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Globaler Zuspruch für Atomenergie wächst Kernenergie: Was spricht eigentlich gegen ein Atomkraft-Revival?

Kernenergie: Was spricht eigentlich gegen ein Atomkraft-Revival?
Kernenergie - Atomwerk. Foto: Bloomberg

Die Atomenergie findet weltweit immer größeren Zuspruch. Auf der US-Klimakonferenz (COP28) haben 22 Staaten zum Wohle des globalen Klimas eine Erklärung zur Verdreifachung der Kernenergie verabschiedet. Nur ein gallisches Dorf sträubt sich gegen die Atomkraft. In Deutschland bleibt die Kernenergie weiter totgesagt, während sie weltweit verblüffend viele neue Freunde gefunden hat. Aber auch hierzulande gibt es Stimmen aus der CDU und FDP, die fordern, sechs abgeschaltete Meiler wieder in Betrieb zu nehmen. Was spricht eigentlich gegen ein Atomkraft-Revival? Eine Hürde sind auf jeden Fall die hohen Investitionen für neue Kernreaktoren.

Die Hürden für ein Atomkraft-Revival

Während des Weltklimagipfels der 28. Konferenz der Vertragsparteien der UN-Klimarahmenkonvention haben mehr als 20 Länder aus vier Kontinenten die Erklärung zur Verdreifachung der Kernenergie verabschiedet. Trotz der steigenden öffentlichen Akzeptanz und des politischen Rückenwinds für die Kernenergie warnen Experten vor übertriebenen Erwartungen an die Technologie, wie Bloomberg berichtet.

Jene Länder, die sich gerade in Dubai dazu verpflichtet haben, die Atomstromproduktion bis 2050 zu verdreifachen, werden sich schwertun mit diesem Ziel, schreiben Wissenschaftler und Energieforscher in dem am Mittwoch veröffentlichten Statusbericht der weltweiten Nuklearindustrie.

Wegen der langen Vorlaufzeiten beim Bau von Kernreaktoren sei ein solches Ziel “höchst unrealistisch”, heißt es in der Studie, die teilweise von der Bundesregierung finanziert wird.

Der Bau neuer Kernkraftwerke kann viele Jahre und Milliarden von Euro in Anspruch nehmen, und die Investitionen in erneuerbare Energien übersteigen die in die Atomenergie um ein Vielfaches, so die Studie. Die Industrie stützt sich weitgehend auf eine veraltete Reaktorflotte und sieht sich mit explodierenden Kosten, Bauverzögerungen und der Frage der Entsorgung nuklearer Abfälle konfrontiert.

Die Stromerzeugung aus Kernenergie ist im vergangenen Jahr um 4% zurückgegangen und beträgt nur noch 9,2% der gesamten Produktion — nur die Hälfte des Höchststandes, der vor mehr als einem Vierteljahrhundert erreicht wurde. Die Investitionen in Wind- und Solarkapazitäten stiegen im letzten Jahr auf einen Rekordwert von 495 Milliarden Dollar, was dem 14-fachen der Ausgaben für neue Kernkraftwerke entspricht.

Kernenergie: Mehr als die Hälfte der weltweiten Atomkapazität könnte bis 2027 veraltet sein

Bessere Optionen als die Kernenergie

Es ist die erste Ausgabe der Studie, seit Deutschland im April den letzten Atomreaktor abgeschaltet und sich damit vom Trend einer Renaissance der Kernenergie abgekoppelt hat.

Doch selbst dort, wo die emissionsarme Kernenergie als Teil der Lösung zur Eindämmung der globalen Erwärmung angesehen wird, gibt es nach Ansicht von Energiemanagern bessere Optionen als den Neubau weiterer Kernreaktoren.

“Wir haben derzeit keine Erweiterungspläne”, sagt Uniper-Chef Michael Lewis, dessen Unternehmen sechs Kernreaktoren in Schweden besitzt — einem der Länder, die die Stromerzeugung aus Atomkraft verdreifachen wollen. “Die Vorlaufzeiten für Investitionen in die Kernenergie sind lang, und kurz- bis mittelfristig haben wir genügend hochwertige Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen grüne, flexible Stromerzeugung, grüne Gase und erneuerbare Energien.”

Globale Kernernergie: Unfälle und Alter haben die nukleare Stromerzeugung unzuverlässiger gemacht

Derzeit bauen nur die staatlichen chinesischen und russischen Betreiber neue Kernreaktoren in dem Umfang, der zur Kostensenkung erforderlich ist. In Europa und den USA entstehen gerade einmal fünf neue Blöcke. Dem Bericht zufolge gibt es wenig Anhaltspunkte dafür, dass die westlichen Länder über die Ressourcen oder Kapazitäten verfügen, die Produktion in naher Zukunft hochzufahren.

Europa und die USA verfügen über die ältesten Reaktorflotten der Welt. Immer mehr personelle und finanzielle Ressourcen werden benötigt, um die Meiler über die vier Jahrzehnte hinaus weiter zu betreiben, für die sie normalerweise eine Betriebsgenehmigung haben. Letztes Jahr musste Frankreich 100 Fachkräfte aus Nordamerika anheuern, defekte Reaktoren zu reparieren.

Nur fünf neue Kernreaktoren im Bau in den USA und Europa

Investitionen in die Atomkraft

“Es gibt viele Herausforderungen und die erste ist das Geld”, sagte etwa Wang Kai, Vizepräsident der chinesischen Atomenergiegesellschaft, während einer Podiumsdiskussion bei der COP28 am Dienstag. Investoren müssen bis zu 15 Jahre warten, bis die Investition in einen Kernreaktor sich rentiert.

Während dieser Wartezeit “müssen Sie immer noch Zinsen an die Bank zahlen, was für Investoren aus dem Privatsektor nicht attraktiv ist”, sagte Wang und fügte hinzu, dass deshalb die meisten Eigentümer und Erbauer von Kernkraftwerken sowie die Finanzinstitute in China in staatlicher Hand sind.

Um marktorientierte Investitionen in die Atomenergie voranzutreiben, empfahl der Bericht den Regierungsvertretern, sich weniger auf direkte Subventionen und mehr auf politische Anreize zu konzentrieren.

“Die Einführung eines angemessenen Preises für CO2 beispielsweise würde der Atomwirtschaft helfen”, schrieb der Hauptautor Mycle Schneider.

FMW/Bloomberg



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110 Kommentare

  1. Ich erspare mir das Lesen des Artikels.

    Zitat:

    []…Die Kernenergie hat eines gemeinsam mit der Kohlebranche:
    Die Schäden, die ihr Geschäftsmodell verursacht, und die Risiken,
    die es birgt, werden vergesellschaftet…[]

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/kernkraft-ist-nachhaltig-nachhaltig-unversicherbar-a-f6d8ef67-4f51-4697-965a-add0480ca712

    1. @Manuhiri, und was ist mit den Schäden und Kosten durch Kohle und noch schmutziger LNG??

      1. Hallo Herr Fugmann, ist LNG auch unversicherbar?

        Vielleicht sollte ein Journalist (hint hint!) einmal die versicherungswirtschaftlichen Aspekte der Klima/Energie/wasauchimmer Krise darstellen. Dieser Stellungskrieg zwischen EE-Lobbyisten und Anti-Grünen, der sich hier auf FMW durch die Foren wälzt, bringt schon lange keine neuen Erkenntnisse mehr.

      2. @Nvidianer
        Also ich fand die neuen Erkenntnisse zum ach so schmutzigen LNG – basierend auf einer einzigen unbestätigten und offenbar in Teilen fragwürdigen Studie – das zudem nur einen verschwindend geringen Teil an der Stromproduktion ausmacht, sehr erhellend und erfrischend. Es wurde erst vor ein paar Tagen gepostet und wirkt wie eine Lieferung von 2.000 Taurus-Raketen im festgefahrenen Stellungskrieg:
        https://finanzmarktwelt.de/china-verweigert-russland-milliardenzahlung-und-verlangt-gas-rabatte-293339/#comment-163555

      3. Nun, @Markus Fugmann,
        Ein Vergleich von Q3 22 zu Q3 23 zeigt, dass diese beiden Energieträger stark zur Stromeinspeisung nachgelassen haben ( in MrdkW/h

        Kohle: 42,7 / 22,5
        Erdegas: 11 / 12

        dagegen

        Ernauerbare:52,5 / 60,2

      4. Bis die AKWs in ausreichender Kapazität am Netzt sind, ist im gleichen Maße und darüber hinaus die Produktion der erneuerbare gestigen. Nebst Speichermöglichkeit.
        Einzig ein etwas längerer Betrieb der vorhanden AKWs hätte da ggf. Sinn gemacht…Das bei deutlich Steigenden Kosten für Wartung etc.

    2. Spiegel ?? als Nachweis ??
      Bitte nicht.
      Die berichten auch jetzt noch über Eroberungschancen der Ukrainer

  2. Die deutschen Kernkraftwerke würden Strom für 2 Cent/Kwh produzieren und dabei Gewinn machen. Die Windräder werden massiv subventioniert, würden ohne Subventionen Verluste produzieren, kein Investor würde ohne die Steuergelder ein Windrad finanzieren. Kein Ende dieser Fakten in Sicht! Verbraucher zahlen 30-40 Cent/Kwh. Die Kernenergie als unwirtschaftlich zu erklären, ist hirnrissiger Grünensprech im Chor mit anderen Linksradikalen.

    1. Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen: kurzfristige Kosten der Produktion (ohne Fixkosten und Investitionskosten) vs Endkundenfestpreis inkl. Kosten für Steuern, Abgaben, Transport, Risikomanagement/Preisabsicherung, Vertriebskosten etc..

      Ein Bauer bezahlt andererseits auch nicht den Endkundenpreis von 1,20 Euro für die Produktion eines Liters Milch und Sie würden auch nicht argumentieren, dass Sie ja fast umsonst Mich produzieren können, da der Hof und die Kuh eh da sind. Zudem bekommen Endkunden bei Milch keine Preisgarantie für 1-2 Jahre.

    2. Selten so ein Quatsch gehört. Sie glauben bestimmt auch dass es keine Erderwärmung gibt, die Ukraine Russland überfallen und die AFD die neuen Heilsbringer sind 😄🤣😂

    3. @Dagoberti
      „Die deutschen Kernkraftwerke würden Strom für 2 Cent/Kwh produzieren.“
      Woher zaubern Sie eigentlich immer diese Zahlen? Bisher wurde dafür noch nie ein Nachweis erbracht, sondern immer nur behauptet. Andere, wesentlich kompetentere und seriösere Menschen als Sie, kalkulieren eher zwischen 8 und 14 Cent/kWh. Und das ohne gesamtgesellschaftliche und Folgekosten.

      Atomstrom aus Hinkley Point C muss durch Preisgarantie von 92,5 £/MWh plus Inflationsausgleich und Anpassung weiterer Kostenfaktoren wie steigende Netzgebühren über 35 Jahre subventioniert werden, damit überhaupt jemand in so ein Milliardengrab investieren will.

  3. „ein solches Ziel “höchst unrealistisch”, heißt es in der Studie, die teilweise von der Bundesregierung finanziert wird.“
    Welch überraschendes Ergebnis, wenn man sieht wer die Studie finanziert. ;)

  4. Atomkraft ja Bitte!

    Der Klimagipfel hat eines gezeigt. Und zwar den politischen Willen zur weiteren Nutzung der Atomkraft von über 20 Ländern.

    Und anders als in Deutschland ist es diesen Ländern zuzutrauen, die gesteckten Ziele auch zu erreichen. Wo ein Wille und vor allem Geld, da ist auch ein Weg.

    Wenn der Markt erhebliche Zweifel daran hätte, dann würde weder der Uranpreis noch Uranminenaktien so hoch gehandelt werden.

    1. @Atomkraft
      Ideologie herrscht vor und man hat die Deutschen in den ganzen Jahren verängstigt und das Gehirn gewaschen, anders ist die ablehnende Haltung nicht zu erklären, jedenfalls nicht rationell. Es wurde nicht unabhängig objektiv von den Medien berichtet und die Ausstiegshaltung von der Regierung vorgegeben. Ich gebe jedenfalls den links-grünen eingestellten Mainstreammedien die Hauptschuld an der rückständigen Entwicklung.
      Sogar die Grünen in Finnland setzen sich jetzt für Kernkraft ein. Sie schütteln über die bizarren Entscheidungen in Deutschland nur den Kopf. Ja, die Grünen ! Die Finnen sind damit Vorreiter in Europa. (wir sind die abgeschlagene Nachhut)
      „Außenministerin Elina Valtonen sieht den deutschen Atomkurs kritisch und schmiedete jüngst einen Atomdeal mit anderen Industrienationen. In Finnland bekommt sie dafür sogar Rückendeckung von den Grünen. Sie hatte erst am Montag in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung den Atomkurs der Ampel kritisiert.“
      links im Netz (für die Faulen) : z.B. https://www.focus.de/finanzen/news/kritik-am-anti-atomkurs-sogar-gruene-wundern-sich-in-finnland-ueber-deutschlands-bizarren-energie-weg_id_258280091.html
      Auch wenn die Grünen dort zuerst gegen Kernkraft waren, haben Sie sich dafür interessiert, in das Thema eingearbeitet und es für gut befunden. Auch als Herausforderung. Die Unsrigen dagegen sind Verweigerer. Verweiger kann man sie nennen. So wie sie den Wehrdienst verweigert haben, jetzt aber für Krieg in der Ukraine sind und diese befeuern zu kämpfen. Üblich Doppelmoral dieser sich für moralisch und sozial haltenden Partei

  5. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Gar nichts spricht dagegen, aber das ist in Deutschland politisch nicht durchsetzbar. Vor allem die Westgrünen tragen den Atomausstieg als Mantra streng vor sich vor, nachdem man sich schon aus der Friedensbewegung verabschiedet haben…ist das das letzte Relikt das es zu verteidigen gilt…

    Das Tschernobyl von volltrunkenen Russen und Ukrainern vollzogen wurde ,interessiert da genau so wenig wie der Umstand wie es zum Unglück von Fukushima kam…

    Aber am Ende war es die Merkel ,die den Atomausstieg zu verantworten hat…In einer Nacht und Nebel- Auktion ging das damals über die Bühne..
    Die Franzosen denken überhaupt nicht daran dem Beispiel zu folgen…Warum auch…

  6. Die Investition in das AKW Flamanville in Frankreich kostet bereits >18 Mrd. Euro. Die geplanten Kosten haben sich somit mehr als vervierfacht. Bauzeit sollte 5 Jahre betragen, Beginn war 2007 und man baut trotz breiter staatlicher Unterstützung noch heute. Es ist also immer noch nicht fertig und ist eventuell schon wieder überarbeitungsbedürftig. Ähnlich sieht es bei (teils fertigen) Bauprojekten in Skandinavien und UK, sowie bei neuen Technologien, wie Kernfusion oder Mini-AKWs aus.

    Wenn zusätzlich die Stimmung in der Bevölkerung alle 5-10 Jahre dreht, ich es aber 40-50 Jahre betreiben muss, dann kommen eigentlich nur Staatsunternehmen in Frage, neue AKWs zu bauen. Kein privates Unternehmen kann dieses Risiko tragen und wird lieber auf Erneuerbare on- und offshore setzen.

    Der Ausstieg mag ein Fehler gewesen sein, der als Reaktion auf Druck der Öffentlichkeit geschah. Jetzt erneut eine Rolle rückwärts zu machen, wäre unter den Bedingungen und den langen Bauzeiten aber auch einer, da die Situation in 20-30 Jahren eine ganz andere sein wird. Zudem wäre es eine Kosten-Katastrophe, wenn der Staat es bspw. über das verstaatlichte Uniper tun müsste.

    1. “ Kein privates Unternehmen kann dieses Risiko tragen und wird lieber auf Erneuerbare on- und offshore setzen.“

      Da werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen.

      AKW’s sind Anlagen, die permanent und immer Energie liefern. Es wären somit Backupkraftwerke die trotz des Betriebes von EE Anlagen noch Jahrzehnte Notwendig sind.

      Erneuerbare (Windkraft und PV) können nicht permanent Energie liefern (Biogas, Wasserkraft zwar schon, hat in DE aber so gut wie null weiteres Potential). Klingt komisch, ist aber so.

      Und nochmal erklärt:
      Man kann keine Backupkraftwerke durch Erneuerbare on- und offshore Anlagen (Damit sollen wohl Windkraftanlagen gemeint sein?) vollkommen ersetzen.

      Das ist wirklich schwer zu verstehen aber es nützt alle nichts.

