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Apple-Aktie steigt kräftig – heute Abend gibt es die neuen iPhones

Claudio Kummerfeld

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am

Mehrere iPhones von Apple

Die Apple-Aktie ist alleine gestern um 6,3 Prozent gestiegen! Einerseits kann man dies damit begründen, dass gestern all die großen Tech-Aktien kräftig gestiegen sind – siehe Amazon mit +4,7 Prozent, Alphabet +3,5 Prozent usw. Andererseits kann man das kräftige Plus bei Apple auch als Vorfreude sehen für den heutigen Event.

Neues iPhone 12 heute Abend

Für heute Abend 19 Uhr deutscher Zeit ist nämlich ein Event von Apple angekündigt worden. Es scheint klar zu sein. Die einschlägigen Tech-Foren erwarten für heute Abend die Vorstellung der neuen iPhone-Generation. Zeit wird es auch, wenn die neuen Smartphones rechtzeitig für die Weihnachtssaison in den Handel kommen sollen. Rund um Apple ist die letzten Jahre ein gigantischer Kosmos an Tech-Blogs entstanden (hier und hier zwei Beispiele). In diesen Tech-Blogs brodeln ständig die Gerüchteküchen, deren Infos sich oft auch als korrekt erweisen.

Wie man aus diesen Tech-Blogs entnehmen kann, soll es bei der iPhone 12-Generation voll Richtung 5G-Technologie gehen. So lautet das Motto des heutigen Events auch „Hi, Speed“ (Hallo Geschwindigkeit). So darf man annehmen, dass im iPhone 12 bereits 5G-Technologie verbaut sein wird. Es wird vermutlich vier Modell geben, nämlich das iPhone 12, iPhone 12 Pro, iPhone 12 Pro Max und iPhone 12 Mini.

Was aus Sicht der Kunden eine üble Abzocke sein würde, und aus Sicht an Apple eine neue lukrative Einnahmequelle: Man munkelt, dass bei den neuen iPhones das übliche Zubehör wie Netzteil und Kopfhörer nicht mehr im Lieferumfang enthalten sein soll – man müsste dies also zusätzlich kaufen. Obwohl so was doch zum Handy dazu gehört wie die Reifen zum Auto. Man stelle sich mal vor man kauft ein Auto, und muss für die Reifen nochmal extra Aufschlag bezahlen! Wenn das so wäre, würde man damit einige Kunden abschrecken?

Apple-Aktie steigt

Der Markt jedenfalls ist bester Laune. Die Apple-Aktie haussiert. Vom Hoch am 2. September bei fast 138 Euro ist die Aktie mit aktuell 124,40 Dollar noch etwas entfernt. Aber der Chart, der zwölf Monat zurückreicht, zeigt seit Tagen einen Aufwärtstrend, der durch den gestrigen Sprung verstärkt wurde. Die Quartalszahlen veröffentlicht Apple übrigens am 29. Oktober.

Chart zeigt Apple-Aktie im Verlauf seit November 2019

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

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Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

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