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Konjunkturdaten

Aktuell: OECD senkt Wachstumsprognose – schwacher Welthandel durch Handelskrieg zusätzlich negativ beeinflußt

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Die OECD hat vor weinigen Minuten ihren Ausblick für das globale BIP gesenkt und vor den negativen Auswirkungen des Handelskrieges gewarnt!

Besonders schwach zeigt sich derzeit der Welthandel – und der Handelskrieg dürfte das noch verschärfen, so die OECD:

(Grafik: OECD)

 

Noch im März war die OECD von einem globalen Wachstum von +3,3% ausgegangen, nun senkt man die Erwartung (wenig dramatisch!) auf +3,2%.

 

Hier die Prognose der OECD für die einzlenen Wirtschaftsräume:

 


(Grafik: OECD)

 

Dazu die OECD im Wortlaut mit einer klaren Warnung vor den negativen Folgen des Handelskriegs für das globale Wachstum:

 

„Global growth slowed sharply in late 2018 and is now stabilising at a moderate level. Escalating trade conflicts and dangerous financial vulnerabilities threaten a new weakening of activity by undermining investment and confidence worldwide, according to the OECD’s latest Economic Outlook.

The global economy is expected to achieve moderate but fragile growth over the coming two years. Vulnerabilities stem from trade tensions, high policy uncertainty, risks in financial markets and a slowdown in China, all of which could further curb strong and sustainable medium-term growth worldwide.

The OECD projects that the global economy will grow by 3.2 per cent in 2019 and 3.4 per cent in 2020. The Outlook includes downward revisions for many major economies and warns that current growth rates are insufficient to bring about major improvements in employment or living standards.

The Outlook identifies continuing trade tensions as the principal factor weighing on the world economy. It notes that world trade – a key artery of the global economy – is projected to grow by just over 2% this year, which would be the lowest rate in a decade. It underlines that the current cycle of trade disputes is hurting manufacturing, disrupting global value chains and generating significant uncertainty that is weighing on investment decisions, and highlights the risk of further disruption.

China remains key to global economic growth, according to the Outlook. Significant fiscal policy stimulus has buffered the economy as it rebalances from investment and export-led growth to a more domestic footing. A sharper slowdown than already seen in China would pose important risks to both global growth and trade prospects.

“The fragile global economy is being destabilised by trade tensions,” said OECD Chief Economist Laurence Boone, launching the Outlook during the annual OECD Forum in Paris. “Growth is stabilising but the economy is weak and there are very serious risks on the horizon. Governments need to work harder together to ensure a return to stronger and more sustainable growth,” Ms Boone said. Read the speech by the OECD Secretary-General.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -3,1 Mio Barrels (jetzt 482,4 Mio) – Ölpreis steigt

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 482,4 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 3,1 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,0 Mio lagen.

Die Benzinbestände wurden mit 224,4 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,7 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,9 Mio.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -0,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet -1). Die Benzinbestände stiegen laut API um 1,5 Mio Barrels. Destillate blieben unverändert.

Die Produktion liegt bei 12,2 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,3 Mio in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +80 Cents auf 54,25 Dollar.

Öl-Lagerbestände USA
Die Öl-Lagerbestände seit Oktober 2015.

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Europa

Leistungsbilanz der Eurozone schrumpft immer weiter

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Die sogenannte „Leistungsbilanz“ beinhaltet nicht nur Außenhandelsüberschüsse und Defizite im Warenhandel, sondern auch aus Dienstleistungen, Kapitalerträge usw. Sie spiegelt also den effektiven Geldfluss wieder und gibt an, ob ein Land oder ein Wirtschaftsraum unterm Strich Mittelzuflüsse oder Mittelabflüsse erlebt. Für die Eurozone hat die EZB heute den aktuellsten Wert für die Leistungsbilanz für den Monat April präsentiert. Mit einen Überschuss von 20,9 Milliarden Euro hat man 3,8 Milliarden Euro schlechter abgeschnitten als noch im März mit +24,7 Milliarden Euro. Die Eurozone erlebt nun den dritten Monat in Folge eine sinkende Leistungsbilanz.

Im Januar (vierter Balken von rechts) gab es ein kurzes Aufflackern nach oben, was im Februar und März nach unten korrigiert wurde. Der Trend bleibt auf mehrere Jahre gesehen konstant. Aber momentan ist die Tendenz spürbar absteigend! Die Grafik zeigt den gesamten Saldo als blaue Linie. Das Sekundäreinkommen (blaue Balken) ist konstant negativ. Dabei geht es um Gelder, die von Ausländern in der Eurozone verdient und dann in ihre Heimat transferiert werden. Dieses Geld wird also den Volkswirtschaften in der Eurozone entzogen, und ist somit der einzige Negativwert bei der Errechnung der Leistungsbilanz.

Dann haben wir den Warenhandel (gelbe Balken), der traditionell für Europa dank der Exporte immer im positiven Bereich liegt, vor allem dank der immensen deutschen Überschüsse. Man kann im letzten Balken (April) eine Abnahme im Warenhandelsüberschuss sehen in Relation zu den Vormonaten. Der rote Balken steht für die Überschüsse im Außenhandel mit Dienstleistungen. Er bleibt konstant. Das Primäreinkommen (in grün, vor allem Kapitalerträge und Investments aus dem Ausland) kann sich grob gesagt halten. Vor allem der Warenhandel lässt die Bilanz der Eurozone schlechter aussehen, auch wenn der Gesamtsaldo immer noch gut im Plus liegt.

In den 12 Monaten bis inklusive April 2019 entstand für die Eurozone ein Überschuss in der Leistungsbilanz in Höhe von 315 Milliarden Euro. In den 12 Monaten davor (bis April 2018) waren es noch +391 Milliarden Euro. In diesem aussagekräftigeren Vergleich erkennt man schon einen deutlicheren Rückgang der Überschüsse.

Leistungsbilanz Eurozone April
Grafik und Daten: EZB

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Europa

Aktuell: Wichtige Wirtschaftsdaten aus Großbritannien

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Für Großbritannien wurden soeben einige wichtige Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Hier präsentieren wir sie in Kurzform. Es geht dabei um Daten für den Monat Mai im Vergleich zu Mai 2018.

Verbraucherpreise +2,0% (erwartet +2,0%).

Einfuhr-Erzeugerpreise +1,3% (erwartet +0,8%).

Einzelhandelspreise +3,0% (erwartet +2,9%).

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