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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen um mehr als drei Millionen, Folganträge höher als befürchtet

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Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 3,169 Millionen (offizielle Prognose war 3,0 Millionen, die Prognosen von Analysten reichten von 2,5 Millionen bis 4,0 Millionen; Vorwoche war 3,89 Millionen).

Damit sind alleine in den letzten sechs Wochen mehr als 33 Millionen Erstanträge gestellt worden!

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 22,647 Millionen deutlich über der Erwartung (Prognose war 19,905 Millionen; Vorwoche war 17,992 Millionen)


source: tradingeconomics.com


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15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Roland

    7. Mai 2020 14:47 at 14:47

    Juckt keinen mehr…Börse preist Zukunft ein, Zahlen werden wieder besser. Risiken deckelt sowieso die FED. Dazu kann Trump jetzt wieder Handelskrieg-Optimismus schüren. Damit ist der Markt nach oben offen….

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    thinkSelf

    7. Mai 2020 17:02 at 17:02

    Na da sind die Aussichten ja perfekt. Die Neuanträge zeigen doch einen fallenden Trend. Und sie werden irgendwann sogar auf 0 fallen. Spätestens wenn der letzte Arbeitnehmer entlassen ist. Dann sollten die Aktienkurse gegen unendlich konvergieren.

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    Hesterbär

    7. Mai 2020 17:52 at 17:52

    @Roland
    Genau, da bin ich ganz bei Ihnen. Sie wissen, wie Wirtschaft funktioniert. Hut ab!

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      Koch

      9. Mai 2020 11:55 at 11:55

      @Hesterbär.Der nächste fette Absturz der Indices steht unmittelbar bevor.Ich erinnere mich noch,ist ja nicht mal 2 Monate her,als Sven,nun zu Roland inkarniert,uns ähnlichen “Bullshit”oral(nicht rektal wie es eigentlich natürlich wäre)fallen liess!Freuen wir Bären uns also auf das was kommt.

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        Schorchi

        9. Mai 2020 15:01 at 15:01

        Ja, aber der Sven konnte das ziemlich lang durchziehen…….

        :-/

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        Hesterbär

        9. Mai 2020 15:21 at 15:21

        @Koch
        Ich habe auch keinen Zweifel mehr am nächsten Absturz der Aktienmärkte. Niemals in der Geschichte koppelten sich die Kurse derart von den Fundamentaldaten ab. Und selbst wenn man den Lockdown weltweit sofort beenden würde, wäre eine rasche Rückkehr zur Normalität bzw. dem Vorkrisenstatus völlig ausgeschlossen. Viele Branchen werden Jahre für eine Erholung benötigen. Die einzige Sorge, die ich vor einigen Wochen noch hatte, war eine möglicherweise schneller als gedacht einsetzende Inflation. Eher sieht es derzeit aber nach Deflation aus.

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        Lausi

        9. Mai 2020 20:54 at 20:54

        Ja, genau! Nicht von ungefähr heißt es auch Bullshit un nicht Bearshit! ;-)

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          Hesterbär

          10. Mai 2020 02:20 at 02:20

          @Lausi
          Der war gut! :-)

          Und nicht umsonst heißt es ja auch “hirnloser Bulle”, dessen Frau die “dumme Kuh” ist. Der Volksmund (über die Jahrhunderte geprägt) hatte schon immer Recht. Aber gut, dass es solch einfältige Lebewesen gibt, sonst wäre es viel schwerer, an der Börse Geld zu verdienen.

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            Stefan K.

            10. Mai 2020 10:38 at 10:38

            @Hesterbär. Solch einfältige Wesen wie die Bären, denen ein 300 Prozent-Anstieg des MSCI World seit 2009 entgangen ist. Einer der größter Kursanstiege aller Zeiten. Und wo stehen wir jetzt beim S&P 500? Gute 10 Prozent unter seinem Allzeithoch, nach einem Supercrash. Sie machen sich wie zumeist lächerlich mit ihren Bärenkommentaren.

