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Bitcoin: Was bedeutet der Anstieg von 145% seit Jahresbeginn?

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Der Bitcoin-Preis überschritt erstmals seit fast 13 Monaten wieder das Niveau von 9.400 $. Das letzte Mal, dass der Preis auf diesen Niveaus gehandelt wurde, war im Mai 2018. Der „Krypto-König“ ist seit Jahresbeginn um fast 145% gestiegen. Sie ist führend in Bezug auf die prozentualen Zuwächse, da Ethereum und Ripple’s XRP um 99% bzw. 25% gestiegen sind. Ripple’s XRP erlebte gestern einen deutlichen Anstieg und stieg um etwa 5%. Dies geschah aufgrund der Nachricht, dass MoneyGram XRP verwenden wird, um seine Devisentransaktion abzuwickeln. Das ist etwas, wofür das XRP-Protokoll am besten geeignet ist – es verbessert die Effizienz in Bezug auf die Abrechnung.

 

Was uns die CFTC-Daten sagen

Der Widerstand von 9.000 $ war ein wichtiges Niveau war – der Bruch dieser Widerstans-Marke hat die Händler ermutigt, positiv zu bleiben. Die jüngsten CFTC-Daten, die letzte Woche veröffentlicht wurden, zeigen, dass das allgemeine Interesse am Markt hauptsächlich auf der Shortseite lag – was bedeutet, dass mehr Händler die Short-Position einnahmen. Der Prozentsatz nicht-institutioneller Investoren, die bullich für Bitcoins sind, sank um -24%. Was institutionelle Anleger betrifft, so sahen wir fast 101 Short-Kontrakte und nichts auf der Long-Seite. Das Gesamtbild zeigte also, dass mehr Händler short als long gingen, und das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Bitcoin-Preis steigen würde, viel höher war – da ein höherer Preis wahrscheinlich eine große Anzahl von Stop-Losses auslösen würde.

Betrachtet man den CME-Future-Kontrakt von Bitcoin vom Juni, so zeigt sich aus zwei Gründen ein optimistisches Bild: Erstens ist das open interrest auf dem Vormarsch und liegt auch über dem 15-tägigen glatten gleitenden Durchschnitt. Eine Erhöhung des open intererst bedeutet in der Regel, dass „frisches Geld“  hinter der aktuellen Preisbewegung steht. Die Grafik zeigt, dass der Preis der Bitcoins nach oben tendiert. Schließlich bestätigt auch das Volumendiagramm (Bitcoins Juni-Kontrakt), dass sich der 15-tägige glatte gleitende Durchschnitt im Aufwärtstrend befindet, aber das aktuelle Volumen von 2641 ist niedriger als der 15-tägige SMA-Wert von 4253. Dies erfordert einige Vorsicht.

 

Die charttechnische Lage von Bitcoin

In Bezug auf die technische Analyse ist der Preis aus der wichtigen Widerstandszone (9096 – 8769 $) ausgebrochen. Die Kerze auf dem Tages-Chart sieht rückläufig aus, und wenn sich eine solche Kerze nach einer langen Rallye bildet, bedeutet das in der Regel einen Rückzug. Der RSI des Relative Strength Index unterstützt das Argument des Pullbacks, da er in einer überkauften Zone handelt. Wenn der Preis nicht unter die Widerstandszone fällt, die sich jetzt wie eine Unterstützungszone verhält, wäre es sehr positiv, da sich ein weiteres niedrigeres Tief bildet. Darüber hinaus sollten Sie nicht vergessen, dass der 100-tägige gleitende Durchschnitt den 200-tägigen überschritten hat und der Preis über dem 50-, 100- und 200-tägigen gleitenden Durchschnitt gehandelt wird, was bedeutet, dass die Bullen die volle Kontrolle über den Preis haben.

 

 

Naeem Aslam ist chief market strategist bei ThinkMarkets

 

 

 

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Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Bitcoin

Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin

Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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