen Kommentaren kann ich ja nicht anders. Frömmiger, rechter Nationalismus gepaart mit Baerbock-Bashing. „Lieber Gott“ schütze uns vor diesen Frömmlern.
    Hier stoßen sie aufeinander – die Teile der Gesellschaft – die weltoffenen, toleranten und die ewig Gestrigen.
    Ich gönne jedem – auch den Grünen – seine persönliche Religion. Soll er/sie/es sie ausleben und darin Halt und Trost finden. Aber wir sollten doch alle langsam begriffen haben, wohin religiöser Wahn im Extrem führt und NIE !!! als Argument mißbraucht werden darf.

    1. @jumpin, es geht doch um die herausragende historische Bedeutung dieses Kreuzes – und demenstprechend die fatale Symbolik, die dahinter steht!

      1. Ja, Fugi, vordergründig habe ich das auch verstanden. Aber ich stelle mal die Frage, wie viele Kriege anschließend im Namen des christlichen Glaubens weltweit noch geführt worden sind. Also als Friedenssymbol würde ich das Kreuz nicht ansehen wollen. Aber ich will hier keine Diskussion über die katholische Kirche beginnen.
        In der Sache selber – losgelöst vom aktuellen medialen „Skandal“ – verweise ich mal auf das Kruzifixurteil unseres BVG von 1995:
        Detailaussagen
        Das christliche Kreuz ist kein lediglich kulturelles Symbol und kein überreligiöses Symbol für Humanität oder Barmherzigkeit. Es ist das Symbol einer bestimmten Religion.
        Art. 4 GG schützt davor, dass der Bürger in einem staatlich geschaffenen Pflichtraum (Schulpflicht) dem Einfluss eines bestimmten Glaubens ausgesetzt wird, ohne sich diesem entziehen zu können.

        Von daher war für mich die Entfernung des Kreuzes überhaupt kein Problem, da auch Mitglieder anderer Religionen (z.B. Japan) teilgenommen haben. Dieses Handeln entspricht im Grunde unserer Verfassung. Ich würde sogar vermuten, daß es seit dieser Gerichtsentscheidung gängige Praxis ist. Die Wahl der Örtlichkeit nenne ich ein tragfähiges Symbol.

        1. Um das Kreuz, die Religion deren Bedeutung für unsere Gesellschaft oder meine Familie beurteilen zu können brauch ich wahrhaftig kein BVG. Auch keines das ich zu Rate ziehen muss.
          Der 1 und 2.WK, sowie der Krieg von 1870/71 oder die Napoleonischen Kriege, ebensowenig wie die Schlesischen Kriege oder der 7 jährige Krieg waren religiös bedingt.
          Religion kann man auch benutzen um seine Machtintressen zu verschleiern.

      2. Lieber Herr Fugmann,

        meiner Meinung nach geht es einzig und allein darum, Frau Baerbock zum wiederholten Maße auf übelste Art und Weise zu dikreditieren. Nicht unähnlich der unwürdigen und niveaulosen Schlammschlacht vor den letzten Bundestagswahlen.
        Sollte dieses Holzkonstrukt tatsächlich eine herausragende historische Bedeutung besitzen, tangiert das wohl kaum jemanden. Vor allem nicht die Teilnehmer des G7-Gipfels, die sich sicherlich mit aktuelleren Problemen zu beschäftigen hatten. Historisch betrachtet, hätten sich auch sicherlich besser diejenigen seit 480 Jahren mit der Symbolik und Bedeutung befasst, die sich seit jeher und fortan auf das Kreuz berufen.

      3. Lieber Herr Fugmann,
        es geht also um die herausragende historische Bedeutung dieses Kreuzes, das vor ein paar Tagen noch niemand kannte. Um ein höchst bedeutendes religiös-politisches Artefakt, auf das ein Kenner und Historiker bei der Auswahl der Lokalität im Vorfeld eigentlich entsprechend hingewiesen haben müsste.

        Und dann – ganz plötzlich und peinlich – lässt Frau Baerbock persönlich dieses Artefakt entfernen, und die Ergebnisse des Gipfels sind nicht mehr der Rede wert. Das Kreuz aber schon, weil es in der BILD als Eklat verkauft wird.
        Die fatale Symbolik, die hinter solchen Aussagen steht, lässt mich erschaudern!

    2. Hallo jumpin1,

      das kann man so nicht ernsthaft sagen. Wenn Sie dabei bleiben, sind Sie nicht mehr Teil unserer Gesellschaft. Das glaube ich nicht.
      Dieses Kreuz hat ja gerade eine besondere Bedeutung, die dem aktuell wichtigsten Thema der G7 (Krieg in der Ukraine) in höchstem Maße entspricht und den Weg weist.

      Was hier passiert ist, scheint mir klar: die Grünen wollen sich nicht mit dem Christentum identifizieren und finden einen religionsfreien Raum besser. Das ist eine Meinung, die radikal ist, aber noch tolerabel.
      Nun haben sie aber dummerweise einen besonderen Ort mit einem besonderen Kreuz ausgesucht. Es ist halt dumm, wenn man völlig ahnungslos ist.

      Hier hätte es nur zwei Möglichkeiten gegeben:

      1. Das Kreuz bleibt natürlich und wir nutzen aktiv seine geschichtliche Botschaft zum Guten, oder
      2. Man wählt einen anderen Ort.

      Aber so ist sie eben, die Bärbocksche, wie die Nazis die Leute gerne hatten: DUMM WIE BOHNENSTROH.

      Und hinterher noch wegducken und es auf das unfähige Personal schieben! Als ob irgendein geistig gesunder Mitarbeiter auf so eine Idee käme!

      1. @ Felix:
        Für mich hat das Kreuz sehr wenig Bedeutung, ähnlich dem Symbol S 04.
        Für mich haben die 10 Gebote und damit die Kernaussage der christlichen Lehre Bedeutung. Diese Kernbotschaft hat die katholische Kirche mit ihrem „Kreuz“ niedergeschlagen und tief vergraben. Auch aktuell ist die Kirche nicht in der Lage ihre Verfehlungen zuzugeben, Reue zu zeigen und den eigentlich christlichen Weg zu gehen. Das gilt für mich – auch wenn ich dann kein Teil der Gesellschaft mehr bin.

        Aber jeder wie er mag. Sagte ich ja.
        Abscheulich ist es allerdings, die Kirche oder das Kreuz als Vorwand oder „Gottes Zeichen“ auch weiterhin zu mißbrauchen. Es ist ein deutliches Zeichen von Schwäche und Fehlleitung.

        1. @jumpin1

          Dieser Kommentar und die beiden vorangegangenen zu dem Thema sind absolute Spitzenklasse! Ich kann jedes einzelne Wort darin unterschreiben und stimme zu 100% überein.

          Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass die Aussage von @Felix, Sie (und damit auch andere Kommentatoren und ich) seinen kein Teil mehr unserer Gesellschaft, so ziemlich das Hirnrissigste ist, das ich je lesen musste. Wenn wenigstens eine Begründung dafür geliefert worden wäre, aber so? Am besten, Haken dran machen, vergessen, keine Zeit und Gedanken an so einen Unsinn verschwenden.

