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Warum dieses Buch explosiver als Sprengstoff ist

„Warum dieses Buch explosiver als Sprengstoff ist“ ist die Ouvertüre des Buchs von Andreas Marquart und Philipp Bagus „Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden..
und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen“ – exklusiv veröffentlicht auf www.finanzmarktwelt.de

Bitte klicken Sie auf das Bild, um das Buch zu bestellen.

Das größte Unglück in der Menschheitsgeschichte – so bezeichnete der

Ökonom Roland Baader (1940–2012) einmal das Staatsmonopol für
das Geldangebot. Eine gewagte Aussage. Denn das staatliche Geldmonopol
wird von kaum jemandem infrage gestellt.

Wie steht es mit Ihnen? Haben Sie schon einmal die Geldsystemfrage gestellt?
Nein? Aber sind Monopole denn nicht etwas Schlechtes? Führen
sie nicht zu Verschwendung, Ineffizienz und immer höheren Preisen?
Warum sollte das beim Geld anders sein? Und ist ein wertbeständiges
Geld nicht von fundamentaler Bedeutung für Ihre Lebensplanung?
Würden Sie die Verantwortung für Ihre Ernährung, wie viel und was
Sie täglich essen, an ein Staatsmonopol übertragen? Beim Geld tun Sie
es.

Wenn unser Geld in der Obhut des Staates gut aufgehoben ist, warum
verliert es dann immer mehr von seiner Kaufkraft? Sie wenden jetzt
sicher ein, ein Geldwesen unter staatlicher Kontrolle sei immer noch
besser, als es dem sogenannten freien Markt zu überlassen. Sind Sie sicher?
Warum darf die EZB von unserem Tauschmittel Geld immerzu
neues drucken? Warum erlaubt es der Staat den Banken – im Übrigen
auch Ihrer Sparkassenfiliale um die Ecke – Geld in Form von Kredit aus
dem Nichts herzustellen? Warum darf das Geld verliehen werden, das
Sie auf Ihrem Girokonto oder Tagesgeld liegen haben?

Sie brauchen es doch vielleicht bald wieder. Und wenn das Geld verliehen ist (und es
ist zum größten Teil verliehen!), warum steht es dann immer noch bei
Ihnen auf dem Konto? Was passiert mit Ihnen, wenn Sie Geld drucken?
Eines ist sicher: Sie gehen nicht einmal über »Los«, Sie gehen direkt ins
Gefängnis. Denn die Gauner erlauben keine Konkurrenz. Das Monopol
will gut geschützt sein.

Nach Angaben der Europäischen Zentralbank hat sich die Geldmenge
M2, die Bargeld und Bankeinlagen bis zu einer Laufzeit von zwei
Jahren umfasst, seit Einführung des Euros rund verdoppelt. Hat sich
Ihr Kontostand in diesem Zeitraum auch verdoppelt? Nein? Hat sich
dann wenigstens Ihr Einkommen verdoppelt? Auch nicht? Dann stellen
Sie sich jetzt bitte folgende Frage: „Wenn sich die Geldmenge im
Euroraum verdoppelt hat, mein Kontostand aber nicht, dann muss der
Kontostand eines anderen ja umso stärker zugenommen haben. Wenn
derjenige vielleicht schon vorher mehr Geld hatte als ich, dann hat
er jetzt ja noch mehr als ich. Dann ist der, der ohnehin schon reicher
war als ich, jetzt noch reicher, und ich bin im Vergleich zu ihm relativ
ärmer.“

Aber halt: wenn Sie nun erwarten, dass dieses Buch eine Hetzschrift
gegen die „bösen“ Reichen und Unternehmer ist, die ihre armen Arbeitnehmer
ausbeuten und die man mit Gesetzen zwingen muss, höhere
Löhne oder Mindestlöhne zu zahlen, dann täuschen Sie sich. Jeder
Mensch, das gilt für Sie wie für jeden anderen Menschen, handelt aus
einem bestimmten Motiv heraus. Auslöser für jegliches menschliche
Handeln ist das Bestreben, das eigene Wohlbefinden zu steigern oder
die eigene Situation zu verbessern. Niemand hat im Übrigen die Lehre
vom menschlichen Handeln gründlicher erforscht und besser beschrieben
als Ludwig von Mises (1881–1973) in seinem Werk Nationalökonomie.
Theorie des menschlichen Handelns und Wirtschaftens. Ludwig
von Mises war der wohl bedeutendste Ökonom des 20. Jahrhunderts.
Von ihm und der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, deren
Hauptdenker Mises war, werden Sie in diesem Buch noch einiges lesen.
Das Streben nach mehr Geld oder genauer nach mehr Wohlstand kann
man niemandem zum Vorwurf machen, es ist einfach nur menschlich.
Wäre dem Menschen ein solches Verhalten nicht angeboren, würden
wir wahrscheinlich heute noch in Höhlen leben. Natürlich gibt es
Menschen, die dabei rücksichtslos vorgehen. Doch solche Menschen
gab es schon immer und wird es wohl auch immer geben. Besonders
rücksichtslos und heimtückisch ist es jedoch, sich durch das Ausnutzen
des Geldmonopols auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern. Auch
davon wird zu sprechen sein. Und wenn Sie der Meinung sind, dass
die Menschen immer egoistischer werden und immer weniger hilfsbereit
sind, dann sind die wirklichen Ursachen hierfür vielleicht auch in
unserem Geldsystem zu finden. In einem Geldsystem nämlich, dessen
Funktionsweise die Entstehung eines gigantischen, schuldenfinanzierten
Wohlfahrtsstaates überhaupt erst ermöglicht. Und statt einem anderen
selbst Hilfe zu leisten, schiebt man diesem Wohlfahrtsstaat gerne
die Verantwortung zu, mit dem Argument „Ich zahle schließlich schon
genug Steuern“.

