Devisen

Euro: endgültig Carry-Trade-Währung

Der Euro ist die Carry-Trade-Währung schlechthin geworden: man leiht sich praktisch unverzinste Euros, um dafür höherverzinste Währungen oder andere Assets zu kaufen. Das bedeutet faktisch: solange die Finanzmärkte optiimistisch sind, wird der Euro fallen – entsteht Risikoaversion, wird der Euro steigen.

Wie optimistisch die Märkte derzeit sind, zeigt die hohe Shortquote bei der Gemeinschaftswährung:

euroshort
(Zum Vergrößern auf den Chart klicken)

Es sieht so aus, als würde bald der zuletzt im Mai 2012 markierte Höchststand an Euro-Short-Positionen erreicht werden. Früher oder später – vielleicht bei 1,30? – dürfte dann eine heftige Gegenbewegung einsetzen, gleichzeitig mit einem Abverkauf an den Aktienmärkten..



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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