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Aktienmärkte: Kauft die Fed bald Aktien? Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte sind zuletzt vor allem aus zwei Gründen gestiegen: erstens aufgrund des Liquiditäts-Tsunamis vor allem durch die Fed, und zweitens wegen der Hoffnung auf ein schnelles Wiederherauffahren der Wirtschaft durch die Aufweichung des lockdowns. Im Hinterkopf aber haben die Aktienmärkte die Hoffnung, dass die Fed auch bald Aktien kaufen wird, nachdem sie inzwischen sogar schon Ramschanleihen (Junk Bonds) kauft. Die Aktionen der US-Notenbank sind juristisch gesehen im Graubereich, sie agiert mittels einiger Tricks (mehr dazu im Video). Heute ist ein Mega-event-Tag mit der Fed (20.00Uhr), der Pressekonferenz von Jerome Powell (20.30Uhr) sowie den Zahlen von Boeing, Tesla, Facebook und Microsoft..

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10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Mike Lohmann

    29. April 2020 08:52 at 08:52

    Fachlich eine top Darstellung mit Hinweisen auf die grundlegenden Zusammenhänge im Markt – dafür besten Dank. In Bezug auf die unvorstellbar gewaltige Marktmanipulation mittels Geldflutung kann man wohl kaum von ungesetzlichen Massnahmen sprechen. Denn der Vorteil von direkten und indirekten Diktaturen besteht eben genau darin, dass man sich die Gesetze selber machen kann und somit jede Schweinerei immer gesetzlich abgedeckt ist und man auf Gesetzeskonformität verweisen kann.

  2. Avatar

    Torsten

    29. April 2020 09:25 at 09:25

    Wann werden die 90% die die Maßnahmen bezahlen und keinen Vermögenszuwachs seit 2008 hatten, die Paläste der anderen 10% niederreißen?

    Oder zettelt man vorher lieber einen Krieg an um das Ganze besser zu kaschieren?

  3. Avatar

    Roland

    29. April 2020 09:38 at 09:38

    Es ist doch so, die FED wird natürlich irgendwann Aktien kaufen und den Markt weiter stützen. Sollte es wirklich demnächst zur V-Erholung der Wirtschaft kommen, dann werden wir mit dem Futter der FED in den Indizes durch die Decke gehen. Interessant fand ich gestern das Erhardt-Interview. Er sagte völlig zurecht, Bewertungen spielen keine Rolle mehr, solange die Notenbanken fluten. Deshalb kann einen die momentane Lage ziemlich entspannen.

  4. Avatar

    sascha

    29. April 2020 10:48 at 10:48

    Jo jo , dass nennt man schleichende demokratische Enteignung .

    Die Welt wird anders verlaufen als vorher, dass muss nicht negative sein , wir schulden dies unseren Planeten und der anderen Lebewesen aus dieser schönen blauen Kugel.

    Lasst uns positiv in die Zukunft schauen, dass ist Geschichte, Geschichte der Menschheit.

  5. Avatar

    M.W.

    30. April 2020 09:52 at 09:52

    Wer tatsächlich hofft, dass Zentralbanken bald auch Aktien kaufen, dem fehlt die nötige Weitsicht um die daraus resultierenden Folgen abzuschätzen. Wenn wir das zulassen verkaufen wir unsere Freiheit für ein paar läppische Prozent Kursgewinn denn der Kauf von Aktien durch eine Zentralbank stellt nichts anders als die Verstaatlichung von Unternehmen dar. Und wohin das führt haben wir in zahlreichen sozialistischen Experimenten gesehen!

    • Avatar

      leftutti

      30. April 2020 11:46 at 11:46

      Echt jetzt?! Und welcher Staat würde im Falle der EZB die Unternehmen verstaatlichen?
      Ach ja, der Europäisch-Sozialistische Zentralstaat ESZ 😂😂😂

      • Avatar

        Hesterbär

        1. Mai 2020 17:04 at 17:04

        @Leftutti
        Das ist leider gar nicht so lächerlich, wie Sie vielleicht meinen. Ich habe Freunde in der EZB die mir berichten, dass sich der Normalbürger nicht vorstellen kann, welche Macht von Frankfurt und Brüssel ausgeht. Sie dürfen sich sicher sein, sie werden diese Macht nicht bereitwillig abgeben. Und wenn die Mächtigen in der Eurozone nur im Sozialismus reich und mächtig bleiben können, dann raten Sie mal, für welches System sie sich entscheiden werden.

    • Avatar

      SED Wahlhelfer

      30. April 2020 22:58 at 22:58

      Nix ist besser wie Sozialismus!
      Europa muß eines Tages sozialistisch werden, am besten nach Chinavorbild.

      • Avatar

        leftutti

        1. Mai 2020 01:15 at 01:15

        Schmarrn!! Besser nach Ami-Vorbild!
        Lieber Fakten leugnen, als Fakten akzeptieren. Lieber parallel leben, als wirklich leben.
        Wonderland, Dreamland, Zukunft, Träume und Hoffnung sind angesagt. Fuck reality!

        • Avatar

          Torsten

          1. Mai 2020 08:25 at 08:25

          Das schöne an Corona ist das es die Realitätsverweigerer am Schlimmsten trifft. Das angelsächsiche Wirtschaftsmodel trufft UK und die USA besonders hatt, beiden haben den Zenit von Corona nicht erreicht, wollen aber Öffnen weil sie denken das sie die Lage im Griff haben. Gut das beide Länder von uns vom Meer getrennt sind, das lässt eine Einreisesperre besonders gut realisieren.
          Europa lockert und UK/US verzweifeln weil es ihnen nicht gelingt die Fälle schnell zu reduzieren.

          Recovered cases:
          Österreich ca. 84%
          Deutschland ca. 76%
          Spanien ca. 58%
          Italien ca. 37%
          Frankreich ca. 30%

          USA: 14%
          UK: keine Angaben ( Boris J. 30.4 – wir haben den Peak hinter uns )

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Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Aktienmärkte: Der Chart, der die Welt erklärt! Videoausblick

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte gestern am US-Feiertag erwartungsgemäß uninspiriert – auch heute ist durch den verkürzten Handel in den USA am Black Friday nicht viel zu erwarten. Aber übergeordnet gilt: es gibt einen Chart, der die ganze (Wirtschafts-)Welt erklärt: dieser Chart zeigt, dass seit den 1980er-Jahren die Schulden schneller wachsen als die Wirtschaft! Und dieser Trend explodiert seit der Finanzkrise geradezu, die Coronakrise wiederum bringt dann die nächste Eskalationsstufe in Sachen Schulden und Geld drucken. Die Notenbanken versuchen mit ihrem Liquiditäts-Exzess diese Verschuldungs-Spirale und damit die Wohlstandsillusion am laufen zu halten – die Aktienmärkte und die Anleihemärkte spiegeln diesen Exzess geradezu beispielhaft wider!

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Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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