      Die realistischen alternativen zu AKW mit ausreichender Kapazität in Deutschland sind:

      Kohlekraftwerke (Vor allem Braunkohlekraftwerke)
      Gaskraftwerke (mit den bekannten Problemen der Verfügbarkeit, oder der Umweltschädlichkeit insbesondere bei LNG und zudem entsteht bei der Förderung ein weiteres klimaschädigendes Gas, nämlich Methangas in erheblicher Menge)

      Alles Andere ist mehr oder weniger Wunschvorstellung und absehbar nicht Verfügbar.

      Das ist die Wahl die wir haben bzw. hatten.

      Schauen sie sich einfach die CO2 Emissionen Deutschlands an….das wird in den nächsten Jahren so weitergehen.

      Damit sind wir er die Klimakiller Europas und nicht die Klimaretter 😪

      1. @Erklärbär, in einigen Punkten liegen Sie ziemlich daneben oder verbreiten unkritisch irgendwelche ungeprüften Aussagen mit nur teilweisem Wahrheitsgehalt.

        1. Kernkraftwerke sind keine Backups im eigentlichen Sinne, weil man sie nicht einfach bei Nicht-Bedarf herunterfahren kann. Da permanent Energie erzeugt wird, stünden sie dem Ausbau Erneuerbarer und dem nötigen Netzaus- und umbau maximal im Wege. Die Energiewende benötigt hochflexible Residuallast- und Regelenergiekraftwerke, und keine unflexiblen Grundlast-Kraftwerke.

        2. Wer sagt, dass Biogas null weiteres Potenzial hat?

        3. Backupkraftwerke sollen nicht durch EE ersetzt werden, sie sollen ganz im Gegenteil die EE an den paar Tagen im Jahr ergänzen, an denen die nicht mindestens 100% der Last abdecken können. Mit der Zahl meine ich nicht heute, sondern die Zeit nach 2030.

        4. LNG ist nicht grundsätzlich umweltschädlich, das hängt davon ab, wie das Erdgas gefördert und in welchen Schiffen es transportiert wird. Sie beziehen sich sicherlich auf jenen worst case aus einer etwas wackeligen Studie, auf deren Defizite und methodische Schwächen ich kürzlich verwiesen habe. Das dürfte allerdings nur einen sehr kleinen Teil der deutschen Stromproduktion betreffen.

        5. Bei der Förderung von LNG entsteht kein „WEITERES klimaschädigendes Gas, nämlich Methan“. Denn Erdgas besteht zu 80 bis 99% aus Methan, es IST sozusagen Methangas. Sind die Bohrlöcher nicht anständig abgedichtet und haben Pipelines Leckagen, entweicht auch bei „normalem“ Erdgas Methan in erheblicher Menge.

        6. Die CO2-Emissionen der deutschen Stromerzeugung haben sich in den letzten 10 Jahren immerhin um ein Drittel verringert. Deutschlands Stromerzeuger sind längst nicht der Klimakiller Europas, das gibt es an die 10 vergleichbare oder schlimmere Länder.

        Außerdem ist es ein Unding, inzwischen nur noch auf die CO2-Emissionen zu verweisen und die radioaktiven Ableitungen und Emissionen komplett unter den Tisch zu kehren. Wir können ja einmal ein lustiges (und natürlich nicht ganz ernst gemeintes) Spielchen spielen: Ich inhaliere ein paar Gramm CO2 und Sie inkorporieren ein paar Milligramm Plutonium. Und dann warten wir ab, für wen die hochpräzise Cäsiumuhr länger tickt… Wobei ich mir ziemlich sicher bin, eine Lösung für die ungeklärten Atommüll- und Proliferationsprobleme werden wir beide nicht erleben, und auch nicht unsere Kinder 😉

        1. @leftutti – eines muss ich als undogmatischer links-grün Versiffter allerdings auch sagen: Bestehende AKW’s abzuschalten, um diese dann durch Kohlekraftwerke zu ersetzen, ist vom Klimaschutz her gesehen so mit das dümmste was man machen kann…Aua…

          1. @Lausi, das Kernkraftwerk im Emsland hätte keinen Sinn ergeben und nur einen negativen Effekt auf Energiewende und EE gehabt, weil in der Region Niedersachsen und NRW sehr viel Windkraft installiert ist. Somit wäre im Norden Deutschlands noch mehr Strom produziert worden, und du kennst ja die Probleme mit dem Nord-Süd-Transport. Am Ende wäre Windkraft noch öfter abregelt und ein weiterer Ausbau noch länger verzögert worden.

            Ich habe bereits mehrfach erwähnt, dass ich ebenso ganz undogmatisch kein Problem mit einer Laufzeitverlängerung der beiden südlichen Werke gehabt hätte, wenn:

            – nicht die Zeit für Sicherheitsrevisionen und Wartungsreparaturen längst überschritten gewesen wäre
            – noch genügend Brennmaterial vorhanden gewesen wäre
            – überhaupt ein relevanter Anteil an Strom produziert worden wäre
            – Bayern und BW sich verpflichtet hätten, trotz der dann weiterhin sehr einseitig zentralen Energieversorgung die Netze zügig auszubauen und zu ertüchtigen
            – Bayern sich verpflichtet hätte, im Gegenzug die Windkraft stark auszubauen (quasi ein Erpressungskompromiss und Basar-Kuhhandel nach klassischem Erdo-Muster: Tausche Schweden gegen EU-Beitrittsperspektive und F-16) 😄 ¹
            – und last but not least, es nicht völlig aus der Luft gegriffen wäre, dass Kernkraft durch Kohle ersetzt wurde 😉

            2021: Kernkraft 13,1% | Kohle 29,1% | EE 45,1%
            2022: Kernkraft 6,7% | Kohle 32,8% | EE 49,3%
            2023: Kernkraft 1,7% | Kohle 26,6% | EE 58,9%

            1. Hj. 2023: Kernkraft 3,0% | Kohle 27,2% | EE 57,2%
            2. Hj. 2023: Kernkraft 0% | Kohle 25,9% | EE 61,1%

            https://www.energy-charts.info/charts/energy_pie/chart.htm?l=de&c=DE&interval=year&year=2021
            https://www.energy-charts.info/charts/energy_pie/chart.htm?l=de&c=DE&interval=year&year=2022
            https://www.energy-charts.info/charts/energy_pie/chart.htm?l=de&c=DE&interval=year&year=2023
            https://www.energy-charts.info/charts/energy_pie/chart.htm?l=de&c=DE&interval=halfyear&year=2023&halfyear=1
            https://www.energy-charts.info/charts/energy_pie/chart.htm?l=de&c=DE&interval=halfyear&year=2023&halfyear=2

            ¹ Hoffentlich habe ich damit meinen alten Spezl @md nicht allzu sehr getriggert und motiviert, eine seiner Lobeshymnen auf den glorreichen und glanzvollen Sultan anzustimmen 😀

          2. Hallo @Lausi
            Ich finde es äußerst bedenklich und fragwürdig, wie sehr in letzter Zeit der Klimaschutz aus dem übergeordneten Begriff der Umwelt herausgelöst und dagegen ausgespielt wird. Umwelt umfasst gleichermaßen Flora und Fauna, Boden, Wasser und Luft, Wetter und Klima. Im weitesten Sinne sogar auch noch gesamtgesellschaftliche Kosten und Folgeschäden für künftige Generationen.

            Jede dieser Komponenten muss soweit „geschützt“ werden, dass möglichst wenig Schaden entsteht, der sich negativ auf biologische (und andere) Prozesse auswirkt. Dabei stehen sich natürlich einzelne Komponenten immer wieder gegenseitig im Weg und manchmal sogar diametral gegenüber. Auf eher allgemeiner Ebene sind das kurzfristige wirtschaftliche Eigeninteressen und libertärer Egoismus vs. Umwelt und suffiziente Lebensgrundlagen künftiger Generationen. Auf konkreterer Ebene sind es mittelfristige Erwägungen zum Klimawandel vs. langfristige Entsorgungsprobleme gepaart mit jederzeit möglichen Unfall- und Proliferationsrisiken.

            Es gilt also abzuwägen und zu gewichten, welche Risiken und Abstriche man lieber in Kauf nimmt. Und an diesem Punkt starten nun Glaube, Ideologie und persönliche Präferenzen ins Rennen. Auf jeder Seite natürlich, wobei mal etwas mehr naturwissenschaftliche und mal mehr rein politische Erwägungen den Diskurs und die eigenen Standpunkte bestimmen.
            Eine objektive und ausgewogene Risikoabschätzung und Bewertung ist nicht möglich, weil dafür keine naturwissenschaftlichen Formeln und Gewichtungsfaktoren mit hohem Konsens zur Verfügung stehen.

            Auch radioaktive Abfälle und Emissionen sind hoch toxisch, wirken bereits in kleinsten Dosierungen und sind vor allem für die Ewigkeit. Nach 70 Jahren konnte noch immer kein Betreiber oder Befürworter von Kernkraft eine ansatzweise ausreichende Lösung für die sichere und nachhaltige Entsorgung liefern. Mit Ausnahme von Finnland vielleicht, wo die geologischen Gegebenheiten ziemlich einzigartig und stabil sind. Doch auch dort kann niemand garantieren, ob das für alle Zukunft so bleiben wird. Außerdem hat Finnland unvergleichlich kleinere Mengen zu entsorgen, als bevölkerungsreichere und energiehungrige Volkswirtschaften.
            Immerhin ereignet sich seit Nutzung der Kernkraft statistisch in schöner Regelmäßigkeit alle etwa 27 Jahre ein Störfall der Stufe INES 6 oder 7 und etwa alle 6 Jahre der Stufe INES 5.
            Ich bin mir sicher, beim nächsten GAU oder Super-GAU beginnt das große Lamentieren erneut, und alle wollen wieder ganz schnell Rückzug aus der Atomkraft 🙄

            Vielleicht ist es auch einfach die völlig falsche Fragestellung, wenn man versucht, nicht-kontinuierliche und eher eruptive Emissionen mit unvergleichlich höherer Toxizität und ewiger Verweildauer zu multiplizieren und das dann konstanter CO2-Emission multipliziert mit 10 oder 15 Jahren gegenüberzustellen; und das auch noch unter Einbeziehung der jeweiligen Quadratwurzel aus kurzfristigen und langfristigen wirtschaftlichen Interessen und Erwägungen 😃

            Ganz nebenbei könnte man auch einmal den Fokus auf das richten, was minimale Gefahren birgt und sofort wirkt: Sektorenkopplung, Dämmen, ÖPNV, Tempolimit, Energieeffizienz und Energiesparen.
            Jahrzehntelange Bundestagsdebatten-Schlachten und sog. Klimagipfel von Ölscheichs, auf denen mehr Fossillobby herumschwirrt, als Wissenschaftler und vom Klimawandel besonders betroffene Länderdelegationen eingeladen sind, können jedenfalls nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

          3. Hallo @leftutti,

            sicherlich gibt es bei dem Betrieb (Weiterbetrieb/Wiederinbetriebnahme) von Atomkraftwerken auch Standort-Aspekte zu berücksichtigen, aber generell sehe ich es so, dass Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke in direkter Konkurrenz zueinander stehen, d.h. dass das eine durch das andere ersetzt werden kann. Also jedes Kohlekraftwerk könnte durch ein (schon bestehendes) Atomkraftwerk ersetzt werden – und entsprechend große Mengen an CO2-Emissionen eingespart werden. Wenn man nun die Klimaerwärmung als das mit Abstand größte Problem mit dem größten Gefahrenpotential ansieht – und erst deutlich dahinter die Gefahren und Probleme der Atomkraft, so macht es einfach Sinn erst mal die Kohlekraftwerke auf Null zu fahren, und dann erst mit der Abschaltung der Atomkraftwerke zu beginnen.

          4. Hallo @Anna Luisa,
            du hast ganz recht, die Bedrohungen für die Umwelt und die Ökosysteme sind wahrlich mannigfaltig, und nicht zu unterschätzen. Nun, wie ich @leftutti schon oben geschrieben habe, sind für mich die Gefahren durch die Klimaerwärmung weit aus größer als die durch die Atomkraft, aber das mag jeder anders sehen. Abgesehen von Klimaerwärmung, Atommüll und GAU’s bei Atomkraftwerken, sehe ich auch die Urwaldabholzung als großes Problem (mit direkten Auswirkungen auf das Klima), wie auch das Artensterben inkl. dem Insektensterben. Es wird schlicht und einfach zu viel konsumiert, und das Umweltbewusstsein ist bei den meisten Menschen kaum ausgeprägt. Hier in Lima/Peru, wo ich lebe, kann ich es gut sehen – gerade auch bei der Mittel- und Oberschicht. Z.B. ist hier mindestens jedes zweite Auto ein SUV, was man sich hauptsächlich aus Statusgründen zulegt – um dann im endlosen Stau zu stehen… Auch Delivery ist hier groß in Mode, das riesige Müllberge produzieren, da ja alles abgepackt sein muss. Was den Verpackungsmüll betrifft, sehe ich hier kaum ein Umweltbewusstsein – und Mülltrennung und Recycling existiert hier kaum. Zu mindestens benutzen die Delivery-Fahrer (hauptsächlich eingewanderte Venezolaner) jetzt vermehrt Elektro-Roller und nicht mehr so viele Motorräder bzw. Mopeds. Aber das ist natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein…

        2. zu 1. Kohlekraftwerke auch nicht und finanzierbare Gaskraftwerke….naja die Probleme beim Gasbezug sind ja bekannt und das Problem.
          Wir benötigen die Anlagen dennoch, wie die Daten zeigen und alle sonstigen theoretisch vorstellbaren Anlagen müssen erst mal Errichtet und Finanzierbar sein. Und da haben wir den Salat.

          zu 2. Ich.

          https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2020-01-30_texte_24-2020_biogas2030.pdf

          EEG Festvergütung für bestehende Anlagen läuft aus. Gemäß UBA werden wohl werden bis 2030 ca. 55 % des Anlagenbestandes (bezogen auf die Anlagenzahl) und ca. 66 % bezogen auf die installierte
          Anlagenleistung nicht weiterbetrieben, wenn sich keine tragfähigen Anschlusskonzepte finden
          lassen.
          Anschlusskonzepte sind nicht in Sicht und werden voraussichtlich nicht finanzierbar sein, dank falscher politischer Entscheidungen.

          zu. 3 Dann hoffen wir mal, dass wir uns nach 2030 besser mit den Russen verstehen als aktuell.

          zu 4. Ziemliche Verharmlosung der Umweltschädlichkeit von LNG. Eine saubere Förderung und eine sauberer Transport ist vielleicht theoretisch möglich. Praktisch ist es eine Umweltsauerei.

          zu 5. Mein Fehler. Es hätte „wird freigesetzt“ und nicht „entsteht“ heißen müssen.

          zu 6. Ich würde Deutschland bezogen auf die CO2 Emissionen pro erzeugter kWh weiterhin den Titel Klimakiller Europas zusprechen neben anderen Ländern in Europa. Wir können uns aber natürlich mit den schlechtesten Messen und uns als Sieger dieser Gruppe fühlen. Dem Klima ist damit aber nicht geholfen.

          https://app.electricitymaps.com/zone/DE?lang=de

          Zudem ist ein immer größerer Teil, der durch unsere Stromerzeugung entstandenen CO2 (oder Methan etc.pp) Emissionen, ausgelagert worden.
          Je mehr Gas (LNG) wir benutzten, desto mehr Emissionen durch Förderung und Verdichtung etc. pp. tauchen in unserer Bilanz nicht mehr korrekt auf. Wobei uns die vertrauenswürdigen Umweltbehörden aus Katar bestimmt eine umweltfreundliche LNG Förderung/ Herstellung zertifizieren und bestätigen.

          „Außerdem ist es ein Unding, inzwischen nur noch auf die CO2-Emissionen zu verweisen und die radioaktiven Ableitungen und Emissionen komplett unter den Tisch zu kehren. “

          Wer genau hat dies unter den Tisch gekehrt?

          Das Thema ist eine Frage der Wahrscheinlichkeitsbetrachtung.

          Es ist wahrscheinlicher das Sie oder ich Aufgrund des Klimawandels „absaufen“ oder durch Hitze oder Naturkatastrophen „draufgehen“, als das wir Plutonium in so hoher Konzentration einatmen müssten, dass es uns umbringt.
          Ihr Vergleich ist zudem etwas unglücklich gewählt.
          Nicht das Einatmen von CO2 ist das Problem bzw. die Konzentration von CO2 in der Luft, so das diese nicht mehr einatembar wäre, sondern der Effekt der Klimaerwärmung. Ihre Aussage könnte man an der Stelle Falsch und als Verharmlosung des Klimawandels verstehen.

          Das Atommüllproblem ist in Deutschland zudem nicht lösbar, weil man es auch garnicht lösen will.

