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Konjunkturdaten

Alle reden über das Wetter – nur wir nicht!

Markus Fugmann

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am

Wieder Katastrophendaten vom US-Immobilienmarkt – wieder ist das Wetter schuld

Wer sagte einst: „Alle reden über das Wetter, nur wir nicht“? Genau, Marx und Engels. Aber das ist lange her, und nun reden in den USA immer noch alle vom Wetter.

Das ist nämlich angeblich schuld an den extrem schwachen US-Immobiliendaten, die kürzlich veröffentlicht wurden. Den Anfang machten heute Mittag die US-Hypothekenanträge mit einem Rückgang um 16% (größter Rückgang seit 14 Monaten). Dann die ungleich wichtigeren Daten zu den US-Baubeginnen: ebenfalls -16% (größter Rückgang seit drei Jahren). Aber: der Vormonat wurde von -9,8% auf -4,9% nach oben korrigiert – was an den Märkten einen Freudensprung auslöste!

Auch die US-Baugenehmigungen fielen mit -5,4% deutlich stärker als erwartet (-1,1%). Und damit haben die Wetter-Erklärer so ihre Probleme: Baugenehmigungen (die man einfach einreicht) sind weitgehend frei von Wettereinflüssen.

Aber der Gipfel des Wetter-Paradoxons ist die Tatsache, dass im vom Winter überhaupt nicht getroffenen Westen des Landes die Baubeginne deutlich stärker als im Rest des Landes gefallen sind, nämlich um sage und schreibe 26% (!!).

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone November: Deflation den vierten Monat in Folge!

Claudio Kummerfeld

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Geldbörse wird zusammengepresst

Soeben hat Eurostat als Vorabschätzung die Verbraucherpreise der Eurozone für den Monat November veröffentlicht. Im Jahresvergleich ist es ein Wert von -0,3 Prozent nach ebenfalls -0,3 Prozent im Oktober. Erwartet für heute wurde eine Veränderung von -0,2 Prozent. Damit erlebt die Eurozone (basierend auf dem Modell des Harmonisierten Verbraucherpreisindex) den vierten Monat in Folge Deflation! Dies hängt natürlich auch mit der seit Juli geltenden Mehrwertsteuersenkung in Deutschland zusammen, welche in vier Wochen wieder rückgängig gemacht wird.

Man sieht: Die Preissteigerung bei Lebensmitteln bleibt relativ konstant mit +1,9 Prozent. Ebenfalls ändern sich die Verbraucherpreise im Negativen auch relativ konstant. Die Energiepreise sinken um 8,4 Prozent – das sind ähnlich hohe negative Werte wie in den Vormonaten. Wie gesagt, ab Januar könnte der Gesamtschnitt wieder Richtung Null-Linie tendieren mit den steigenden deutschen Mehrwertsteuersätzen.

Datenblatt zeigt aktuelle Verbraucherpreise in der Eurozone

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Konjunkturdaten

Aktuell: Chicago Einkaufsmanagerindex schwächer

Markus Fugmann

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Der Chicago Einkaufsmanagerindex (November) ist mit 58,2 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 59,0; Vormonat war 61,1). Damit scheint der Aufwärtstrend des Index gebrochen zu sein..

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Europa

Verbraucherpreise im November: Dritter Monat in Folge Deflation

Claudio Kummerfeld

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Kartoffel mit Löffel und Münzen

Soeben hat das Statistische Bundesamt vorab die Verbraucherpreise für den Monat November veröffentlicht. Im Jahresvergleich sind sie mit -0,3 Prozent den dritten Monat in Folge deflationär (Vormonate jeweils -0,2 Prozent im Jahresvergleich). Erwartet für heute waren ein Minus von 0,1 Prozent. Die Inflationsrate ist unter anderem durch die seit 1. Juli 2020 geltende Mehrwertsteuersenkung beeinflusst, wie die Statistiker in ihrer Headline-Mittelung erwähnen. Hier die Daten im Detail:

Datenblatt zeigt Veränderungen der Verbraucherpreise im Detail

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