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AMD-Quartalszahlen über Erwartung – KI-Aussage

AMD übertrifft mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen bei den Headline-Zahlen. Es gibt hoffnungsfrohe KI-Aussagen für 2024.

AMD Instinct MI300X accelerator
AMD Instinct MI300X accelerator. Foto: David Paul Morris/Bloomberg

Der Chiphersteller AMD hat vor wenigen Minuten seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Fakten.

Der Umsatz liegt bei 6,17 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,6 / für heute erwartet 6,13 ).

Der Gewinn pro Aktie (Non Gaap) liegt bei 0,77 Dollar (Vorjahresquartal 0,69 / für heute erwartet 0,71 ).

Die operative Marge (Non Gaap) liegt unverändert zum Vorjahresquartal bei 23 %.

Die Aktie reagiert nachbörslich mit einem Schwanken um den Schlusskurs, mal leicht im Plus, mal im Minus. Denn die folgenden Aussagen sind für das Gesamtjahr positiv, kurzfristig aber mau.

Aktuelle Aussagen vom AMD-Management (übersetzt): „Wir haben das Jahr 2023 stark abgeschlossen, mit einem sequenziellen und jährlichen Umsatz- und Gewinnwachstum, angetrieben von einem Rekordquartal bei AMD Instinct GPU und EPYC CPUs sowie einem höheren Absatz von AMD Ryzen Prozessoren“, sagte AMD Chair und CEO Dr. Lisa Su. „Die Nachfrage nach unserem hochleistungsfähigen Produktportfolio für Rechenzentren nimmt weiter zu, was uns gut positioniert, um in einer unglaublich spannenden Zeit, in der KI praktisch jeden Teil des Computermarktes umgestaltet, ein starkes jährliches Wachstum zu erzielen.“

„AMD hat im Jahr 2023 trotz eines uneinheitlichen Nachfrageumfelds gute Ergebnisse erzielt“, sagte Jean Hu, EVP, CFO und Treasurer von AMD. „Wir haben im Jahresvergleich ein Umsatzwachstum in unseren Segmenten Data Center und Embedded erzielt und unsere AMD Instinct MI300 GPUs erfolgreich eingeführt, was uns für einen starken Produktanstieg im Jahr 2024 positioniert.“

Für das erste Quartal 2024 erwartet AMD einen Umsatz von etwa 5,4 Milliarden US-Dollar, plus oder minus 300 Millionen US-Dollar. Sequentiell erwartet AMD, dass der Umsatz im Segment Data Center stagnieren wird, wobei ein saisonbedingter Rückgang bei den Serververkäufen durch einen starken Anstieg der GPUs im Data Center ausgeglichen wird. Die Umsätze im Client-, Embedded- und Gaming-Segment werden voraussichtlich sequenziell zurückgehen, wobei die Semi-Custom-Umsätze voraussichtlich um einen signifikanten zweistelligen Prozentsatz sinken werden. Die Non-GAAP-Bruttomarge wird voraussichtlich bei etwa 52 % liegen.



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