          Zusammenfassend:

          Da wir gerade dabei sind den Industriestandort Deutschland maximal unattraktiv zu machen wird vieles der vorstellbaren Lösungen wohl nicht kommen und die deutsche Energiewende scheitert am Geld und nicht am Willen. Schlechte Bildung, Schlechte Infrastruktur, schlechte Einwanderungspolitik, Tendenziell steigende und schon jetzt viel zu hohe Abgaben für einen immer ineffektiveren Staat, etc. pp. Und die demografischen Probleme in Deutschland beginnen erst gerade und werden erst in den nächsten Jahren ihren Höhepunkt erreichen.

          Wer glaubte Ökologie ohne starke Ökonomie schützen zu können, der wird jetzt in den kommenden Jahren eines besseren belehrt.

          Die in Deutschland angedachte Energiewende ist in erster Linie eins und zwar unwahrscheinlich Teuer. Wohl zu teuer für das ökonomisch tendenziell schwächer werdende Deutschland.

          Aber anstatt Pragmatismus walten zu lassen werden Versprechungen gemacht, die nicht Einhaltbar sein werden.

          1. @Erklärbär, oh weh, ganz schwache Replik mit wenig Argumenten und vielen Annahmen.

            Zu 1. und 3.
            Wir müssen nach 2030 übers Jahr gesehen kaum mehr Gas verstromen, noch brauchen wir die Russen, um ein paar Tage Flaute zu überbrücken und etwas Regelenergie zur Verfügung zu stellen.

            Zu 2.
            EEG Festvergütung für bestehende Anlagen läuft aus. Anschlusskonzepte sind nicht in Sicht und werden voraussichtlich nicht finanzierbar sein, dank falscher politischer Entscheidungen.
            Und wer sagt das? Natürlich nur wieder Sie, weil lediglich nach vereinzelten Schlagworten gesucht und die Studie nicht in Gänze gelesen wurde. Was Sie als Schlussfolgerung und Endergebnis darstellen, ist eigentlich Ausgangspunkt und Prämisse der ganzen Studie. Also das erkannte Problem als Fragestellung und Basis, auf der die Studie aufbaut und mögliche Entwicklungen sowie Handlungsoptionen aufzeigt.

            Haben Sie auch das gelesen? Gegenwärtig (5/2019) erhalten – bezogen auf die installierte elektrische Leistung – lediglich etwa 15 % der Biogasanlagen die EEG-Festvergütung, während bereits die restlichen 85 % den erzeugten Strom direkt an der Börse vermarkten (Direktvermarktung).
            Und was bedeutet das? Je höher der CO2-Preis dereinst sein wird, desto rentabler werden Biomassekraftwerke, weil sie auch ohne Förderung und Festvergütung in der Merit-Order bestehen können.

            Zu 4.
            Nochmal! LNG hat prinzipiell rein gar NICHTS mit der Art der Förderung zu tun. Es wird sowohl aus konventioneller Förderung, wie aus Fracking gewonnen, und zwar überall dort, wo keine Pipelines für den Transport verfügbar sind. LNG ist natürlich nicht so effizient, weil einiges an Energie für die Verflüssigung und Rückvergasung sowie den Transport benötigt wird. Mit zunehmender Transportstecke gehen allerdings auch bei Pipelines enorme Verluste einher, sowohl durch Leckagen, als auch durch die regelmäßigen Verdichterstationen etwa alle 100 km (bis zu 1 % Gasverbrauch pro 100 km Pipeline).
            Was Sie unter Umweltsauerei verstehen, ist die völlig verantwortungslose Art und Weise des Frackings speziell in Texas. Dahingehend stimme ich natürlich zu, doch lässt sich das nicht prinzipiell für LNG verallgemeinern.
            Worauf Sie im Prinzip hinauswollen, ist eine Rückkehr zu russischem Pipelinegas und zu einer Welt, die so nicht mehr existiert.

            Zu 5.
            Methan wird auch bei konventioneller Förderung und anschließendem Pipelinetransport freigesetzt, wenn die Bohrlöcher nicht anständig abgedichtet werden. Wie bei 4. gilt auch hier: Das hat mit LNG nichts zu tun.

            Zu Ihrer Zusammenfassung:
            Die strotzt nur so vor gerne verwendeten Strohmann-Argumenten aus der basisoppositionellen Szene. Wir reden hier über Kernkraft und Klima, nicht über Bildung, staatliche Infrastruktur, Einwanderung, Steuern und Abgaben oder Demografie.

        3. Vielen Dank für diesen sachlichen und fundierten Beitrag. Leider eine Seltenheit.

    2. P.S.

      Auch Windkraft etc. wir staatlich subventioniert 😉 Vielleicht nicht ganz so offensichtlich, wie das bei AKW’s der Fall sein müsste.

      Aber kein privater Investor baut hier auch nur ein Windrad, ohne staatliche Subventionen.

      https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/windkraft-ausbau-erneuerbare-energien-101.html

      Und wer sind Überhaupt die großen Investoren der Windparks? Bekannt???

      Hier die Antwort:
      https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Kritik-an-Auktion-von-Offshore-Windpark-Flaechen,offshore912.html

      Was meinen Sie was passiert, wenn die keine Subventionen erhalten….hmm….ich hätte da schon ein Vorstellung….😁

      1. Das ändert aber doch nichts an der Kernaussage, dass private Unternehmen es insbesondere in Deutschland nicht mehr tun werden. Brauchen sie sich nicht, da für Energieproduzenten überhaupt nicht mehr für die Energiesicherheit zuständig sind.

        Natürlich werden regelbare Kraftwerke benötigt, deswegen wird doch so dringend auf Subventionen für Gaskraftwerke gepocht. Die Kassen sich im Gegensatz zu AKWs auch viel schneller bauen. Das schaffen nichtmal die Franzosen bei AKWs, die es in Sachen Sicherheit viel lockerer nehmen.

        Subventionen werden nichts mehr nützen um in Deutschland AKWs zu retten. Das Thema ist durch, man müsste es selbst tun als Staat. Bei anderen Technologien erreiche ich jedoch mit Subventionen im weltweiten Wettbewerb das.

      2. Wo waren Sie in den 90er Jahren oder nach Fukushima mit ihren Argumenten. Wenn ein Tanker auf einen Eisberg zufährt und wir uns für „links vorbei“ entschieden haben, dann macht es keinen Sinn mehr nach der Hälfte der Fahrt nach rechts zu schwenken.

        Sie sind einfach zu spät. Jetzt heißt es Netzausbau, Batterien und H2-fähige Gaskraftwerke als Ergänzung zu den erneuerbaren. Das wurde vor Jahrzehnten mit der Politik schon festgelegt und muss jetzt Bestand haben und ohne Zögern angegangen werden. Da helfen Diskussionen um den richtigen Kurs nicht mehr, sondern sind kontraproduktiv.

        Dass das billige, russische Gas, über das wir uns Jahrzehnte lang gefreut haben, jetzt ausbleibt ändert an der Strategie wenig. Nur, dass wir jetzt auch noch teureres LNG als Brücke brauchen, was sie USA immer wollten. Wenigstens konnten wir Jahrzehnte davon profitieren. ;-)

    3. Es ist tatsächlich ein Drama mit der technologischen Kompetenz der Amerikaner und Europäer. Und das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass z.B. die Amerikaner und die Deutschen 40 Jahre kein Kernkraftwerk mehr gebaut haben. Da sind alle Firmen und alle Arbeiter, die das mal konnten in Rente. Es gibt zum Vogtle Doppelreaktor in der USA denselben Typ, ich glaube es ist Westhouse AP1000, den die Chinesen locker in der halben Zeit hingestellt haben. Das heißt, man muß erstmal die Kompetenz wieder aufbauen.
      Dann ist die Frage der Investition. Ich lese hier: „Investitionen in erneuerbare Energien übersteigen die in die Atomenergie um ein Vielfaches.“ Naja, das kommt einfach daher, weil die Deutschen und die EZB nur noch in Photovoltaik und Windräder investieren. Wenn man das rumdreht können sie mit demselben Geld ganz viele Kernkraftwerke bauen. Allein Deutschland investiert jährlich 50 Milliarden in die Energiewende. Auf 10 Jahre sind das 500 Milliarden Euro / 10 Milliarden pro Reaktor mach 50 Reaktoren. Das Problem ist, dass wir nicht genug Fach-Arbeiter, Ingenieure und Wissenschaftler haben.

  7. einfache Antwort:
    zu teuer, zu gefährlich, zu langsam!

  8. Zu erwartende lang anhaltende Hitzewellen und Trockenheit führen zu sinkenden Pegelständen der kühlenden Gewässer und zu Abschaltungen.

  9. Immer sehr lustig, diese „Experten“ unserer Politiker. :)

    Die Würfel sind global längst gefallen und die AKW-Aufrüstung ist weltweit bereits angelaufen.
    (Dagegen dienen die Ankündigungen dieser Politiker auf der großen Klima-Party nur der Selbstinzenierung und stellen keine neuen Entscheidungen dar. Man darf sie getrost ignorieren – außer man hat den Trend verpennt.)

    Wir brauchen genügend GRUNDLASTFÄHIGEN Strom: Kohle wollen wir nicht, Öl wollen wir nicht, Gas wollen wir auch nicht und akzeptieren ihn nur notfalls und übergangsweise, Wasserkraft und Biogas gibt es nicht genug. Also bleiben nur noch AKWs – ob es einem nun gefällt oder nicht. In Deutschland sind es halt die AKWs unserer Nachbarn. Vernünftige Länder streben dagegen Versorgungssicherheit an und bauen selber welche.

    Derweil meldet die World Nuclear Association (WNA)
    – derzeit 435 Reaktoren in Betrieb (390,5GW)
    – 59 Reaktoren im Bau (65,9GW)
    – 101 Reaktoren beauftragt und geplant (103GW)
    – weitere 325 beabsichtigt (360GW).
    Von den 59 im Bau befindlichen Reaktoren gehen 27 Reaktoren über die kommenden drei Jahre ans Netz.

    Der Uranspotpreis klettert stufenweise von 24 US$/lb in 2019 auf aktuell 81,63 US$/lb.
    Und die im Uran Investierten freuen sich schon auf die Versorgungslücke, der sich ab 2030 deutlich aufweiten wird, (Dank unserer Öko-Taliban – inklusive der EZB – gibt es ja nicht genügend neue Minenprojekte, sodass alle möglichen Rohstoffe zukünftig knapp werden, sogar die für die Energiewende dringend benötigten wie z.B. Kupfer.)

    Derweil verdiene ich mir gerade eine goldene Nase am Uran und bin mit dem physischen Uran jetzt 80 % im Plus und mit meiner Uranmine gar 156 %.

    Was mal wieder beweist:
    Wer an der Börse Geld verdienen will, muss sich an harten Fakten orientieren, nicht an politischen Träumen. Denn früher oder später zerschellen alle Träume an den Felsen der Realität.

    MfG
    Der Energiefaktor

  10. Atomkraftbefürworter klammern sich nun sogar an einen grünen Strohhalm. Weil Klimaschutz der letzte relevante Grund sein könnte, teure und unflexible AKW zu betreiben. Das mag sinnvoll sein wo es sonst nicht genug Strom gäbe, aber nicht in Deutschland.

    Wenigstens erkennt jemand, dass der Strompreis für rentable AKW immer noch zu niedrig ist: „Die Einführung eines angemessenen Preises für CO2 beispielsweise würde der Atomwirtschaft helfen“
    Man muss also für einen höheren Preis bei Kohle, Öl und Gas sein, damit sich die AKW überhaupt rentieren. Dann zahlt man aber beim Heizen und an der Tankstelle drauf, um sich Atomstrom zu gönnen, der dann auch teurer ist als herkömmlicher Strom. Wenigstens würde das den Verbrauch fossiler Energie vermindern. Ein Fortschritt beim Klimaschutz also. Aber daran glaubt kein Mensch und deshalb bleiben AKW unwirtschaftlich. Weil deren Strom aktuell nur mit staatlichen Subventionen konkurrenzfähig wäre. Das haben sich deutsche AKW-Betreiber schon lange ausgerechnet und einen Weiterbetrieb abgelehnt. Andere Meinung kann man haben, andere Berechnungen nicht. Wobei natürlich zur Berechnung gehört, dass deutsche AKW mit subventionierten ausländischen AKW am Strommarkt konkurrieren müssten. Die liefern tatsächlich sehr billigen Strom aber Deutsche AKW könnten das nicht ohne Subventionen. Den überflüssigen AKW-Strom vom Ausland zu nutzen ist auch Klimaschutz und spart Kohle in jeder Hinsicht.

    Großinvestitionen sind in Zeiten der Hochzinspolitik ohnehin nicht marktwirtschaftlich finanzierbar. AKW sind Gewerbeimmobilien mit unsicherem Wert, die niemand kaufen will und sogar schon verschenkt wurden. Wer unbedingt eines haben will, kann sich ja mit Gleichgesinnten eines kaufen oder Anteile erwerben. Im Ausland könnte das sogar Sinn machen. Jedoch darf man nicht erwarten, dass in Deutschland solchen Unsinn alle mitfinanzieren sollen über staatliche Investitionen und Subventionen. Ferner fordert man damit auch erhebliche Eingriffe in das Eigentumsrecht von Privatleuten, die Solaranlagen besitzen. Weil durch unflexible AKW verursachte Überproduktion die zeitweise Abschaltung vieler Solaranlagen und Windräder erfordert. Und mit abgeschalteter Solaranlage kann der Besitzer seinen Solarstrom nicht mehr nutzen, sondern ist gezwungen, sogar für den Eigenbedarf den Netzstrom zu kaufen. So müsste selbst ein Solaranlagenbesitzer wegen der Atomspinner den völlig überflüssigen Atomstrom verbrauchen und dafür bezahlen, obwohl er selber mehr Strom hätte als er verkaufen kann. Mit diesem Zwang haben natürlich jene kein Problem, die ihre persönlichen Interessen über die der Anderen stellen und bei jeder kleinen Einschränkung gleich ihre Freiheitsrechte angegriffen sehen.

    1. Atomkraftbefürworter klammern sich nun sogar an einen grünen Strohhalm. Weil Klimaschutz der letzte relevante Grund sein könnte, teure und unflexible AKW zu betreiben.

      War es nicht die Atomlobby, die ursprünglich das „Global Warming“ Narrativ gepusht hatte, noch lange bevor es dann populär werden sollte, ich meine so Ende der 1970-er Jahre?

      Meine abschließende Meinung dazu: wenn man für Planung und Bauzeit von Atomkraftwerken eine Dekade und mehr rechnet, kann man auch gleich versuchen Kernfusion nutzbar zu machen. Da hat Deutschland mit Wendelstein 7X sogar ein Edge, was man sonst ja kaum noch sagen kann. Wenn sie die Technologie nicht wollen, weil sie ihnen zu futuristisch ist und die Zukunft ihnen Angst machen, weil sie unsicher ist, dann sollen sie sie nach China verkaufen, so wie Siemens das mit der Magnetschwebebahn gemacht hat, die sie auch nicht wollten.

      1. Zitat Nvidianer: „…kann man auch gleich versuchen, Kernfusion nutzbar zu machen. Da hat Deutschland mit Wendelstein 7X sogar ein Edge, was man sonst ja kaum noch sagen kann.“

        Allerdings nicht in Deutschland. Kernfusion benötigt (viel) Tritium als Brennstoff. Den kann man in Kernreaktoren herstellen, dumm ist dabei nur, dass wir alle Reaktoren abgeschaltet haben. Da Tritium knapp ist, werden die Länder mit Kernkraftwerken den Brennstoff selbst nutzen.

      2. @Nvidianer, ich bin natürlich kein Technologiegegner. Mangels Vernunft ist Technologie die einzige Möglichkeit, entstandene Probleme noch zu lösen. Kernfusion wäre eine vernünftige Energiequelle mit nicht so langanhaltender Radioaktivität. In der Sonne funktioniert das ja schon. Wenn man so weit weg ist wie von der Sonne, kann man die Strahlung fast gefahrlos nutzen. Nur auf der Erde ist die Kernfusion seit 50 Jahren immer noch nicht hinreichend beherrschbar. Es wird wohl gelingen irgendwann. Wahrscheinlich erst, nachdem der Supraleitungseffekt vollständig erforscht ist und bessere Materialien zur Verfügung stehen, um damit noch stärkere Magnete zu bauen. Die bisherigen Zufallsfunde von Supraleitern brauchen zu viel Kühlung und würden explodieren, wenn sich der Reaktor erhitzt. Die andere Variante, mit Lasern eine Fusion zu erzwingen ist schlechter geeignet für den Dauerbetrieb, weil die starken Laser nur kurz strahlen können und dann mit Unmengen Energie wieder geladen werden müssten. So stelle ich fest, dass alle Verfahren noch prinzipielle Nachteile haben, die darin liegen, frei bewegliche Atomkerne mit viel Hitze und Zufall kollidieren zu lassen. Da gehen fast alle Kollisionen daneben, für die man so viel Energie aufgewendet hat.

