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Europa

Aktuell: Drastische Senkung der Wachstumsprognose für Deutschland, Frankreich und Italien – Dax und Euro fallen

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Ups – die Märkte sind im Rally-Modus, aber die Konjunktur tendiert klar Richtung Süden! Heute Vormittag hatte die EZB bereits gewarnt, dass die Abwärts-Risiken weiter zunehmen würden. Nach der soeben erfolgten Prognosesenkung der EU-Kommission geraten die Aktienmärkte und der Euro nun unter Druck.

Hier die veränderten Prognosen der EU-Kommission:

– Eurozone 2019 BIP jetzt bei 1.3% (Herbst 2018 war 1.9%)

– Eurozone 2020 BIP jetzt bei 1.6% (zuvor 1.7%)

– Deutschland 2019 BIP jetzt bei 1.1% (zuvor 1.8%)

– Deutschland 2020 GDP BIP jetzt bei 1.7% (zuvor 1,7%)

– Frankreich 2019 BIP jetzt bei 1.3% (zuvor 1.6%)

– Frannkreich 2020 BIP jetzt bei 1.5% (zuvor 1.6%)

– Italien 2019 BIP jetzt bei 0.2% (zuvor 1.2%)

– Italien 2020 BIP jetzt bei 0.8% (zuvor 1.3%)

– Italien 1.Quartal 2019 nun bei 0,0% erwartet

Dazu die EU-Kommission im Wortlaut:

Winterprognose 2019: Mäßigeres Wachstum angesichts globaler Unsicherheiten

Brüssel, 7. Februar 2019

Die europäische Wirtschaft dürfte 2019 im siebten Jahr in Folge wachsen. In allen Mitgliedstaaten wird mit einem Zuwachs gerechnet. Im Vergleich zu den hohen Wachstumsraten der letzten Jahre dürfte sich das Wachstum insgesamt verlangsamen, und der Ausblick ist mit großer Unsicherheit behaftet.

Dazu Valdis Dombrovskis, Vizepräsident für den Euro und den sozialen Dialog, außerdem zuständig für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion: „In allen EU-Ländern dürfte die Wirtschaft 2019 weiter wachsen. Das bedeutet mehr Beschäftigung und Wohlstand. Dennoch haben wir unsere Prognose nach unten korrigiert, und zwar in erster Linie für die größten Volkswirtschaften des Euro-Währungsgebiets. Dies ist externen Faktoren geschuldet, wie Handelsspannungen und der Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit in den aufstrebenden Märkten, insbesondere in China. In einigen Euro-Ländern werden erneut Bedenken hinsichtlich der Verflechtung zwischen Staat und Banken und der Tragfähigkeit der Schuldenlast laut. Die Möglichkeit eines ungeordneten Brexit schafft zusätzliche Unsicherheit. Sich dieser zunehmenden Risiken bewusst zu sein, ist Teil der Lösung. Sie vollends in den Griff zu bekommen, erfordert die richtige Kombination politischer Maßnahmen wie etwa Investitionsförderung, Intensivierung von Strukturreformen und eine umsichtige Finanzpolitik.“

Pierre Moscovici, EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll, erklärte: „Nach dem Konjunkturhöchststand im Jahr 2017 dürfte sich das Wachstum in der EU im Jahr 2019 weiter auf 1,5 % abschwächen. Diese Verlangsamung wird aufgrund der Unsicherheiten im Welthandel und binnenwirtschaftlicher Faktoren in unseren größten Volkswirtschaften ausgeprägter sein als im Herbst erwartet, insbesondere im Euro-Währungsgebiet. Dennoch sind Europas Fundamentalfaktoren nach wie vor solide und es gibt weiterhin positive Entwicklungen zu vermelden, insbesondere bei der Beschäftigung. Das Wachstum dürfte in der zweiten Hälfte dieses Jahres und im Jahr 2020 allmählich wieder anziehen.“

Wirtschaftswachstum

Das Wachstum hat sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres abgeschwächt, da der Welthandel nachgelassen, die Zuversicht wegen der Unwägbarkeiten abgenommen und die Produktion in einigen Mitgliedstaaten durch vorübergehende binnenwirtschaftliche Faktoren in Mitleidenschaft gezogen wurde, wie Ausfälle im Automobilbau, soziale Spannungen und eine unsichere finanzpolitische Lage. Infolgedessen ist das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sowohl im Euroraum als auch in der EU wohl von 2,4 % im Jahr 2017 auf 1,9 % im Jahr 2018 zurückgegangen (Herbstprognose: je 2,1 % für EU-28 und Euroraum).