          1. Hallo Michael, hallo jumpin1,

            zunächst jumpin: Deine Ablehnung des Kreuzes ist Dein privates Freiheitsrecht. Es wird Dir von dem gleichen Grundgesetzt gesichert, dass auch der Christlichen Religion eine tragende Rolle zuspricht.
            Politik, oder gar Diplomatie machen kann man mit Deiner Meinung aber nicht gut.

            Zu Michael: Wir leben in einer Wertegemeinschaft. Diese wird durch das GG und die daraus abgeleitete Rechtssetzung bis hin zur Tradition inhaltlich bestimmt und ist in bestimmten Teilen unveränderbar.
            Es ist jedoch ein typisches Geschehen, dass besonders junge Menschen eine Art Abkürzung nehmen wollen. Man ist im Besitz der besseren Wahrheit, die anderen soll sich nach einem selbst richten.
            Wenn es um Fragen der Haartracht geht, ist das uninteressant, aber manchmal geht es auch um Leben oder Tod. Das letzte mal im deutschen Herbst, als die RAF in Deutschland wütete. Junge Menschen, die von der Kommunistischen Partei aufgehetzt waren.
            Heute ist es die Klimabewegung, die unsere Wirtschaft und damit unsere Lebensgrundlagen angreift und inzwischen auch den Tod einer Radfahrerin in Berlin zu verantworten hat.

            Man kann sich also durchaus außerhalb unserer Gesellschaft verorten, in dem man bei Fragen, in denen ein Konsens besteht,, meint, seine Meinung höher hängen zu können.

            Dieses Kreuz ist ein Beispiel dafür.

            Und da diese Klimabewegung und hier eine ihrer herausgehobenen Vertreterinnen unser Wirtschaftssystem in seinen Grundfesten erschüttern, gehört das Thema auch hierher.

  7. Ganz einfach, wenn man Religionsfreiheit immer so hoch bewertet und alles toleriert sollte man mindestens die eigene Religion auch noch leben dürfen ,Punkt, Schluss, Amen. Von der Toleranz in dieser Hinsicht in andern Ländern müssen wir gar nicht diskutieren.

  8. Solange das Wort Klimareligion benutzt wird, solange wird diese Welt dem Untergang geweiht sein. Aber wahrscheinlich ist sowieso schon alles zu spät. Die Extinktion scheint beschlossene Sache zu sein – da helfen auch keine rebels mehr. Näheres hier:

    https://youtu.be/L0cMcy6OsBc

    1. @Lausi, das Problem ist nicht zu leugnen – aber die Apokalyptik, die von interessierten Kreisen mit Extrem-Szenarien an die Wand gemalt wird, ist eben auch schlicht falsch!

      1. Ich hatte das Bedürfnis hier ein paar bekannten Leserkommentatoren Kontra zu bieten… Aber sehen Sie sich mal das verlinkte Harald Lesch-Video an. Die Bestandsaufnahme ist einfach ernüchternd…

      2. @Markus Fugmann
        aber es ist schlicht richtig, die herausragende historische Bedeutung dieses Kreuzes zu betonen und in dem Zusammenhang ein riesengroßes Bild von Frau Baerbock mit Mund-Nasen-Schutz unter dem Schlusswort „Klimareligion“ zu veröffentlichen? Hier soll ganz neutral und objektiv nichts suggeriert und keine politische Stimmung gegen „unerwünschte“ Personen geschürt werden?

      3. @Markus Fugmann, wenn ein Problem nicht zu leugnen – und nur die schlussfolgernde Apokalyptkik falsch erscheint – rechtfertigt das tatsächlich einen solchen Artikel? Ein Artikel, der sich an einem 500 Jahre alten Symbol aufhängt, daraus weitreichende tektonische Schlüsse zieht und in einer tiefen, existentiellen Krise gipfelt.
        Meiner ganz persönlichen Meinung nach würde es so manchem wertkonservativen Kirchensöhnchen nicht schaden, die Nabelschnur zu durchtrennen, bei existenziellen Krisen die Rückbindung zum Göttlichen zu hinterfragen, weniger zu schwimmen und anstelle des Göttlichen und Religiösen mehr der Wissenschaft zu vertrauen.

        1. welcher Wissenschaft ? der staatlich alimentierten, der vom Staat bezahlten ? den Wissenschaftstempeln, den Universitäten vertrauen die vom Staat Fördermittel bekommen, aber nur wenn sie dessen Agenda, dessen politische Vorstellungen auch erfüllen ? Naiv muss man sein !
          Vertrauen, den Wissenschaftlern, im Verbund mit Politikern, die einem erzählen eine mRNA sei sicher und wirksam ? obwohl dies der Hersteller nicht einmal weiß ? Und wie sieht´s jetzt aus ? Ein Drosten der zuerst erzählt eine Maske bringe nichts, hat keinen Schutzeffekt, und dann aber doch,

          1. @ottonorma, Sie können gerne weiterhin den Pfaffen, den AfD-Populisten und den unabhängigen „Wissenschaftlern“ von EIKE Glauben und Vertrauen schenken. Wissenschaft, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind selbstverständlich nicht jedermanns Sache. Ob dieses Ihre Einstellung dazu allerdings weniger naiv ist, sei einmal dahingestellt.

          2. @leftutti, sehr einseitiger Post, der den Punkt der Politisierung der Wissenschaft im Dienste des Mainstream-Zeitgeistes nicht wirklich erfaßt – sprich mal mit Rekoren von Unis, was da läuft: was an Geldern bewilligt wird und was nicht für politisch gewollte oder eben nicht gewollte Projekte..
            Manche ersetzen die „Pfaffen“-Religion durch eine andere Religion, die sie mit „Wissenschaft“ zu untermauern suchen. Aber Religion und Wissenschaft vertragen sich schlecht, daran sind schon die Scholastiker gescheitert..
            Wissenschaft ist Diskurs, vor allem aber die Nachvollziehbarmachung von Ergebnissen, zu denen man kommt. Klimamodelle aber sind immer Zukunftsprognosen und daher per se nicht belegbar..

          3. @Markus Fugmann
            Antwort auf Kommentar 18:24 Uhr
            Soweit geh ich mit Ihnen konform. Wissenschaft ist streiten. Und jetzt wird Konformität verlangt.
            Eine für die meisten vielleicht kleine Korrektur habe ich noch, die aber doch einen großen Stellenwert hätte.
            Zitat :
            „… man kommt. Klimamodelle aber sind immer Zukunftsprognosen…“
            dies wird überall so vermittelt auch in den Nachrichten.Das sehe ich anders.
            Vor ein paar Jahren in einem Interview des DLF mit Prof.Dr. Schellnhuber, damals noch Direktor des PIK, ging es unter anderem um Schneeschmelze im Himalaya und die Temperatur in der Zukunft. Die Modertorin versuchte wiederholt Dr. Schellnhuber darauf festzulegen wie die Prognosen, die Voraussagen bzwl. 2100 aussehen. So beim 3. Mal sagte dann Schellnhuber, daß er, das PIK, keine Prognosen machen, bzw. erstellen, sie sagen nichts voraus, sondern sie machen Projektionen. Das sind Abbildungen des Klimas aus der Vergangenheit die dann in die Zukunft projiziert werden. Und eine Projektion ist was ziemlich anderes wie eine Prognose.
            Hinzu kommt jetzt das andere Fachwissenschaftler wie Prof. Dr. Nicola Scafetta von der Uni Neapel bereits 2x in seinen Vorträgen bei den internationeln Konferenzen (der geschmähten) EIKE nachgewiesen hat, daß die Projektionen der alten Klimata mit den realen vergangenen Klimata nicht übereinstimmen, d.h. sie konnten nicht wiedergegeben, nicht abgebildet, werden. Und all die Temperaturmodelle des CMIP 5+6 sind sowieso schon jetzt alle weit ab der jetzigen realen Temperaturen und entfliehen nach oben.
            Modellvorhersagen von Temp Zunahmen von plus 1- 6°C bis 2.100. Da können Sie gleich einen Würfel nehmen.
            Jetzt frage ich mich was stimmt denn bei denen ihren Modellen ?

