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Gefahr für den Euro: Berlusconi will Parallelwährung für Italien, die „neue Lira“

Der scheinbar unvermeidliche Silvio Berlusconi ist wieder da – und das mit einem Vorschlag, der es in sich hat! Berlusconi, Chef der Partei „Forza Italia“, will in Italien eine neue Parallelwährung einführen, die von ihm als „Neue Lira“ bezeichnet wird. Das Interessante an der Sache ist: Berlusconi hat durchaus die Chance, noch einmal an die Macht zu kommen – die Anleihemärkte Italiens reagieren mit starker Nervosität..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der scheinbar unvermeidliche Silvio Berlusconi ist wieder da – und das mit einem Vorschlag, der es in sich hat! Berlusconi, Chef der Partei „Forza Italia“, will in Italien eine neue Parallelwährung einführen, die von ihm als „Neue Lira“ bezeichnet wird. Das Interessante an der Sache ist: Berlusconi hat durchaus die Chance, noch einmal an die Macht zu kommen, in einer Mitte-rechts-Koalition etwa mit der Lega Nord, oder der Alternativa Popolare von Außenminister Angelino Alfano, oder der rechten Partei Fratelli d’Italia – auch wenn diese Partei ihm zunächst noch die kalte Schuler zeigen vor den Wahlen in Italien im nächsten Frühjahr. Eine weitere Option ist auch noch die Bewegung Cinque Stelle.

Die Lega Nord, eine separatistische Bewegung Norditaliens, die in Umfragen knapp vor der Berlusconi-Partei Forza Italia liegt (letztere kommt derzeit auf 13%), hatte kürzlich bereits die Ausgabe staatlicher Schuldscheine vorgeschlagen, sogenannte IOUs. Nun setzt der ehemalige Premier Berlusconi nach und will ungehemmt Geld drucken lassen:

„Alle wichtigeren Länder wie die USA, Großbritannien, Russland oder China und Japan haben die Krise bekämpft, indem sie Geld druckten. Das müssen wir auch machen, gerade weil derzeit die Inflation praktisch nicht existiert“ (eigene Übersetzung der Aussagen Berlusconis, die in „Il Giornale“ zitiert werden).


Foto: European People’s Party, https://www.flickr.com/photos/eppofficial/22194872598/

Creative Commons Attribution 2.0 Generic

Die Idee Berlusconis ist dabei gar nicht so dumm: es gibt eine Währung für den Export und eine Währung für den einheimischen Markt – wir selbst hatten schon vor Jahren vorgeschlagen, dass eine Lösung für die Probleme Italiens darin liegen könnte, den Euro zu behalten, gleichzeitig aber eine (schwächere) Parallel-Währung für den Export einzuführen, die den Exporteuren Italiens besser Ausgangsbedingungen verschafft!

Ziel sei, so Berlusconi, eine „partielle Wiedereroberung der gelpolitischen Souveränität“. Allerdings zielt Berlusconi interessanterweise mit der Parallelwährung nicht auf den Export, sondern auf den italienischen Binnenmarkt. Mit anderen Worten: die „neue Lira“ solle schwächer sein als der Euro, um die schleppende Nachfrage in Italien selbst anzuheizen – und das könne schon deshalb gelingen, weil die Inflation, anders als in den 1980er und 1990er Jahren, sehr gering sei.

Er sei überzeugt, so Berlusconi weiter, dass das mit den Regeln der Europäischen Verträge vereinbar sei, mithin also weder Deutschland noch die EZB etwas dagegen tun könnten. Das alles könne jedoch nur eine Persönlichkeit mit großer politischer Erfahrung durchsetzen – sprich: nur er selbst! Bescheidenheit, das ist bekannt, ist eine Tugend, die noch nie zu den Stärken Berlusconis gehörte..

Und die Märkte nehmen das durchaus ernst: die Renditen der 10-jährigen Anleihe Italiens steigen deutlich, der spread (Renditedifferenz) zu deutschen Anleihen steigt erheblich:


(10-jährigen deutsche Anleihe schwarz, orange die 10-jährige Italiens – der Kurs fällt, die Risikoprämiehn steigen also stark)

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Marko

    22. August 2017 13:17 at 13:17

    Eine Parallel-Währung ? Sind die noch klar im Kopf in Italien ? :D

    Die wollen ihre „eigene 08/15“-Wahrüng abwerten (also die Lira), so wie es Tradition war, bei einem Land das – historisch gesehen – schon immer mit einer BIP-Verschuldung leben musste die jenseits von Gut und Böse war ?

