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Warum dieses Buch explosiver als Sprengstoff ist

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„Warum dieses Buch explosiver als Sprengstoff ist“ ist die Ouvertüre des Buchs von Andreas Marquart und Philipp Bagus „Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden..
und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen“ – exklusiv veröffentlicht auf www.finanzmarktwelt.de

Bitte klicken Sie auf das Bild, um das Buch zu bestellen.

Das größte Unglück in der Menschheitsgeschichte – so bezeichnete der

Ökonom Roland Baader (1940–2012) einmal das Staatsmonopol für
das Geldangebot. Eine gewagte Aussage. Denn das staatliche Geldmonopol
wird von kaum jemandem infrage gestellt.

Wie steht es mit Ihnen? Haben Sie schon einmal die Geldsystemfrage gestellt?
Nein? Aber sind Monopole denn nicht etwas Schlechtes? Führen
sie nicht zu Verschwendung, Ineffizienz und immer höheren Preisen?
Warum sollte das beim Geld anders sein? Und ist ein wertbeständiges
Geld nicht von fundamentaler Bedeutung für Ihre Lebensplanung?
Würden Sie die Verantwortung für Ihre Ernährung, wie viel und was
Sie täglich essen, an ein Staatsmonopol übertragen? Beim Geld tun Sie
es.

Wenn unser Geld in der Obhut des Staates gut aufgehoben ist, warum
verliert es dann immer mehr von seiner Kaufkraft? Sie wenden jetzt
sicher ein, ein Geldwesen unter staatlicher Kontrolle sei immer noch
besser, als es dem sogenannten freien Markt zu überlassen. Sind Sie sicher?
Warum darf die EZB von unserem Tauschmittel Geld immerzu
neues drucken? Warum erlaubt es der Staat den Banken – im Übrigen
auch Ihrer Sparkassenfiliale um die Ecke – Geld in Form von Kredit aus
dem Nichts herzustellen? Warum darf das Geld verliehen werden, das
Sie auf Ihrem Girokonto oder Tagesgeld liegen haben?

Sie brauchen es doch vielleicht bald wieder. Und wenn das Geld verliehen ist (und es
ist zum größten Teil verliehen!), warum steht es dann immer noch bei
Ihnen auf dem Konto? Was passiert mit Ihnen, wenn Sie Geld drucken?
Eines ist sicher: Sie gehen nicht einmal über »Los«, Sie gehen direkt ins
Gefängnis. Denn die Gauner erlauben keine Konkurrenz. Das Monopol
will gut geschützt sein.

Nach Angaben der Europäischen Zentralbank hat sich die Geldmenge
M2, die Bargeld und Bankeinlagen bis zu einer Laufzeit von zwei
Jahren umfasst, seit Einführung des Euros rund verdoppelt. Hat sich
Ihr Kontostand in diesem Zeitraum auch verdoppelt? Nein? Hat sich
dann wenigstens Ihr Einkommen verdoppelt? Auch nicht? Dann stellen
Sie sich jetzt bitte folgende Frage: „Wenn sich die Geldmenge im
Euroraum verdoppelt hat, mein Kontostand aber nicht, dann muss der
Kontostand eines anderen ja umso stärker zugenommen haben. Wenn
derjenige vielleicht schon vorher mehr Geld hatte als ich, dann hat
er jetzt ja noch mehr als ich. Dann ist der, der ohnehin schon reicher
war als ich, jetzt noch reicher, und ich bin im Vergleich zu ihm relativ
ärmer.“

