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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Industrieproduktion schwach

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Die US-Industrieproduktion (März) ist mit -0,1% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,1%).

Die US-Produktion des produzierenden Gewerbes liegt bei 0,0% (Prognose war +0,1%; Vormonat war -0,4%, nun auf -0,3% nach oben revidiert).


Von Niklas Bildhauer (User gerolsteiner91) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2202752

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

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Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 1,314 Millionen (offizielle Prognose war 1,375 Millionen, Vorwoche war 1,427 Millionen, nun aber auf 1,413 Millionen nach unten revidiert).

Damit sind alleine in den letzten sieben Wochen ca. 50 Millionen Erstanträge gestellt worden!

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 18,062 Millionen unter der Erwartung (Prognose war 18,950 Millionen; Vorwoche war 19,290 Millionen, nun auf 18,76 Millionen nach unten revidiert).

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +5,7 Mio Barrels (jetzt 539,2 Mio)

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 539,2 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 5,7 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -3 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -4,8 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen unverändert.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-3,7 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -20 Cents auf 40,41 Dollar. Wow, nur so ein kleiner Rückfall im Ölpreis, bei so einem kräftigen Anstieg der Lager, der sogar noch deutlich höher war als von API vermeldet? Kommt da noch was mit fallenden Ölpreisen in den nächsten Stunden?


source: tradingeconomics.com

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Europa

Coronakrise: EU-Kommission erwartet Einbruch von -8,7% – Italien dramatisch

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Aufgrund der Coronakrise wird die Wirtschaft innerhalb der Eurozone um -8,7% zurück gehen – so die jüngste Prognose der EU-Komission. Damit sieht die EU-Komission die Entwicklung noch skeptischer als in ihrer Prognose aus dem Frühjahr, als man noch mit -7,7% rechnete. Etwas optimistischer ist nun allerdings der Ausblick auf die dann nach der Coronakrise (sofern es keine zweite Welle gibt, siehe unten) folgende Erholung. So heißt es bei der EU-Kommision im Wortlaut:

“Die EU-Wirtschaft wird in diesem Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie trotz der raschen und umfassenden politischen Reaktion sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene eine tiefe Rezession durchmachen. Da die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Pandemie langsamer gelockert werden als in unserer Frühjahrsprognose angenommen, werden die Auswirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit im Jahr 2020 stärker sein als erwartet.

In der Sommerprognose 2020 wird davon ausgegangen, dass die Wirtschaft des Euro-Währungsgebiets 2020 um 8,7 % schrumpfen und 2021 dann um 6,1 % wachsen wird. Die Wirtschaft der EU insgesamt dürfte 2020 um 8,3 % schrumpfen und 2021 um 5,8 % wachsen. Der für 2020 prognostizierte Abschwung könnte also deutlich ausgeprägter sein als noch im Frühjahr vorhergesehen: Damals lagen die Prognosen bei minus 7,7 % für das Euro-Währungsgebiet und minus 7,4 % für die EU insgesamt. Gleiches gilt für die Erholung im kommenden Jahr, die der Sommerprognose zufolge etwas schwächer ausfallen dürfte als im Frühjahr angenommen.”

Bislang sieht die EU-Komission also nicht gerade eine von den Aktienmärkten bereits eingepreiste “V-Erholung” nach der Coronakrise – geht aber dennoch davon aus, dass der Tiefpunkt bereits überschritten sein dürfte:

“Erste Daten für Mai und Juni deuten jedoch darauf hin, dass das Schlimmste überstanden sein könnte. Es wird erwartet, dass die Erholung in der zweiten Jahreshälfte an Schwung gewinnt, aber unvollständig bleibt, und dass sich die Lage in den Mitgliedstaaten uneinheitlich darstellt.

Der Schock für die EU-Wirtschaft ist insofern symmetrisch, als die Pandemie alle Mitgliedstaaten getroffen hat. Jedoch dürften – sowohl im Hinblick auf den Produktionsrückgang 2020 als auch auf die Erholung 2021 – große Unterschiede zutage treten. Diese Uneinheitlichkeit wird der Sommerprognose zufolge stärker ausgeprägt sein als noch im Frühjahr erwartet.”

All diese Prognosen basieren jedoch auf der Annahme, dass es keine zweite Welle der Corona-Infektionen geben wird:

“Ausmaß und Dauer der Pandemie und der möglicherweise notwendigen künftigen Eindämmungsmaßnahmen sind nach wie vor nicht absehbar. Die Prognose beruht auf der Annahme, dass die Maßnahmen weiter gelockert werden und es nicht zu einer zweiten Infektionswelle kommt. Es besteht ein erhebliches Risiko, dass der Arbeitsmarkt sich langfristig schlechter entwickelt als erwartet und Liquiditätsengpässe für viele Unternehmen dazu führen, dass ihre Zahlungsfähigkeit gefährdet wird.”

Auffallend ist, dass die Entwicklung in Deutschland nun seitens der EU-Kommission nun sogar (gegen den Trend!) etwas weniger negativ eingeschätzt wird als noch in der Frühjahrsprognose – während wohl Italien am stärksten von der Coronakrise mit -11,2% betroffen sein wird:

Die Prognose der EU-Kommission für die Wirtchaften der vercshiedenden Länder in der Coronakrise

All das dürfte die Fliehkräfte in der Eurozone noch verstärken. Die Tendenz zeigt etwas, das für die Coronakrise generell zu gelten scheint: die Schwachen (hier: Länder) leiden deutlich stärker als die Starken. Ob und wie lange dieses Auseinanderklaffen beim Wohlstand der Länder und Gesellschaften zu kitten ist, muß sich noch erst zeigen..

Die Coronakrise verstärkt ie Fliehkräfte in der Eurozone

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