Die Konjunkturdynamik war zu Beginn dieses Jahres verhalten, doch bleiben die Fundamentalfaktoren weiterhin günstig. Das Wirtschaftswachstum wird sich in abgeschwächter Form weiter entwickeln. Die europäische Wirtschaft dürfte nach wie vor von einer sich verbessernden Arbeitsmarktlage, günstigen Finanzierungsbedingungen und einer leicht expansiven Fiskalpolitik profitieren. Nach der aktuellen Prognose wird das BIP im Euroraum 2019 um 1,3 % und 2020 um 1,6 % wachsen (Herbstprognose: 1,9 % für 2019 und 1,7 % für 2020). Auch für die EU wurde die BIP-Wachstumserwartung heruntergeschraubt, und zwar auf 1,5 % im Jahr 2019 und 1,7 % im Jahr 2020 (Herbstprognose: 1,9 % für 2019 und 1,8 % für 2020).

Bei den größeren Mitgliedstaaten wurden die Wachstumsprognosen 2019 für Deutschland, Italien und die Niederlande deutlich abgesenkt. Viele Mitgliedstaaten profitieren nach wie vor von einer robusten Inlandsnachfrage, die unter anderem durch EU-Fonds Auftrieb erhält.

Inflation

Die Verbraucherpreisinflation im Euroraum ließ gegen Ende 2018 nach, was einem abrupten Energiepreisrückgang und dem geringeren Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln zuzuschreiben ist. Die Kerninflation, bei der Preise für Energie und unverarbeitete Nahrungsmittel ausgeklammert werden, blieb das ganze Jahr über gedämpft, obwohl die Löhne schneller stiegen. Die Gesamtinflation (HVPI) lag 2018 bei durchschnittlich 1,7 %, nach 1,5 % im Jahr 2017. Da inzwischen für dieses und für nächstes Jahr von niedrigeren Ölpreisen ausgegangen wird als noch im Herbst, wird 2019 mit einem Rückgang der Euroraum-Inflation auf 1,4 % gerechnet, bevor diese 2020 leicht auf 1,5 % anzieht. Für die EU wird in diesem Jahr eine durchschnittliche Inflation von 1,6 % erwartet, die sich 2020 auf 1,8 % erhöhen wird.

Unsicherheiten

Der Wirtschaftsausblick ist mit hoher Unsicherheit behaftet und die Prognosen unterliegen Abwärtsrisiken. Auch wenn die handelspolitischen Spannungen, die das Wirtschaftsklima seit einiger Zeit belasten, etwas nachgelassen haben, bereiten sie doch weiterhin Sorge. Die chinesische Konjunktur könnte drastischer an Tempo verlieren als erwartet, und die globalen Finanzmärkte sowie viele aufstrebende Märkte sind für abrupte Veränderungen der Risikowahrnehmung und der Wachstumserwartungen anfällig. Für die EU ist der Brexit nach wie vor ein Unsicherheitsfaktor.

Rein technische Annahmen für 2019 beim Vereinigten Königreich

Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU beruhen die Prognosen für 2019 und 2020 auf der rein technischen Annahme, dass die Handelsströme zwischen der EU-27 und dem Vereinigtes Königreich unverändert bleiben. Dies dient einzig und allein Prognosezwecken und lässt das Verfahren nach Artikel 50 unberührt.

Hintergrund

Die Prognose basiert auf einer Reihe technischer Annahmen für Wechselkurse, Zinssätze und Rohstoffpreise mit Stichtag 25. Januar 2019. Bei allen anderen Eingangsdaten wurden Informationen bis einschließlich 31. Januar berücksichtigt.

Die Europäische Kommission veröffentlicht jedes Jahr zwei umfassende Prognosen (im Frühjahr und im Herbst) und zwei Zwischenprognosen (im Winter und im Sommer). Die Zwischenprognosen enthalten jährliche und vierteljährliche BIP- und Inflationszahlen für das laufende und das folgende Jahr für alle Mitgliedstaaten und das Euro-Währungsgebiet sowie die aggregierten Zahlen für die EU insgesamt.

