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Kapitalerhöhung bei Banco Espirito Santo soll Milliardenverlust umgehend ausgleichen

Von Claudio Kummerfeld

Die portugiesiche „Banco Espirito Santo“ meldete wie erwartet einen Rekordverlust für das 1. Halbjahr, insg. 3,6 Mrd. Euro. Eine Kapitalerhöhung soll sofort eingeleitet, und Vermögenswerte der Bank veräußert werden. Laut Zentralbank sollen die für die Bilanzen zuständigen Bankmitarbeiter sofort gehen und externe Wirtschaftsprüfer solange die Kontrolle ausüben, bis neue Revisoren eingestellt sind. Ob eine Kapitalerhöhung, erstens zügig und zweites in ausreichendem Umfang wirklcih erfolgt, steht noch nicht fest. Bis hier Klarheit geschaffen wurde, ist die Aktie ein reines Zockerpapier – Totalausfall oder Neugeburt ! Vermutlich wird die Zentralbank bei einer Restrukturierung, so sie denn stattfindet, mehr als zwei Augen zudrücken, damit diese „systemrelevenate“ Bank Portugals Wirtschaft nicht noch mehr in Mitleidenschaft zieht.

Nachdem der Handel zum Start heute früh ausgesetzt war, eröffnete die BES-Aktie mit einem kräftigen Gap von 0,35 runter auf 0,22 Euro, aktuell bei 0,25.

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