        Ein vernünftigerer Ansatz wäre, die Atomkerne in irgendeinem Material zu fixieren, so dass sie der Kollision nicht so leicht ausweichen können wie in einem Plasma. Und dieses Material dann gezielt mit schnellen Atomkernen zu beschießen. Dann wäre das schlauer als es die Sonne macht. Ferner sollte es möglich sein, unter Nutzung des Tunneleffekts Kollisionen auch mit sehr viel weniger Energie herbeizuführen, als normalerweise nötig ist. Dann müssten das keine so großen Anlagen mehr sein. Man bräuchte also viel mehr Tricks und Effekte, statt es immer nur mit purer Gewalt zu versuchen, was seit 50 Jahren nicht viel gebracht hat.

        1. Tja, Ferdl
          Da haben Sie als Fachkommentator es festgestellt, dass alle Verfahren noch prinzipielle Nachteile haben.
          Ansonsten denk ich hätten die Forscher schon längst gejubelt bevor Sie auch nur ein Iota hätten mitbekommen.
          Immerhin möchten Sie den Wissenschaftlern sagen was ein vernünftiger Ansatz wäre. Sehr, sehr brav ! „gezielt mit schnellen Atomkernen beschießen“ (warum gleich mit ganzen Atomkernen, und nicht mit einzelnen Neutronen ?). Sie plädieren also für mehr Tricks und Effekte ? keine Gewalt wie bisher ? waren Sie etwa bei der „Gewalt“ dabei ?

          1. @ottonorma, eine dümmere Frage wie die von Ihnen habe ich seit langer Zeit nicht gehört oder gelesen: warum gleich mit ganzen Atomkernen, und nicht mit einzelnen Neutronen ?

            Schon mal nachgedacht: Vielleicht heißt Kernfusion deshalb Kernfusion, weil Kerne fusioniert werden? Also müssen irgendwie zwei ganze Atomkerne aufeinanderprallen und miteinander zu einem neuen Kern, einem anderen Element, verschmelzen.

            Der Beschuss mit Neutronen bewirkt genau das Gegenteil: Kerne werden gespalten, genauso, wie es seit etwa 70 Jahren in Kernkraftwerken praktiziert wird.
            Sie erinnern sich vielleicht noch an die vielen Physiklehrstunden, die man Ihnen hier im Forum kostenlos spendiert hat: Angereichertes Uran + thermische Neutronen, Thorium + schnelle Neutronen…

            Und falls Kerne nicht gespalten werden, weil sie zu klein und zu stabil sind, dringt eben das Neutron in den Kern ein, was aber nicht die Ordnungszahl verändert, sondern nur die Massenzahl. Das Element bliebe das gleiche – in dem Fall Bor oder Wasserstoff – es entsteht lediglich ein neues Isotop.

            Eine intelligente Frage wäre gewesen: warum gleich mit ganzen Atomkernen, und nicht mit einzelnen Protonen?
            Genau das Verfahren wird in dem von @Nvidianer verlinkten Heise-Artikel beschrieben. Normaler Wasserstoff – also nicht die schweren Wasserstoffisotope Deuterium oder Tritium – besteht im Kern nur aus einem Proton ohne Neutron. Und dieses Proton bzw. Wasserstoffatom wird auf Bor „geschossen“ und fusioniert bei einem Treffer zu drei Heliumisotopen.

            Aber das triviale Zeugs haben Sie sicher alles schon gewusst und irgendwo in Ihren Unterlagen 😁

          2. @ottonorma, Wenn Neutronenbeschuss eine Kernfusion auslösen könnte, dann wären alle AKW bereits Fusionsreaktoren. So einfach geht das nicht. Es müssen schon ganze Atomkerne fusionieren, mit je (mindestens) einem Proton drin. Der Beschuss mit Neutronen bewirkt zwar eine Isotopenumwandlung, aber es entsteht keine Kernfusionsenergie. Das kann man sogar ganz praktisch beobachten in AKWs mit Kühlwasser. Da sind viele Neutronen unterwegs, die auf die Wasserstoffatome des Kühlwassers treffen. So wird aus Wasserstoff Deuterium und Tritium. Und auch das wird erneut mit Neutronen beschossen. Aber es entsteht keine Fusionsenergie, sonst würden die AKW noch häufiger explodieren.

            Für ertragreiche Fusionsenergie müsste wenigstens ein Heliumisotop entstehen und dafür braucht es ein weiteres Proton. Und ein Proton bildet immer auch einen ganzen Atomkern. Wenn es allein ist, dann ist es ein Wasserstoffatomkern. Wenn noch Neutronen mit dranhängen, dann ist es ein Deuterium- oder Tritiumkern. Beschleuniger mit Protonen (=Wasserstoffkerne) sind gängige Praxis. Wenn da Neutronen mit dranhängen, wird das nur die Flugbahn ändern wegen zusätzlicher Masse. Beschuss mit schnellen Atomkernen ist experimentell schon üblich, nur die Forschungsziele sind andere.

            Natürlich können Forscher in einem geförderten Projekt nicht alles umwerfen und neu beginnen. Weil dann das bisherige Geld umsonst war. Daher muss man immer mit dem forschen was schon da ist. Oft kommt das Geld von der Industrie, die etwas ganz Bestimmtes herausfinden will. Kein Forscher hat den Luxus, erforschen zu können was er gerade für erfolgversprechend hält.

          3. danke danke
            aber das Thema hatte ich schon in der 13. Klasse im Physikunterricht Atom.und dann nochmals das gleiche in Physik im Studium.
            Was meinen Sie denn in Ihrer Überheblichkeit was ich Ihnen nachweisen muss, was ich weiß oder nicht, oder wie ich es schreibe oder nicht nicht schreibe. ? Denken Sie ich bin auf Ihr Los angewisen ?
            lächerlich in welcher Breite Sie sich und Ferdl hier auslassen. Richtige Schwurbler.

          4. @ottonorma, da hätten Sie wohl im Physikunterricht am Gymnasium und an der Hochschule besser aufpassen und weniger schlafen sollen 😴
            Ich wusste übrigens noch gar nicht, dass Teilchen- und Kernphysik Bestandteil des Bauingenieurstudiums ist. Dachte bisher immer, dort geht es um bauphysikalische Lerninhalte, um Mechanik, Statik, Wärmeübertragung, Feuchtigkeitskontrolle, Schallübertragung und Brandschutz.

            Lieber @ottonorma, wer überheblich, aggressiv und provokant nur mit Ad-hominem-Attacken statt mit inhaltlichen Argumenten in Diskussionen hineinplatzt, und dazu auch noch dümmliche Fragen stellt, muss mit entsprechenden Antworten rechnen und sollte am Ende nicht auch noch beleidigt sein.

            Und vor allem müssen Sie nicht andere Personen wie @Ferdl, der selbst nach Ihrer ersten Provokation noch immer sachlich aufklärt und Ihnen die Grundprinzipien von Kernfusion und Kernspaltung, von chemischen Elementen, Isotopen, Protonen und Neutronen einfach und anschaulich erläutert, auch noch als Schwurbler titulieren.
            Fehler und Irrtümer zugeben, Entschuldigungen, Kompromisse oder einfach nur Schweigen sind wohl nicht so Ihr Ding?! Sie reagieren lieber noch gereizter, werden noch persönlicher, beziehen alles nur noch auf sich und stellen das Wissen anderer Leser als trivial und überflüssig dar.

          5. @ottonorma
            da scheinen Sie aber wirklich nich aufgepasst zu haben. Oder besser: Dass Sie Physik im Studium hatten, haben Sie ziemlich gut versteckt. Ich glaube eher, Sie haben weder studiert, noch wirklich mit Physik beschaeftigt, sonst wuerden solche Aussetzer nicht passieren:
            – Plutonium wird in AKW’s verbrannt
            – Co2-Molekuele speichern Waerme
            und jetzt das…..
            Man, nehmen Sie sich die Zeit, die Sie hier im Forum vertroedeln und holen Sie Ihre Bildungsdetfizite nach!

          6. Das Wort Fusion besagt doch schon, dass es sich nicht um Kernbeschuss handeln kann.
            Deuterium, oder Wasserstoffisotop mit einem Proton und einem Neutron im Kern, ist ein natürliches, stabiles Wasserstoffisotop, das in den Weltmeeren in großen Mengen vorkommt. Deuterium kann mit dem instabilen Wasserstoffisotop Tritium, oder Wasserstoffisotop mit einem Proton und zwei Neutronen im Kern, fusioniert werden.
            Tritium kommt zwar in der Natur nur in sehr kleinen Mengen vor, könnte aber in einem Fusionsreaktor durch die Reaktion 1 Neutron + Lithium „erbrütet“ werden: Neutronen, die bei der Reaktion von Deuterium und Tritium entstehen, können – wenn sie auf Lithium treffen – Tritium erzeugen und somit den wichtigen Reaktionspartner für die effektivste Fusionsreaktion bereitstellen. So wie es Ferdl in seinem Folgebeitrag mit erwähnt.

            Nochmal zu Ihrer Info : Physik war Bestandteil der Vorlesungen bis zum Vordiplom.Teilchenphysik ist ihre Interpretation, auf der Sie dann argumentieren : also falsch.
            Ach nein, der arme Ferdl. Hab ich ihn zu hart angegriffen ? Im Grunde les ich seine Kommentare nicht mehr weil mich dieses Opa-Gelaber nervt. Will den Fusionswissenschaftlern Tipps geben wie sie zu hantieren haben.
            Ad hominem betrifft Sie +Co. Seitdem ich diese Bezeichnung erwähnt habe, verwenden Sie sie gegen mich. Einfach nur behaupten ganz im Stil unseres Mainstreamjournalismusses. Gut, stört nicht weiter, da mir ihre Meinung wurscht ist.
            Aber zu Ihrer weitern Info : Ihre vermuteten Fachgebiete für Bauingenieur sind Nebenfächer außer Statik. Es geht um Baubetrieb, Stahl- und Spannbeton, Grundbau, Bodenmechanik, Verkehrswesen (Eisenbahn und Strasse), Verkehrs- und Stadtplanung, Hydraulik+Gewässerkunde, Staudämme, Holzbau, Stahlbau, Wasserwirtschaft+Gesundheitsingenieurwesen, Baustoffkunde, Vermessung, Arbeitsrecht.
            Was platzen Sie in Diskussionen ? Wichtigtuerei ?

          7. @ottonorma, aha!
            Das Wort Fusion besagt doch schon, dass es sich nicht um Kernbeschuss handeln kann.
            Warum stellen Sie dann überhaupt die lächerliche Frage warum gleich mit ganzen Atomkernen, und nicht mit einzelnen Neutronen ?
            Und noch schlimmer: Warum schreiben Sie wortwörtlich aus einer Lernplattform für Schüler ab?
            https://www.leifiphysik.de/kern-teilchenphysik/kernspaltung-und-kernfusion/grundwissen/kernfusion
            Wollen Sie damit @Ferdl und mir etwas erklären, was wir schon längst wissen? Oder eher so eine Art solides Grundwissen vortäuschen?

            Bauphysik (mit Wärmeübertragung, Feuchtigkeitskontrolle, Schallübertragung und Brandschutz) und Mechanik sind also Nebenfächer. Deshalb erwähnen Sie Bodenmechanik, Holzbau und Stahlbau als Hauptfächer?
            Und Hochschulen listen deshalb explizit technische Mechanik, Holzbaukonstruktion und Brandschutz, Bauphysik, Baumechanik, Bauschäden (inkl. Feuchteschutz, Bauakustik, Raumakustik und thermischer Bauphysik), Wärme- und Brandschutz als Hauptmodule und Schwerpunkte auf?
            https://www.th-rosenheim.de/studium-und-weiterbildung/studienangebot-der-th-rosenheim/bachelorstudiengaenge/bauingenieurwesen?#section-2
            https://www.das-richtige-studieren.de/studiengaenge/bauingenieurwesen/#studieninhalte
            https://www.th-nuernberg.de/studiengang/bauingenieurwesen-beng/#tab-contents
            https://www.th-koeln.de/studium/bauingenieurwesen-bachelor–inhalte_588.php
            Teilchen- und Kernphysik sind also meine Interpretation. Deshalb schreiben Sie:
            das Thema hatte ich schon in der 13. Klasse im Physikunterricht Atom.und dann nochmals das gleiche in Physik im Studium.

            Merken Sie nicht langsam selber, wie sehr Sie sich in Widersprüchen, Ausreden und Peinlichkeiten verheddern?

        2. @Ferdl, natürlich ist die Technik unerprobt, aber das heißt nicht, dass kein privates Finanzkpital dafür existiert, dass letztlich auch Rendite will. Da ich nur wenig Lust habe Pop-Science Diskussionen auf FMW zu führen, benutze ich das als willkommenen Proxy.

          ChatGPT nennt mir auf die Frage nach den größten Startups in der Fusionsbranche folgende Namen:

          Here are the top 5 most valuable nuclear fusion startups as of November 27, 2023:

          1. Commonwealth Fusion – USA – Funding: $2B
          2. TAE Technologies – USA – Funding: $1.3B
          3. Helion Energy – USA – Funding: $577.8M
          4. General Fusion – Canada – Funding: $350.8M
          5. Neo Fusion – China – Funding: CN¥1.5B

          Die Deutschen haben auch eines, Marvel Fusion, aber das ist gerade mal mit 60 Millionen € am Start. Dafür versucht die Bundesregierung der technologischen Entwicklung hinterherzulaufen und Intel, einer US-Firma, eine Chipfabrik zu finanzieren. Ich denke, es wäre besser, wenn sie ein Teil der geplanten 10 Mrd € in diplomatische und politische Skills investieren würden. Die sollte man schon für ein Tausendstel der Summe zu bekommen sein. Vielleicht können sie auch einfach in Russland nachfragen, wie man ein Land, dass unter Druck steht, wirtschaftlich nach oben bringt und sich dann auch noch beim „Global Süden“ und im „Nahen und Mittleren Osten“ Einfluss und Respekt verschafft, statt eine Chaosregierung zu führen.

          1. Ja @Leftutti, die üblichen Oberschlauen, die glauben, überall mitreden zu können ohne den geringsten Schimmer zu haben.
            Selbsternannte Kernphysiker, Mediziner, Immunologen, Glaziologen…
            Zum Glück bringen dann Leute wie Du die Wahrheit immer wieder an den Tag und läßt diese „Experten“ alt aussehen.

          2. @Columbo, pass nur auf, was du hier schreibst. Da wird jetzt wohl dein ganz spezieller Follower auf den Plan treten und den schrecklichen Dolomitendoktor empört und in der Dritten Person in die Schranken weisen müssen 😁

            Du machst dir vermutlich gar keine Vorstellung, welchem Hass, welchen Verunglimpfungen und welchem fachlichen Unsinn man als Glaziologe bzw. als Klimawissenschaftler in einer der vielen anderen Teildisziplinen tagtäglich in sozialen Medien und Foren ausgesetzt ist.

            Diese Elemente (ich nenne sie so, weil man nicht immer weiß, ob es sich um Menschen oder Bots handelt) dringen inzwischen auch vermehrt in wissenschaftliche Netzwerke ein und versuchen, sich dort pandemisch zu verbreiten. Das zwingt – sehr zum Leidwesen von allen seriösen Wissenschaftlern – zu verstärktem Zugangsschutz und rigoroser Moderation, was dem eigentlichen Streben und Charakter der Wissenschaft nach Offenheit, Austausch und Transparenz diametral entgegensteht.