Als nächste umfassende Prognose wird die Europäische Kommission im Mai 2019 ihre Frühjahrsprognose 2019 vorlegen.


© European Communities, 2004 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: Georges Boulougouris

2 Kommentare

2 Comments

  1. Warnsignal

    7. Februar 2019 11:30 at 11:30

    Damit dürfte auch die Defizit-Diskussion in Sachen Italien neu aufflammen, da in der Projektion der italienischen Regierung deutlich höhere Wachstumsraten angenommen wurden.

  2. Dreistein

    7. Februar 2019 12:42 at 12:42

    Aber, aber dafür gibt es doch ANFA / ELA da druckt es sich doch ganz leicht und den Rest den man braucht holt man sich über den langen Bleistift Target2. Die größten Risiken immer für Deutschland.

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Europa

Eurozonen-Verbraucherpreise weiter schwächeln, Öl lenkt den Gesamtschnitt

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Die endgültigen Eurozonen-Verbraucherpreise für den Monat Januar wurden soeben veröffentlicht. Sie sind im Jahresvergleich um 1,4% gestiegen nach +1,5% im Dezember. (erwartet 1,4%). Die Kernrate steigt um 1,2% (erwartet 1,1%).

Die Energiepreise (Öl) zeigen eindeutig, dass sie und eben nicht die EZB zuständig sind für eine starke oder schwache Inflation. Stiegen die Energiepreise noch im Oktober um 10,8% im Jahresvergleich, so sind es jetzt im Januar nur noch +2,7%. Ebenso hat sich der Gesamtschnitt in diesem  Zeitraum abgeschwächt von 2,3% auf 1,4%. Nahrungsmittel liegen mit +1,8% auch noch über dem Schnitt.

Hier weitere Aussagen vom Statistischen Bundesamt im Wortlaut:

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Griechenland (0,5%), Kroatien und Portugal (je 0,6%) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Rumänien (3,2%), Lettland (2,9%), Estland und Ungarn (je 2,8%) gemessen. Gegenüber Dezember 2018 ging die jährliche Inflationsrate in sechszehn Mitgliedstaaten zurück, blieb in fünf unverändert und stieg in sieben an. In Januar 2019 kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Dienstleistungen (+0,70 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,36 Pp.), Energie (+0,26 Pp.) sowie Industriegütern ohne Energie (+0,06 Pp.).

Eurozonen-Verbraucherpreise

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Europa

Aktuell: ifo-Index schwächer als erwartet

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Der ifo Index (Februar) ist mit 98,5 etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 99,0; Vormonat war 99,1, das war der niedrigste Stand seit Februar 2016!)

Die Geschäftserwartungen liegen bei 93,8 (Prognose war 94,0; Vormonat war 94,2)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 103,4 (Prognose war 103,9; Vormonat war 104,3).


ifo-Chef Clemens Fuest
Von Institut der deutschen Wirtschaft Köln – Flickr: Wissenschaftliche Round-Table-Jahrestagung 2012, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32259341

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Europa

Aktuell: Deutschland vermeidet hauchdünn Rezession

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Auch in der zweiten Veröffentlichung für das deutsche BIP bleibt die 0 stehen! 0,0% und damit wie in der Vorabschätzung das BIP im 4.Quartal 2018!

Der derzeitige Trend lautet: die Industrie im freien Fall, die Dienstleister stark – und dieser doch eher schizophrene Zustand wird nicht lange andauern..


Grafik: destatis

Dazu schreibt Destatis:

Das deutsche Wirtschaftswachstum ist ins Stocken geraten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bereits in seiner Schnellmeldung am 14. Februar 2019 mitgeteilt hatte, blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2018 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – mit 0,0 % auf demselben Niveau wie im Vorquartal. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war damit im Jahr 2018 zweigeteilt: In der ersten Jahreshälfte 2018 war das BIP gestiegen, und zwar um 0,4 % im ersten und 0,5 % im zweiten Quartal. Im dritten Quartal ging das BIP dagegen um 0,2 % zurück. Für das gesamte Jahr 2018 ergibt sich daraus ein Anstieg von 1,4 % (kalenderbereinigt: 1,5 %). Das Wachstum fällt damit etwas niedriger aus als im Januar gemeldet.

