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Bitcoin unter Druck

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Es wäre zu schön gewesen für alle Bitcoin-Besitzer. War die hauptkryptische Währung noch vor wenigen Monaten totgesagt und kämpfte Anfang des Jahres noch mit der 3000er USD-Marke, so konnte sich die kryptische Währung neu erfinden und stieg jüngst auf 13.800 USD. Vergessen waren die Warnungen der Notenbanken und der üblichen Kritiker. Mit dem rasanten Anstieg kamen auch wieder die alten Kursziele auf den Tisch. 30.000 USD und mehr wurden in den digitalen Raum geworfen. Es war so, als wäre der Bitcoin neu geboren worden.

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Libra spuckt in die Suppe

Die Nachricht, dass Facebook eine eigene kryptische Währung namens Libra einführen möchte (hier dazu ein interessanter Artikel), war der Anstoß für den „Second Wind“ des Bitcoins. Es gab dem kryptischen Markt wieder eine gewisse Fantasie und das Kaufinteresse stieg von einer Sekunde auf die andere. Es dauerte aber nicht lange und die Kritiker meldeten sich. Facebook hat über 2 Mrd. Kunden. Würden alle Kunden von Facebook mit dem Libra bezahlen, könnten die Zentralbanker schon einmal den vorzeitigen Altersruhestand beantragen. Dieser Machtverlust kann nicht hingenommen werden. Daher sind die mahnenden Worte über den ganzen Globus zu hören. Zu guter Letzt hat sich auch noch das Weiße Haus gemeldet. Erst hat Donald Trump den Bitcoin als unsinnig erklärt, und dann erklärte noch sein Pressesprecher, dass ein Libra ohne staatliche Kontrolle nicht erlaubt werden wird. Sieht man genau hin, dann sieht man die Angst der Lobby, wie ihnen die Macht über das Geld davon schwimmt. Dabei wird es nicht aufzuhalten sein, dass die kryptischen Währungen das herkömmliche Geldsystem ablösen werden. Es ist nicht die Frage ob, sondern wann.

Bitcoin auf seiner Unterstützung

Der Rückgang von 13.800 USD auf unter 10.000 USD ist kräftig und schnell gewesen. Hier zeigt sich die Anfälligkeit der kryptischen Währungen. Ein kleiner politischer Wink und schon bricht der Kurs ein. Aktuell wird es aber jetzt wieder ein wenig ruhiger um die ganze Diskussion, und die notwendige Korrektur des Bitcoins dürfte erst einmal abgeschlossen sein. Die Unterstützung der MA 420 (Moving Average) Linie hat gehalten, und aus technischer Sicht ist eine Trendumkehr zu erwarten. Für den Einstieg ist es vielleicht noch zu früh, aber die Vorzeichen für einen weiteren Kursanstieg sind positiv. Dennoch muss der größte Gegner der kryptischen Währungen beobachtet werden. Sollten weitere verbale Attacken gegen den Bitcoin & Co. geritten werden, kann der Kurs nochmals in die Knie gehen.

Jeder Aufstieg ist mühsamer als ein Abstieg. Derzeit befindet sich der BTC in einem Rebound auf der Oberseite. Als erste Hürde oder Widerstand ist die 23,60er Fibonacci-Linie zu sehen. Wird diese Hürde genommen, dann ist der Weg frei bis erst einmal 10.624 USD. An diesem Punkt sollte neu entschieden werden.

Summa summarum, so lästig die kryptischen Währungen für unsere Notenbanker auch sind, so wichtig werden diese in der Zukunft sein. Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten. „Die größte Konstante ist der Wandel“, auch für das Finanzsystem.

Bitcoin Charttechnik

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Bitcoin: Boom erklärt – 3 Gründe, warum 2020 alle kaufen

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Bitcoin – der Boom erklärt: 3 Gründe, warum 2020 alle kaufen

Der Bitcoin-Kurs ist auf fast 20.000 Dollar gestiegen. Warum kaufen aktuell alle? Das neue Youtube-Video von WasmitWirtschaft liefert drei Gründe. Einfach erklärt: Darum bleibt die Prognose positiv.

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Drei Gründe, warum der Kurs von Bitcoin steigt

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Bitcoin

Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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