            Im Prinzip kann man dem nur mit Ignorieren und Schweigen begegnen oder das scharfe Schwert der Wahrheit und der Fakten schwingen 😉 Für meinen Teil habe ich beschlossen, nur mehr auf neue, nicht bereits hundertfach durchgekaute und widerlegte Provokationen und Expertenbeiträge zu reagieren. Und weil es davon nicht allzu viele gibt, sind auch meine Kommentare seit einem Jahr deutlich seltener geworden.
            Wobei in letzter Zeit mit dem dreckigen LNG und nun mit der Kernfusion per Neutronenbeschuss gleich zwei neue Kampfkeulen geschwungen werden und meine Aktivität dadurch schlagartig angestiegen ist…

  11. Das Klima, respektive das Wetter, denn nichts anderes ist Klima, ein künstlicher Begriff, hat so ziemlich nichts mit Umweltschutz zu tun. Das ist eine elegante Vermischung durch grüne Ideologie um dem Bürger CO2 Einsparungen schmackhaft zu machen, damit er sich edel und moralisch gut vorkommt. Er soll einer Transformation zustimmen, die ihm verschleiert dargereicht wird. Eric Heymann vom DB Research hatte dies schon im Dez.2020 sehr gut beschrieben mit seinem Beitrag, der zuerst in Englisch erschien : „Sind wir bereit für eine ehrliche Debatte“
    So wie ich die Kommentare hier lese und die grünen in der Regierung zwitschern, kommt keine ehrliche Debatte auf. (Sind Habeck und Baerbock ehrlich ?) Denn Heymann spricht davon, dass, um die Klimaziele umzusetzen es einer Ökodiktatur bedarf. Also Demokratie adé. Etwas mehr oder noch mehr Dikatur ist gefragt. Ansatzweise bekommen wir das durch die Verbotspartei schon vorgemacht wie die Zukunft aussehen mag. Knute in der Hand und von Demokratie und Freiheit schwafeln. Und wer sich wehrt wird als extrem und aggressiv diffamiert. Die Coronazeit hat´s gezeigt wie diktatorisch die Grünen drauf sind (rote und linke teils auch). Eine Katharina Schulze aus Bayern brachte sich durch aggressive Reden im bay. Landtag in den Vordergrund. Verbote waren beliebt. Aber immerhin machte Söder da nicht mit.
    Die Abschaffung der Demokratie wird schon durch den „Vertrag für eine große Transformation“ von 2011 mit Einführung eines Klimarates (momentan heißt er noch Ethikrat) vorbereitet. Frau Merkel und ihr langjähriger Berater in Sachen Umwelt Prof. Schellnhuber (seit Merkel Umweltministerin war), als gelernte Polit-Agitatorin hatte hier Zeichen gesetzt. Schellnhuber ist ein Mann der an seine Klimamodelle,an die Unfehlbarkeit seiner Computer glaubt. Deswegen hatte er auch ein Abschmelzen der Himalaya Gletscher in einer dt. TV Sendung bis 2040 vorhergesagt, obwohl die IPCC Vorhersage für 2035 schon als Quatsch kassiert wurde.
    Die innovativen High-Tech Staaten der Welt und solche die sich dazu zählen wollen, haben sich auf der Klimakonferenz zur Kernkraft bekannt die sie weiter ausbauen wollen. Die Deutschen schmollen derweil vor sich hin. Die Rede von Scholz wurde fast nicht beachtet. Und eine Jennifer Morgan Greenpeace Aktivistin hat ein phantasiereiches Klimazukunftsprogramm ausgearbeitet, mit dem Deutschland dann an die Spitze der Vorreiter rückt. Ja, genau Vorreiter, so ein Prädikat benötigt das Ego der grünen Regierung.

    Frage : wie vertrauenswürdig war die Meldung der Canberra Times vom 26.9. 1988 „Threat to Islands“. In den nächsten 30 Jahren werden die Malediven Inseln vom Meer überschwemmt. Und die Trinkwasservorräte sollten bis 1992 aufgebraucht worden sein Und ? Die Urlauber wissen nichts davon zu berichten. Im Gegenteil Investoren bauten noch 15 Flughäfen mit Hotels.
    Der Glacier National Park in Montana, Aushängeschild der Klimaforschung hatte 2010 Besucherschilder aufgestellt die sich für die schwindenden Gletscher wegen der Klimaerwärmung entschuldigten. Seit 1850 schmelzen weltweit die Gletscher, nichts ungewöhnliches würd ich sagen. Politische Nutznießer haben die Schmelze zum Anlass genommen auf die Klimakatastrophe hinzuweisen. Die geraten aber infolge zu erwartender Abkühlung in Erklärungsnot und haben 2019 die Schilder wieder klamm heimlich entfernt. Es wurde jedoch von den Klimarealisten, z.B. Anthony Watts bemerkt. Die Gletscher verschwinden also nicht bis 2030. Sie wachsen !!
    https://wattsupwiththat.com/2019/06/06/glacier-national-park-quietly-removes-its-gone-by-2020-signs-2/
    Und so erreichen uns Jahr für Jahr Horrormeldungen über die Erdeerhitzung, jetzt Klimaextreme und Untergangsszenarios bis hin zur „letzten Generation“. Die Grünen und deren Farbfreunde befeuern das. Der brave Bürger glaubt´s mag er auch gebildet sein, schützt nicht vor Dummgeschwätz.

    ————————-

    1. Na, @ottonorma hat mal wieder voll den Durchblick
      Erst bekommt er die Konzepte „Wetter“ und „Klima“ nicht unterschieden, dann vergisst er doch glatt, dass die meisten Covid-Einschraenkungen nicht durch die Gruenen, sondern durch die „Grosse Koalition“ eingefuehrt wurden – und komischerweise haben die Diktatoren der gegenwaertigen Koalitionen mit den Gruennen die Einschraenkungen auslaufen lassen. Und zu guter letzt bekommt er „Ethikrat“ und „Klimarat“ durcheinander. Heija, was fuer ein grosses Durcheinander in dem Kopf unserer Gesitesgroesse Dr. Randolph….

  12. @ Columbo, in welchem Fach haben sie denn den grossen Schimmer? Sie reden doch auch überall mit.Viellecht könnten sie als Mediziner über Haarausfall ( Glaziologe) reden.Sie sind noch nie mit grossen Fachartikeln aufgefallen.
    Vielleicht sollte ihr Idol als Alleswisser in die deutsche Regierung wechseln, oder sind diese Experte dort schon übervertreten?

  13. Schade dass Leftutti nur noch über neue ,schwierige Themen schreibt, denn es wäre sehr wichtig zu wissen ob LNG fürs Klima gut oder schlecht ist. Es gibt Pessimisten die meinen die Umweltbilanz sei nicht gut, da es zuerst komprimiert werden muss, dann mit Öltankern um die Welt geführt und wieder verflüssigt wird.Eine saubere Aufklärung wäre erstrebenswert, Leftutti wird uns fehlen.

    1. „Es gibt Pessimisten die meinen die Umweltbilanz sei nicht gut…“

      ???

      Dafür muss man kein Pessimist sein.

      https://www.fr.de/wirtschaft/umwelt-folgen-bundesregierung-lng-frackinggas-usa-studie-fluessigerdgas-import-energieversorgung-zr-92715380.html

      https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/gasausstieg/lng-sechs-mythen#:~:text=Mythos%3A%20LNG%20hat%20eine%20gute%20Klimabilanz!&text=Bei%20Liquefied%20Natural%20Gas%20(LNG,als%20fossiles%20Pipelinegas%20aus%20Norwegen.

      Wer LNG Gas jetzt als Umweltfreundlich verkaufen will, ist entweder Gasförderer, einfach nur Dumm im Kopf, oder ein Grüner, der jetzt keine Alternative außer Kohle zur Stromerzeugung als Lösung anbieten kann. Oder eine Mischung aus den letzten beiden Punkten. 🤣

      1. P.S.

        Gegen die Gaslecks bei der Förderung und beim Transport kann man natürlich noch Verbesserungen erreichen. Das macht dann LNG dennoch nicht „Umweltfreundlich“ und natürlich würden die Förderer oder Transportunternehmer die Kosten dafür an den Endverbraucher weitergeben. Dann wird LNG noch teurer.

        1. Mit LNG-Terminals macht sich Deutschland von einem Rohstoff abhängig, der noch schädlicher ist als Kohle, sagt Methan-Forscher Robert Howarth. Es gebe bessere Alternativen – selbst wenn ihm eine davon Bauchschmerzen bereitet.
          https://energiewinde.orsted.de/koepfe-der-energiewende/robert-howarth-lng-methan-erdgas-ukraine
          Immerhin schon vom Juli diesen Jahres.

          Und unsere superschlauen Grünen, incl. der hier schreibenden, haben das nicht gewusst, oder wollten nicht wissen, oder hat gar nicht interessiert weil gegen Ideologie.
          Ganz abgesehen davon strömt auch so Methan aus dem Erdinnern durch die Erdoberfläche.
          Teuer schadet nicht. Unsere Abgeordneten verdienen, bzw. kriegen doch genug. Die Durchwinker kann das nicht tangieren.
          So was nu ? Wir wollen CO2 einsparen, schalten Kernkraftwerke ab, bringen dafür wieder alte ausgemusterte Kohlekraftwerke ans Netz, verschmähen das Gas aus Russland, kaufen dafür Klima- und Natur-(Rügen) belastendes LNG ein, auf mit Schweröl fahrenden Schiffen transportiert. Dabei sind die Kernkraftwerke in der Ukraine sicher und nützlich, laut Habeck. Und dann erlauben wir uns über Farnkreich mit seinen Kernkraftwerken herzuziehen obwohl die massiv weniger CO2 emittieren wie die Deutschen. Dabei ist doch CO2 das A&O der Klimapolitik, oder ? Die Grünen machen all das was die Natur schändet. Deswegen ist auch der US Umweltaktivist Michael Shellenberger ausgestiegen und zur Kernkraft gewechselt. Hat sich vor großem Auditorium entschuldigt So wie es James Hanson der ehem. Chef von GISS propagierte : Kernkraft ist die Lösung.
          Aber diese Namen dürften den hiesigen Klimahysterikern nicht geläufig sein.
          Wer transportiert solche Verurteilungen ? unsere tolle Mainstreampresse als Lautsprecher der Politik, was anderes sind die nicht mehr. Der Begriff Lücken und Lügenpresse ist schon seit vielen Jahren bekannt und implementiert. Da lob ich mir, dass es eine neue Nachrichtenkultur gibt. Unabhängig . kritisch und investigativ.

          1. @ottonorma, die bessere Alternative des Methan-Forschers Robert Howarth ist Kohle – selbst wenn die ihm Bauchschmerzen bereitet.
            Nur, wie ersetzt man die min. 88 % der gesamtdeutschen Gasnutzung mit Kohle, die nicht für Stromproduktion, sondern in Gasheizungen und der Industrie benötigt werden? Installieren wir schnell überall Kohleöfen? Warum nicht gleich Wärmepumpen?

            Immerhin macht Herr Howarth am Ende des Intervies bemerkenswerte Aussagen: Aktuell muss man erst einmal alles tun, was möglich ist, um Energie zu sparen. Es wird schmerzhaft werden. Jetzt ist es an der Zeit, das wieder zu tun und gleichzeitig aggressiv auf erneuerbare Energien und die sinnvolle Nutzung von Strom im Verkehr und beim Heizen zu setzen.

            Schmerzhaft sparen, aggressiv auf EE, E-Autos und Wärmepumpen setzen – das dürfte aber Ihnen und der unabhängig-kritisch-investigativen Nachrichtenkultur gar nicht gefallen 😉

          2. Ihnen @ottomorma, als „kritischen und“investigativen“ Geist, sollte es aufgefallen sein, dass der Verbrauch von Gas und Kohle insgesamt im Jahr 23 zu 22 gefallen ist.Komischerweise reden Sie der Abhängigkeit von Russland das Wort.
            Als „kritischen und“investigativen“ Geist sollte Ihnen aufgefallen sein, daß wir unseren Kohlestrom dazu verwenden müssen, die Atomkraftwerke in Frankreich zu unterstützen, die im Sommer wegen zu warmer/zu geringer Pegelstände der Kühlbecken bzw Wartungsarbeiten ausfallen und im Winter, weil es zu kalt ist oder so.

          3. @leftutti
            NS2 aufmachen Gas liegt an,
            wenn den Grünen schon daran liegt Klimaneutral zu agieren

          4. @leftutti
            Tja wenn man die Kernkraftwerke abschafft …

            @Schlemmer
            wo bleiben Ihre Nachweise ???

          5. @ottonorma, ich wusste gar nicht, dass russisches Gas – transportiert über tausende von Kilometern – klimaneutral ist. Die Grafik Ihres hochgeschätzten Herrn Robert Howarth zeigt da etwas anderes:
            https://energiewinde.orsted.de/assets/images/8/erdgas-lng-methan-klimabilanz-97048828.svg

            Und dass seit neuestem Kernkraftwerke 88 % der gesamtdeutschen Gasnutzung in Gasheizungen und der Industrie ersetzen können, ist mir ebenfalls neu. Wäre schön, wenn Sie das näher erläutern würden. Danke!

      2. Vielleicht sollten die Grünen jetzt Braunkohle als umweltfreundliche Alternative zu LNG Gas anpreisen.

        Schließlich scheint die gute heimische Braunkohle doch umweltfreundlicher als LNG Gas zu sein.

        Und außerdem kann man koch die Abwärme der Braunkohlekraftwerke nutzten und die Kraftwerke haben dann einen super Wirkungsgrad.

        Damit ist die Braunkohleverfeuerung doch gar nicht mehr so schlimm für das Klima und den Grünen geht mangels Alternativen (die man ja eigentlich theoretisch gar nicht mehr benötigt) ein Sonnenblümchen auf. 👺🤡

        1. Und in der Lausitz und NRW werden die Kohlegebieten geschlossen `?

      3. @Grünenfan
        Sehr interessant und aufschlussreich. Plötzlich werden die „bezahlten Mainstreammedien“ als glaubwürdige Quellen zitiert. Nicht nur die links-sozialistische FR, nein, sogar die radikalen obergrünen Aktivisten von Greenpeace!

        Dennoch vielen Dank für diesen Link (Artikel ist vom 28.04.2022). Denn klappt man die Punkte im Akkordeon auf, kommt genau das zum Vorschein, was die Grünen schon immer sagen und fordern:
        – Fakt: Klimafreundlich ist nur die Energieerzeugung aus Sonne, Wind und anderen Erneuerbaren.
        – Fakt: Importe fossiler Energieträger aus Russland müssen jetzt so schnell wie möglich gestoppt werden.
        – Fakt: Statt Milliarden in fossile Infrastrukturen zu stecken, müssen wir in klimafreundliche Alternativen investieren: Wind- und Solaranlagen, Wärmepumpen, erneuerbare Wärmenetze und ökologische Sanierung von Häusern.
        – Fakt: Wenn wir konsequent Energie einsparen und erneuerbare Energien ausbauen, werden weitere Terminals in Deutschland nicht benötigt.
        – Fakt: Wir brauchen Alternativen zu klimaschädlichen Gas- und Ölheizungen. Zum Beispiel Wärmepumpen.

        Mal überlegen: Gab es da nicht ein Riesengeschrei, als es im Frühjahr um Wärmepumpen und Haussanierungen ging? Und dann auch noch Energiesparen: Verbotspartei! Einschränkung von Freiheit! Wohlstandsverlust! Frieren! 😅

        1. Plötzlich werden die „bezahlten Mainstreammedien“ als glaubwürdige Quellen zitiert.

          Na klar. Ich habe keine Probleme damit, wenn sie mal in einem Punkt recht haben. Ich habe noch nie etwas anderes behauptet und nutzte jede Quelle für meine Zwecke. Mir ist auch egal, was andere für gut und richtig halten.

          „Gab es da nicht ein Riesengeschrei, als es im Frühjahr um Wärmepumpen und Haussanierungen ging? Und dann auch noch Energiesparen: Verbotspartei! Einschränkung von Freiheit! Wohlstandsverlust! Frieren!“

          Das Geschrei gäbe es immer noch, wenn die Regierung und die EU die ursprünglichen Pläne nicht Ad Acta gelegt hätten.
          Die haben auch gemerkt, dass eine Sanierungspflicht, Wärmepumpenpflicht etc. politischer Selbstmord wird, wenn man keine Milliarden aus vollen Geldsäcken ans Volk verteilen kann. (Und auch die Grünen hängen an ihren Alimenten und erfreuen sich horrender Diäten).

          Haussanierungen, Wärmepumpen ???
          Das machen nur die Freiwillig, die es sich leisten können. Und da gibt es sehr viele die das nicht können (die Kredite sind halt etwas teurer geworden) , es sei den der Staat wird es massiv Subventionieren.

          Und mit dem Subventionieren ist das jetzt ja so eine Sache geworden. 😅

          Was die Grünen fordern muss ja nicht theoretisch falsch sein, nur muss es auch in der Realität finanzierbar sein. Sonst werden wir bald herausfinden, was Wohlstandverlust bedeutet.

          Wenn wir bei „Wünsch dir was“ wären, dann wäre ich übrigens gerne Captain Grünbart auf dem Raumschiff Enterprise (Made in Germany), der mit Dr. Habeck und einem Warpantrieb neue Welten entdeckt, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. 😁 Und vielleicht kommen wir dann zu einem Planeten, auf dem man aus Sch…e, Gold machen kann. Das wäre schön.

