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Der Aktien-Schröder

DAX – 10.000 Punkte sind abgearbeitet! Und nun?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

Da war sie also die viel beschriebene und erwartete 10.000er Marke beim DAX! Im Juni und Juli wurde der 5-stellige Bereich ein paar Mal touchiert und per Tagesschlusskurs knapp gehalten. Großartig darüber hinaus kam der DAX jedoch bis heute nicht. Was bedeutet das nun für den Verlauf der nächsten Wochen?

Die Charttechnik spricht aktuell eine deutliche Sprache. Knapp über 10.000 Punkte verläuft jetzt ein harter Widerstand, der zuletzt Anfang Juli abgelehnt wurde. Bis zum 10. Juli folgte ein Test der 9.600er Marke auf dem Niveau der dort verlaufenden Ausbruchsunterstützung. Der an dieser Stelle einsetzende Pullback ließ den DAX bis zum Mittwoch auf 9.872 steigen. Das dort verlaufende 62er Retracement sowie eine diagonal verlaufende Widerstandslinie bremsten den Anstieg deutlich. Gestern wurde die positive Tageskerze nahezu vollständig negiert!

Das sieht nun meiner Einschätzung nach nicht mehr rosig für den DAX aus. Sofern 9.872 jetzt nicht mehr überschritten werden, gehe ich von weiter fallenden Kursen aus. Das Kursziel auf dieser Zeitebene liegt bei ca. 8.900 Punkten und damit auf den Jahrestiefs aus dem März!

SchröderDax1

Zur Abwechslung auch einmal der Blick auf den „echten“ DAX, den DAX Kursindex ohne Dividendeneinberechnung. Der Chart sieht naturgemäß etwas anders aus. Er stützt jedoch die eben getroffene Aussage.

Auf neue Jahreshochs warten wir hier seit Monaten vergebens. Diese wurden im Bereich der 5.160 mehrfach verhindert. Dort verläuft ein wichtiger Kreuzwiderstand, an dem der DAX Kursindex Anfang Juli deutlich gescheitert und zusätzlich aus dem steigenden Keil seit Februar nach unten ausgebrochen ist.

SchröderDax2

An die untere Keillinie hat sich der DAX Kursindex nun von „unten“ „herangemacht“ und ist kläglich gescheitert. Auch hier wurde die positive Tageskerze vom Mittwoch gestern komplett aufgehoben. Die genannten 8.900 als Kursziel sind hier mit den 4.700 Punkten als Kursziel gleichzusetzen.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit investiert.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Robert Schröder

    18. Juli 2014 17:46 at 17:46

    DAX mit negativen Wochenreversal!

    http://s14.directupload.net/images/140718/hyxug36e.png

    … nach der Entwicklung in der Woche zuvor (lange rote Kerze) kein gutes Omen für die kommende Handelswoche …

  2. Avatar

    Lümmel

    26. August 2014 13:40 at 13:40

    nun, es knallt bald nach unten und dann wieder nach oben …
    alles im umfeld ist im preis enthalten
    keine sorge, es weiss niemand besser wie der chart -))
    und keine angst (ein merkmal der deutschen) es geht alles wie bisher
    im hamsterrad -)) nur schneller -))

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Der Aktien-Schröder

Aktienmärkte: Zukunftsprognose – oder nur noch bullshit? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Was sagen uns die Aktienmärkte eigentlich noch über die Zukunft? Bis zur Finanzkrise waren die Aktienmärkte ein guter Indikator für das, was in der Zukunft passieren wird: sie sagten oft zutreffend Rezessionen oder auch starke Zeiten der Wirtschaft voraus – aber das scheint nun vorbei zu sein. Denn die Aktienmärkte sind zu einer Art Wette auf die Liquidität der Notenbanken degeneriert, die – wenn überhaupt – nur noch sehr eingeschränkt versuchen, in der Gegenwart zukünftige Entwicklungen zu bepreisen. Ursache dafür ist die Abschaffung des Zinses als Signalfunktion für Risiken durch die Notenbanken, deren finanzielle Repression die Herde der Investoren in Risiko-Assets zwingt. Das kommt auch heute wieder beispielhaft zum Ausdruck:  an der Wall Street wieder neue Allzeithochs, und das vor allem deshalb, weil der Staat China offenkundig hochverschuldete, kurz vor dem Kollaps stehende Unternehmen wie die HNA Group retten will. Macht diese Party noch Sinn? Wäre es nicht vielleicht besser, wenn diese Unternehmen nicht gerettet werden müßten?