Aber halt: wenn Sie nun erwarten, dass dieses Buch eine Hetzschrift
gegen die „bösen“ Reichen und Unternehmer ist, die ihre armen Arbeitnehmer
ausbeuten und die man mit Gesetzen zwingen muss, höhere
Löhne oder Mindestlöhne zu zahlen, dann täuschen Sie sich. Jeder
Mensch, das gilt für Sie wie für jeden anderen Menschen, handelt aus
einem bestimmten Motiv heraus. Auslöser für jegliches menschliche
Handeln ist das Bestreben, das eigene Wohlbefinden zu steigern oder
die eigene Situation zu verbessern. Niemand hat im Übrigen die Lehre
vom menschlichen Handeln gründlicher erforscht und besser beschrieben
als Ludwig von Mises (1881–1973) in seinem Werk Nationalökonomie.
Theorie des menschlichen Handelns und Wirtschaftens. Ludwig
von Mises war der wohl bedeutendste Ökonom des 20. Jahrhunderts.
Von ihm und der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, deren
Hauptdenker Mises war, werden Sie in diesem Buch noch einiges lesen.
Das Streben nach mehr Geld oder genauer nach mehr Wohlstand kann
man niemandem zum Vorwurf machen, es ist einfach nur menschlich.
Wäre dem Menschen ein solches Verhalten nicht angeboren, würden
wir wahrscheinlich heute noch in Höhlen leben. Natürlich gibt es
Menschen, die dabei rücksichtslos vorgehen. Doch solche Menschen
gab es schon immer und wird es wohl auch immer geben. Besonders
rücksichtslos und heimtückisch ist es jedoch, sich durch das Ausnutzen
des Geldmonopols auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern. Auch
davon wird zu sprechen sein. Und wenn Sie der Meinung sind, dass
die Menschen immer egoistischer werden und immer weniger hilfsbereit
sind, dann sind die wirklichen Ursachen hierfür vielleicht auch in
unserem Geldsystem zu finden. In einem Geldsystem nämlich, dessen
Funktionsweise die Entstehung eines gigantischen, schuldenfinanzierten
Wohlfahrtsstaates überhaupt erst ermöglicht. Und statt einem anderen
selbst Hilfe zu leisten, schiebt man diesem Wohlfahrtsstaat gerne
die Verantwortung zu, mit dem Argument „Ich zahle schließlich schon
genug Steuern“.

Haben Sie auch das Gefühl, dass sich die Gesellschaft auseinanderentwickelt?
In der Konstruktion unseres Geldsystems sind die wirklichen
Ursachen zu finden, warum wenige zulasten vieler profitieren, warum
die traditionellen gesellschaftlichen Bande stetig verschleißen, warum
die Menschen materialistischer und rücksichtloser, warum Reiche reicher
und Arme ärmer werden. In diesem Buch werden Sie erfahren,
warum das so ist. Keine Angst, Sie brauchen kein Ökonom zu sein, um
die Ausführungen verstehen zu können. Wahrscheinlich ist es sogar
von Vorteil, wenn Sie gerade kein Volkswirtschaftsstudium absolviert
haben. Dann sind Sie nämlich nicht vorbelastet. Denn was Sie bei der
Lektüre dieses Buches erwartet, würden Sie während eines Studiums an
einer staatlichen Universität ohnehin nicht erfahren. Zum Verständnis
dieses Buches genügt ein bisschen gesunder Menschenverstand. Versprochen.

Eine Warnung gilt es an dieser Stelle aber auszusprechen. Wenn Sie dieses
Buch zu Ende gelesen haben, wird die Welt für Sie nicht mehr die
Gleiche sein wie zuvor. Und bisweilen lebt es sich besser als Unwissender.
Die schmerzhafte, ungeschminkte Wahrheit kann im schlimmsten
Fall sogar Übelkeit erregen. Es fühlt sich einfach nicht gut an, wenn
man erfährt, dass man belogen und betrogen wird. Wenn Ihr Partner
wiederholt spät und nach fremdem Parfüm riechend nach Hause
kommt, haben Sie vielleicht auch Angst, zu fragen, wo er gewesen ist.
Sie möchten es lieber nicht wissen. Oder sagen sich: Wäre es mir doch
besser gar nicht aufgefallen!