          Die Energiewende in den Versprechungen der Grünen ist halt leider ungefähr so Realistisch, wie dieser Flug durch das Universum und die Entdeckung eines solchen Planeten. 😁

          1. @Grünenfan
            Sie schreiben: „Ich nutze jede Quelle für meine Zwecke.“
            Besser und aufschlussreicher kann man die Definition von Populismus und Ideologie nicht formulieren. Damit dürfte alles gesagt sein… 😁

            Ach ja, eines noch: Kaum haben Sie den Greenpeace-Artikel für Ihre Zwecke zitiert, widersprechen sie ihm auch schon wieder in seinen Kernaussagen. Haben sie ihn überhaupt gelesen? Oder war schon die Schlagzeile so verlockend „für Ihre Zwecke“, dass Sie einfach nicht widerstehen konnten?

          2. Ooach nein, Sie wollen doch diesen Traumtänzern nicht die ganzen Lebensillusionen nehmen ? Das ist doch unmenschlich, diesen zarten Gewächsen gegenüber.

          3. @Grünenfan
            Sie schreiben: „Haussanierungen, Wärmepumpen ??? Das machen nur die Freiwillig, die es sich leisten können. Und da gibt es sehr viele die das nicht können.“

            Was machen eigentlich die Leute mit all ihrem Geld, die in den 70er und 80er Jahren ein Haus gebaut haben?
            Die sind seit 15 bis 25 Jahren schuldenfrei und müssen seither weder Raten, noch Miete zahlen. So ein Haus kostet seitdem mal ganz locker 1.000 bis 1.500 € Kaltmiete p.m. Wer einigermaßen schlau ist, finanziert zu Raten, die etwa der ersparten Miete entsprechen. Wer es sich leisten kann, tilgt eher mehr.
            Ergibt in 20 Jahren durchschnittlich etwa 300.000 €, mindestens aber 180.000 € an ersparten Ausgaben für Wohnen. Entsprechend höher ist also das zur Verfügung stehende Haushaltseinkommen. Da sollte doch schon mal eine Sanierung und eine neue Heizung möglich sein.
            Oder sind Hausbesitzer so arme Schlucker, die sich eine Miete gar nicht leisten könnten?

          4. @Jonas

            Der Zweck war, die neuerliche Verharmlosung der LNG Gasverstromung durch ihresgleichen, belegt zu kritisieren.

            Da muss man ja nicht gleich aufgeregt kindisch werden.

            Die Politik oder besser die Wahlversprechen der Grünen habe ich kritisiert. Das ist kein Populismus so wie sie es meinen.

            Populismus kann man aber auch so definieren:

            „Die Encyclopedia of Democracy definiert Populismus als eine politische Bewegung, die die Interessen, kulturellen Wesenszüge und spontanen Empfindungen der einfachen Bevölkerung hervorhebt, im Gegensatz zu denen einer privilegierten Elite.“

            https://de.wikipedia.org/wiki/Populismus#:~:text=Die%20Encyclopedia%20of%20Democracy%20definiert,zu%20denen%20einer%20privilegierten%20Elite.

            Die Politik der Grünen ist für eine der Realität entfremdete Elite gemacht und schädlich für die einfache Bevölkerung. 👍🐸

            Also sind die Grünen eine populistiche Partei.

            Vielen Dank für den Hinweis. 😂🐸

          5. Musste natürlich „keine populistische Partei“ heißen.

            Die Grünen machen ja Politik für eine meistens durch den Steuerzahler gut alimentierte Klientel und nicht für die breite Masse😉

            🐸🐸🐸

          6. @ Blauspan

            „Was machen eigentlich die Leute mit all ihrem Geld, die in den 70er und 80er Jahren ein Haus gebaut haben?“

            Das geht dich Garnichts an!
            Die können mit ihrem Geld machen was sie wollen und sie können auch wählen wen sie wollen, so lange wir keine Diktatur haben..

            Und wählen werden die nicht die Grünen, da die so denken wie du und da die am liebsten über deren Geld und Freiheit bestimmen wollen 😂

          7. @Grünenfan
            „Also sind die Grünen eine populistiche Partei“ … „Musste natürlich „keine populistische Partei“ heißen.“
            Haben Sie jetzt eine ganze Nacht gebraucht, um Ihren logischen Trugschluss zu kapieren? Grämen Sie sich nicht, Logik und kausale Schlüsse sind längst nicht jedermanns Sache 😂
            Oder hatten Sie in einem Albtraum die plötzliche Erkenntnis, welchen kausalen Quatsch Sie geschrieben haben? 😅
            Oder mussten Sie eine ganze Nacht darüber nachdenken, mit welcher dummen Ausrede Sie sich am Morgen herauswinden könnten? 🤣

            „Der Zweck war, die neuerliche Verharmlosung der LNG Gasverstromung durch ihresgleichen, belegt zu kritisieren.“
            Sie meinen die 1 bis 2% am gesamten Erdgasverbrauch, die mit LNG verstromt werden? Na hoffentlich verbrennen Sie im Winter kein LNG aus USA, denn die Wahrscheinlichkeit dafür ist deutlich höher. Falls doch, und falls Sie das auch „belegt kritisieren“ müssen, könnten Sie umsteigen auf ein paar Kohleöfchen. Die sind immerhin nach blau-schlauer Gesamtbilanzierung bis zu 63,5% klimafreundlicher 🙈

          8. @ Jonas

            Nö. Der Tippfehler ist mir erst heute morgen aufgefallen, nachdem ich mich über dein Geschreibsel Amüsiert hatte. 😂
            Aber danke nochmals für deine Vorlage, um noch einmal klarzustellen zu können das die Grünen Klientelpolitik betreiben. Und das Klientel ist meist gut alimentiert 🤪

            Welche Aussagekraft die direkte LNG Verstromung hat, hast du ja immer noch nicht verstanden.

            Ist ja verständlicherweise auch etwas schwer einen klaren Gedanken zu fassen, wenn man so erregt ist 😂🐸 🙈

          9. @Grünenfan
            „Das geht dich Garnichts an! Die können mit ihrem Geld machen was sie wollen und sie können auch wählen wen sie wollen, so lange wir keine Diktatur haben..“
            Sie müssen doch nicht gleich aufgeregt kindisch werden 😉

            Das klingt für mich so, als könnten sich die Leute nun doch Sanierungen und Wärmepumpen leisten, als mangle es nicht an Geld, sondern lediglich am Willen. Warum also behaupten Sie dann erst so einen Mist? Klar, finanzieller Ruin und Diktatur klingen natürlich deutlich besser beim Volksverhetzen, aber muss man deshalb gleich lügen?

            Wo wir schon beim Thema sind: Eine Diktatur wie in Russland und China will auch keiner von den unfreien Nicht-Blauen. Und weil die nach mehreren schlechten Erfahrungen nicht mehr so abhängig und erpressbar von den Freunden und Genossen sein wollen, sucht man eben nach Alternativen. Nicht, dass Freund Wladimir den Hahn wieder zudreht, wenn er das nächste Land in Europa überfallen will.

          10. @ Blauspan

            „Das klingt für mich so, als könnten sich die Leute nun doch Sanierungen und Wärmepumpen leisten, als mangle es nicht an Geld, sondern lediglich am Willen. Warum also behaupten Sie dann erst so einen Mist?“

            Ich kenne weder den Kontostand noch die Vermögensverhältnisse von anderen Menschen. Behauptet habe ich Garnichts im Gegensatz zu deinem geschriebenen Kokolores, sondern nur festgestellt, dass du anscheinend meinst zu wissen was andere sich Leisten können und Leisten wollen.

            In einer Diktatur wärst du sicher gut aufgehoben und könntest deine Zwangsfantasien, mit denen du anderen etwas vorschreiben möchtest, sicherlich voll ausleben.

            Ich stelle mir gerade vor, wie du als Grünspitzel deinen Nachbarn denunzierst, weil der sein Geld für andere Dinge verwenden möchte, falls er überhaupt Geld hat, als für die Dinge die du dir so vorstellst. 😋😂

          11. So, war doch eine nette Runde hier.

            Ich hoffe ihr hattet genauso viel Vergnügen an der regen Diskussion wie ich.
            Aber jetzt sind Jonas und Co. mittlerweile so auf Krawall gebürstet, dass wir aufhören müssen.

            Aber keine Sorge.

            Ich komme wieder 😯🐸😁😂

            Tschööö mit v

          12. @Grünenfan
            „Nö. Der Tippfehler ist mir erst heute morgen aufgefallen, nachdem ich mich über dein Geschreibsel Amüsiert hatte.“
            Der logische Lapsus ist Ihnen aber bereits gestern Abend unterlaufen, nachdem Sie meinen Kommentar gelesen haben. Also haben Sie sich in einer Art geistiger Ipsation heute Morgen den eigenen Kommentar noch einmal reingezogen, um auf Touren für die neuen Bashing-Sitzung zu kommen?!

            Am Ende haben Sie sich nicht nur hier, sondern auch in Ihrem Streit mit @Blauspan komplett in Widersprüchlichkeiten verstrickt.
            Erst hieß es: „Sanierungen und Wärmepumpen ??? Da gibt es sehr viele, die sich das nicht leisten können.“
            Und jetzt plötzlich: „Ich kenne weder den Kontostand noch die Vermögensverhältnisse von anderen Menschen. Behauptet habe ich Garnichts im Gegensatz zu deinem geschriebenen Kokolores, sondern nur festgestellt, dass du anscheinend meinst zu wissen was andere sich Leisten können und Leisten wollen.“

            Und nun versuchen Sie sich wieder irgendwie durch allzu offensichtliches Verdrehen der Tatsachen herauszuwinden.
            Vielleicht sollten Sie dahingehend einen Crashkurs bei @ottonorma belegen, der hat dieses Instrument inzwischen zur Perfektion entwickelt.

            Übrigens, auf Krawall gebürstet: Bitte lesen Sie einmal Ihre eigenen Kommentare. Sie sind als erstes gleich mal eingestiegen mit „dumm im Kopf oder ein Grüner oder eine Mischung aus beiden.“ Und im Verlauf der Diskussion wurde Ihr Ton alles andere als besser.
            Inzwischen sind Sie so aufgeregt und nervös, dass Sie beim Namen schon Ihre Fake-Email-Adresse posten und sich jaulend mit eingezogenem Schwanz zum Wunden lecken zurückziehen.

        2. Fossile Energie nur aus Russland stoppen ? sind die etwa schädlicher ?
          oder haben Sie was gegen Russen.
          Gut, hatte man auch schon was vor 90 Jahren. Hat sich also nichts geändert.

          1. @ottonorma
            schon vergessen, der Russe hat uns das Gas angestellt, nicht umgekehrt. Jetzt, wo der Russe merkt, daß die anderen Regionen der Welt nicht den Einnahmeverlust aus den alten gelieferten Staaten ausgleicht, will uns wieder das Gas verkaufen…
            Warum nur wurde NS2 nicht vollständig zerstört, wo doch dafür keine Lieferverträge vorlagen.
            und natürlich unterschlagen Sie, daß Russland die Ukraine überfallen hat….

          2. @ottonorma
            Das mit „fossiler Energie aus Russland“ ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Es steht wortwörtlich so in der verlinkten Quelle Ihres Gesinnungsgenossen, den Sie noch um 14:30 Uhr so begeistert unterstützt haben. Widersprechen Sie ihm nun plötzlich? Ist Ihr Kumpel auf einmal das „zarte Gewächs“ und ein „Traumtänzer“?

          3. @Schlemmer
            wie kann man bloß ständig so einen Unsinn von sich geben, ohne Hand und Fuß.
            Russland ist militärisch in die Ukraine einmarschiert,, weiß doch jedes Kind.
            Wegen NS2 müssen Sie den Terroristen fragen warum

          4. Der einzige, @ottonorma, der hier ohne Hand und Fuss, sprich Fakten, fabuliert, sind doch Sie.
            z.b. Indem Sie jetzt implizieren, wir bräuchten kein Gas, wenn wir die Atomkraftwerke noch hätten. Die AKWs haben etwa 5% Zur Stromerzeugung beigetragen, Gas etwa 10%. Das Gros des Gasverbrauchs fällt auf Wärmeerzeugung.

            Sollte ein Absolvent der Physik wissen, oder hat es nur zur YouTube-Akademie gereicht?

          5. @Schlemmer,
            den Unsinn den Sie hier reden um mir etwas zu unterstellen ist pure Verleumdung. Verleumdung ist ein Straftatbestand. s. Gil Ofarim.
            Im Leben wohl nicht viel geworden, dass Sie sich hier so produzieren müssen ?

          6. @ottonorma und welcher Strafstatbestand sollte das sein?
            Können Sie noch mehr als „Verleumdung“ und „Unterstellung“ schreiben? (außer natürlich von Schulbücher kopieren?)

    2. Aha, und leftutti weiß das ??
      Ich glaube es gibt da kompetenter Leute die dies beurteilen. Die jetzige Studie zu dem anscheinend schädlichen LNG wird schon zerissen. Und was will leftutti da mitteilen ? er kann sich auch nur an Publiktionen halten und links einstellen.
      Sollte jeder selber können.

    3. @Vermisser, auch wenn immer wieder versucht wird, mir ständig neue Lügen unterzujubeln und die Worte im Mund zu verdrehen, ändert sich nichts.

      1. Ich werde mich nicht bis ins letzte Detail wiederholen und alles aufs Neue durchkauen. Gerne verweise ich nochmal auf meinen Kommentar zu diesem Thema.

      2. Ich habe ausführlich mit mehreren Fakten argumentiert, was diese etwas dubiose Studie betrifft:
      https://finanzmarktwelt.de/china-verweigert-russland-milliardenzahlung-und-verlangt-gas-rabatte-293339/#comment-163555

      3. Ich habe gleichzeitig geschrieben:
      Ich beabsichtige hiermit nun alles andere, als Frackinggas aus den USA irgendwie schönzureden. Ganz im Gegenteil, darf es nur eine sehr kurzfristige Not- und Übergangslösung sein und muss schnellstmöglich auf ein absolutes Minimum – am besten auf Null – reduziert werden.

      4. Bevor Sie in Ihre übliche Murmeltier-Endlosschleife abdriften, nehmen Sie doch erst einmal einfach Bezug auf folgende Frage aus meinem Beitrag. Liefern Sie mir die Zahlen!
      Bevor man nun aber Stromerzeugung aus Gas pauschal verteufelt, müssten die Kritiker erst einmal darlegen, wieviel genau der 12% verstromten Erdgasmenge aus LNG, und das wiederum aus Fracking, und da nochmal speziell aus den USA stammt. Ob da wohl überhaupt 3% der gesamten Stromerzeugung verbleiben?

      5. Den Gefallen werde ich Ihnen sicher nicht tun, für Sie das Denken zu übernehmen. Lesen Sie einfach meine erstmaligen Beiträge zu einem Thema, dort finden Sie alles, was ich dazu zu sagen habe. Gehen Sie darauf ein, liefern Sie Fakten statt Provokationen und pauschalisierende Kindergartenfragestellungen.

      6. Statt zu fragen, ob LNG fürs Klima gut oder schlecht ist, sollten Sie lieber fragen:
      Womit soll der enorme Gasbedarf der Industrie und der vielen Gasheizungen (in Summe min. 88 % der Gasnutzung) gedeckt werden?
      Welche sofortige, kurzfristige, schnell regelbare Alternative außer Gaskraft bei der Stromerzeugung steht für Residuallast und Ausgleichsenergie zur Verfügung?

      1. Tja, wenn man die Kernkraftwerke abschafft …

        1. @ottonorma
          Kernkraft hatte 2022 einen Anteil von 1 Prozent am deutschen Endenergieverbrauch. Sehen Sie darin wirklich das große Problem bzw. einen Lösungsansatz?

          Und vielleicht wären Sie auch gleich noch so nett zu erläutern, wie Kernkraft als Residuallast und Regelenergie funktionieren soll. Was sollen wir mit diesen unflexiblen Leistungsmonstern, wenn in ein paar Jahren nach entsprechendem Ausbau Erneuerbarer Tage wie der 14. und 15. Januar viel mehr die Regel, als die Ausnahme sind?
          https://www.energy-charts.info/charts/renewable_share/chart.htm?l=de&c=DE&interval=day&day=w02&legendItems=10
          Selbst nach virtueller „Abschaltung“ aller Kohle- und Kernkraftwerke kann die Last gedeckt werden:
          https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&week=02&legendItems=0001100011111111110000
          Nur lässt sich im wahren Leben dieses Zeug nicht einfach bei Bedarf schnell an- und abschalten. Und überflüssig teuer ist es noch dazu.