Wachstumsimpulse zum Vorquartal vor allem aus dem Inland

Positive Wachstumsimpulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) aus dem Inland: Im vierten Quartal 2018 wurde deutlich mehr investiert als im dritten Quartal 2018, insbesondere in Bauten (+1,3 %), aber auch in Ausrüstungen (+0,7 %). Während die privaten Konsumausgaben leicht anstiegen (+0,2 %), erhöhte der Staat seine Konsumausgaben deutlich um 1,6 %. Die außenwirtschaftliche Entwicklung lieferte im vierten Quartal dagegen keine Wachstumsimpulse: Nach vorläufigen Berechnungen stiegen Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen jeweils um 0,7 % gegenüber dem Vorquartal.

Vorjahresvergleich zeigt verlangsamtes Wachstum

Im Vorjahresvergleich hat sich das Wirtschaftswachstum – gemessen an den Ursprungswerten – weiter verlangsamt: Das preisbereinigte BIP stieg im vierten Quartal 2018 um 0,9 % (kalenderbereinigt: 0,6 %), nach +1,1 % im dritten Quartal 2018 (kalenderbereinigt ebenfalls +1,1%), +2,3 % im zweiten Quartal 2018 (kalenderbereinigt: +2,0 %) und +1,4 % im ersten Quartal 2018 (kalenderbereinigt: +2,1 %).

Zahl der Erwerbstätigen wächst weiter

Die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2018 wurde von 45,2 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 507 000 Personen oder 1,1 % mehr als ein Jahr zuvor (siehe Pressemitteilung 054/19 vom 18. Februar 2019).

Die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen stieg nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit um 0,5 %. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen – also die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden aller Erwerbstätigen – erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 %.

Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität – gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde – ging nach vorläufigen Berechnungen gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % zurück. Je Erwerbstätigen sank sie um 0,2 %.

Wachstumsimpulse im Vorjahresvergleich auch aus dem Inland

Auch im Vorjahresvergleich kamen positive Impulse im vierten Quartal 2018 vor allem von den Investitionen: Die Bauinvestitionen stiegen kräftig (+4,0 %), insbesondere in Wohnbauten wurde mehr investiert als im vierten Quartal 2017. In Ausrüstungen wurde ebenfalls deutlich mehr investiert als ein Jahr zuvor (+3,5 %). Daneben legten auch die Konsumausgaben im Vergleich zum Vorjahr zu: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,0 % höher, die Konsumausgaben des Staates um 1,8 %.

Dagegen ließ die Dynamik der Auslandsnachfrage zum Jahresende 2018 deutlich nach: Vorläufigen Berechnungen zufolge wurden im vierten Quartal 2018 nur 0,4 % mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland exportiert als im vierten Quartal 2017. Die Importe stiegen im selben Zeitraum um 3,2 %.

Bruttowertschöpfung insgesamt gestiegen, aber im Verarbeitenden Gewerbe rückläufig

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung war im vierten Quartal 2018 insgesamt um 0,9 % höher als ein Jahr zuvor. In den einzelnen Wirtschaftsbereichen entwickelte sie sich aber sehr unterschiedlich. Den stärksten Anstieg gab es im Baugewerbe (+4,4 %), gefolgt vom Bereich Information und Kommunikation (+3,4 %) und dem Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+2,0 %). Im Verarbeitenden Gewerbe gab es dagegen im Vorjahresvergleich einen kräftigen Rückgang von 1,4 %.

Brutto- und Nettolöhne gestiegen

In jeweiligen Preisen war das Bruttoinlandsprodukt um 2,9 % und das Bruttonationaleinkommen um 3,0 % höher als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt sowie den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, nahm insgesamt um 2,5 % zu. Dabei entwickelten sich die beiden Komponenten aber sehr unterschiedlich: Während das Arbeitnehmerentgelt um 4,3 % höher war als im vierten Quartal 2017, gingen die Unternehmens- und Vermögenseinkommen nach ersten vorläufigen Berechnungen um 2,2 % zurück. Die Bruttolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer waren um 4,4 % höher als ein Jahr zuvor, die Nettolöhne und -gehälter um 4,2 %. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte erhöhte sich um 3,5 %, die privaten Konsumausgaben um 2,7 %. Daraus errechnet sich für die Sparquote der privaten Haushalte im vierten Quartal 2018 ein vorläufiger Wert von 9,3 %.


Von I, Manfred Heyde, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2439055

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