Zweifellos haben Sie bemerkt, dass in unserer Gesellschaft einiges im
Argen liegt. Noch können Sie sich die bittere Wahrheit ersparen und
das Buch zur Seite legen. Wollen Sie wirklich weiterlesen? Nehmen Sie
sich ruhig ein wenig Bedenkzeit … So. Wenn Sie diesen Satz lesen, gehören
Sie zu den Mutigen, die sich tapfer die Augen öffnen lassen. Gratulation,
Sie haben die richtige Entscheidung getroffen! Nur wenn genügend
Menschen sich der Perversion und Ungerechtigkeit unseres Geldsystems
bewusst werden, besteht Hoffnung auf Besserung. Sie sind unser
aller Hoffnung. Wir bauen auf Sie!

Nach der Lektüre werden Sie vieles mit anderen Augen sehen. Denn
Sie werden wissen, was unter gutem Geld zu verstehen ist, und dass
unser gegenwärtiges Geld schlechtes Geld ist. Sie werden begreifen, wie
wichtig gutes Geld für eine Volkswirtschaft ist, und welchen Einfluss
schlechtes Geld auf die Einkommens- und Wohlstandsverteilung in einer
Gesellschaft hat. Sie werden verstehen, warum sich der Staat die
Kontrolle über das Geld verschafft hat und behalten will.
Sie werden nachvollziehen können, warum es bei der Verwendung
schlechten Geldes immer wieder zu Wirtschaftseinbrüchen kommt,
warum Banken ins Trudeln geraten, warum die Preise für Güter und
Dienstleistungen immer weiter steigen.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um das Buch zu bestellen.

Auch in puncto Staat, Regierung und Politik dürfen Sie einiges erwarten.
Sollten Sie noch zu den eher Staatsgläubigen gehören, dann
ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie von diesem Glauben abfallen
werden. Und wenn Sie Politikern noch nie vertraut haben, werden Sie
den Beleg dafür erhalten, dass Sie – bisher war es ja vielleicht wirklich
nur ein Bauchgefühl – mit eben diesem Gefühl richtig liegen.
Und Sie werden nachvollziehen können, warum schlechtes Geld auch
verantwortlich ist für die meisten Missstände in unserer Gesellschaft,
bis hinein in die wichtigste Zelle, die Familie. Das lässt sich aufgrund
mittlerweile zahlloser staatlicher Eingriffe auf den ersten Blick nur
nicht mehr erkennen.
Staatliche Eingriffe umranken und verdecken die wahren Ursachen der
Fehlentwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft wie ein dichtes Gestrüpp.
Die Lektüre dieses Buches wird dieses Gestrüpp für Sie nach
und nach entflechten, und am Ende werden Sie alle Zusammenhänge
klar erkennen, sehen und verstehen können.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Hartmut Lau

    12. Juni 2014 16:51 at 16:51

    Die wenigsten von uns haben in der schulischen (Aus)bildung in der Tiefe den Zinseszins rechnerisch nachvollzogen.
    Heute ist mit der Excel Tabellen Kalkulation in wenigen Minuten fuer jeden nachvollziehbar, wie im Laufe der Zeit, bei verschiedenen Zinsannahmen, die „Zinskurven“ sich entwickeln.
    Wir wissen, ohne grossen technischen und zeitlichen Aufwand, dass bei 100 % Zins / Jahr sich der Wert verdoppelt.
    Aus 1 wird 2,4,8,16,32,64 u.s.w.
    Liegt der Zins bei 1 % pro Jahr, so ist jeweils nach 70 Jahren eine Verdoppelung zu verzeichnen,
    bei 5% Zins nach ca. 14 Jahre, eine Verdoppelung.
    Mit der Excell Tabelle auf der „X“ Achse die Zeitschiene, und auf der „Y“ Achse die % te.
    Die Formel im Zinseszins lautet:
    KEnd = K Anf x q^n