Haben Sie auch das Gefühl, dass sich die Gesellschaft auseinanderentwickelt?
In der Konstruktion unseres Geldsystems sind die wirklichen
Ursachen zu finden, warum wenige zulasten vieler profitieren, warum
die traditionellen gesellschaftlichen Bande stetig verschleißen, warum
die Menschen materialistischer und rücksichtloser, warum Reiche reicher
und Arme ärmer werden. In diesem Buch werden Sie erfahren,
warum das so ist. Keine Angst, Sie brauchen kein Ökonom zu sein, um
die Ausführungen verstehen zu können. Wahrscheinlich ist es sogar
von Vorteil, wenn Sie gerade kein Volkswirtschaftsstudium absolviert
haben. Dann sind Sie nämlich nicht vorbelastet. Denn was Sie bei der
Lektüre dieses Buches erwartet, würden Sie während eines Studiums an
einer staatlichen Universität ohnehin nicht erfahren. Zum Verständnis
dieses Buches genügt ein bisschen gesunder Menschenverstand. Versprochen.

Eine Warnung gilt es an dieser Stelle aber auszusprechen. Wenn Sie dieses
Buch zu Ende gelesen haben, wird die Welt für Sie nicht mehr die
Gleiche sein wie zuvor. Und bisweilen lebt es sich besser als Unwissender.
Die schmerzhafte, ungeschminkte Wahrheit kann im schlimmsten
Fall sogar Übelkeit erregen. Es fühlt sich einfach nicht gut an, wenn
man erfährt, dass man belogen und betrogen wird. Wenn Ihr Partner
wiederholt spät und nach fremdem Parfüm riechend nach Hause
kommt, haben Sie vielleicht auch Angst, zu fragen, wo er gewesen ist.
Sie möchten es lieber nicht wissen. Oder sagen sich: Wäre es mir doch
besser gar nicht aufgefallen!

Zweifellos haben Sie bemerkt, dass in unserer Gesellschaft einiges im
Argen liegt. Noch können Sie sich die bittere Wahrheit ersparen und
das Buch zur Seite legen. Wollen Sie wirklich weiterlesen? Nehmen Sie
sich ruhig ein wenig Bedenkzeit … So. Wenn Sie diesen Satz lesen, gehören
Sie zu den Mutigen, die sich tapfer die Augen öffnen lassen. Gratulation,
Sie haben die richtige Entscheidung getroffen! Nur wenn genügend
Menschen sich der Perversion und Ungerechtigkeit unseres Geldsystems
bewusst werden, besteht Hoffnung auf Besserung. Sie sind unser
aller Hoffnung. Wir bauen auf Sie!

Nach der Lektüre werden Sie vieles mit anderen Augen sehen. Denn
Sie werden wissen, was unter gutem Geld zu verstehen ist, und dass
unser gegenwärtiges Geld schlechtes Geld ist. Sie werden begreifen, wie
wichtig gutes Geld für eine Volkswirtschaft ist, und welchen Einfluss
schlechtes Geld auf die Einkommens- und Wohlstandsverteilung in einer
Gesellschaft hat. Sie werden verstehen, warum sich der Staat die
Kontrolle über das Geld verschafft hat und behalten will.
Sie werden nachvollziehen können, warum es bei der Verwendung
schlechten Geldes immer wieder zu Wirtschaftseinbrüchen kommt,
warum Banken ins Trudeln geraten, warum die Preise für Güter und
Dienstleistungen immer weiter steigen.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um das Buch zu bestellen.

Auch in puncto Staat, Regierung und Politik dürfen Sie einiges erwarten.
Sollten Sie noch zu den eher Staatsgläubigen gehören, dann
ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie von diesem Glauben abfallen
werden. Und wenn Sie Politikern noch nie vertraut haben, werden Sie
den Beleg dafür erhalten, dass Sie – bisher war es ja vielleicht wirklich
nur ein Bauchgefühl – mit eben diesem Gefühl richtig liegen.
Und Sie werden nachvollziehen können, warum schlechtes Geld auch
verantwortlich ist für die meisten Missstände in unserer Gesellschaft,
bis hinein in die wichtigste Zelle, die Familie. Das lässt sich aufgrund
mittlerweile zahlloser staatlicher Eingriffe auf den ersten Blick nur
nicht mehr erkennen.
Staatliche Eingriffe umranken und verdecken die wahren Ursachen der
Fehlentwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft wie ein dichtes Gestrüpp.
Die Lektüre dieses Buches wird dieses Gestrüpp für Sie nach
und nach entflechten, und am Ende werden Sie alle Zusammenhänge
klar erkennen, sehen und verstehen können.