          4. Lieber Herr Fugmann,

            „Klimamodelle aber sind immer Zukunftsprognosen und daher per se nicht belegbar.“
            Eine interessante Aussage auf einer Plattform mit Schwerpunktthema Finanzchaos-Theorie und Märkten, die die Zukunft einpreisen 😉

            Ganz im Gegensatz zu Finanzmärkten, Wirtschaftstheorien und religiöser Glaubenssymbolik sind Klimamodelle im Nachhinein überprüfbar und daher folgerichtig ziemlich treffend und zusehends genauer in die Zukunft projizierbar. Denn an Entwicklungen der Vergangenheit werden diese laufend validiert. Mit anderen Worten, eine Modellierung wird auch ständig rückblickend in der Praxis an immer umfangreicheren Sammlungen von Messdaten getestet und ggf. weiter optimiert. Als jüngstes Beispiel etwa hinsichtlich der Zunahme der grünen Blattfläche durch den CO2-Düngungseffekt und der damit verbundenen kurzzeitigen höheren Kohlenstoffaufnahme durch Photosynthese. Inzwischen rekonstruieren die Modelle durch immer bessere Eingangsdaten frühere Klimaentwicklungen erstaunlich genau und entsprechen in hohem Maße den tatsächlich gemessenen Temperaturen.

            Somit haben sich die Modelle in einem kontinuierlichen Prozess als immer zuverlässiger erwiesen. Mit steigender Rechenleistung von Supercomputern konnten die einzelnen betrachteten dreidimensionalen Zellen auf den Rastermustern und in unterschiedlichen Atmosphärenschichten stetig verkleinert werden; ihre Anzahl und damit die Einbeziehung komplexer bekannter Wechselwirkungen steigt entsprechend an. Und auch wenn eine gewisse Bandbreite an Unsicherheiten hinsichtlich der konkreten Zahlen vorherrscht – etwa wie viel wärmer oder trockener es an verschiedenen Orten genau wird – besteht keinerlei grundsätzlicher Zweifel daran, dass diese Phänomene innerhalb der errechneten Bandbreite auftreten. Und selbst das optimistischste Szenario um unteren Rand der errechneten Spannweite ist besorgniserregend genug.

            Nicht so sehr die Modelle sind das „Problem“, sondern zwangsläufig unbekannte Größen, wie das Ausmaß der künftigen CO2-Emissionen oder das menschliche Verhalten. Beides scheint sich eher zu verschlimmern, bevor es besser wird, dann aber leider zu spät ist. Aus diesem Grund arbeitet man mit verschiedenen Szenarien. Frühere Projektionen und heutige Messdaten stimmen in erstaunlich hohem Maße überein. Die Kurven der realen Erwärmung bewegen sich erstaunlich präzise zentral im Unsicherheitsbereich der Modelle. Leider sind diejenigen Modelle, die die Vergangenheit am besten nachzeichneten, auch diejenigen, die die stärkste Erwärmung in der Zukunft simulieren.

            Für an Fakten Interessierte, die ihre Denkräume noch nicht komplett mit Holzkreuzen und symbolischen Schnitzereien vernagelt haben:
            https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-klimamodelle-sind-nicht-verlaesslich

            Bedauerlicherweise konzentriert man sich in der Skeptikerszene auf die sehr wenigen Fehler und Unsicherheiten aus der Vergangenheit. Wie etwa beim IPCC-Sachstandsbericht von 2007. Auf dem einzigen und eher nebensächlichen Irrtum zur Abschmelzgeschwindigkeit der Gletscher im Himalaja in dem tausend Seiten dicken ersten Band des Berichts zu den physikalischen Grundlagen des Klimawandels reiten die Leugner des anthropogenen Klimawandels noch heute genüsslich herum. Selbstverständlich wie gewohnt, ohne zum Thema selbst auch nur ansatzweise eigene ernstzunehmende Fakten beizusteuern.
            DAS klingt für meinen Geschmack deutlich mehr nach Einseitigkeit. Und es gipfelt gerne in fast schon wahnsinnig anmutenden Aussagen wie „Fakten beweisen: keine Erd-Erwärmung infolge CO2-Emissionen“. So etwa nachzulesen im Juli 2019 auf der Internetseite des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE). Ok, solche Vereine zielen auf ein Laienpublikum und sind getragen von radikal fundamentalistischen, gesellschaftspolitischen Zielen weit jenseits jeglicher wissenschaftlichen Motivation.

            In diesem Sinne ein treffendes Zitat:
            „Klimapolitik zu verteufeln, weil die Modelle nicht perfekt sind, ist jedoch eine verfehlte Maßnahme. Die Modelle sind das nötige und das beste Werkzeug, das wir haben, um die jetzige und künftige Situation sinnvoll einzuschätzen.“
            https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/darum-liegen-klimamodelle-manchmal-daneben/

          5. Meine 2 Cent dazu: Könnte schon alles so sein, wie einige Klimamodelle behaupten.

            Aber wieso werden dann seit ein paar Jahren die Standpunkte von ca. 85% der einschlägigen Wissenschaftler völlig außer Acht gelassen? Sind das alles Nazis?

            Wieso werden auf der anderen Seite wissenschaftliche Arbeiten, die die gewünschte Meinung unterstützen massenhaft finanziell ermöglicht, obwohl der Erkenntnisgewinn gering ist?

            Wieso werden abweichende Meinungen grundsätzlich negativ sanktioniert und auf keinen Fall finanziert?

            Wieso kommt es immer wieder vor, dass unpassende Messwerte passend gemacht werden? Liefert eine Messstation nicht das erforderliche Bild, wird sie ersetzt.

            Wieso werden sogar Erkenntnisse, die sich regelrecht brutal aufdrängen, ignoriert? Z.B. die teilweise nicht verbesserte Luftqualität in Zeiten ohne Verkehr, die dazu führen müßte, dass man die Sünderrolle des Autos hinterfragt. Oder die massive Übersterblichkeit in den Ländern, in denen die MRNA-Behandlungen massenhaft eingesetzt worden sind.

            Es ist nicht wissenschaftlich, wenn man wissenschaftliche Methoden nutzt, um damit Politik zu machen.