  4. Pingback: Meldungen vom 8. Mai 2020 | das-bewegt-die-welt.de

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    Altbär

    10. Mai 2020 12:12 at 12:12

    @Hesterbär u.Co.. Der FANG Index ist im Moment mehr als 20% über der 200Tageslinie,d.h. höher als vor der Korrektur, hat es wahrscheinlich noch nie gegeben. Ist der Fang Index so stark weil jetzt Millionen von Arbeitslosen beim Fischen sind?
    Wenn diese 5 Aktien jetzt als Profiteure von Corona so stark sind, müssten sie eigentlichen bei der TODSICHEREN- VErholung am meisten abgeben.
    Es ist also Zeit, dass die Überbewertung der USAktien von 100% auf 80% Überbewertung korrigieren.

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    Hesterbär

    10. Mai 2020 15:07 at 15:07

    @Stefan K.
    Dass Sie das Wesen eines klugen Bären nicht verstehen, damit hatte ich gerechnet. Aber ich erkläre es Ihnen gerne. Der kluge Bär ist nur dann Bär, wenn es zu einem deutlichen Missverhältnis zwischen einer fairen Bewertung und den Kursen am Aktienmarkt kommt. Ich hatte beginnend ab Ende 2008 bis Frühjahr 2009 massiv in Aktien investiert, insofern unterliegen Sie also einem großen Irrtum, wenn Sie glauben, die heutigen Bären hätten den gewaltigen Kursanstieg der letzten 10 Jahre komplett verschlafen. Die klugen Bären werden sogar zu ganz hervorragenden Bullen immer dann, wenn die notenbankgläubigen naiven Permabullen gerade wieder einmal ihr ganzes Geld verloren haben. Dem gemeinen Bullen fehlt der Realitätssinn und er hat die erstaunliche Eigenart, umso bullischer zu sein, je übertriebener die Kurse nach oben laufen. Und eben deshalb lieben die klugen Bären die einfältigen Bullen so sehr, weil es ohne die letzteren nie zu solch hervorragenden Einstiegsmöglichkeiten sowohl nach unten als auch nach oben kommen könnte.

    Ich kann die 2. Welle des Crashs kaum noch erwarten.

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      Michael

      10. Mai 2020 20:02 at 20:02

      @Hesterbär
      Auch wenn ich Ihnen grundsätzlich recht gebe, klingt Ihr Bullen-Bären-Streit darum, wer den Größeren hat, in manchen Punkten etwas zynisch. Die 2. Welle bedeutet doch eine 2. Infektionswelle oder eine gewaltige Einbruchswelle in der Wirtschaft oder beides in Kombination. Das sind alles Szenarien, auf die ein soziales Wesen wie der Mensch eher gerne verzichten würde, geschweige denn, die er aus eigener Profitsucht kaum erwarten kann.

      Selbiges gilt analog natürlich für Stefan K. und wie sich Sven-Roland auch gerade nennen mag…

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    Altbär

    11. Mai 2020 07:23 at 07:23

    @Michael, wer in Situationen wie jetzt, Bären als „EINFÄLTIGE WESEN“ bezeichnet muss sich nicht wundern wenn die Bärentatze mit voller Wucht zuschlägt.Kommentare von Stefan K. oder Roland, alias Sven sind entweder dumm oder provokativ.Die Permabullen hätten alle Gründe im Moment etwas Zurückhaltung zu zeigen, haben denn nicht gerade Grössen wie Buffett u.Dalio Riesenvermögen verspielt.Die Ansichten von @ Hesterbär sind nach meiner Ansicht fundiert u.wertvoll während das ewiggleiche Dauergeblabber der Fahnenstängler niemand braucht.

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      Columbo

      11. Mai 2020 08:55 at 08:55

      Zu dem ganzen dramatischen Geschehen rund um Corona und Wirtschaft, fällt denen nichts besseres ein, als sich zu beschimpfen. Muß eine Art Abwehrmechanismus oder Verdrängung einer Realität, die man nicht mehr erträgt, sein.
      Bleibt locker, Tiere sind schützenswert. Bullen, Bären und in letzter Zeit besonders Affen.

