Devisen

Dollar-Schwäche dank US-Daten Euro im Auftrieb – aber ohne eigene Stärke

Der Euro ist im Auftrieb. Neuen hawkischen EZB-Aussagen hilft seit 14:30 Uhr vor allem die eigenständige Dollar-Schwäche.

Euro-Geldscheine
Euro-Geldscheine. Foto: kstudio-Freepik.com

Der Euro steigt seit 14:30 Uhr gegenüber dem US-Dollar von 1,0652 auf aktuell 1,0712. Diese kurzfristig klare Bewegung der letzten 24 Stunden ist sichtbar im Chart. Zwar gab es heute Rückendeckung für die Gemeinschaftswährung durch Aussagen von EZB-Direktorin Isabel Schnabel, wonach weitere Zinserhöhungen durch die EZB möglich seien im Kampf gegen die Inflation in der Eurozone.

Aber entscheidend für die aktuelle Euro-Stärke ist die klare Dollar-Schwäche. Die US-Arbeitsmarktdaten von 14:30 Uhr fielen schwach aus. Weniger neue Stellen als gedacht und niedrigere Stundenlohn-Steigerungen als gedacht, das hilft den Optimisten. Sie hoffen auf fallende Zinsen in den USA in einigen Monaten. Dies schwächt aktuell den US-Dollar spürbar. Der Dollar-Index fällt seit 14:30 Uhr von 105,85 auf 105,24 Indexpunkte. Somit wertet gerade so ziemlich alles auf, was gegen den Dollar gehandelt wird, also auch der Euro. Läuft diese Bewegung weiter, könnte folglich auch der Euro in den nächsten Tagen weiter aufwerten. Dies sollten Devisenhändler im Blick behalten!

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