    2. @ Lausi
      Aber dieses Wort trifft schon den Kern. Die Welt bemüht sich (na ja, zumindest als Lippenbekenntnis) dem Klimawandel zu begegnen. 191 Staaten haben da zugestimmt. Allerdings ist eine Umsetzung, ohne den Verlust Gesellschaftlicher Strukturen, ohne riesigen Wohlstandsverlust und ohne neuartige Technik ein längerer Weg. Einigen geht es einfach nicht schnell genug und diese „religiösen Fanatiker“ negieren einfach alle anderen Zusammenhänge und wollen die Welt quasi zwingen mit ihren „Protesten“. Deutschland als „Nabel der Welt“ ist auserkoren worden, die „Fehlrichtung“ zu ändern. Na ja, hauptsächlich, weil man das hier ohne große Konsequenzen machen kann. Die einen rennen nachts mit Fackeln durch die Gegend, die anderen kleben sich irgendwo fest. Beide absolute Extremisten. Ohne gesunden Menschenverstand.

    3. In einer sachlichen Diskussion ist Klimareligion sicher eine sehr harte Ausdrucksweise, die mir aber doch sachgerecht erscheint, denn was hier vorgetragen wird, ist nicht mehr wissenschaftlich, unlogisch und trägt eben Züge einer Sekten-Ideologie.

      Die „Kleber“ gehören mE allesamt ins Gefängnis.

  9. Es ist traurig für die Religion der anderen zu beugen wenn man nicht zu seine eigener steht.
    Es ist noch trauriger, das Kreuz nicht hängen zu lassen und bei der Wilkommensrede allen zu erklären, warum es da hängt und welche Bedeutung und Wert dahinter steckt, neben nur der rein Christliche Bedeutung. Ich denke, das würde jeder Normal denkender Mensch anderer Religionen und Hintergründe als zumindest akzeptabel wenn nicht sogar vorbildlich empfinden und mit Respekt begegnen. So wie bei denen zuhause zu deren Religion usw. ebenfalls von „uns“ respekt gezollt wird. Dass Politiker diesen Betrachtung nicht zum Vorteile des Kreuzes gemacht haben, besorgt mir Gänzehaut. Wer sind „wir“ den?
    Erschreckend.

  10. Bei diesem Artikel musste ich mehrfach schlucken, mir die Augen reiben, nochmal lesen.
    Wäre es ein gekennzeichneter Kommentar, eine individuelle Meinungsäußerung, etwas in der Art, ok. Ist es aber nicht.

    Es ist ein seltsamer und skurriler Artikel für eine Finanzmarktwelt, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, aus der Fülle von Informationen das Wesentliche herauszufiltern, um Interessierten eine Orientierung zu geben, um rechtzeitig die Weichen für eine finanziell erfolgreiche Zukunft stellen zu können.
    https://finanzmarktwelt.de/philosophie-der-finanzmarktwelt/

    Worum geht es eigentlich?
    Vertreter der sog. Christparteien und ihre Anhänger kritisierten, wer Symbole des christlichen Glaubens aus einem Sitzungssaal räumen lasse, sei nicht weltoffen. Waren es nicht genau dieselben weltoffenen Doppelmoralisten und Heuchler, die ein Kopftuchverbot in Schulen bis zum Erbrechen diskutiert und umgesetzt haben?
    Wir reden von der vorübergehenden Entfernung eines uralten Kreuzes und römisch-katholischen Symbols von ca. 1540.
    Aus einer Zeit des Höhepunkts der Hexen-Verfolgungswelle in Europa, nachdem die Jahrhunderte dauernde Inquisition mit ihren vielen zehntausenden Opfern gerade die männliche Bevölkerung ausgedünnte hatte.
    Wir reden von dem Symbol, das untrennbar mit der seit zwei Jahrtausenden kontinuierlich perversen katholischen Kirche und ihren historischen, wie aktuellen Verfehlungen verknüpft ist. Zu frisch sind noch die Erinnerungen an Kindesmissbrauch und andere kriminelle Handlungen, zu tief sitzen noch die Wunden der vergangenen Jahrhunderte.

    Nicht jeder fühlt sich im Schatten derartiger Symbole wohl, kaum einer der Anwesenden und Beobachter bemerkte vermutlich überhaupt die Absenz.

    Was soll angesichts all dessen der Satz, die Entfernung des Kreuzes geriet im Nachgang zum „Eklat“?
    Berücksichtigt man die Tatsache, dass der Begriff als „Beleg“ mit der BILD-Zeitung verlinkt ist, wird die Argumentation noch abartiger. Wir erinnern uns hoffentlich noch alle an die jüngsten Eklats und Skandale dieses Schmierenblattes respektive des ganzen Hauses Axel Springer:
    https://www.tagblatt.ch/international/axel-springer-medien-tornado-in-deutschland-bild-chefredakteur-von-seinen-aufgaben-entbunden-die-4-wichtigsten-punkte-ld.2203094

    Damit nicht genug, zusehends schlimmer und pervertierender übersteigert sich das polithistorische Religionsgemisch im weiteren Verlauf, wenn an die Entfernung münsteranischer Kreuze durch die Nazis erinnert wird. Als sich plötzlich ein Historiker, der es besser wissen sollte, zum historisch-moralischen Riesen aufbläst, um seine persönlichen politischen Feinde als Zwerge titulieren zu können. Wenn jemand vom inneren Kompass redet, der sich dabei einzig auf uralte Holzkreuze und die katholische Mafiasekte per se ohne irgendwelche richtungsweisenden ethischen Wertschöpfungserfolge beruft (um in der Terminologie einer Finanzmarktseite zu bleiben).

    Selbst der arme Nietzsche wird zitiert: Gott ist tot – und wir haben ihn getötet. Korrekt wäre allerdings, nicht wir, sondern seine eigenen glühendsten Anhänger haben Gott getötet und töten ihn noch immer – beispielsweise mit solchen Artikeln.
    Mit Postulaten, die derart schwimmen, verzerrend und leer sind, dass sie im letzten Satz im ultimativen subjektiven Feindbild und einzigen Zweck des ganzen Gedankenkonstruktes kumulieren: Der Klimareligion. Was immer das sein soll…

    All die, die normalerweise gegen Sekten und Gläubige herziehen – die patriotischen Anhänger und Gesellen einer menschen-, lebens- und gottesverachtenden Kriegspartei – gehen demütig vor der Bibel auf die Knie, finden plötzlich ihren Frieden in Zusammengehörigkeit durch Religion und Kunst.
    Putin wird das ebenso freuen, wie seinen patriarchalisch-archaischen Obersektenführer Kyrill I.

    Jesus allerdings würde sich angesichts solcher Artikel und Kommentare mehrfach am Kreuz umdrehen.
    https://live.staticflickr.com/65535/49591476586_e3f30bbfc5_3k.jpg
    https://taz.de/picture/1533277/948/Ecce_Homo_III__1949__Privatbesitz____Adagp__Paris_2016.jpeg
    https://images-cdn.bridgemanimages.com/api/1.0/image/600wm.NUL.3910210.7055475/117014.jpg
    https://place-des-arts.com/artwork_images/wZCJkBucP5qcsXdRz_lg.jpg?u=1610029925838

    1. @Michael, ich glaube du argumentierst am Thema vorbei! Dieses besondere Kreuz ist zu einem Symbol geworden durch Westfälischen Frieden und die Nazis – daher ist sein Abhängen eben auch ein Symbol. Darum geht es in diesem Artikel – wie du da nun schreiben kannst „Putin wird das ebenso freuen, wie seinen patriarchalisch-archaischen Obersektenführer Kyrill I.“ ist mir ein Rätsel!

