Märkte

Energie-Poker Aktuell: Ölpreis steigt – kein Öl mehr über Südteil der Druschba-Pipeline

Der Ölpreis am Terminmarkt steigt seit einigen Minuten spürbar an. Es fließt kein Öl mehr über Südteil der Druschba-Pipeline.

Öl-Pumpe

Der Ölpreis (Brent und WTI) steigt in den letzten Minuten um 1,80 beziehungsweise 1,30 Dollar. Der Chart zeigt den Kursverlauf im WTI-Öl seit heute früh. Der aktuelle Anstieg liegt an vor wenigen Minuten veröffentlichten Meldungen (siehe hier ForexLive), dass Russland Öl-Lieferungen über die wichtige Druschba-Pipeline eingestellt hat. Der nördliche Strang der Pipeline durch Polen nach Deutschland ist nicht betroffen. Aber der südliche Strang ist abgestellt. Er führt über die Ukraine in die Slowakei, nach Ungarn und Tschechien. Es soll Probleme bei der Transitbezahlung des Öls geben.

Für die osteuropäischen Abnehmerländer ist das keine gute Nachricht, wenn dieser Ausfall anhält. Für den Ölpreis kehrt damit mal wieder der Unsicherheitsfaktor „Verknappungsangst“ zurück. Seit Tagen regierte am Markt quasi nur die globale Rezessionsangst, die für stark fallende Ölpreise sorgte.

Kursverlauf im Ölpreis seit heute früh

Disclaimer

Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte:
Der Autor dieser Veröffentlichung erklärt, dass er jederzeit in einem der genannten und analysierten bzw. kommentierten Finanzinstrumente investiert sein kann. Dadurch besteht möglicherweise ein Interessenkonflikt. Der Autor versichert jedoch, jede Analyse und jeden Marktkommentar unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt zu haben.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

Risikohinweis:
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

3 Kommentare

  1. Das russische Öl ist doch sowieso schon vom Markt verschwunden, von daher verstehe ich immer nicht was man mit solchen Meldungen bezwecken will? Sturm im Wasserglas.

  2. Für Ministerpräsident Viktor Orban hoffentlich Anlaß, zwecks Durchführung eines Normandie-Format-Treffens erneut nach Ungarn einzuladen. Im Europäischen Rat muß er sich dafür aussprechen, das russische Öl-Embargo zu stoppen. Die Rosneft-Innovation/Technologie für die Ölförderung und die Sanktionen gegen russische Banken/Akkreditiv für’s Ölgeschäft sollten an entsprechende Normandie-Format-Treffen-Resultate geknüpft werden.

  3. An und fuer sich haetten Sie 50 Jahre bzw. 100 Jahre Zeit gehabt zu verstehen, das mexikanischer Schnaps keine Probleme loest.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage