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Aktuell: Neue ABC-Umfrage zu US-Wahlen: Ignoriert der Dax jetzt das Monster-Gap?

Die Nachricht, dass das FBI seine ominösen Email-Untersuchungen gegen Hillary Clinton eingestellt hat, kam erst nach dieser Umfrage. Also kann man diese Umfragedaten so deuten, dass heute…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Brandaktuell kommt die neueste Umfrage zu den US-Wahlen rein. Laut ABC und Washington Post liegt Hillary Clinton mit 47% vor Donald Trump, der bei 43% liegen soll. Befragt wurden 1.937 Personen, per Festnetz und Handy, darunter auch spanischsprachige Wähler. Allerdings: Die Umfrage fand statt vom 2.-5. November. Die Nachricht, dass das FBI seine ominösen Email-Untersuchungen gegen Hillary Clinton eingestellt hat, kam erst nach dieser Umfrage. Also kann man diese Umfragedaten so deuten, dass heute vermutlich das Verhältnis noch mal ein klein wenig mehr Richtung Clinton ausschlägt. Bei dieser Wahl sollte man mit Prognosen ja mehr als vorsichtig sein, aber es ist halt eine Vermutung, dass aus 47 zu 43 jetzt vielleicht 48 zu 42 geworden sind!? Das ist durchaus möglich.

Noch sind die meisten US-Trader nicht am Desk, und die US-Indizes bewegen sich nach dem Reißen des großen Gaps heute früh noch nicht. Dieses Gap wurde ja ausgelöst durch die für Clinton positiven Nachrichten vom FBI. Auch der Dax riss dieses Monster-Gap, und bewegt sich seitdem nicht. Frage: Denken genug Börsianer gerade so wie wir es vermuten, nämlich, dass man auf diese Umfrage, die einen Tag vor der FBI-Nachricht endet, noch ein bisschen für Clinton drauflegen müsste? Das wäre nochmal ein Schub für Clinton, für den Dow und den Dax.

Noch tut sich nichts. Startet der nächste Schub in den nächsten 90 Minuten während der US-Vorbörse und der Eröffnungsphase des Handels in New York? Möglich ist nach wie vor auch die Gap-Schließung. Wahrscheinlich trauen sich viele, die Long zocken wollen, aufgrund dieses wirklich monströs großen Gaps jetzt noch nicht einzusteigen. Fällt der Dax jetzt noch 45 Punkte unter die 10.380, könnte es nach Gap-Schließung aussehen. Zum Ausbruch nach oben fehlen aktuell 30 Punkte. Eine unsichere Nummer, die in Kürze entschieden werden könnte!

dax-dow
Dax (schwarz) und Dow (orange) seit Freitag früh.

Ein Kommentar

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    Wolfgang Koch

    7. November 2016 16:08 at 16:08

    Clinton/Trump.Die Wahl,zwischen Pest&Cholera?Ich bin kein Mediziner&weiss daher auch nicht,was für den Menschen schlimmer ist?Da ich auch keinen Publikumsjoker mehr habe,entscheide ich mich für Trump.Ist Trump Pest oder Cholera?Ich denke eher,dass er ein Selfmadeami vorm Herrn ist,mit allen Wassern gewaschen&abgezockt wie geht nicht mehr.Respekt!Mam Rodham hingegen ist mir durch&durch suspekt.Mein Bauch,hat mich im Leben bisher nie enttäuscht,sagt mir:Diese falsche Schlange,will eigentlich nur Präsidentin werden,um es ihrem Billyboy im CunnilingusOffice gleichzutun.Ich selbst,bin fast 35Jahre verheiratet ,ohne Seitensprung,warum eigentlich?,kann sie aber verstehen,dass sie es ihm heimzahlen will!!Dafür muss ich sie aber nicht gleich zur Präsidentin der verschuldesten Weltmacht wählen,oder?Ist so oder so egal.Die Präsidenten sind eh nur Marionetten der Wall Street oder des Militärs.Die USA sind das neuzeitliche Rom.Mittelpunkt&Herrscher der Welt!Wer ist,bzw.wird Nero sein?Der Anfang vom Ende:G.W.Bush.B.H.Obama.H.R.Clinton,oder D.Trump?Eigentlich egal die ganzen Typen.Die Machtverhältnisse demnächst,werden von Flüchtlingsgrössen&Umweltgesetzen,bestimmt.Die Szene des Wahlkampfs:Hillary,mit der Leier,:€uropa brennt,welch schaurig-schönes Schicksal?

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Battery Day und Tesla: Live-Kommentar zum Event

Markus Fugmann

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Elon Musk hatte den „Battery Day“ im Vorfeld als „einer der aufregendsten Tage der Tesla-Geschichte“ bezeichnet, gestern jedoch die Erwartungen in einem Tweet deutlich gedämpft – die Tesla-Aktie daher heute mit 5% im Minus.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, kommentiert den Battery Day live ab 22.15Uhr

:

Live-Kommentar zum lange erwarteten Battery Day von Tesla

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Gabor Steingart: „Ausbeutung einer Zukunft, die es noch gar nicht gibt“

Claudio Kummerfeld

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Gabor Steingart redet Klartext im folgenden aktuellen Video-Interview mit Mission Money. Er spricht von der Ausbeutung einer Zukunft, die es noch gar nicht gibt, von einer Zinsknechtschaft von noch Ungeborenen. Die heutige Politik erkaufe sich mit der Druckerpresse Ruhe in der Bevölkerung, so lautet eine der Hauptthesen von Gabor Steingart (hier geht es zu Steingarts Morning Briefing).

Gemeint ist damit, dass (so wollen wir es formulieren) Notenbanken und Regierungen derzeit ohne Ende neues Geld drucken und die Staatsverschuldung hochschrauben. Damit werden Rettungspakete bezahlt, die zukünftige Generationen als Schuldenlast erben, und dann abbezahlen müssen. Mit diesem jetzt frisch erschaffenen Geld würden alte Industrien gerettet. Und das nun zwei Jahre laufende Kurzarbeitergeld sei de facto ein Bedingungsloses Grundeinkommen, so drückt es Gabor Steingart aus.

Gabor Steingart plädiert für Abkehr von alten Industrien, und für Aufbruch in die Zukunft

Im geht es im Interview hauptsächlich darum, dass es einen Art Aufbruch in Politik und Gesellschaft geben müsse. Denn derzeit rette Deutschland seine Industrie aus dem letzten Jahrhundert. Man müsse aber in Zukunftstechnologien investieren. So plädiert Gabor Steingart unter anderem dafür die Bildungsausgaben zu verfielfachen. Anfangen könne man zum Beispiel bei deutlich mehr Ausgaben für die Digitalisierung der Schulden. In diesem Zusammenhang erwähnt er, dass die Lufthansa vom Staat gerade 2 1/2 Mal so viel Rettungsgeld bekommen habe als die Schulen in Deutschland für die Digitalisierung.

Die Aussagen von Gabor Steingart sind hochinteressant! Sie sollten sich die 30 Minuten Zeit nehmen. Auch werden im späteren Verlauf des Interviews andere interessante Themen angesprochen, und auch der „Wandel von Journalisten hin zu Aktivisten“. Aber hauptsächlich widmet man sich der bislang verspielten Chance, jetzt massiv in die Zukunft zu investieren. Dabei gibt er sich betont optimistisch, dass Deutschland diese Herausforderung bewältigen könne – man müsse nur endlich mal losgehen, jemand müsse den Startschuss geben.

Gabor Steingart
Gabor Steingart, Ausschnitt aus Originalfoto. Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

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Coronakrise: Die Deutschen entdecken plötzlich Aktien!

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Ziemlich genau ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem die Coronakrise die Aktien auf ihren tiefsten Stand drückten. Anschließend folgte mit einem Lockdown ein einmaliger Stillstand im Berufs- und Alltagsleben der Menschen in Deutschland. Die Konsumenten gaben zwangsläufig weniger aus als vor der Coronakrise, auch unter Berücksichtigung des geringeren Einkommens seit dieser Zeit. Was sie mit ihrem Geld anstellten, ergab eine Umfrage im Auftrag der Postbank – mit teilweise überraschenden Erkenntnissen.

