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Co-Branding-Kreditkarten – das beliebte Zahlungsmittel unter der Lupe


Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

Schon seit Jahren nimmt der Trend im Internet zu shoppen exponentiell zu. Das Angebot ist so vielfältig, dass sich für viele Menschen die Fahrt ins nächste Einkaufszentrum oder in die Innenstadt nicht mehr lohnt. Wer den örtlichen Geschäften dennoch weiterhin treu geblieben war, hat spätestens zu Beginn der Corona-Krise, mit der bekanntlich auch Ladenschließungen einhergingen, damit begonnen, seine Kauflust im World Wide Web zu befriedigen.

Wer den Online Kauf schnell und unkompliziert abwickeln möchte, greift dabei häufig zur Bezahlmethode Kreditkarte – besonders beliebt: das Karten-Angebot von Amazon, ADAC und anderen bekannten Shops und Vereinen. Doch auch abseits des Internets kann dieses Zahlungsmittel viele Vorteile haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, zu wissen, welche Vor- und Nachteile die sogenannten Co-Branding-Kreditkarten mit sich bringen.

Kreditkarte beantragen bei Kooperationspartnern

Immer mehr große Firmen bieten ihren Kunden in Zusammenarbeit mit etablierten Banken eine Kreditkarte an. Meist handelt es sich dabei um die VISA Card, die dann auch Maestro Dienste bereithält.

In der Regel können Nutzer diese Karte direkt im jeweiligen Shop beantragen. So kommen sie schnell und unkompliziert zum neuen Zahlungsmittel. Für die Beantragung sind selbstverständlich persönliche Daten erforderlich. Neben Anschrift und Geburtsdatum fällt dabei auch die Angabe der Bankverbindung und Einkommenshöhe an.

Entsprechend dem Monatseinkommen der beantragenden Person legt die Bank dann den Kreditrahmen fest. Über diesen Betrag kann der Kartenhalter frei verfügen. Ein eng gestecktes Kreditkarten-Limit schützt vor immensen Kreditkartenschulden. Man sollte nämlich stets im Hinterkopf behalten, dass eine Kreditkarte zwar praktisch ist und Liquidität liefert, aber dass bis zur Rückzahlung der offenen Beträge auch Kreditzinsen anfallen, die nicht zu verachten sind.

Gebühren und Kosten

Der große Vorteil an Co-Branding-Karten ist, dass der Shop häufig dafür sorgt, dass keine oder nur geringe Gebühren für Beantragung und Nutzung für den Kunden anfallen.

Augen auf beim Kleingedruckten

Wer zum Beispiel eine Amazon-Kreditkarte beantragen will, sollte beim Antrag genau hinsehen. Dies liegt nicht an einer betrügerischen Absicht des Anbieters, sondern vielmehr an einer Rückzahlungsvereinbarung, die zwar auf den ersten Blick günstig erscheint, auf den zweiten Blick aber hohe Zusatzkosten verursachen kann. Was man bei Amazon-Kreditkarte beachten sollte, ist, dass standardmäßig monatlich eine fixe Summe abgebucht wird. So bleiben getätigte Schulden unter Umständen lange bestehen und führen zu unverhältnismäßig hohen Zinsen. Es besteht aber die Möglichkeit, gleich beim Vertragsabschluss die Option Vollzahlung zu wählen. So werden Schulden direkt im Folgemonat beglichen.

Andere Shops bieten einem häufig sogar die Möglichkeit, Sonderzahlungen zu tätigen. So kann man einen Fixbetrag leisten und zusätzlich Geld zur Schuldentilgung überweisen, wenn man es übrighat.

Vor allem Menschen, die gerne mal den Überblick über ihre Einkäufe verlieren, können sich so vor einer Verschuldung absichern und vermeiden, dass der Schuldenberg monatlich wächst.

Co-Branding: Vorteile auf einen Blick

Wie bereits erwähnt, sorgen die meisten Shops, die mit einer Bank kooperieren, dafür dass die Abschlussgebühren und jährliche Beiträge für Neukunden, die sie akquiriert haben, entfallen.

Zudem bieten viele Shops Cashback-Programme an. So erhalten Amazon-Kartenhalter beispielsweise 2 % Cashback auf Amazon-Artikel und 0,5 % Cashback auf andere Käufe. Für Prime-Mitglieder erhöht sich der 2 % Cashback sogar auf 4 %. Auch andere Anbieter sorgen dafür, dass Kunden durch getätigte Kreditkarten-Umsätze geldwerte Vorteile genießen. So ergibt sich bei dem großen Automobilclub ADAC zum Beispiel die Möglichkeit, einen Versicherungsschutz für Reisen in den Vertrag aufzunehmen oder etwas Geld beim Tanken zu sparen.

Sehr gerne arbeiten Co-Branding Anbieter auch mit Willkommensgeschenken. Bei Amazon beträgt dieses ganze 40€, bei anderen Shops bekommen Neukunden häufig eine begehrte Prämie.

Die Co-Branding-Kreditkarte lässt sich überall dort verwenden, wo Kreditkartenzahlung möglich ist, und zwar sowohl als Zahlungsmittel als auch als Sicherheit, beispielsweise bei Vorabreservierungen von Hotels oder Mietwagen. Das macht die Kreditkarte zu einem zuverlässigen Partner.

Starke Bank im Hintergrund

Kreditkarten werden von Banken bereitgestellt, der Shop übernimmt lediglich die Abwicklung und kooperiert mit renommierten Kreditinstituten, mit denen letztendlich auch der Vertrag zustande kommt. So sind Kunden stets auf der sicheren Seite.



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1 Kommentar

  1. Pingback: Warum das Einkaufen im Internet mehr Spaß macht - Za-ass-software.de

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