    Die Frage wäre folgende, wieso seit Ihr, liebe Italiener, dem EUR überhaupt beigetreten ? Weil Euch der „Norden“ Euch sowieso durchfüttert ? :D

    Eine Parallel-Währung ist sowieso nicht möglich, aber macht ja nix… Wieso tretet Ihr aus dem „Fehlkonstruktion“ EUR nicht einfach aus ? Sooo einfach ist das ? na dann würde ich mal die Griechen fragen, wie einfach das ist… :D

    Das sind interessante Thesen , die man hier auf finanzmarktwelt liest….

  2. Avatar

    Rainer Sta

    22. August 2017 17:06 at 17:06

    Einen ähnlichen Vorschlag findet man beim verstorbenen Prof. Wilhelm Hankel. Die Beschäftigung damit lohnt. Im Übrigen sehen die Verträge vor, das Italien über 2/3 seiner Schulden in eigener Währung zurückzahlen kann. Deutschland bekommt dann eine Menge „Neue Lira“. Urlaub in Italien wird wieder billig. So wie es vor Euro Einführu g war.

  3. Avatar

    Rainer Sta

    22. August 2017 17:07 at 17:07

    Einen ähnlichen Vorschlag findet man beim verstorbenen Prof. Wilhelm Hankel. Die Beschäftigung damit lohnt. Im Übrigen sehen die Verträge vor, das Italien über 2/3 seiner Schulden in eigener Währung zurückzahlen kann. Deutschland bekommt dann eine Menge „Neue Lira“. Urlaub in Italien wird wieder billig. So wie es vor Euro Einführung war.

  4. Avatar

    leo

    22. August 2017 19:52 at 19:52

    So schlecht ist der Vorschlag nicht. Dadurch entstehen auch Chancen.
    Funktionieren tut es nur als Parallelwährung mit geringer Bonität.Das
    Umtauschverhältnis von Neulira in Euro unterliegt dem Markt.Europas
    Stärke ist m. M. seine große Vielfalt , warum nicht , bevor die sozialen Spannungen
    in einem Bruch der EU münden und alles dem Euro bzw. den Eurokraten angelastet
    wird.

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Allgemein

EZB ebnet argumentativen Weg für lang anhaltende Rettungsmaßnahmen

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Seit der Finanzkrise 2008 veranstaltet die EZB ein Anleihekaufprogramm nach dem nächsten. Die Zinsen sinken im großen Bild gesehen immer weiter. Egal wie gut es der Konjunktur in der Eurozone zwischen 2008 und 2020 wieder ging. Die EZB druckte immer weiter Geld, kaufte immer weiter Anleihen. Länder wie Italien wurden mit EZB-Geld und immer weiter sinkenden Zinsen am Leben erhalten. Nach der Krise war vor der Krise.

Und nun, kommt nach der Coronakrise (die Impfstoffe kommen ja bald) wieder die nächste Krise, nämlich die Rettung der überschuldeten Unternehmen? Deswegen muss die EZB (wie es auch die Fed macht) zusammen mit den Regierungen der Mitgliedsstaaten immer weiter retten, retten und retten. Denn ja, wir wissen es alle. Mit gigantischen Kreditprogrammen, Zuschüssen, Kurzarbeitergeld uvm werden in Europa die Nöte der Coronakrise gemildert, und Probleme optisch versteckt. Am besten erkennt man das beim Thema Kurzarbeitergeld. In Deutschland wurde die ausgeweitete Funktion dieses Instruments erst letzten Freitag im Bundestag bis Ende 2021 verlängert – welch ein Zufall, bis zur Bundestagswahl kann die Kurzarbeit in ihrer jetzigen Form also weiterhin als neuer Dauerzustand für eigentlich arbeitslose Arbeitnehmer genutzt werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

EZB kommt mit „Nicht zu früh aufhören“-Argumentation

Aber zurück zur EZB. Die einfache wie auch clevere Aussage der EZB lautet am heutigen Montag (frei und sinngemäß zusammengefasst): „Wenn wir die Hilfen zu früh einstellen, gefährden wir den Erfolg“. Tja, und wann das Ende der Hilfen angebracht ist, das ist bei der EZB bekanntermaßen eine sehr dehnbare Ansichtssache (siehe Anleihekäufe seit 2008 bis heute – hier eine wunderschöne historische Übersicht zu dem Thema). Im Rahmen ihres heute veröffentlichten Finanzstabilitätsberichts hat die EZB auch einen einzelnen Artikel veröffentlicht, bei dem es um die „Bewertung von Schwachstellen von Unternehmen“ in der Eurozone geht.