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Europa

Aktuell: ifo-Index veröffentlicht

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ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht

Das Münchner ifo-Institut hat soeben den ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat Mai veröffentlicht. Hier die Daten.

– ifo Geschäftsklimaindex 79,5 (Prognose war 78,3 / April 74,3)

– Aktuelle Lage 78,9 (Prognose 80 / April 79,5)

– Geschäftserwartungen 80,1 (Prognose 75 / April 69,4)

Der Dax reagiert in den ersten 3 Minuten noch gar nicht.

Hier die Aussagen von ifo im Wortlaut:

Die Stimmung unter den deutschen Unternehmen hat sich nach den katastrophalen Vormonaten etwas erholt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Mai auf 79,5 Punkte gestiegen, nach 74,2 Punkten im April. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmen zwar nochmals etwas schlechter. Jedoch verbesserten sich ihre Erwartungen für die kommenden Monate deutlich. Trotzdem erwartet ein Großteil der Unternehmen noch immer eine Verschlechterung der Geschäftslage. Die ersten Lockerungen sorgen für einen Hoffnungsschimmer.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex deutlich gestiegen. Das war allerdings nur auf die stark verbesserten Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Von Optimismus sind die Industriefirmen aber noch weit entfernt. Die aktuelle Lage stuften sie nochmals erheblich schlechter ein.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima nach dem historischen Tief im April wieder merklich verbessert. Das liegt vor allem an deutlich gestiegenen Erwartungen. Die Dienstleister schätzten auch ihre aktuelle Lage etwas besser ein. Dennoch überwiegt bei den Unternehmen noch immer der Pessimismus.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex ebenfalls deutlich gestiegen. Hier haben sich sowohl die Lageeinschätzungen als auch die Erwartungen spürbar erholt. Insbesondere im Einzelhandel verbessern die Lockerungen die Stimmung.

Im Bauhauptgewerbe ist der Index wieder gestiegen, nachdem er zuletzt mehr als ein halbes Jahr gefallen war. Grund hierfür war ein historischer Anstieg der Erwartungen. Die aktuelle Lage schätzten die Baufirmen etwas schlechter ein.

ifo Index


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verkäufe bestehender Häuser

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Die Verkäufe bestehender US-Häuser (April) sind mit -17,8% auf eine Jahresrate von 4,33 Millionen etwas weniger schlimm ausgefallen als erwartet (Prognose war -18,9% auf eine Jahresrate von 4,30 Millionen; Vormonat war +6,3% auf eine Jahresrate von 5,76 Millionen).
Die Daten aus dem April sind Transaktionen, die in der Regel im März abgeschlossen und dann im April finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

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Aktuell: US-Einkaufsmanagerindex

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für die USA (Markit PMI; Mai) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe 39,8 (Prognose war 38,0; Vormonat war 36,1)

Dienstleistung 36,9 (Prognose war 30,0; Vormonat war 26,7)

Gesamtindex 36,4 (Vormonat war 27,0)

Dazu kommentiert Chris Williamson von Markit, das die Daten erhebt:#

“The severe drop in business activity in May comes on the heels of a record downturn in April, adding to signs that GDP is set to suffer an unprecedented decline in the second quarter. “Encouragement comes from the survey indicating that the rate of economic collapse seems to have
peaked in April. In the absence of a second wave of COVID-19 infections, the decline should moderate further in coming months as measures taken to
contain the coronavirus are steadily lifted. “However, the sheer scale of the current downturn and associated job losses, and the fact that some
restrictions will need to stay in place until an effective treatment or vaccine are found, highlights how a full recovery is unlikely to be swift. “We anticipate that GDP will decline at an annualised rate of around 37% in the second quarter, and it will take the economy two years to regain the prepandemic peak.”

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