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Aktien

Absturz des Tages: KTG – ein Menetekel für Kommendes?

KTG Agrar hat fällige Zinsen für eine Anleihe nicht bezahlt, nun läuft am Montag eine Frist aus. Ist das nur die Spitze des Eisbergs – also für weitere Zahlungsausfälle mittelständischer Unternehmen?

Redaktion

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Von

FMW-Redaktion

Zugegeben: KGT Agrar ist kein wirklich großes Unternehmen, aber doch vielleicht der Auftakt für eine unschöne Entwicklung! Das Hamburger Unternehmen ist im Entry Standard gelistet – und hat offenkundig ein kleines Liquidätsproblem. Nur so ist erklärbar, dass KTG eine schon am 06.Juni fällig gewesene Zinszahlung für eine Anleihe mit Laufzeit 2017 nicht geleistet hat. Und das wiederum könnte nur die Spitze des Eisbergs sein, denn viele mittelständische Unternehmen haben sich stark verschuldet über solche Anleihen. Kippt ein Dominostein, könnten andere bald folgen!

Die Aktien von KTG verlieren heute weitere 14%, die Anleihen (Laufzeit 2019) rauschen gut 30% in die Tiefe, diejenigen mit Laufzeit 2018 fallen um 22%:

KTG
Aktie von KTG Agrar

Vor zwei Wochen hatte KTG versprochen, in zwei Wochen die fälligen Zinsen zu bezahlen. Bislang aber ist nichts passiert – am Montag läuft die selbst gesetzte Frist aus. Innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit muss KTG Agrar die Zinsen zahlen, sonst können die Inhaber der Anleihe ihr Geld von den Hamburgern zurück fordern (also die Anleihe fällig stellen) – und das würde wohl den „sudden death“ des Unternehmens bedeuten.

Darüber hinus gibt es auch bilanzielle Fragwürdfikeiten bei dem Unternehmen. So rückt, wie „FINANCE“ berichtet, „ein Bilanzposten von KTG Agrar in den Mittelpunkt des Interesses, dessen Größe erheblich ist: Es geht um Forderungen in Höhe von 213,8 Millionen Euro, die KTG Agrar als Vermögen bilanziert. Substanz und Herkunft dieser Forderungen sind jedoch hochgradig diffus. Die geschäftsüblichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in diesem Bilanzposten nicht enthalten“.

Nachtigall – ick hör dir trapsen!

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Aktien

Paion – Ist jetzt alles zu spät?

Markus Fugmann

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Von Robert Schröder, www.Der-Aktientrader.de

Nach den politischen Ereignissen am Wochenende, wird heute alles und besonders das was mit Griechenland zu tun hat verkauft. Auch die Biotech-Aktie Paion, deren Name zurückzuführen ist auf eine Figur der griechischen Mythologie, verliert marktkonform über 4 %. Müssen sich Aktionäre jetzt Sorgen machen? Immerhin hat die Aktie seit dem Jahreshoch schon gut 25 % verloren.

Paion AG – ISIN: DE000A0B65S3 – Börse: Xetra – Symbol: PA8 – Währung: EUR

Das sieht auf den ersten Blick dramatisch aus. Ist es aber nicht. Denn Paion läuft nach meinen Einschätzungen vom 28. Mai und 16. Juni wie erwartet. Die Aktie fällt entsprechend und kommt im Rahmen des seit März 2014 zusammenlaufenden Dreiecks den genannten 2 EUR immer näher.

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Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit und es ergeben sich im Bereich der unteren Dreieckslinie bei eben ca. 2 EUR Kaufkurse. Haben Sie also noch ein wenig Geduld!

Sie sind von Paion überzeugt, glauben an das Unternehmen und möchten den hier angedeuteten Einstieg bei ca. 2 EUR nicht verpassen? Dann melden Sie sich jetzt für 30 Tage kostenfrei und unverbindlich für “Der Aktientrader” an!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Der-Aktientrader.de

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