      1. Herr Habenicht, danke für ihren aufklärenden artikel.
        also nach meiner logik, müsste dem nächst die bücherverbrennung an der reihe sein.
        man hat aus der geschichte gelernt,
        der hitler hat es gemacht und musste sich der empörung der gottesfläubigen gesellchaft beugen. deshalb wurde naxh ära kohl immer wieder die religionen angegriffen, die eigene hat am meisten gelitten und die menschen sind aus dem glauben ausgetreten.
        diesmal beschwert sich niemand.

        als nächstes müssten ja die wissenschaftlichen bücher verbrennt werden. wissenschaft bedeutet fortschritt, fortschritt wiederum wachstum und wachstum ist die mutter der co2 erhöhung.

        vor den klimaaktevisten muss man sich in 8 nehmen. der 3 wk kommt.

        hr dr lesch ist auch gut. vor paar wochen habe ich noch ein video auf youtube gesehen da hat er gesagt, e-autos wird ne totgeburt weil soviel strom kann man garnicht erzeugen wenn die menschheit auf e-autos umsteigt.
        und nun sagt er jeder der kann soll sich ein e-auto kaufen.
        dann noch die these wir wären schuld an der heutigen situation. lieber professor wenn wir den fortsxhritt und damit verbunden den wachstum nicht gemacht hätten, dann hätten es andere länder getan und heute wären wir an dem gleichen stand. also man merkt er ist ein grünwähler.

        das die welt fruher oder später untergehen wird, steht in allen heiligen büchern. und wenn die das schon vor tausenden jahren gesehen und festgehalten haben, und heute nichtgläubige diese heiligen bücher verbal immer negativ angehen, dann krieg ich wutanfälle.

        entweder waxht das deutsche volk mal auf und wählt diese regierung ab oder wir also die deutsche bevölkerung kann sich auf schlimmere zeiten vorbereiten. schlimmer wie alles vorher.

        vg md

  11. Politpopulismus unter dem Deckmäntelchen wohlfeiler religiöser Werte. Pfui Teufel, Herr Habenicht!

  12. Divide et imperare . Darum geht es. Das Kreuz symbolisiert eine soziale Verwurzelung im Geiste ,ähnlich einer
    Familie. Das Problem ,nur innerhalb dieses Schemas kann man regieren und herrschen,ähnlich dem Vater.
    Sie sind aber alle nicht innerhalb. Deshalb muss „Entwurzelt(Gender/Geschlechterwahl),Entsozialisiert,Entmenschlicht“ werden. Steht der Mensch erstmal alleine da,dann kann man mit ihm machen was man will. Diese psychologische Manipulation ist die neue Methodik.

  13. Ach, das Annalenchen.

    Hochstapelei ist in einer Demokratie nicht systemrelevant und davon abgesehen: sehnt sich das moderne, leichtgewichtige, ungeerdete, bürgerliche Publikum nicht seit mind. einem Jahrzehnt danach mit kulturlosem Pöbel zu regieren? Ist es nicht selbst schon von seiner Art? Wie könnte es sonst wollen, was der Ekel auseinander hält? Nun ließ man sich schon immer von Titeln und Zeugnissen blenden und sie hat doch Abitur und studiert und sie ist Doktor:in des Völkerrechts oder etwa nicht? Außerdem ist sie niedlich und „kommt gut an bei Frauen“ …

    Objektiv betrachtet sind der beschleunigte wirtschaftliche und kulturelle Niedergang Deutschlands und die Schrumpfung der Mittelschicht eine schlechte Sache, aber sind sie das auch subjektiv? Für den Optimisten ist irgendwann „der Boden erreicht“ aber ist er überhaupt schon dabei sich auszubilden? „Wie tief kann man noch sinken?“ Sicher noch tiefer, sehr viel tiefer.

    Die Idee einer neuen „bürgerlichen Revolution“ nach dem Aufprall auf dem Boden der Tatsachen, wie sie von Autoren wie Markus Krall vertreten wird, finde ich unplausibel. Seit dem 19-ten Jahrhundert ist das Bürgertum die Klasse des Status Quo und der konformistischen Schmiegsamkeit, aus der dann gelegentlich Künstler, Intellektuelle und andere Nonkonformisten ausbrechen. Ich verstehe durchaus den Frust über die Restaurierung des „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ nach dem triumphalen Sieg über die Sowjetbürokratie. Die „Leistungsträger“ Rhetorik der 90er Jahre war eine Art Proletkult für die C-Schicht in den Unternehmen. Den hatte man sich damals für sie ausgedacht. Kaum 20 Jahre später sind die alle woke und wedeln mit der Regenbogenfahne. Wenn sie eine Revolution tragen, dann die grüne von Robert und Annalena. Egal welches Motiv sie dafür haben, so ist es sicherlich kein Widerstandsmotiv gegen die Herrschaft der Bürokraten und der Politkomissare.

    Noch einer Anmerkung zu Kreuz und Kirche. Haben die nicht alle beim George Floyd Kult mitgemacht? Ich meine aktiv daran teilgenommen, nicht nur passiv geduldet. Wissen die nicht, dass das Christentum, als letzte noch verbliebene alteuropäische Hochkultur für den Schredder bestimmt ist und man von Leuten, die sie schon immer gegen ihren eigenen Politrotz ersetzen wollten, nichts Gutes zu erwarten hat? Ich würde sagen, dass die bürgerlich, konformistische Christliche Kirche die schlechtere Strategie hat, verglichen mit dem unduldsamen Islam, der nach Art der „broken window“ Theorie auch kleinste Verletzungen und Beleidigungen, als schwere Vergehen ahndet. Er ist derzeit das einzige, was den liberal-progressiven Mob in seinen Schranken hält, schließlich wollen die auch keinen Kopf kürzer gemacht werden.

    1. @ young global leader

      Meine Fresse. Da ist aber jemand mal so richtig neben der Spur und allen anderen Wegen tief im Wald der Irrwege gelandet.
      Mich erinnert dieser Kommentar unheimlich an die früheren links-kommunistischen Ansichten unter Berufung auf Marx. Also aus den Jahren 1920 bis 1970. Auch die dafür typische Wortwahl spricht dafür. 1970 deswegen, weil dem Kommentator offenbar die Weiterentwicklung der Menschheit und der Gesellschaften, neben wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht nur entgangen sind, sondern er wie ein alter Schwarz-Weiß-Fernseher einfach abgeschaltet wurde. Da er aktuelle Begriffe und Namen verwendet, kann es also nur sein, daß er die Farbenvielfalt der heutigen Welt einfach nicht in seinem Scharz-Weiß-Denken übersetzen kann und folgerichtig nur „schwarz“, „weiß“ oder „aus“ erkennen kann. Ein analoger Rechner, der mit digitalen Daten gefüttert wird. Tja, was kann man da denn noch machen ? Nicht zu fassen……

      1. @ jumpin1

        Wieder voll daneben.

        Der von Ihnen verbal ins Abseits gestellte Kommentar stellt vor allem Fragen (und das ist immer gut) und weist auf eine große Gedankentiefe hin, die ihm über Jahre vorausgegangen sein muss.

        Nur weil man erkennen kann, dass der Kommentar nicht die eigene Meinung wiedergibt, muss man ihn nicht versuchen zu bashen. Das ist ganz schwach.

        Konkret gegenhalten (dazu muss man die Gedanken natürlich verstehen), oder Fragen beantworten.

