Immobilien

Flossbach von Storch Research Institute „Anhaltende Eiszeit am deutschen Immobilienmarkt“

Die Eiszeit am deutschen Immobilienmarkt hält an. Hier dazu eine Video-Analyse zur Gemengelage vom Flossbach von Storch Research Institute.

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Wohnblock. Foto: Lazy_Bear - Freepik.com

Bei Gewerbeimmobilien in Europa wird eventuell gerade das Tief bei den Bewertungen gesehen? So sagte es heute ein wichtiger Fondsmanager. Die heutige Signa-Pleite zeigt, dass der Markt gerade richtig in Bewegung ist! Und der Mega-Investor Blackstone beginnt gerade mit Milliarden-Investitionen in Gewerbeimmobilien in Europa. Aber wie ist die Lage beim privaten Immobilienmarkt, bei Wohnimmobilien? Dort könnte die Krise offenbar noch eine ganze Weile anhalten.

Christof Schürmann vom Flossbach von Storch Research Institute sagt: „Immobilienkäufer sollten Mut haben und ruhig mal 30 Prozent weniger bieten.“ Derzeit liegen das Transaktionsvolumen am deutschen Immobilienmarkt am Boden. Offenbar verlangen verkaufswillige Eigentümer immer noch viel zu hohe Preise. Wenn man an die anstehenden umfassenden Heizungs-Renovierungskosten denkt, müssten saftige Abschläge möglich sein? Im folgenden Video gibt Christof Schürmann einen guten Überblick über die aktuelle Gemengelage am Markt.

Am Immobilienmarkt sind die Bedingungen demnach so kompliziert ist wie lange nicht, so das Flossbach von Storch Research Institute. Stichworte: Energetische Sanierung, Zinsanstieg, Käuferstreik, Enteignungsfantasien. Wer Status quo und Aussichten am deutschen Immobilienmarkt betrachten möchte, der soll gerade wegen dieser komplexen Situation wertvolle Informationen bei den börsennotierten Immobilien-Konzernen finden.



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6 Kommentare

  1. Die Makler leiten ein -30% Angebot gar nicht an den Besitzer weiter, ist meine Erfahrung.

    1. Wenn es keine weiteren Interessenten gibt, leitet der Makler das schon weiter. Makler finden die Zielpreise Ihrer Kunden auch nicht immer realistisch. Leider glauben immer noch alle Interessenten, dass der Makler den Preis macht.
      Den machen oft Freunde und Bekannte des Verkäufers mit jeder Menge Halbwissen im Gepäck. Höchstens 5% der potentiellen Käufer fragen nach einem Preisnachlass, feilschen dann vermutlich aber beim Gemüsehändler.

    2. hoax. die makler sind über jedes gebot froh…

    3. Wir haben eine Immobilie um 320.000 günstiger bekommen, weil wir dran geblieben sind und am Ende die einzigen waren die das Geld hatten, bzw. die Finanzierung keine Probleme darstellten.

  2. Von Eiszeit kann keine Rede sein. Wenn man sich die gute Performance von Hypoport seit dem Tief im Vj ansieht, dan weiß man, der Markt hat die Talsohle überschritten, die EZB wird die Zinsen kräftig senken und damit kommt alles ins Lot. Der Kurs – der ja immer die Zukunft handelt – bildet das bereits ab.

  3. Herr Uhl, Hypoport steht fast 80 % unter seinem Allzeithoch. Dem Markt ist Ihre Meinung egal.

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