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3 Kommentare

  1. Die wenigsten von uns haben in der schulischen (Aus)bildung in der Tiefe den Zinseszins rechnerisch nachvollzogen.
    Heute ist mit der Excel Tabellen Kalkulation in wenigen Minuten fuer jeden nachvollziehbar, wie im Laufe der Zeit, bei verschiedenen Zinsannahmen, die „Zinskurven“ sich entwickeln.
    Wir wissen, ohne grossen technischen und zeitlichen Aufwand, dass bei 100 % Zins / Jahr sich der Wert verdoppelt.
    Aus 1 wird 2,4,8,16,32,64 u.s.w.
    Liegt der Zins bei 1 % pro Jahr, so ist jeweils nach 70 Jahren eine Verdoppelung zu verzeichnen,
    bei 5% Zins nach ca. 14 Jahre, eine Verdoppelung.
    Mit der Excell Tabelle auf der „X“ Achse die Zeitschiene, und auf der „Y“ Achse die % te.
    Die Formel im Zinseszins lautet:
    KEnd = K Anf x q^n

    KEnd = Endkapital
    KAnf = Anfangskapital
    n = Perioden, hier= Jahre
    q = Zinseszinsfaktor

    q = 1 + Zins/100

    Mit ein wenig Geduld koennt Ihr die Ergebnisse mit 2 Stellen hinter dem Komma auf mehrere Jahrzehnte oder auch Jahrhunderte euch sichtbar machen. Meine Empfehlung ist, die Werte der Verdoppelung farblich zu markieren, denn damit wird leicht sichtbar, dass unabhaengig der Zeitschiene, die Exponentialfunktion in den „Himmel“ schiesst, in der Realitaet des „Geldlebens“ ein Zusammenbruch erfolgen muss, denn mathematische Gesetze lassen sich nicht durch menschliche „Triebe“ aushebeln. Auch wird nunmehr deutlich, dass bei niedrigen Zinsen nach vielen Jahrzehnten die Exponentialfunktion ueber das Wirtschaftswachtum einer Volkwirtschaft hinausgeht, und auch die Lebensdauer der meisten Menschen ueberschreitet, und erst die „Enkelgeneration“ die negativen Wirkungen erleben muss.

    Legen wir auf diese Arbeit ein proportinales Wirtschaftswachstum von z.B. 3 % so zeigt uns der Schnittpunkt der Graphen, ab wann eine Volkswirtschaft die Zinsforderungen nicht mehr bedienen kann. Die Folge in der Realitaet, Verelendung der Menschen bis hin zum Krieg.

    Aus diesem mathematischen Ableitungen wird nunmehr absolut klar, dass unser Denkansatz mit Zinsen leistungsloses Einkommen zu erzielen, grundsaetzlich den Straftatbestand des Raubes erfuellt. Auch wird glasklar das mit Modifikationen in der Zinseszinsformel nur der Zeitpunkt des Zusammenbruches verschoben wird, jedoch kein Entrinnen aus diesem System geben kann.

    Haben wir diesen Sachverhalt auch geistig verinnerlicht, so wird absolut eine Abkehr von dem Zinseszins System notwendig sein.

    Es stellt sich nunmehr die Frage, wie kann ein anderes Belohnungssystem installiert werden. In der Geschichte gab es genuegend praktische erfolgreiche Beispiele, das Freigeld.

    Ich gehe hier nicht weiter darauf ein, denn dazu kann jeder von Prof. Franz Hoermann, per Internet. sehr professionelle Informationen erhalten.

    Viel Spass beim persoenlichen Nachvollziehen obiger Erkenntnisse.

  2. Ich kann an dieser Stelle nur ergaenzend die Beitraege des leider nicht sehr geschaetzten Volkswirtschaftsprofessor Bernd Senf empfehlen. Er erklaert meiner Meinung nach sehr gut warum es mit dem aktuellen Geldschoepfungsprozessen zu Verwerfungen kommt – hier (ca. 3,5h):
    https://www.youtube.com/watch?v=qgSntQ9CjnA

    PS: Ich habe schon viele kritische Stimmen zur Österreichischen Schule der Nationalökonomie gehört. Aber man sollte ja sowieso nicht alles 1:1 uebernehmen und stets reflektiert die Dinge betrachten.
    http://www.arbeit-wirtschaft.at/servlet/ContentServer?pagename=X03/Page/Index&n=X03_1.a_2005_11.a&cid=1182166446284

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