    KEnd = Endkapital
    KAnf = Anfangskapital
    n = Perioden, hier= Jahre
    q = Zinseszinsfaktor

    q = 1 + Zins/100

    Mit ein wenig Geduld koennt Ihr die Ergebnisse mit 2 Stellen hinter dem Komma auf mehrere Jahrzehnte oder auch Jahrhunderte euch sichtbar machen. Meine Empfehlung ist, die Werte der Verdoppelung farblich zu markieren, denn damit wird leicht sichtbar, dass unabhaengig der Zeitschiene, die Exponentialfunktion in den „Himmel“ schiesst, in der Realitaet des „Geldlebens“ ein Zusammenbruch erfolgen muss, denn mathematische Gesetze lassen sich nicht durch menschliche „Triebe“ aushebeln. Auch wird nunmehr deutlich, dass bei niedrigen Zinsen nach vielen Jahrzehnten die Exponentialfunktion ueber das Wirtschaftswachtum einer Volkwirtschaft hinausgeht, und auch die Lebensdauer der meisten Menschen ueberschreitet, und erst die „Enkelgeneration“ die negativen Wirkungen erleben muss.

    Legen wir auf diese Arbeit ein proportinales Wirtschaftswachstum von z.B. 3 % so zeigt uns der Schnittpunkt der Graphen, ab wann eine Volkswirtschaft die Zinsforderungen nicht mehr bedienen kann. Die Folge in der Realitaet, Verelendung der Menschen bis hin zum Krieg.

    Aus diesem mathematischen Ableitungen wird nunmehr absolut klar, dass unser Denkansatz mit Zinsen leistungsloses Einkommen zu erzielen, grundsaetzlich den Straftatbestand des Raubes erfuellt. Auch wird glasklar das mit Modifikationen in der Zinseszinsformel nur der Zeitpunkt des Zusammenbruches verschoben wird, jedoch kein Entrinnen aus diesem System geben kann.

    Haben wir diesen Sachverhalt auch geistig verinnerlicht, so wird absolut eine Abkehr von dem Zinseszins System notwendig sein.

    Es stellt sich nunmehr die Frage, wie kann ein anderes Belohnungssystem installiert werden. In der Geschichte gab es genuegend praktische erfolgreiche Beispiele, das Freigeld.

    Ich gehe hier nicht weiter darauf ein, denn dazu kann jeder von Prof. Franz Hoermann, per Internet. sehr professionelle Informationen erhalten.

    Viel Spass beim persoenlichen Nachvollziehen obiger Erkenntnisse.

  2. Avatar

    Enno

    19. Juni 2014 10:37 at 10:37

    Ich kann an dieser Stelle nur ergaenzend die Beitraege des leider nicht sehr geschaetzten Volkswirtschaftsprofessor Bernd Senf empfehlen. Er erklaert meiner Meinung nach sehr gut warum es mit dem aktuellen Geldschoepfungsprozessen zu Verwerfungen kommt – hier (ca. 3,5h):
    https://www.youtube.com/watch?v=qgSntQ9CjnA

    PS: Ich habe schon viele kritische Stimmen zur Österreichischen Schule der Nationalökonomie gehört. Aber man sollte ja sowieso nicht alles 1:1 uebernehmen und stets reflektiert die Dinge betrachten.
    http://www.arbeit-wirtschaft.at/servlet/ContentServer?pagename=X03/Page/Index&n=X03_1.a_2005_11.a&cid=1182166446284

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Pfund vs US-Dollar: Cable weiter unter Druck – Chance für einen Short?

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Zum Wochenstart konnte das Pfund gegen den US-Dollar seine Erholung noch kurzfristig auf dem Niveau über 1,3010 halten. Der Kurs hat sich tapfer geschlagen und sogar versucht, das letzte Hoch bei 1,3050 zu brechen. Doch als der Angriff letztendlich gescheitert ist, haben die Bullen ihre Long-Trades geschlossen – und dann war schon Schluss mit dem Rebound. Seit diesem Zeitpunkt schwächelt das britische Pfund erneut und der Kurs bewegt sich konsequent Richtung Süden.

Gestern konnte sich der Major noch über der Marke von 1,2970 halten, doch als am Vormittag die Wirtschaftsdaten aus Großbritannien veröffentlicht wurden, konnte auch dieser Support das Pfund nicht mehr retten. Die Zahlen sind zwar positiv ausgefallen und die britische Wirtschaft zeigt sich nach wie vor von der stabilen Seite, trotzdem wird das Pfund gegen den US-Dollar weiter abgewertet. Das bestätigt, wie stark die amerikanische Währung gegenüber den meisten Majors aktuell ist. Es kann kommen was will, der US-Dollar setzt sich sowohl gegen den Euro, das Pfund als auch den australischen Dollar durch.