Und die Schwachstelle scheint offenbar darin zu bestehen, dass EZB und Regierungen ihre Hilfsprogramme zu früh auslaufen lassen könnten. Man sieht die Probleme wohl auch vor allem beim Zugang zu Krediten und bei steigenden Finanzierungskosten. Die Unterstützung durch die Geldpolitik der EZB habe dazu beigetragen, die tatsächlichen Insolvenzen bisher unter Kontrolle zu halten. Staatliche Kreditgarantien und Konkursmoratorien hätten eine groß angelegte Welle Unternehmenspleiten verhindert. Aber eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen könnte gezwungen sein Konkurs anzumelden, wenn diese Maßnahmen zu früh aufgehoben werden oder die Kreditvergabebedingungen der Banken verschärft werden, so die heutige Aussage der EZB. Tatsächlich deute die historische Ko-Bewegung des Anfälligkeitsindikators mit den Unternehmensinsolvenzen und dem BIP-Wachstum darauf hin, dass sowohl die Regierungspolitik als auch die niedrigen Fremdfinanzierungskosten dazu beigetragen hätten, die Auswirkungen der Verschlechterung des Gesundheitszustands der Unternehmen auf die tatsächliche Zahl der Insolvenzen zu dämpfen – auch wenn die Auswirkungen je nach Land, Sektor und Unternehmensgröße unterschiedlich seien.

Dieser neu entwickelte Indikator mache laut EZB deutlich, dass die Anfälligkeit des Unternehmenssektors auf ein Niveau gestiegen ist, das zuletzt während der Staatsschuldenkrise im Euroraum beobachtet wurde. Finanzierungsrisiken hätten sich dank verschiedener Unterstützungsmaßnahmen bisher nicht materialisiert, aber die Anfälligkeit der Unternehmen könne weiter ansteigen und ein Niveau erreichen, das während der globalen Finanzkrise beobachtet wurde. Insbesondere wenn die zweite Welle der Pandemie die wirtschaftliche Erholung zum Stillstand bringe und das Wachstum schwächer ausfällt als prognostiziert, könnte ein frühzeitiger Ausstieg aus den Stützungsmaßnahmen schließlich zu einem deutlichen Anstieg der Unternehmenskonkurse führen, mit Auswirkungen auf die Finanzstabilität auch für die Banken im Euroraum, so die EZB.

Aus Rettung wird Dauerzustand

Tja, haben sie es auch rausgelesen? Diese Aussagen (wie auch jüngst die Warnung von Christine Lagarde vor der Rezession) bieten die perfekte Vorlage, damit KfW-Kredite, Null- und Negatzvinsen, Kurzarbeitergeld, Anleihekäufe in Billionenhöhe etc immer so weitergehen, Jahr für Jahr. Nicht denkbar? Nochmal, ich möchte erinnern an die letzten zwölf Jahre seit der Finanzkrise! Natürlich sind viele Maßnahmen sicherlich gut und richtig wie die KfW-Kredite, Zuschussprogramme etc. Aber vor allem was die EZB da anrichtet mit ihren Kaufprogrammen und abgeschafften Zinsen. Diese Maßnahmen, wenn sie jahrelang immer weiter beibehalten werden, schaffen ein Gesamtumfeld, das nicht mehr ohne zinslose Kredite leben kann, und Staaten die nicht mehr ohne negative Anleiherenditen leben können. Man gewöhnt sich an diese schöne neue Welt sehr schnell – oder besser gesagt, man hat sich längst daran gewöhnt. Ein Ende dieser Geldpolitik der EZB, ist die überhaupt noch vorstellbar bei der Schuldenexplosion bei Staaten und Unternehmen? Entweder immer so weitermachen, oder man riskiert einen großen Knall.

EZB-Grafik zur Verwundbarkeit der Unternehmen
Grafik: EZB

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Anleihen

China hält immer weniger US-Staatsanleihen – warum das kein Problem ist

Claudio Kummerfeld

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US-Flagge

China hält immer weniger US-Staatsanleihen. Laut aktueller Veröffentlichung des US-Finanzministeriums hielt China im Monat September ein Volumen von 1,061 Billionen US-Dollar. Vor genau einem Jahr waren es noch 1,102 Billionen Dollar. Der aktuelle Stand ist der niedrigste Wert seit drei Jahren. Der folgende Chart  zeigt, dass die Tendenz seitdem stetig fallend ist. Will sich da jemand unabhängig vom US-Dollar machen?

