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Dax: Charttechnische Ausgangslage

Von Christoph Lange
Nicht oft erleben wir an den Märkten Tage wie gestern, geprägt von Spannung und hoher Volatilität. Den Montag hat der DAX mit einem deutlichen Minus begonnen und mit einem Plus beendet.
Die große Unsicherheit der Marktteilnehmer sind auf die Ukraine-Krise zurückzuführen: Zunächst eine Verschärfung der Lage, als das Ultimatum des Übergangspräsidents Turtschinow ergebnislos verstrichen ist (Ostukrainische Separatisten sollten ihre Waffen niederlegen und alle besetzten Regierungsgebäden räumen, dafür sollten sie Straffreiheit erlangen), dann eine Entspannung nach der Äußerung Turtschinows, ein Referendum über die Zukunft des Landes zuzulassen. Dann zahlreiche Bitten der russischen Separatisten um Putins eingreifen und dessen Dementi, in die Ostukraine einmarschieren zu wollen.
Die Lage bleibt angespannt, es ist in auch den nächsten Tagen mit keiner Entwarnung zu rechnen.
Es gab gestern auch positive Signale, die dem DAX geholfen haben: (vermeintlich) gute Quartalszahlen der US-Bank Citigroup und erfreuliche Einzelhandelsumsätze aus den USA.

Nachdem der deutsche Leitindex mit einem Abwärts-Gap in den Handel gestartet ist (vorbörslich), hat er seine Verluste erweitert und fiel bis knapp unter 9200 Punkte.
Dann startete eine Gegenreaktion und der Kurs erholte sich kontinuierlich bis zu der wichtigen Preiszone 9330-9375 (rotes Rechteck). Da dieses Level in der Vergangenheit sehr oft angelaufen worden ist, steigt die Bedeutung dieser Zone.
Sollte heute der DAX über dieses Preisniveau steigen, liegt das nächste Ziel bei 9591. Wenn der Kurs allerdings dort wieder nach unten abprallt, dürfte er mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zur wichtigen Unterstützung bei 9161 fallen.

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