Bleibt das Pfund heute schwach?

Momentan befindet sich das britische Pfund gegen dem US-Dollar knapp über der 1,2900 Marke und der Kurs versucht mit aller Kraft, die signifikante Unterstützung zu verteidigen. Doch der Druck auf der Unterseite bleibt bestehen. Die Bären bauen weiter ihre Short-Positionen aus und tun alles, um das Cable weiter in den Keller zu schicken. So wie es aktuell aussieht, wird der Kurs weiter fallen, der langfristige Abwärtstrend wird sich fortsetzen.

Da GBP/USD zu den volatilen Währungspaaren gehört, stehen die Chancen für einen erfolgreichen Short-Trade heute ganz gut. Sollte die 1,2900 „big figure“ nachhaltig brechen, werden die Break-Out Trader ebenfalls auf den fahrenden Zug springen und von dem Short-Move profitieren. Auf der Unterseite wartet auf das Pfund die nächste wichtige Unterstützung bei 1,2871. Hier wird der Kurs vielleicht vorerst ausgebremst werden, aber der Short -Trend ist noch lange nicht fertig. Wer jedoch heute die Unterseite handelt, sollte diesen Bereich im Hinterkopf behalten. Es lohnt sich, in dieser Situation mit einem Trailing-Stop zu arbeiten, denn wenn der Support halten sollte, werden die Day–Trader ihre Positionen schließen und es kann zu einer schnellen Gegenreaktion auf der Oberseite kommen.

Wenn die Marke von 1,2871 brechen sollte, wird es richtig interessant, weil der nächste signifikante Support erst bei 1,2822 zu erkennen ist. Bis dahin können die risikofreudigen Trader ihre Short-Positionen halten. Hier könnte aber dann Schluss sein und es empfiehlt sich, auf diesem Level die Positionen zu schließen.
Wer heute dagegen die Long-Seite handeln möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass er sich gegen den übergeordneten Trend stellt. Natürlich kann man auch im kurzfristigen Bereich eine kleine Gegenbewegung mitnehmen, aber es bleibt heute eher die „gefährliche“ Seite.
Der Daily Pivot Point beim Pfund vs US-Dollar befindet sich erst bei 1,2952 – und um dieses Niveau zu erreichen, müsste das Cable noch viel Kraft entwickeln.

Heute Nachmittag werden wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht, die den weiteren Kursverlauf bei GBP/USD ebenfalls beeinflussen können.

Das Pfund ist zum Dollar in einem klaren Abwärtstrend

 

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Das gute Verhältnis zwischen Boris Johnson und Donald Trump kann das Pfund derzeit nicht stützen

 

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US-Dollar gegen Yen: Stärkste Rally seit August 2019!

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Japanischer Yen Symbolbild

Wie ich in meinem letzten Artikel über den US-Dollar gegen den japanischen Yen vor zwei Tagen beschrieben habe, befand sich das Währungspaar in einem Seitwärtstrend. Alle Indikationen haben darauf hingewiesen, dass der Markt sich auf einen größeren Ausbruch vorbereitete. Zu dem Zeitpunkt war wenig Liquidität vorhanden, aber die Händler standen schon in den Startlöchern. Da jedoch keiner sich zu früh positionieren wollte, kam es noch zu einem echten Geduldsspiel. Der große Ausbruch hat noch auf sich warten lassen, aber dann war er endlich da. Gestern Nacht, in der asiatischen Sitzung, haben die Bullen den Widerstand bei 110,00 angegriffen – und waren erfolgreich.

