Interessantes aus der Presse

Was haben Griechenland und China gemeinsam?

Okay, beide Länder haben ein kleines Schuldenproblem – aber Griechenland hat ja die EZB, und China eine Notenpresse bei der People´s Bank of China. Halb so schlimm also, das wird schon.

Nein, beide Länder haben, sagen wir einmal die „Neigung“, Menschen auf staatlichen Lohnzetteln zu haben, die gar nicht (oder nicht mehr) für den Staat arbeiten. In Griechenland war der eine oder andere schon zwanzig Jahre verstorben, bis das auffiel – aber weil China so unendlicch viel dynamischer ist als Griechenland, geht es dort auch schneller mit der Aufdeckung!

Gestern berichtete die staatliche Zeitung „People´s Daily“, dass im Rahmen einer Kampagne gegen Mißwitschaft und Korruption, die von Premier Xi Xinping angestoßen worden war, 162.000 Menschen von staatlichen Lohnzetteln entfernt wurden, die nicht mehr für Chinas Staat arbeiten, aber gleichwohl weiter ihre Gehälter bezogen hatten. Häufig standen aauch Personen auf den Lohnzetteln, die mit Angestellten der Regierung verwand waren – oder deren (nicht selten minderjährige) Kinder!

Und weil man schon einmal dabei war, die Listen zu durchforschen, ist auch aufgefallen, dass die Regierung für 114.000 Autos bezahlt, die ebenfalls nicht oder nicht mehr in staatlichen Diensten stehen.

Ausserdem haben im letzten Jahr staatliche Behörden ihre behördlichen Fuhrparks um 37% reduziert, gleichzeitig wurden auch die Budgets für Reisen und „Entertainment“ für staatliche Offizielle deutlich zurück gestutzt. Nicht ausgeschlossen, dass es deshalb mit der Konjunktur nicht mehr so gut läuft im Reich der Mitte. Die Laune der Staatsangestellten jedenfalls ist derzeit nur sehr moderat positiv..



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