          Haben Sie überhaupt begriffen, was Residuallast und Regelenergie bedeutet?
          Und welchen Aufwand, welchen Zeitraum es in Anspruch würde, einen Reaktor in „Standby-Betrieb“ zu schalten und wieder hochzufahren?
          In den letzten Tagen haben Sie ja eindrücklich bewiesen, dass Kern☢kraft nicht unbedingt zu Ihren Kern🙄kompetenzen zählt.

          Was sagen Atomlobby und -verbände wie die Organisation von Nuklearaktivitäten, ENGIE Gruppe und Electrabel zu dem Thema:
          „Bestimmte Kraftwerke dürfen ihre Leistung bis zu fünf Mal im Jahr für maximal sechs Stunden um 25 % herunterfahren. Andere Kraftwerke sind in der Lage, alle 18 Monate für bis zu 72 Stunden die Leistung um bis zu 50 % zu reduzieren. Im Hinblick auf die Anlagensicherheit muss mit den notwendigen Vorbereitungen mindestens 24 Stunden im Voraus begonnen werden.“
          https://nuclear.engie-electrabel.be/de/nuklearenergie/kernfrage-ueber-kernkraftwerke/kann-man-atomkraftwerke-nicht-nur-dann-hochfahren
          https://www.scinexx.de/dossierartikel/abschalten-und-dann/

          1. @Luisa
            Was soll der an mich gerichtete Kommentar über Kernkraft ?
            Über Residuallast und Regelenergie habe ich kein Wort verloren.
            ICH soll Ihnen erzählen was ich begreife ? Was bilden Sie sich ein, sie überhebliche Person. Ihr Ton verrät das. Ihr ein x1 können Sie anderen erzählen.

            Es zählt die Energiesicherheit, die Verfügbarkeit und der Preis.
            Aber nicht der Verweis auf irgendwelche links und selektierte Negativäußerungen.
            Mit anderen Worten Ihre Schreibe hier ist populistisch Antiatom, einseitig und bekannt, also nicht vertrauenswürdig. Sie hätten sich den profanen Kommentar sparen können.

            Ihre super Schlauheit könen Sie doch den Staaten mit auf den Weg geben, die sich gerade entschlossen haben die Kernkraft zu forcieren.
            Ihnen kommt wahrscheinlich nicht mal ansatzweise der Gedanke wie kleinkariert lächerlich Sie hier argumentieren. Deswegen :
            Im Grunde ist es schon zu viel Aufmerksamkeit Ihnen überhaupt zu antworten.

          2. nein, @ottonorma, Sie haben was viel dümmeres getan: Sie wollen Gas, was wir zum Heizen gebrauchen, durch kernergie ersetzen.
            wie das wohl gehn soll? aber da hat der angeblich studierte Physiker bestimmt ne Antwort drauf…

          3. @ottonorma
            Leftutti fragt im allerletzten Satz seines Kommentars: „Welche sofortige, kurzfristige, schnell regelbare Alternative außer Gaskraft bei der Stromerzeugung steht für Residuallast und Ausgleichsenergie zur Verfügung?“
            Darauf antworten Sie unmittelbar darunter: „Tja, wenn man die Kernkraftwerke abschafft …“
            Und jetzt fragen Sie mich: „Was soll der an mich gerichtete Kommentar über Kernkraft ?“

            In letzter Zeit werden Sie immer wunderlicher. Sie distanzieren Sie sich von Ihren eigenen Aussagen, indem Sie immer wieder leugnen, verbiegen und verdrehen. Und Sie lenken weiter ab, indem Sie sehr persönlich, ja fast überheblich, wütend und sehr aufgeregt reagieren.

            Stattdessen hätten Sie auch einfach eine weniger emotionale, dafür sachliche Antwort auf meine Frage geben können, die noch immer offen ist. Müssen Sie dazu erst wieder auf der Schülerplattform nachschlagen?
            Haben Sie nun überhaupt begriffen, was Residuallast und Regelenergie bedeutet, oder nicht?

          4. @ottonorma
            Ich darf Sie einmal zitieren:
            „Ihre super Schlauheit könen Sie doch den Staaten mit auf den Weg geben, die sich gerade entschlossen haben die Kernkraft zu forcieren.“
            Sie meinen sicher die 22 Staaten zum Wohle des globalen Klimas, während sich weltweit nur ein gallisches Dorf neben den anderen 160 Dörfern gegen die Atomkraft sträubt. Wie bringen wir nur diese 90% an Geisterfahrern runter von unseren tempolimitfreien energetischen Autobahnen für freie Bürger, auf denen vor allem US-amerikanische (die ganz ganz Bösen), französische, russische, chinesische und japanische Verkehrsteilnehmer die richtige Richtung bestimmen?

            Etwas weiter oben haben Sie übrigens mal wieder einen echten Kracher, einen wahren ottonormalen Klassiker abgeschossen: „man hat die Deutschen in den ganzen Jahren verängstigt und das Gehirn gewaschen, anders ist die ablehnende Haltung nicht zu erklären, jedenfalls nicht rationell.“
            https://finanzmarktwelt.de/kernenergie-was-spricht-eigentlich-gegen-ein-atomkraft-revival-294120/#comment-163887
            Rationell bedeutet: effizient, ökonomisch, sparsam, verlustarm, wirtschaftlich, zeitsparend, zweckdienlich, zweckentsprechend, zweckmäßig.
            Die ablehnende Haltung gehirngewaschener Deutscher ist also nicht verlustarm und zweckdienlich zu erklären? 😂🤣😅

            Bitte reden Sie sich jetzt nicht wieder auf Tippfehler hinaus, dafür sind zu viele Fehler in dem kurzen Wort.
            So langsam hege ich erste Zweifel an Ihren rationalen [!!!] Fähigkeiten und Ihrer glanzvollen Karriere als Ingenieur, Staustufen-Bauleiter der Rhein-Main-Donau AG, Kernphysiker und Klimaphilosoph mit EIKE-Abschlusszertifikat.

            Daher darf ich Sie ein weiteres Mal mit der Bitte um Selbstreflektion zitieren:
            „Ihnen kommt wahrscheinlich nicht mal ansatzweise der Gedanke wie kleinkariert lächerlich Sie hier argumentieren.“

      2. @ Leftutti

        Wir haben zurzeit keine andere Quellen, als das Frackinggas.
        Außerdem würde es nicht einmal helfen, wenn wir andere Quellen hätten und diese für teuer Geld kaufen und verwenden würden.
        Dann würden die Amerikaner, die Kataris, die Australier den Kunden, die vorher unser dreckiges Frackinggas gekauft haben, einfach denen ihr dreckiges Gas verkaufen.

        Die einzige Möglichkeit das zu verhindern wäre das wir dafür sorgen, dass weniger Gas nachgefragt (verbraucht) wird oder das Angebot an weniger klimaschädlichen Gas erhöhen.
        Alles andere bringt dem Klima rein Garnichts. Ist beim Öl ähnlich….

        zu 4. Das wäre eine eindimensionale Betrachtung und es ist nicht wirklich Zielführend.
        Wichtig ist wieviel Gas insgesamt für die Stromproduktion verwendet wird. Das verstromte Gas würde durch LNG Gas ersetzt werden. Dann stimmen zwar ihre Zahlen und sie können sich über niedrige Mengen an direkt zur Stromproduktion verfeuerten LNG GAS freuen, das wäre eine nicht ausreichende Betrachtung des Themas.

        zu 6. Gute Frage. Wir haben jetzt keine Alternativen mehr. Vielleicht könnte man das Kohlendioxid in Endlagern speichern??

        1. @Klimaretter, da hier nur immer mit der Verstromung von LNG argumentiert wird, ist meine anteilsmäßige Betrachtung schon auch gerechtfertigt. Es geht in dem Fall um die Emissionen bei der Stromerzeugung, nicht um sektorenübergreifende Bewertung.
          Punkt 4. habe ich deshalb angeführt, weil es derzeit DAS Lieblingsargument der Klimaspezialisten ist: Jetzt verstromen die Grünen schon dreckiges LNG, das 2,74 Mal so klimaschädlich wie Kohle ist.
          Würde man jetzt aber sagen müssen: Jetzt verbrennen wir persönlich zuhause dreckiges LNG, das 2,74 Mal so klimaschädlich wie Kohle ist, und die Industrie benutzt es auch noch massenweise, würde das doch viel von seiner demagogischen Strahlkraft verlieren und vielleicht sogar ein schlechtes Gewissen verursachen 😉

          Bei Punkt 6. spielen Sie vermutlich auf CCS in Endlagern an?
          Mit Endlagern ist das immer so eine Sache, wie in anderem Zusammenhang eindrucksvoll allgemein bekannt sein dürfte. Zuerst benötigte es geeigneter geologischer Formationen und des richtigen Gesteins, mit dem CO2 die erwünschten chemischen Bindungen eingeht. In Island etwa funktioniert das mit vulkanischem Gestein. Kommt Kohlensäure in Kontakt mit einer Basaltart, die viel Magnesium, Calcium und Eisen enthält, entstehen nach etwa zwei Jahren Karbonate.
          Das Verfahren führt am Ende zu der großen Verlockung, keine Emissionen mehr einzusparen, sondern einzufangen und tausende Kilometer weit um den Planeten zu verschippern. Und womit? Hoffentlich nicht mit Schiffen, die wie LNG-Tanker mit Schweröl betrieben werden 😉
          Erste solcher Auswüchse und Ideen gibt es in der Schweiz:
          https://www.golem.de/news/carbon-capture-and-storage-schweizer-kohlendioxid-wird-nach-island-verschifft-2305-173883.html

          Als zweites müsste man die CO2-Emissionen direkt an den Millionen Schornsteinen abfangen und binden, abholen und irgendwie zu dem Endlager bringen. Oder man holt das CO2 mit enormem energetischen Aufwand aus der Atmosphäre und sieht dann zu, wie es irgendwie zum Endlager gelangt.
          Auch das mag in Island funktionieren, weil dort genügend saubere und billige Energie in Form von Strom und Wärme aus oberflächennaher Geothermie zur Verfügung steht. In einem Pilotprojekt saugt dort ein inverses Ventilatorgebläse die Umgebungsluft an und presst sie durch Filtermaterial, das mit einer Flüssigkeit beschichtet ist, die CO2 in Form von Salzen bindet. Durch Erwärmung auf 100 Grad löst es sich wieder vom Filter, wird abgesaugt und in Pipelines zur nahegelegenen Lagerstätte abtransportiert.

          Drittens wird durch CCS das Methanproblem nicht im Geringsten tangiert.

          1. „@Klimaretter, da hier nur immer mit der Verstromung von LNG argumentiert wird, ist meine anteilsmäßige Betrachtung schon auch gerechtfertigt. Es geht in dem Fall um die Emissionen bei der Stromerzeugung, nicht um sektorenübergreifende Bewertung.“

            Das sehe ich nicht ganz so.

            Besser wäre es die Argumentation dahingehend zu ändern, dass die Verstromung von Gas in Deutschland unterm Strich sehr Klimaschädlich ist und insbesondere dann, wenn direkt oder indirekt LNG Gas zur Verstromung verwendet wird.

            Die indirekten Emissionen durch die Stromproduktion muss selbstverständlich mit Betrachtet werden, um den Einfluss des in Deutschland produzierten Stroms bezogen auf dessen Kimaschädlichkeit korrekt einordnen zu können.

            Somit ist die Gasverstromung in Deutschland insgesamt eine nicht unwesentlich klimaschädliche Art Strom zu produzieren, aber wir haben Aktuell und absehbar keine Alternative dazu.

            Ansonsten könnte man ja auch sagen, dass Elektrofahrzeuge keine CO2 Fußabdruck haben, das ja nichts aus einem Auspuff kommt.😉

            Oder man würde behaupten, dass wir kein LNG Gas aus Russland beziehen, obwohl russisches LNG Gas in Europa angeliefert wird. 😉

            Ich bin ehr dafür die Auswirkungen der Stromerzeugung etc.so zu betrachten, dass man eine richtige Einschätzung zu dessen Klimaschädlichkeit erlangt.

            Natürlich steht es aber jedem frei sich ja seine Welt zurechtzubiegen, so dass sie dann auch den eigenen Vorstellungen entspricht.

            Das wird das Klima aber auch nicht retten.

            …..

            Von CO2 Exporten halte ich auch nichts. Wäre fast so dämlich wie es in den Weltraum schießen zu wollen.😉

          2. @Klimaretter, es könnte gut sein, dass wir hier irgendwie aneinander vorbeireden. Ich habe noch immer ein paar Ihrer Aussagen überhaupt nicht oder nur teilweise verstanden. Am besten, wir klären diese erst einmal auf, vielleicht erübrigt sich danach alles weitere.

            1.
            Wichtig ist wieviel Gas insgesamt für die Stromproduktion verwendet wird. Das verstromte Gas würde durch LNG Gas ersetzt werden.
            Das habe ich ja bereits mehrmals aufgelistet. Es sind etwa 10% an der Stromerzeugung bzw. ca. 12% am gesamten Gasverbrauch.
            Der Anteil von LNG an den gesamten Gasimporten beträgt laut Bundesnetzagentur etwa 8,5%. Das dürfte allerdings nur der Teil sein, der an deutschen LNG-Terminals ankommt. Vermutlich ein ein Großteil oder fast alles aus Belgien und Niederlande ist ebenfalls LNG. Alles in allem dürften also knapp 50% LNG sein.
            Damit werden also maximal etwa 6% des gesamten Gasverbrauchs durch LNG verstromt, der Anteil an der Stromproduktion ist höchstens 5%.

            Was ich aber nun gar nicht verstehe: Das verstromte Gas würde durch LNG Gas ersetzt werden.
            Was genau meinen Sie damit?

            2.
            Besser wäre es die Argumentation dahingehend zu ändern, dass die Verstromung von Gas in Deutschland unterm Strich sehr Klimaschädlich ist und insbesondere dann, wenn direkt oder indirekt LNG Gas zur Verstromung verwendet wird.
            Dazu ist erst einmal zu berücksichtigen, dass der Wirkungsgrad von Gaskraftwerken durchschnittlich etwa 1,5-mal so hoch ist, wie der von Kohlekraftwerken. Aus derselben Menge an Primärenergie wird also 50% mehr elektrische Energie erzeugt.
            Leider wird das in allen Studien und Betrachtungen außer Acht gelassen.
            Die Verstromung von Pipelinegas, das konventionell – also nicht durch Fracking – gefördert wird, ist die mit Abstand sauberste Art fossiler Stromerzeugung.
            LNG aus konventioneller Förderung ist wegen des genannten Wirkungsgrads nicht klimaschädlicher als Kohle (unteres Spektrum) bzw. immer noch deutlich „sauberer“ (oberes Spektrum des Wirkungsgrads).
            Richtig übel wird es nur bei LNG aus Fracking, speziell aus Texas, wo überhaupt keine Rücksicht auf Umweltstandards genommen wird. Daher wäre es interessant und entscheidend zu wissen, wie hoch dieser Anteil ist.

            Was ich hier nun gar nicht verstehe: …dass die Verstromung von Gas in Deutschland unterm Strich sehr Klimaschädlich ist und insbesondere dann, wenn direkt oder indirekt LNG Gas zur Verstromung verwendet wird.
            LNG wird nicht direkt oder indirekt verstromt. Das Gas vermischt sich in den Leitungen. Daher wird der Anteil an LNG verstromt, den ich oben genannt habe: Max. 6% des gesamten Gasverbrauchs bzw. max. 5% der gesamten Stromproduktion.
            Unterm Strich bedeutet, Sie haben eine detaillierte Rechnung aufgemacht und sind am Ende zu einem Ergebnis gekommen. Könnten Sie diese Berechnung bitte vorlegen, damit sie überprüft werden kann?

            3.
            Die indirekten Emissionen durch die Stromproduktion muss selbstverständlich mit Betrachtet werden, um den Einfluss des in Deutschland produzierten Stroms bezogen auf dessen Kimaschädlichkeit korrekt einordnen zu können.
            Die Betrachtung der gesamten Emissionskette wäre sicher interessant und wünschenswert. Allerdings ist das aufgrund der Datenlage nicht oder nur sehr lückenhaft möglich. Bei norwegischen Pipelinegas, das etwa 50% der Importe ausmacht, wäre eine solche Berechnung vielleicht noch vorstellbar.
            Aber niemand weiß, woher genau das Gas z. B. aus Holland oder Belgien stammt. Schließlich vermischt es sich auch dort in den Leitungen, also wie soll man unterscheiden, ob und zu welchen Anteilen die Quelle Algerien, Katar, Russland oder USA ist? Und wie das Gas gefördert wurde?
            Wenn Sie nun also eine derartige Forderung nach Betrachtung der Gesamtemissionskette stellen, müssten Sie auch die entsprechenden Daten recherchieren.