Nachdem die „big figure“ (110,00) erobert wurde, ging es für den US-Dollar nur noch in Richtung Norden. Die Situation hat sich mit dem Break-Out auf der Oberseite deutlich entspannt. Die Long-Trader fühlten sich bestätigt und wurden immer mutiger. Da über der 110,00 Marke auch viele Stopp-Loss Marken saßen und mit dem Ausbruch gezogen wurden, hat USD/JPY eine zusätzliche Dynamik entwickelt und der neue Long-Trend wurde somit endgültig besiegelt. Zu dem gelungenen Ausbruch haben ebenfalls die zahlreichen Wirtschaftsdaten beigetragen, die vorletzte Nacht aus Japan veröffentlicht wurden. Obwohl sie ziemlich gemischt ausgefallen sind, hat der Major genug frische Impulse erhalten, um die langweilige Seitwärtsphase zu verlassen.

So kann es für den US-Dollar gegen Yen heute weitergehen

Als der Ausbruch vollzogen wurde und der Major die 110,00 Marke durchbrach, wurde den meisten klar: jetzt ist es an der Zeit, den US-Dollar zu kaufen und sich auf die Long-Seite zu stellen. In der europäischen Session haben die Händler ihre Long-Positionen weiter ausgebaut, und der frische Aufwärtstrend hat sich weiter fortgesetzt. Wer also in den letzten 24 Stunden auf einen steigenden US-Dollar spekuliert hat, konnte ohne viel Aufwand schöne Gewinne erzielen. USD/JPY ist seit gestern Nacht über 150 Punkte gestiegen – das war der stärkste Anstieg seit August 2019! Offenkundig schwächt den Yen die Sorge, dass es in Japans Wirtschaft durch das Coronavirus zu wirtschaftlichen Verwerfungen kommen wird aufgrund der Bedeutung und Nähe Chinas.

Aktuell befindet sich US-Dollar vs Yen bei ca. 111,45 (Donnerstagmorgen). In der asiatischen Session hat das Währungspaar im Hoch die Marke von 111,60 getestet. Dieser Bereich scheint jedoch momentan für den Major noch zu stark zu sein. Es wäre ziemlich mutig, jetzt schon die Long-Seite zu wählen, da die Indikatoren im kurzfristigen Zeitfenster schon ausgereizt sind. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass der Kurs in den nächsten Stunden zuerst wieder etwas fallen wird. Nach so einem starken Anstieg, ist es ganz normal, dass man mit einer technischen Gegenreaktion rechnen muss.

Wer jedoch heute die Short-Seite handeln möchte, sollte darauf vorbereitet sein, dass jeder Kursrückgang von den Bullen dazu genutzt wird, neue Long Orders am Markt zu platzieren. Der Aufwärtstrend wird sich wahrscheinlich weiter fortsetzen. Es lohnt sich aber, noch etwas geduldig zu bleiben, die Korrektur auf der Unterseite abzuwarten und dann einen Long-Trade zu eröffnen. Sollte bei US-Dollar vs Yen der Widerstand bei 111,60 brechen, wird der Bereich von 112,00 in den Fokus rücken. Hier sollte man aber die Positionen absichern und die Lage neu analysieren.

US-Dollar vs Yen im Chartverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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US-Dollar: warum er derzeit so unglaublich stark ist!

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Der US-Dollar dominiert weiterhin die Märkte, aber es handelt sich um Intramarktkorrelationen, d.h. Korrelationen, die innerhalb des Währungsmarktes weiterhin auftreten – wobei die anderen Anlageklassen wichtige Informationen auf die aktuelle Lage geben. Der Greenback hat in der Tat gegenüber allen wichtigen Währungen deutlich an Wert gewonnen, wobei der Euro und der Yen gegenüber dem Dollar die Rolle der schwächsten Währungen spielen. Die Rohstoffwährungen folgen diesen Abwärtsbewegungen – mit Ausnahme des kanadischen Dollars, der stark mit dem Trend von Ölpreis und  Schweizer Franken (immer gegenüber dem US-Dollar) korreliert.

Dollar und Korrelationen zwischen den Märkten

Wenn wir auf der Ebene der Korrelationen zwischen den Märkten argumentieren, d.h. wenn wir uns auf Anlageklassen beziehen, die verschiedenen Märkten angehören, sind wir mit einer besonderen Situation konfrontiert.

