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Konjunkturdaten

US-BIP: Wetter war doch schlechter als gedacht..

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Extrem schwache Zahlen zum US-BIP: lediglich +0,1% statt der erwarteten +1,1%. Ein ziemlicher Schocker, der schlechteste Wert seit dem 1.Quartal 2011 – und die einzige logische Erklärung lautet: das Wetter in den ersten drei Monaten des Jahres in den USA war doch weit schlechter gewesen, als viele vermutet hatten. Denn schon das schlechte Wetter hatte die Erwartungen ja nach unten gedrückt.

Und jetzt für alle zum Mit-Raten: wer lag am meisten daneben mit seiner Prognose? Gut, ist nicht so schwer – es war einmal mehr die Deutsche Bank mit dem unverwüstlichen Konjunkturoptimisten Joseph LaVorgna. Seine Prognose lag bei +2,0% – weil doch das Wetter so schlecht gewesen sei (das gilt insbesondere für die Gebiete im Süden und Westen der USA, wo es durchgängig heftige Schneestürme gegeben haben muss). Respekt, Jo LaVorgna: muss man erst einmal schaffen, mit einer Prognose 1900% daneben zu liegen..

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone Oktober – Energie zieht den Durchschnitt weiter nach unten

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Die Verbraucherpreise für die Eurozone für den Monat Oktober wurden soeben in ihrer ausführlichen Fassung veröffentlicht. Sie steigen wie erwartet um 0,7% nach 0,8% im September. Die Steigerungsrate wird immer schwächer! Die Energiepreise innerhalb der Verbraucherpreise ziehen den Gesamtschnitt brutal nach unten. Energie liegt bei -3,1% im Jahresvergleich, nach -1,8%, -0,6% und +0,5% in den Vormonaten. Lebensmittel können den Schnitt ein wenig stabilisieren mit +1,5%. Italien liegt in der Gesamtrate nur noch bei 0,2%, und Griechenland sogar schon bei -0,3%. Hier weitere Details von Eurostat im Wortlaut:

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Zypern (-0,5%), Griechenland (-0,3%) und Portugal (-0,1%) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Rumänien (3,2%), Ungarn (3,0%) und der Slowakei (2,9%) gemessen. Gegenüber September ging die jährliche Inflationsrate in fünfzehn Mitgliedstaaten zurück, blieb in acht unverändert und stieg in fünf an. Im Oktober kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Dienstleistungen (+0,69 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,29 Pp.), Industriegütern ohne Energie (+0,07 Pp.) sowie Energie (-0,32 Pp.).

Verbraucherpreise Eurozone

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Asien

Aktuell: Hongkong mit dickem BIP-Minus! Rezession ist da

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Die imposante Skyline von Hongkong

Wie passend. Erst gestern titelten wir Hongkong – Megastadt vor wirtschaftlichem Kollaps. Und ganz aktuell hat Hongkong als eigenständige wirtschaftliche Einheit (Sonderstatus innerhalb Chinas nach der Rückgabe von London an Peking) sein Bruttoinlandsprodukt veröffentlicht. Ein negatives Ergebnis war schon erwartet worden nach den immer weiter gehenden massiven Protesten und Straßenschlachten, welche wohl vor allem Konsum und Tourismus in der Stadt massiv beeinträchtigen dürften. Und so sehen die aktuellen Zahlen aus.

Das Bruttoinlandsprodukt von Hongkong im 3. Quartals ist im Vergleich zum 3. Quartal 2018 um 2,9% eingebrochen! Im Vergleich zum 2. Quartal 2019 ist es sogar um 3,2% eingebrochen! Daran sieht man, wie heftig das Chaos die Wirtschaft aktuell runterzieht! Die beiden folgenden Charts zeigen den dramatischen Einbruch gegenüber den vorigen Quartalen. Das es im Vorquartal schon ein kleines Minus gab, ist Hongkong per Definition jetzt in der Rezession! Wenn die Lage eskaliert und Peking Militär entsendet, dürfte sich der Abwärtsbalken im Chart im Folgequartal noch ausweiten?


source: tradingeconomics.com


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +2,2 Mio Barrels (jetzt 449 Mio) – Produktion steigt!

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 449 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 2,2 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +1,6 Mio lagen.

Die Benzinbestände wurden mit 210,2 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 1,9 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei -1,1 Mio.

Die Produktion liegt bei 12,8 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,6 Mio in der Vorwoche.

Die gestern Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -0,5 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet +1,5). Die Benzinbestände stiegen laut API um 2,3 Mio Barrels. Destillate stiegen um 0,8 Mio Barrels.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -24 Cents auf 57,33 Dollar.

Der wochenlange Aufbau der Lagerbestände geht damit weiter, was im großen Bild aber nicht mit fallenden Kursen berücksichtigt wird.

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