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Man kann gleich aus zwei Gründen sagen, dass diese Entwicklung für die USA als gigantischer Neuschulden-Aufnehmer kein echtes Drama darstellt. Denn die folgende Detailgrafik mit den aktuellsten Daten zeigt, dass das Volumen von US-Staatsanleihen, das durch ausländische Eigentümer gehalten wird, binnen Jahresfrist sogar gestiegen ist von 6,92 auf 7,07 Billionen Dollar.

Und zweitens kauft die US-Notenbank Federal Reserve genau wie die EZB und zahlreiche andere Notenbanken derzeit ja in gigantischem Ausmaß die Schulden des eigenen Landes auf. Nur so können die Länder in dieser Coronakrise massiv neue Schulden machen, und das auch noch mit traumhaft günstigen Konditionen. Seit Beginn der Coronakrise im März hat die Fed für 2 Billionen Dollar US-Staatsanleihen aufgekauft. Noch Mitte Februar lag die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen bei 1,57 Prozent. Jetzt sind es 0,86 Prozent.

Grafik zeigt die größten ausländischen Eigentümer von US-Staatsanleihen

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Allgemein

Logik der Transferunion: Fünf-Sterne fordern EZB zu Schuldenerlass für Italien auf

Claudio Kummerfeld

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Geld aus dem nichts von der EZB?

Die mit in der italienischen Regierung sitzende Fünf-Sterne-Bewegung hat heute in einem Blog-Eintrag die Europäische Zentralbank dazu aufgefordert, dass sie Italien einfach Schulden erlassen solle. Aber halt. Wie, was, warum? Die EZB kauft seit Jahren in Billionen-Höhe Anleihen von Euro-Mitgliedsstaaten auf, so auch die von Italien. Offiziell nicht, aber de facto werden die Regierungen von der EZB durchgefüttert (Staatsfinanzierung), mit oft nicht mehr vorhandenen Zinsen.

Und in der Coronakrise hat die EZB nochmal kräftig nachgelegt mit neuen Aufkaufprogrammen in Höhe von 1,35 Billionen Euro. So konnten die Länder in der Eurozone sich in der Coronakrise weiter kräftig verschulden, und die EZB stand als Aufkäufer am Anleihemarkt stets parat. Nun soll die EZB laut Fünf-Sterne-Bewegung Italien doch bitte diejenigen Schulden erlassen, die mit der Schuldenaufnahme für die Bewältigung der Coronakrise zu tun haben. Laut dem Blog-Eintrag gehe es um eine Summe von 140 Milliarden Euro, die bis Jahresende noch auf 200 Milliarden Euro steigen werde.

Die Fünf-Sterne-Bewegung deutet auch an, dass man sich am liebsten die Streichung aller italienischen Schulden wünscht, die von der EZB gehalten werden. Aber doch auf jeden Fall diejenigen, die mit Corona zusammenhängen. Denn das wäre leicht machbar und fair. Tja, so ist das im sozialistischen Märchenland. Man nimmt Kredite auf, die man eh nicht zurückzahlen will. Und in diesem Fall… was soll´s, die EZB gehört ja eh den Mitgliedsstaaten, also auch Italien? Daher kann man praktisch selbst Geld drucken, es an sich selbst verleihen, und dann sich selbst (über das Vehikel der EZB) die eigenen Schulden erlassen?

So einfach geht Politik im linken Märchenland, wo Geld aus dem Nichts entsteht, wo es nicht erwirtschaftet werden muss, und wo aus so einer Vorgehensweise keinerlei Probleme entstehen. Und natürlich, da kann man sich sicher sein… selbst wenn die EZB diese Forderungen gegenüber Italien wirklich streichen würde (was nicht passieren wird), dann wäre dies nicht die letzte derartige Forderung. Dann würde es heißen: Schaut her, es geht doch. Dann kann die EZB von nun an auch als Dauer-Einrichtung neue Anleihen kaufen, und danach auf die Rückzahlung der Forderungen verzichten. Dass die EZB dann selbst Verluste in Billionenhöhe anhäufen würde, welche wiederum Italien und alle anderen Eigentümer der EZB zu bezahlen hätten… egal.

Der Chefvolkswirt der Commerzbank twitterte zu dieser Forderung aus Italien vor wenigen Minuten, dass dies die politische Logik der Transferunion sei. Ja, was soll man dazu noch sagen? Erst das Geld nehmen, und dann nicht zurückzahlen wollen, weil man es sowieso nie vor hatte. Das Geld entsteht ja irgendwo im luftleeren Raum. Aus der Illusion wird eine Wirklichkeit. Wo ist also das Problem, wenn man diese Schulden einfach streicht? So einfach und angenehm ist diese linke Sichtweise auf komplexe finanzielle Zusammenhänge.

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