Normalerweise, wenn der Markt nicht in einer Phase der Risiko-Aversion ist, sollten Sie, wenn Sie mit einem totalen Zentrismus des US-Dollars konfrontiert sind, sehen, dass Gold in der Regel fällt wenn der US-Dollar stark ist. Auch steigt der US-Dollar zum Yen (USD/JPY) gewöhnlich nur dann stark, wenn die Börsen ständig neue Höchststände erreichen, da die Anleger zur Finanzierung von Risikokäufen Short-Positionen im Yen eröffnen (Carry Trades). Wenn Sie jedoch mit einer erhöhten Risikoaversion konfrontiert sind, kann Gold – zusammen mit einem fallenden USD/JPY (was eine Stärkung des Yen bedeutet) – steigen. Derzeit haben wir Börsen auf den Höchstständen, Gold steigt, der Yen aber fällt – was bedeutet, dass etwas nicht den Mustern folgt, die sich in den letzten Jahren statistisch immer wieder wiederholt haben.

Was treibt die Preise für den US-Dollar?

Die Frage stellt sich natürlich. Die Kunst besteht darin, eine Antwort zu suchen, die sich an den Fakten, also an den Kapitalströmen orientiert – und nicht darin, um jeden Preis eine Rechtfertigung für die stattfindenden Marktbewegungen finden zu wollen. Unserer Meinung nach lässt sich die Situation gut interpretieren: trotz neuer Allzeithochs an den Aktienmärkten sind die Investoren derzeit durchaus alarmiert!

Seit Monaten liegt die Geldpolitik der großen Zentralbanken auf Eis (keine Zinsänderungen), dagegen sind Zinssenkungen in Australien und Großbritannien absehbar. Der US-Dollar aber hat die höchsten nominalen und realen Zinssätze – und das beginnt angesichts der Unsicherheiten immer schwerer zu wiegen und zieht daher große Kapitalströme in den Greenback.

Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass die mit dem Coronavirus verbundenen Befürchtungen die Suche nach sicheren Häfen, die gleichzeitig auch Rendite bieten können – in dieser Welt mit überwiegend Null- oder Negativzinsen – verstärken. Darüber hinaus sind die USA konjunkturell derzeit immer noch in der besten Situation.

Dies erklärt den Anstieg des US-Dollar auf allgemeiner Ebene. Darüber hinaus steht die Frage, die die Gemüter vieler Investoren bewegt: Werden Gewinnmitnahmen bald zu einer Trendwende führen? Wenn diese Bewegungen einsetzen, dann aufgrund der Einschätzung, dass wir bereits das Top erreicht haben – zusammenhängend mit der Befürchtung, dass sich die Weltwirtschaft aufgrund dieser Epidemie, deren Kurve wir noch nicht verstehen, verlangsamen könnte.

Zu diesem Bild gehört auch folgende Überlegung: Wenn Geld aus den Aktienmärkten fließt, wo kann es dann Rendite erzielen, wenn die meisten festverzinslichen Wertpapiere lächerliche Renditen bieten? All diese Ungewissheiten führen dazu, dass sich die Anleger gegen mögliche Abschwünge an den Aktienmärkten zu schützen beginnen – aber nicht, indem sie gegen die Aktienmärkte wetten (Short-Positionen eröffnen), sondern indem sie das Risiko durch Goldkäufe absichern.

Dazu auch ein letzter Gedanke über das Niveau, das der Schweizer Franken gegenüber dem Euro (EUR/CHF) erreicht hat. Wir haben wichtige Tiefststände erreicht, die 2016 und 2017 berührt wurden – eine Bruch dieser Tiefststände nach unten dürfte der SNB  nicht gefallen und die Aufmerksamkeit auf einen potenziellen Interventionismus lenken, der versuchen könnte, eine (vorübergehende) übermäßige Aufwertung des Frankens einzudämmen.

(Hinweis: Der Autor Matteo Paganini ist chief market strategist bei dem australischen Broker Pepperstone)

Kapitalströme unterstützen den US-Dollar derzeit stark

 

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