Coronakrise: Die Zurückhaltung der Konsumenten

Wie veränderte die Coronakrise das Konsumverhalten der Deutschen? Dieser Frage ging das Marktforschungsunternehmen Kantar im Auftrag der Postbank nach. Die Ergebnisse:

Drei Viertel der Bundesbürger gaben weniger aus als zuvor, am meisten – 82,4 Prozent die 20 bis 29-Jährigen, die geringste Zurückhaltung bei den über 60-Jährigen mit 64,2 Prozent.
Da aber insgesamt die Einkommenseinbußen im Lande aufgrund von Zuschüssen, Kurzarbeitergeld u.a. moderat ausfielen, muss Geld gespart worden sein. Und zwar bei diesen Ausgaben:

  • Urlaub 46,2 Prozent
  • Gaststättenbesuche 39,6 Prozent
  • Hobby 31,7 Prozent
  • Mode 28,1 Prozent …..

Am geringsten waren die Sparmaßnahmen bei:

  • Genussmitteln (Alkohol, Zigaretten) 14,1 Prozent
  • Lebensmitteln 7,2 Prozent
  • Altersvorsorge 6,5 Prozent

Damit verbleibt ein Viertel der Bevölkerung, welches keine Ausgabenänderungen durchgeführt haben.

Wohin floss das Eingesparte?

Bei der Betrachtung der Sparziele treten doch einige Tugenden der Deutschen zu Tage – auch und gerade während der Coronakrise. Bei den Sparzielen nannten die Befragten:

  • Rücklagen für unerwartete Ausgaben 39,5 Prozent
  • Altersvorsorge 36,6 Prozent
  • Persönliche Muße 31,6 Prozent
  • Rücklagen für Krisenzeiten 28,9 Prozent
  • Erwerb von Wohneigentum 12,5 Prozent
  • Renovierungen 12,0 Prozent
  • Autokauf 11,6 Prozent
  • Rücklagen für Kinder 10 Prozent
  • Fast 13 Prozent konnten oder wollten überhaupt nichts zurücklegen.

Die Überraschung: Engagement in Aktien

Um diese Ziele wie Altersvorsorge und Weiteres zu erreichen, haben viele Sparer ausgerechnet in der Coronakrise mit all den Katastrophe-Nachrichten ihr Engagement in Aktien verstärkt. 3,2 Prozent tätigten zum ersten Mal eine Anlage in Aktien, 7,2 Prozent verstärkten ihre Wertpapierkäufe. Wie bereits schon öfters berichtet, macht 2020 das Sparplanprinzip in Deutschland die Runde. Mit 62 Prozent war die Anlage in Aktien seit dem Ausbruch der Coronakrise das bevorzugte Investment, gefolgt von ETFs (39,8 Prozent), Investmentfonds (22,2 Prozent), Zertifikate (13,9 Prozent), ganz am Ende Anleihen und Optionsscheine. Sollten deutsche Anleger tatsächlich einmal antizyklisch ins Geschäft mit Aktien eingestiegen sein?

Fazit

Auch wenn das gesamte Finanzsystem in einer sehr angespannten Lage ist und man jederzeit mit heftigen Korrekturen rechnen muss (vor allem in den kommenden Jahren) ist die Fokussierung auf Aktien von neuen Anlegern vermutliche keine schlechte Entscheidung. Die finanzielle Repression läuft – und die Zinsen haben nach vier Jahrzehnten ihren Nullpunkt erreicht. Eine (Leit-)Zinsanhebung ist aus faktischen Gründen auf lange Zeit obsolet und Zinsanlagen ergeben (gewollt) keine Rendite.

Aber die Wirtschaft muss weiter laufen, wie nach jeder Krise – und viele Aktien werden ihren Wert behalten, viele Anleihen dagegen nicht. Keiner hat eine Glaskugel. Aber ohne Wirtschaft, keine Einkommen, keine Steuereinnahmen, kein funktionierender Staat und ……kein Aktienmarkt. Banal aber wahr.

In der Coronakrise entdecken die Deutschen plötzlich Aktien

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