Konjunkturdaten

US-Hausmarkt verliert Momentum

Wie immer suchen sich die Märkte die positiven Aspekte des heutigen Case Shiller Hauspreisindex aus – und blenden die Warnungen des Berichts zum Index aus.
Klar: die Hauspreise sind um 13,4% (20 Städte) bzw. 13,6% (10 Städte) gegenüber dem Vorjahr gestiegen – wie erwartet. Aber die Kommentare zum veröffentlichten Index zeigen, dass das Momentum zu verschwinden scheint.

So konstatiert der Bericht: “The S&P/Case-Shiller Home Price Index ended its best year since 2005,” says David M. Blitzer, Chairman of the Index Committee at S&P Dow Jones Indices. “However, gains are slowing from month-to-month and the strongest part of the recovery in home values may be over. Year-over-year values for the two monthly Composites weakened and the quarterly National Index barely improved. The seasonally adjusted data also exhibit some softness and loss of momentum“.

Und weiter:

“Recent economic reports suggest a bleaker picture for housing. Existing home sales fell 5.1% in January from December to the slowest pace in over a year. Permits for new residential construction and housing starts were both down and below expectations. Some of the weakness reflects the cold weather in much of the country. However, higher home prices and mortgage rates are taking a toll on afordibility“.

Aber nachdenklich stimmen sollten auch die heute bekannt gegebenen Entlassungen bei JP Morgan, die überwiegend Mitarbeiter aus dem Hypothekenbereich betreffen. Entlässt man massenhaft Leute, wenn man an ein weiteres Wachstum in diesem Bereich glaubt? Eher nicht..



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