        Zu einer Frage nehme ich Stellung: Bürgerliche Revolution. Glaube ich auch nicht. Die fällt aus, mangels Bürger.

        Seit mindestens 50 Jahren erwirbt im Westen niemand mehr den nötigen Kanon an Bildung, der erforderlich wäre, ein verantwortungsvoller Bürger nicht nur sein zu wollen, sondern auch sein zu können.

        Zu viel und zu lange hatten wir Wohlstand auch ohne große Leistung erbringen zu müssen. Der Mensch ist leider so, dass er diesen Zustand nicht vorwiegend nutzt, um sich besser zu bilden und allgemein Vorsorge zu betreiben. Stattdessen schießt die Unterhaltungsindustrie ins Kraut und es mehren sich die Schönheitsoperationen.
        Wer will es den Leuten auch verdenken? Aber, das führt natürlich zu nichts Gutem.

      2. „Meine Fresse“

        Ja, was ist damit? Geht’s ihr nicht gut, der Fresse?

        „Mich erinnert dieser Kommentar unheimlich an die früheren links-kommunistischen Ansichten unter Berufung auf Marx.“

        Jetzt wo sie es sagen, erinnert er mich auch daran.

        Marxisten sind natürlich die prototypischen, sozialen Konflikttheoretiker. Sie wissen, dass Freund/Feind ( schwarz/weiß ) das politische Feld ordnen. Vielleicht empfinden sie nur das Grauen daran nicht stark genug und versuchen, im Gegenteil, die Konflikte noch anzuheißen, um sie in alles hineinzutragen. Die Welt muss in der Flamme der Revolution brennen. Aber gibt es einen Tag danach? Für eine an sich talentierte Apokalyptikerin der Grünen, die in Greta auch schon einmal eine Prophetin gesehen hat, bleibt alles wie es ist und das „Zusammenleben wird jeden Tag neu ausgehandelt“ ( auch mit der „Letzten Generation“? ) , der Kampf geht also ewig weiter. Für die anderen geht eine neue Sonne auf. Letztes mal hieß die Sonne „Stalin“ und es war eine böse Sonne. Die Politisierung durchdringt die Gesellschaft so umfassend, dass eine marxistisch-leninistisch inspirierte Pseudo-Theokratie entsteht, die paradoxerweise die Politik aufhebt und wieder in Glauben und Rituale verwandelt. Selbst die Beichte hatte als „Selbstkritik“ wieder ihren Platz. Die alte Kirche konnte das ohne Mühe als direkte Konkurrenz zu sich selbst erkennen.

        Die Politik irgendwie im Zaum halten. Das ist die Vision der Österreichischen Schule der Ökonomie, der auch der Autor der „Bürgerlichen Revolution“ anhängt, aber die Österreichische Schule entstand, nicht ganz zufällig, in einer *schwachen* Monarchie, dem Österreich der letzen Habsburger Kaiser, dem Hauptgegner der USA im Ersten Weltkrieg. Als der Krieg vorbei war, wurde das Habsurger Reich zerstückelt – Deutschland blieb ganz, wurde aber mit Reparationen belastet – und ganz Europa wurde mit der Demokratie beglückt.

  14. @Anna Luisa
    Viele schöne geistreich anmutende Wort und Satzgebilde die das Versagen der Klimamodelle auch der neuen CMIP5+6 übertünchen. Sie bewegen sich j.w.d. von den realen Temperaturen. Dies kommt mir vor wie die intelligent-geistreichen Abhandlungen über den Sinn des Klimaschutzes in ZEIT, SZ oder ähnlichem. Worte bringen hier nicht weiter. Wer viel redet hat was zu verbergen. Diagramme fehlen, ebenso wie Zahlen. Derer einfachen Hilfsmittel bedienen sich die AGW´ler nicht, geht hier auch nicht. Oder was wäre eine Finanz- und Börsenanalyse ohne Diagramm ? Nur umständliches Geschwafel.
    Es bleibt fachlich dabei : Eine Projektion ist keine Prognose. Und eine Prognose, von offizieller Seite propagiert, wird vom Bürger meist als 90-100% ig eintreffend gewertet. Und das ist 100% ig irreführend.
    Weiterhin finde ich es sehr gewagt „klimafakten“ als Quelle anzugeben.
    Seit 1995 weigern sich die Befürworter eine Fachdiskussion, so wie es in der Wissenschaft üblich ist, mit den Skeptikern (nicht bloß Talkshows) zu führen „Science ist settled“ sagen sie seitdem. Dabei wäre es doch DIE Möglichkeit die Skeptiker bloß zu stellen. Warum tun sie es dann nicht ? Und verbiegen sich in ihren Argumenten.

    Außerdem : Herr Fugmann (auch wenn er lieb ist) hat bestimmt was anderes zu tun als sich durch das Klimathema durchzuwühlen, denn das was unsere Medien anzubieten haben ist so viel wie ein Keks für eine Verhungernden, deswegen unterlasse ich wegen der Komplexität des Themas jede weiteren Hinweise, ansonsten H. Fugmann seine Arbeit hier einstellen müsste.
    Aber eins noch : Dank des gestiegenen CO2 Gehaltes ist die Natur gut gewachsen. Und zwar erdweit ca. von 10 bis max 30% (Gebiet in Westaustralien) NASA Satelliten hatten dies dokumentiert. Mehr CO2 für die Pflanzen bedeutet mehr Nahrung für die Menschen und bedeutet die Pflanzen benötigen zum Wachstum weniger Wasser. CO2 ist also lebensnotwendig.

    1. @ottonorma
      Dafür hat Herr Fugmann ja dich als kompetenten Klimaprofi und lautes, omnipräsentes Sprachrohr.

  15. @ Felix und @ Ottonorma

    Und noch einmal…..meine Fresse. Für alle aus dem Osten….das ist im Niederrheinischen so der gängige Ausdruck für „unfassbar“ oder „unglaublich“ oder „nicht zu fassen“.

    Ich muß es ja sagen, ich bewundere schon diese Hartnäckigkeit dieser Leugner, sei es Corona, sei es Klimawandel oder Klimaveränderung, sei es Demokratie, sei es Vielschichtigkeit der Gesellschaft, sei es Migration usw.
    Sie stellen sich wie ein kleines Kind in der Schule tatsächlich an die Tafel und „rechnen“ dort: 2 + 2 = 5
    Und da kann der Lehrer wie auch die Mehrheit der Schulklasse das Ergebnis kritisieren, nein, es bleibt bei seiner Meinung und fragt: „Wieso denn nicht“
    Und wenn man es genau hinterfragt, so ist ein kein eigenes Wissen, keine eigene Rechnung, keine eigene Argumentation, sondern lediglich unter Verweis auf den Onkel auf YouTube „der hat das da gesagt“.
    Der Gipfel ist die Schlußbehauptung bzgl. CO2. Hier erkennt man ganz deutlich, daß eigenes Denken und eigene Schlußfolgerungen überhaupt nicht vorhanden sind. Der Onkel auf YouTube hat das aber gesagt, daß CO2 gut für die Welt ist.
    Es wäre nicht weiter schlimm, wenn es nicht so viele mit stark örtlicher Tendenz wären. Meine Hoffnung besteht darin, daß wegen der „kurzen“ Lebenszeit des Menschen auch hier in einer weiteren Folgegeneration sich Besserung abzeichnen könnte. Schlusswort……meine Fresse :-)))

    1. jumpin1

      Ich habe nicht gegen die Ausdrucksweise. Das ist hier eine lockere Austauschplattform. Was Sie aber schon wieder machen ist folgendes:

      Alles was von Ihrem erlernten Bild abweicht, wird grundsätzlich in Frage gestellt. Das ist sehr ungünstig.

