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Medial wenig beachtet Börsenexperte über den Linde-Abgang aus Deutschland

Medial wenig beachtet, so wandert Linde mit seiner Aktie aus Deutschland ab. Dies bespricht der Experte Andre Stagge in einem Video.

Dass BASF neue große Investitionen in China vornimmt, und nicht am Stammsitz in Deutschland, das ist ein großes Medienthema. Aber dass der Dax-Gigant Linde sich freiwillig komplett verabschiedet vom deutschen Börsenparkett und als Aktie ins Ausland abwandert, ist keine große Sache in der medialen Berichterstattung. Man sah kurze Berichte, dass die Commerzbank Linde im Dax ersetzt, und das war es dann auch schon.

Der Börsenexperte Andre Stagge bespricht im folgenden Video, dass das wertvollste Mitglied des Dax das Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse für immer verlassen und dem Börsenplatz Deutschland den Rücken kehren wird. Die Aktionäre von Linde haben zu Beginn des Jahres in einer außerordentlichen Hauptversammlung mehrheitlich für eine Umstrukturierung gestimmt, die zu einem sogenannten kalten Delisting führen wird. Was diese Entwicklung für den Börsenstandort Deutschland bedeutet, wer die Linde PLC besitzt, und warum die restlichen Aktien im Dax profitieren und langfristig einen Nachteil erleiden, das bespricht Andre Stagge im Video.



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3 Kommentare

  1. Tja, wie gesagt, Deutschland schafft sich so langsam ab.
    Linde hat in Deutschland wahrscheinlich kaum jemand auf dem Schirm und als wertvollstes Unternehmen erst recht nicht. Da denken die meisten an VW, BMW, Mercedes, BASF, Allianz etc.
    Warum soll man dann deswegen auch so viel Wind um das Unternehmen machen ?

    Ja der Bericht hat in den Punkten recht, es ist ein Trauerspiel für Deutschland – ein weiteres. Desintresse Bürokratie, Regulierung.

  2. In der Tat, bei mir war Linde nicht wirklich präsent. Herr Reitzle (den Viele nicht mehr kennen) scheint einen echt tollen Job gemacht zu haben. Herr Stagge, sie abolut recht, dass die Kappungsgrenze ausgeprochen kontraproduktiv ist. So wird das sich messen an den Besten unterdrückt. Unternehmen stehen besser da, als sie tatschächlich sind.
    Ich bin mir nicht sicher, ob der folgende Vergleich stimmt: doch in China sehen wir, dass die Deutschen mit ihren E-Autos erhebliche Probleme haben. Die BASF macht auch vom Acker…usw.

    1. Deutschland, bzw. die gewählte Regierung und die dazugehörigen Systemmedien machen der Industrie, die Quelle unsere Wohlstandes kaputt. „Wenn´s dem Esel zu gut geht ….“
      Wir sägen den Ast ab auf dem wir sitzen. Ein Vorgang der sich seit etlichen Jahren verfolgen lässt.
      Schon bei Helmut Kohl wurde gesagt, Ostdeutschland solle zu einem Dienstleistungsland werden. Also kaum bis wenig Industrie. Dienstleistungen für den Westen ?? Man sieht den Erfolg. 32 Jahre nach der WV

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