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Maschinenbau fordert: Weniger Steuern, weniger Bürokratie, weniger Öko-Abkommen, mehr Markt!

Maschinenbau
Foto: User2846165-Freepik.com

Die Bundesregierung – allen voran die Grünen – benötigen maximale „Erträge“ aus dem Steueraufkommen, um ihre „Transformation“ umsetzen zu können. Man sieht es: Steuereinnahmen auf Rekordniveau, und trotzdem soll das Geld an allen Ecken und Enden nicht reichen für die Aufgaben des Staats. Da wird man es in Regierungskreisen wohl nicht gerne hören, was der deutsche Maschinenbau aktuell zu sagen hat? Dort fordert man aktuell nämlich gegen die Industrie-Krise und schwindende Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland: Weniger Bürokratie, weniger Steuern, weniger Ausrichtung an Öko-Standards, dafür mehr Marktwirtschaft!

Hier dazu im Wortlaut kurz und knackig die Vorschläge des VDMA (Verband der Maschinenbauer) zur Standortdebatte, im Wortlaut:

„Parteiübergreifend wächst die Erkenntnis, dass Deutschland und Europa dringend modernisiert werden müssen, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit wieder zu erhöhen. Auch unsere Wettbewerbsfähigkeit braucht eine Zeitenwende!“

„Wir müssen insgesamt wieder mehr auf die Kräfte des Marktes und des Wettbewerbs bauen. Es braucht neue, nicht mit umwelt- und sozialpolitischen Zielen überfrachtete Freihandelsabkommen, um gegen den Trend der De-Globalisierung anzukämpfen.“

„Der industrielle Mittelstand benötigt ein international wettbewerbsfähiges Steuersystem mit einer maximalen Steuerlast von 25 Prozent, verbesserten Abschreibungsbedingungen und weniger Steuerbürokratie.“

„Der Staat muss dringend die bürokratische Last reduzieren durch schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Es braucht jetzt ein Belastungsmoratorium bei neuen Berichtspflichten wie zum Beispiel dem europäischen Lieferkettengesetz.“ „

Wir müssen Fachkräfte für Deutschland und Europa begeistern und gleichzeitig inländische Potenziale auf dem Arbeitsmarkt heben.“



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3 Kommentare

  1. der VDMA hat ja kräftig mit den Grünen gekuschelt. nun ist es so, wie es ist. der VDMA braucht schnell eine neue Spitze und keine Kuschler

  2. Zu den Lufthansa-Fluggästen zählen auch Vertreter des mittelständischen, exportorientierten Maschinenbaus. Und diese haben auch indirekt ein Interesse an fairen Wettbewerbsbedingungen am Luftverkehrsstandort Deutschland. Sollte also die wettbewerbsverzerrende, rein entfernungsbezogene Luftverkehrssteuer ab Mai d.J. wie vorgesehen weiter erhöht werden, wird sich dieses auch auf die Reisekosten der deutschen Maschinenbauindustrie auswirken.

  3. Wir müssen insgesamt wieder mehr auf die Kräfte des Marktes und des Wettbewerbs bauen. Es braucht neue, nicht mit umwelt- und sozialpolitischen Zielen überfrachtete Freihandelsabkommen, um gegen den Trend der De-Globalisierung anzukämpfen.

    Klingt nach einem genialen Plan, aber mit wem wollen sie denn Freihandelsabkommen abschließen, mit Trump?

    Tja, liebe Öler, dann kämpft mal schön für die „Globalisierung“ und viel Spaß noch dabei.

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