      Man kann und man muss in so einem Forum nicht seine eigene Erkenntnisbasis darstellen.
      Der Sinn der Sache besteht darin, eine abweichende Meinung zu nehmen, und selbst Zeit in Recherche zu stecken und alles zu hinterfragen und selbst logisch zu durchdenken.

      Und: Beweispflichtig ist nicht der, der die Freiheit der anderen nicht einschränken will, sondern die, die das tun will.

      Zum Klima: Ich bin zum Schluss gekommen, dass niemand wirklich weiß, wie sich das Klima entwickelt. Meiner Meinung nach ist daher das wichtigstes, anpassungsfähiger zu werden.
      Dass die Story vom Klima heute so gehypt ist, hat meiner Meinung nach seine Ursache im Finanzsystem der Welt: es ist kaputt. Wir brauchen dringend einen massiven Neuaufbau. Das war immer so und wurde durch Krieg und nachfolgenden Neuaufbau geregelt.

      Da Krieg in größerem Maßstab unmöglich geworden ist, sagt man einfach, wir stehen vor einer Klimakatastrophe und müssen alles ganz anders machen.

      Und wissen sie was, ich habe gar nichts dagegen. Es muss nur funktionieren! Und so, wie es die Grünen bei uns angehen, wird es nicht funktionieren, sondern uns verarmen und damit die Umwelt noch zusätzlich schädigen.

      1. Das Thema Klima wird in der westllichen Welt in den industrieländern gehypt und Deutschland möchte hier die Spitze im Hype einnehmen. In der Energiewende ist sie es jedenfalls nicht. Die USA ? Erst im August 2021 hatte Biden Saudi Arabien aufgefordert mehr Öl zu fördern. Das ist Heuchelei, wenn er nach außen hin Klimaschutz durchsetzen will.
        China will klimaneutral werden. Ja und zwar mit Kernkraft und nebei auch mit Wind und Sonne. Aber viel mehr haben sie die letzten Jahre auch in Wasserkraft gesteckt. Jetzt bauen sie ihren eigenen Reaktor,selbst entwickelt.
        Rosatom beherrscht mit 70% Marktanteil den Weltmarkt für Kernkraft.
        Für den großen Rest der Welt ist Klima kein Thema. Vor allem weil sie verdammt andere Sorgen haben.

        Die CO2 Konzentration beträgt ca. 420 ppm. Das sind 0,042%. Also ein CO2 Molekül kommt auf ca. 2400 Luftmoleküle. Und dieses eine erwärmt jetzt die anderen 2400 ! Das muss echt ein Hotspot sein. Und der menschliche Anteil am CO2 soll lt. IPCC so zwischen 1,5 und 4,5% betragen. In der Regel lese ich so immer um die 3% Anteil, von mir aus auch 4%. Jetzt kann man sich ausrechnen welchen CO2 Anteil in der Luft der Mensch hat. Nur die Verbrennung von fosslier Energie allein würde ja eine bedrohliche Erwärmung nicht ausmachen. die liegt brutto bei 1,1°C würde man jetzt sämtliche Kohle, Gas und Öl auf der Erde verbrennen. Dann kommen noch abzüglich Albedo etc. hinzu. Es bleibt an realer Erwärmung nicht so viel übrig. Deswegen hat man dann die Verstärkungsfaktoren zu Hilfe genommen. Das ist der Wasserdampf der sich bei Erwärmung verstärkt bildet. Und Wasserdampf ist auch ein Treibhausgas aber viel häufiger in der Atmosphäre, ca. 3%, vertreten wie CO2. Also wird es deswegen 3, 4, 5, 6 °C bis 2100 wärmer je nachdem wie man die Modelle füttert. Nur den können wir nicht entfernen. Weiterhin nimmt das jetzige CO2 bereits 98% der Rückstrahlung auf ( von vor 4 Jahren) . Und gibt sie in alle Richtungen – auch Weltraum – wieder ab. Für mich heißt das, sollte noch mehr CO2 dazukommen ist gar nicht mehr genügend Rückstrahlung vorhanden um die wieder zur Erde zurückzuwerfen und damit zu erwärmen. Hauptsächlich aborbiert das CO2 Strahlung der Wellenlängen 4 und 15 µm. Die anderen Längen interessiert das CO2 nicht, eher den Wasserdampf.

        Dann müssen wir eben weiter auf die Sonne vertrauen um uns zu wärmen.

      2. Meine Antwort wurde nach dem Einstellen wieder entfernt. Ich habe niemanden beleidigt oder diffamiert.
        Nur zur Klimahistorie und der Klimasensitivität habe ich eine andere Meinung, eben wie andere Wissenschaftler weltweit auch, Die Zahlen wären leicht nachzuprüfen gewesen.
        Schade

  16. So isses. Es macht auch absolut Sinn soviel wie möglich auf Erneuerbare umzusatteln. allein wirtschaflichen Gründen,jedoch muss die Strategie von technischen Ingenieuren entwickelt ,überwacht und durchgeführt werden.
    Und zwar komplett Ideologiefrei. Fehler Nummer 1 ,billige russische Energie zu kappen oder inkaufnehmend kappen zu lassen! Die würde die Energiewende beschleunigen und billiger machen. Fehler Nummer 2 ,Pippi Langstrumpf -syndrom . Es gibt keine Speicher und nicht genügend Rohstoffe um die Wende zu realisieren !
    Es fehlt schlicht die Technik für die Energiewende,in jedem Fall auf der quantitativen Ebene. Fehler 3 ,man weiß um diese fetzten Elefanten im Raum hetzt und propagandiert trotzdem öffentlich,dabei ist Nachdenken und Brainstorming bei geschlossenem Mundwerk angesagt. Die Realität ist eine ganz andere. An jeder Ecke und TV Show ,Selbstdarsteller,Besserwisser,völlig überhebliche Verschlimmbesserwisser und übergriffige ignorante Straftäter. Ergebnis: Krieg,Teilung,keine Energiewende,Verarmung bei größtmöglichen Getöse! Und das alles bei totaler Ahnungslosigkeit !! Das Großkapital lehnt sich zurück und zählt! Weil JEDER der Wichtigste ist !
    Wenn es nicht so traurig wäre …………………………..