            Dazu kommt: In eine solche Gesamtbetrachtung müsste natürlich auch die Vorkette von Kohlekraft einbezogen werden. Förderung, Trocknen, Mahlen, Transport…
            Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass vor allem immer dann viel Strom aus fossilen Quellen erzeugt wird, wenn die Nachfrage aus dem Ausland steigt. Das ist immer in den Wintermonaten November bis Februar/März der Fall. Lasten wir das nun der Emissionsbilanz Deutschlands oder der des Auslands an?
            Gleiches gilt für Importe, wobei da ein signifikanter Unterschied besteht: Mindestens 67% der Importe stammen aus emissionsarmen Quellen wie Kernkraft und EE. Diese spielen also weder im Ausland, noch in Deutschland eine Rolle bei der Emissionsbilanz.

          3. @ Leftutti

            Ja, kann sein das wir aneinander vorbeireden.

            Zu 1. „Damit werden also maximal etwa 6% des gesamten Gasverbrauchs durch LNG verstromt, der Anteil an der Stromproduktion ist höchstens 5%.“

            Mit den aktuellen Zahlen haben Sie recht.

            Aber Deutschland will und wird bei seiner Stromversorgung zukünftig auf Gaskraftwerke setzen (müssen) und ich hatte diese Entwicklung im Sinn.
            Der Anteil des Gasverbrauches für die Stromproduktion dürfte meines Erachtens somit bis 2030 stark steigen und ab 2030 (bzw. nach einem Kohleausstieg) um einiges höher liegen.

            Ab 2025 wird außerdem sehr wahrscheinlich kein konventionelles Erdgas über die Pipeline durch die Ukraine nach Europa geliefert werden. Dieses wird dann durch andere Quellen ersetzt werden müssen (LNG GAS, welches dann auch Anteilig für die Stromproduktion verwendet werden muss und zudem das bisher bezogene konventionelle GAS ersetzen muss.)
            Außerdem wird noch verflüssigtes Erdgas zurzeit aus Russland durch europäische Länder importiert. Sollte das beendet werden, dann muss auch das ersetzt werden.

            https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-lng-gas-export-100.html

            Und welche Lieferanten werden diese Mengen ersetzen?

            Da ist meine Annahme, dass dies vor allem mit Frackinggas aus den USA geschehen wird.
            Die Gasmengen aus Katar sind überschaubar und Australien liefert vorzugsweise nach Asien…

    4. Im Zusammenhang mit LNG wurden in kürzester Zeit eine Studie und zwei Artikel als Quelle herangezogen, die man offensichtlich nicht einmal gelesen hat. Weil die Schlagzeilen perfekt zum beabsichtigten Framing passen und dem ersten Anschein nach „für die eigenen Zwecke“ genutzt werden können, wurde völlig übersehen, dass die Inhalte zutiefst grünes Gedankengut wiedergeben und dem eigenen, beabsichtigtem Narrativ diametral entgegenstehen.

      Kommentatoren wie @ottonorma, @Grünenfan, @Grünenbasher, @Leftutti Vermisser und Konsorten werden täglich erbärmlicher, lächerlicher und in sich widersprüchlicher.
      Eigene Ideen und Lösungswege konnte man noch nie aufzeigen. Nun scheint es den Genies allerdings nicht einmal mehr zu gelingen, ein kohärentes Bashing durchzuziehen. Der Versuch war natürlich von Beginn an völlig absehbar und immanent zum Scheitern verurteilt, als man urplötzlich die CO2-Bilanz von Kohle gegen die CO2-Äquivalente von Erdgas auszuspielen versuchte (letztere hatten interessanterweise vor der Energiekrise keinen von den Clowns interessiert).

      Gas gilt in der Szene ja bekanntlich als DIE Grundlage für deutschen Wohlstand. Also brauchen wir es dringender als alles andere, nicht wahr, liebe Genies? Und weil es so wertvoll und elementar wichtig ist, sollten wir doch unbedingt weniger verbrauchen, nicht wahr? Und um signifikante Mengen einzusparen, sollte man doch dort ansetzen, wo auch signifikante Mengen verbraucht werden. Klingt logisch, oder?

      Da aber nur ein geringer Bruchteil des Gasverbrauchs auf Stromproduktion entfällt und dort zum Teil Funktionen erfüllt, die nur mit Gaskraftwerken möglich sind, wird gleich einmal von Anfang an dem Kernkraftargument das Fundament unter den Füßen entzogen.
      Eine Substitution von Gas im Gebäude- bzw. Wärmebereich ist nach der Basherlogik ebenfalls nicht möglich, müsste man dort doch neue Öl- oder Kohleheizungen einbauen oder mit Wärmepumpen und Atomstrom heizen. Und neue Heizungen oder Dämmung kann sich ja bekanntlich niemand leisten.
      Auf dem Industriesektor fällt das Kartenhaus dann völlig in sich zusammen, darf man die Heilige Kuh doch nicht einmal als Klimaschädling denken, geschweige denn erwähnen. Und Gasrationierungen in der Industrie, undenkbar… Abwanderung, Deindustrialisierung, Untergang!

      Was die schöne Bashinglaune auch etwas verhagelt, LNG belegt nur einen kleinen Anteil an deutschen Gasimporten:
      https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/_svg/Gasimporte/Gasimporte.html

      Liebe Bashergemeinde, Sie sollten sich ein paar Tage oder Woche Ruhe gönnen, in sich gehen, sich neu sammeln und bessere, stimmigere und glaubwürdigere Strategien ersinnen. Der eingeschlagene Weg ist eine Sackgasse, ein Labyrinth ohne Ausgang. Sie haben sich verrannt und verheddert und stecken irgendwie im Treibsand von Unlogik und Widersprüchen fest. Mit jedem Kommentar versinken Sie ein Stück weiter, manche schon so weit, dass nur noch unverständliche, dumpfe Blubbergeräusche zu hören sind.

      1. Nun komm mal wieder runter Jonas und reg dich nicht künstlich auf😂

        Und lass dich nicht veräppeln 😋

        Deine schöne Welt wird sich zwar durch die kommende Rezession in Schall und Rauch auflösen und zur abwahl der Grünen führen, aber deswegen muss man sich nicht aufregen 👍

      2. @Jonas Tobsch: „Liebe Bashergemeinde, Sie sollten sich ein paar Tage oder Woche Ruhe gönnen, in sich gehen, sich neu sammeln und bessere, stimmigere und glaubwürdigere Strategien ersinnen.“

        Klingt nach Rechthaberei, darum geht es aber hier nicht. Es geht um die Abschätzung der Folgen. Hat die „Bashergemeinde“ unrecht: Geschenkt, so what, was soll’s. Liegt die Bundesregierung falsch, kippt die grösste Volkswirtschaft in Europa. Viele hier lehnen diesen Feldversuch in seiner Irrationalität einer rot/grün/gelben Bundesregierung ab. Das tun sie nicht aus Eigennutz, sondern aus Sorge. Wer hier mitliest und mitschreibt, hat sich längst abgesichert, so gut es geht.

        1. @AE_Conrady

          Ihre Aussage „Hat die „Bashergemeinde“ unrecht: Geschenkt, so what, was soll’s.“ ist nur bedingt zutreffend.
          Sie bewerten darin ausschließlich ökonomische Auswirkungen, verschweigen allerdings komplett die soziologische und psychologische Komponente. Dieses Bashing, diese Wut und dieser ganze Hass spaltet ganze Gesellschaften, belastet Freundschaften, Beziehungen, Familien. Nicht wenige Menschen haben inzwischen Bedenken, alleine auf die Straße zu gehen oder ihre Meinung öffentlich zu äußern, nur weil sie die „falschen“ politischen oder weltanschaulichen Ansichten vertreten, die „falsche“ Ethnie oder sexuelle Orientierung haben.
          Sie verschanzen sich – völlig nachvollziehbar und alles andere als unbegründet – hinter Pseudonymen in der Anonymität des virtuellen Raums. Und selbst dort sind sie nicht vor Mobbing, Hass und persönlichen Attacken bashender Stalker sicher – nur dass es eben auf psychologischer und nicht auf physischer Ebene geschieht.

          Das mag sich hier auf FMW noch nicht so drastisch auswirken, aber lesen Sie einmal die Kommentarfluten auf Fugis Youtube-Kanal, etwa wenn es um Energiewende, Olaf Scholz oder Robert Habeck geht. Ein Leser hat einmal ein paar „Highlights“ aufgelistet, da dreht sich einem schon der Magen um:
          https://finanzmarktwelt.de/deutschland-der-doppel-wums-gegen-habeck-und-scholz-marktgefluester-video-291933/#comment-162319

          Dass diese Wut- und Hassgemeinde das nicht aus Eigennutz, sondern aus Sorge tut, können Sie Ihrer Großmutter erzählen. Viele davon springen doch bereits vor Begeisterung im Dreieck und überschlagen sich vor Schadenfreude, wenn einem grünen oder roten Politiker ein sprachlicher Lapsus unterläuft, eine kleine politische Unkorrektheit aufgedeckt wird, zwei Tage mit geringem Anteil Erneuerbarer auftreten oder die Ukraine kleine taktische Niederlagen im Krieg gegen die mordenden Invasoren hinnehmen muss.
          Bei jedem Artikel, der eine Spur Kritik und wenig beschönigenden Realismus gegenüber Russland oder China enthält, bricht sogleich ein empörter Shitstorm von wegen China- oder Russlandbashing los. Geschieht das etwa auch aus Sorge?

          Lesen Sie sich doch nur einmal die Kommentare eines @ottonorma, @Grünenfan oder @Grünenbasher (schon der Nickname spricht Bände) genau durch. Die triefen nur vor Häme, Spott, Herablassung, Abneigung und rein persönlichen Ad-Hominem-Attacken. Dafür mangelt es ihnen umso mehr an Inhalten und einem Mindestmaß Interesse an Erkenntnisgewinn.
          Alles nur aus Sorge?

          1. finde Ihren Kommentar sehr 👍

      3. @Jonas

        „Im Zusammenhang mit LNG wurden in kürzester Zeit eine Studie und zwei Artikel als Quelle herangezogen…“

        Genau. Hat gerade mal 5 min gedauert, um zu belegen, das LNG Gas eine sehr dreckige und klimaschädliche Energiequelle ist.

        „Da aber nur ein geringer Bruchteil des Gasverbrauchs auf Stromproduktion entfällt und dort zum Teil Funktionen erfüllt, die nur mit Gaskraftwerken möglich sind, …“

        Letztendlich spielt es nicht die entscheidende Rolle wieviel von dem uns zur Verfügung stehenden GAS direkt in die Stromerzeugung genutzt werden müssen.

        Denn das LNG GAS substituiert in dem Fall nur herkömmliches Erdgas (ich bezeichne das mal so).

        Alles importierte LNG Gas wird irgendwo verwendet und hinterlässt einen Kohlendioxidausstoß durch dessen Verwendung.

        Wenn mehr herkömmliches Erdgas verstromt werden muss, dann muss das LNG Gas in anderen Bereichen (Chemieindustrie etc.) verwendet werden, da ja das andere verfeuert wurde.

        Also spielt die importierte Menge an LNG Gas die größere Rolle und wieviel „herkömmliches“ Gas zur Stromversorgung verwendet wird.

        „…werden täglich erbärmlicher, lächerlicher und in sich widersprüchlicher.“ DITO

        Wenn man Dinge nicht versteht, erscheinen sie einem wohl so.😁

        1. @Grünenfan
          Wenn Sie schon den Versuch unternehmen, andere zu zitieren, sollten Sie nicht einfach entscheidende Nebensätze weglassen. Ich erlaube mir daher, den zitierten Satz zu Ende zu führen „…als Quelle herangezogen, die man offensichtlich nicht einmal gelesen hat.“
          Das mag zwar Usus in der Vorgehensweise blauer Schlagzeilen-Wissenschaftler sein, ist aber leider nur allzu leicht durchschaubar und wirft nicht unbedingt das hellste Licht an Glaubwürdigkeit und Seriosität auf Sie. Doch das dürften ohnehin zwei Eigenschaften sein, denen Sie eher nachrangige Prioritäten in Ihren Kommentaren beimessen.

  14. Warnung. Folgender Beitrag ist nichts für Ideologen.

    Endlich einmal eine sinnvolle Anwendung für künstliche Intelligenz !!!!

    https://invezz.com/de/news/2023/12/12/microsoft-trainiert-ki-regulierungsverfahren-fur-nuklearprojekte-zu-beschleunigen/#:~:text=Microsoft%20Corp%20(NASDAQ%3A%20MSFT),stieg%20am%20Dienstag%20geringf%C3%BCgig%20an.

    Aber wer ist schon Microsoft, ich meine wenn es SAP wäre dann…..aber so? 😉

    Leider in Deutschland nicht mehr gefragt obwohl gemäß der Pisastudienergebnisse sehr wünschenswert. (aber Deutschland spielt ja auch keine wirklich wichtige Rolle mehr im Energiemarkt, außer als Bittsteller für LNG Gas und mit Euroscheinen wedelnd, bettelnd. Hoffentlich sind Dr. Habecks Knie nicht mehr Wund)

    Eine Einbindung von KI in Faxgeräten, spricht zumindest in Deutschland natürlich gegen ein Revival der Atomkraft 😁

    Und noch ein Interessanter Beitrag auf X zum Thema Zukunft der Atomenergie.

    https://twitter.com/HopfJames/status/1731053129956049366?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1731053129956049366%7Ctwgr%5Ebf575014b6213ee6d3f491fb8c41a87fe043753b%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Finvezz.com%2Fde%2Fnews%2F2023%2F12%2F13%2Fprognose-fur-muln-aktienkurs-wie-sieht-zukunft-von-mullen-automotive-aus%2F

    Was erlauben James?:

    https://twitter.com/HopfJames

    Fazit.
    Atomkraft ist Geschichte…..in Deutschland.

    Wir haben in Deutschland bessere Lösungen.

    Vielleicht. Eventuell. Eigentlich aber auch nicht aber wir denken noch darüber nach und nutzen erst einmal Kohle und LNG Gas und erzählen dem Rest der Welt wie eine Energiewende funktioniert, die dann aber einfach nicht hören will (wie in Dubai gesehen).

    1. Interessanter Artikel!
      „Das multinationale Unternehmen ist davon überzeugt, dass die Kernenergie für die Stromversorgung seiner KI-Aktivitäten besser als erneuerbare Energieträger geeignet ist, da sie eine gleichmäßigere Stromerzeugung ermöglicht und gleichzeitig die Kohlenstoffemissionen auf ein Minimum reduziert.
      Bill Gates ist einer der Milliardäre, die die Entwicklung kleinerer modularer Reaktoren (SMR) finanzieren, von denen viele glauben, dass sie die Zukunft der Kernenergie sein könnten.“

      Dafür müssen erst einmal die KI-Aktivitäten mit Wind- und Sonnenkraft soweit angeschoben und forciert werden, dass vielleicht wenigstens die irgendwann einmal in ferner Zukunft einen funktionierenden SMR zu einigermaßen bezahlbaren Preisen auf die Reihe kriegen. Billy-Boy und seine humanoiden Denker scheinen dahingehend ja sinnlos überfordert.

      1. „Dafür müssen erst einmal die KI-Aktivitäten mit Wind- und Sonnenkraft soweit angeschoben und forciert werden, …bla bla bla…“

        Sie müssen den Artikel nicht nur lesen sondern es wäre gut wenn sie ihn auch verstehen.

        Vielleicht lesen sie sich nochmal den Passus durch, indem steht, das Microsoft den Zappelstrom aus Wind und Sonnenenergie für nicht Geeignet für ihre KI halten 😉

        Die KI wird daher auch und im Wesentlichen andere Energiequellen benötigen. Und Gott sei Dank gibt es ja noch genügend Länder, wo es klimafreundliche Atomenergie ist 😉

      2. Bloed nur, @Atomkraft. Na klar!, dass die ersten SMR’s gerade gecanncelt wurden:

        The rising costs, according to NuScale and UAMPS, turned away potential users. “It appears unlikely that the project will have enough subscription to continue toward deployment,” the two partners said in the announcement of their cancellation.

        1. @ Horst

          Du hast immerhin 10 Prozent des Artikels verstanden.

          Blöd nur, das es der „alte Hut“ in dem Artikel war 😴

          Macht ja nichts.

          Horst Schlemmer ist ja auch von Hape, ein künstlich dümmlich gespielter Komiker. Ich finde den auch ehr albern als komisch.

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