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Bank of America befeuert Rally an Aktienmärkten

Die US-Konjunkturdaten sind schlecht. Na und? Heute erreicht der S&P500 wieder ein neues Allzeithoch, der Nasdaq100 markiert ein 13-Jahreshoch. Was haben Konjunkturdaten schließlich mit den Finanzmärkten zu tun? Eben, nichts.

Das hat sich heute auch die Bank of America gedacht und eine Kaufempfehlung für den australischen Dollar gegeben. Und was hat das mit den Aktienmärkten zu tun, werden sich unbedarfte Anleger fragen? Eine ganze Menge, aber das erschließt sich dem gemeinen Anlegervolk eben nicht. Aber die Profis wissen Bescheid, denn eine Kaufempfehlung für den australischen Dollar heißt im Banker-Sprech nicht anderes als: risk on! Denn der australische Dollar ist der Risikotrade schlechthin (starke Konjunkturabhängigkeit von China), insofern eine Kaufempfehlung der Bank of America das Zeichen für den großen Long-Einstieg.

Und so kam es denn auch: mit der Kaufempfehlung drehten die US-Indizes massiv nach oben. Es scheint so, als würde der australische Dollar zum neuen Parameter für Risikobereitschaft – oder eben Risikoaversion. Damit würde das bisherige Muster, wonach sich die Aktienmärkte stark am Dollar-Yen orientieren, abgelöst. Besonders bedeutsam ist hier neben dem AUD/USD auch der AUD/JPY – ist der Yen doch völlig unberechtigterweise der sichere Hafen schlechthin.

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