    1. Wow, Respekt ✊
      Prof. Dr. Knut Löschke,
      Mitglied des Hochschulrates in der Universität Leipzig,
      Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Institutes für Mathematik in den Naturwissenschaften,
      Aufsichtsratsvorsitzender des Universitätsklinikums Leipzig und des IT-Beratungsunternehmens Softline AG:
      „Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird.
      Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.
      Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.
      Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe.
      Ich habe es satt mitzuerleben, wie völlig Ungebildete, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben, als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben Deutschland regieren zu können.
      Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden.
      Ich möchte, dass in meinem Land die Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und gleich welcher Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer fleißigen, produktiven und wertschöpfenden Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft hervorbringen: die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten und sozial handelnden Unternehmer der kleinen und mittständischen Wirtschaft. Ich möchte, dass die Lehrer unserer Kinder, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen. Ich möchte, dass sich die Jungen und Ungestümen in den wohlgesetzten Grenzen unseres Rechtsraumes austoben aber sich auch vor ihren Eltern und Großeltern, vor den Alten und Erfahrenen verneigen, weil sie die Erschaffer ihres Wohlstandes und ihrer Freiheit sind.“
      https://www.bundestag.de/webarchiv/Ausschuesse/ausschuesse19/weitere_gremien/enquete_ki/loeschke_knut-648324

      1. Kenn ich, Sehr gut !!
        Der Mann wird von den Grünen unter den Teppich gekehrt, nicht erwähnt, weil den können sie schlecht als Schwurbler, Verschwörungstheoretiker, Rechten und Nazi hinstellen. Sie müssten sich mit ihm auseinandersetzen aber das vermeiden sie, weil sie wissen sie verlieren. Sie verweigern einen offenen Disput seit 1995. Mit Eike ist es das gleiche,. Eike übersetzt häufig Artikel von Wissenschaftlern aus den USA und anderen Ländern, ist die Plattform für Veröffentlichungen und Studien die eben im mainstream nicht publik werden, weil gegen das politische Narrativ. Aber die Gegner wie die Grünen kommen eben immer primitiv und billig mit „Verschwörungstheoretikern“ daher. Das ist alles an Argumentation. Mehr kann diese Partei und deren Fans nicht aufbringen.
        So wurde D.Trump im Februar 2017 von 300 namhaften Wissenschaftlern aufgefordert die Pariser Klimavereinbarung von 2015 nicht zu unterschreiben. Alle 300 Namen wurden veröffentlicht, aber nicht bei uns in den Medien.

        1. Ich finde ja, es soll auch Nachteile haben, von der Öffentlichen Hand zu leben. Es gibt ja die Theorie vom Eliteüberschuss, die besagt, dass es nicht an Leuten mangelt, die für Spitzenjobs in Frage kommen und man dort irgendwann auch eine Konfrontation zu erwarten hat, so wie jetzt, mit dem neuen Kulturkampf. Der gerade präferierte Ansatz mit dieser „sozialen Frage“ umzugehen, besteht darin, über weitere Kriterien zu filtern, die bildungsfern, aber politisch korrekt sind. Geschlecht, Rasse, Konformität mit einer bestimmten politischen Ideologie oder Idiotie, kommen dabei in Frage und da das alles ganz demokratisch ist, wird das auch wieder nach unten durchgereicht. Lästig ist das Ergebnis schon und mir stellen sich immer die Haare auf, wenn ich über „Forschende“ lese, aber drollig ist es auch, wenn so ein leistungs- und bildungsfernes, demokratisches Privilegiensystem in einem Bereich eingeführt wird, wo man vor nicht allzu langer Zeit noch nach „Exzellenz“ gestrebt hatte, ein Wort übrigens, dem man die Hochstapelei schon von Weitem ansieht. Warum auch mit royalistischen Vokabeln hausieren gehen, die doch nur an fiese Diktatoren erinnern, die der Fortschritt längst beerdigt hat, wenn man auch „krass“ oder „mega“ sagen kann? Das passt auch viel besser zum Zeitgeschmack.

          Was den streitbaren Prof. betrifft: Dienst nach Vorschrift machen und über die Dekadenz in seinem beruflichen Umfeld und die allgemeine Beklopptendiktatur nicht ärgern, nur wundern.

          Noch etwas über die Klage der Verhunzung der Muttersprache. Die wird überbewertet. Dass sich gebildete Menschen überhaupt in Volkssprache verständigen, ist kein Naturgesetz, das haben wir Luther zu verdanken. Friedrich II von Preußen machte es richtig und ließ sich Texte vom Deutschen ins Französische übersetzen. Andere Fürsten, wie Max II Emanuel von Bayern, sprachen tatsächlich die Sprache der Mutter und nicht die des Vaters, also italienisch, nicht bayrisch, es sei denn mit den Zimmermädchen und Dienstboten. Im franz. Exil sprach er natürlich auch französisch. Wir verdanken Mutter und Sohn die Durchsetzung des Barock in Bayern: kulturelle Aneignung der besten Art. Diese schöne Tradition haben uns Autoren und Genussmenschen wie Goethe verdorben, die die deutsche Sprache „geistig adelten“. Von dieser Tradition haben wir uns aber auch wieder verabschiedet und Goethe verschwindet gerade aus den Schulen. Die Fellachen und Kulturverweser können nichts mehr mit dem Big Bang der deutschsprachigen Hochkultur anfangen, also warum nicht zurück zu Friedrich?

          1. Nicht zu Friedrich. Es geht ins englische. Diejenigen sind „in“ die das verwenden, auch im Alltagsleben, in den Werbebroschüren.
            Ich glaube nicht, daß zu Zeiten Friedrichs französisch so einen melodischen Klang hatte so wie heute. Ich mache das an der französischen Sprache in Kanada in der Provinz Quebec fest. Dort wird noch französisch gesprochen, aber für mich klang die Sprache dort, hart, eher unfreundlich, etwas vulgär. Der Unterschied ist merklich. War auch nicht so einfach zu verstehen. Jetzt kann das natürlich eine Eigenentwicklung sein im Laufe der Jahrhunderte oder aber im Mutterland Frankreich hat sich die Sprache verändert und in Quebec ist sie wie vor 300 Jahren geblieben.

            Schiller und Goethe sind out. Lessing sowieso.
            Ein von mir bevorzugter, ich sag mal Experte, in der deutschen Sprache ist StefanZweig. Er hat eine Wortgewalt die einen in die Schilderung eingraben lässt.

      2. Nur um das kurz ins rechte Licht zu rücken :-) also die Aussage von dem Honorarprofessor…..

        Akademiker aus Leipzig, Dr. Dr.
        Schwerpunkt Kristallographie, promovierte in Chemie, fand seine Sehnsucht offenbar in der Softwareprogrammierung im Rahmen von Industrie-Praktika
        anschl. nach der Wende erfolgreicher Unternehmer im Bereich Software
        Mitglied des Bundestages
        aktuell parteilos
        wohl ehemals AFD-Abgeordneter (also der Partei der Klimaleugner u. a.)
        war von 2018-2020 von der AFD-Fraktion benannter Sachverständiger im Ausschuss „KI“
        bekannt als Klimaleugner
        hielt schon im Januar 2012 !!! einen Vortrag an der Uni Passau – es kam zum Eklat – wonach er CO2 als Verursacher der Klimaerwärmung abstritt.

        Also ein richtig guter Wissenschaftler der Klima- und Wetterwissenschaften? Ein Kenner der Materie und von allen Seiten international beachtet und gewürdigt ? Hä?
        Und sein o. g. Schreiben auf Facebook entspringt auch im Aufbau der grundsätzlichen „Leugnerschaft“.
        Zuerst die Allgemeinplätze, denen jeder zustimmt (Arbeit soll sich lohnen, Bahnhöfe sind Orte der Ängste und Unsicherheit etc.) und zum Schluß die Überleitung in den Bereich der Verschwörungstheorie.
        Respekt !!!

        Ich empfehle mal Vorträge von wirklichen Wissenschaftlern ;-)

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