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Der Aktien-Schröder

Dax – Da geht doch noch was!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

Wie schnell die Stimmung doch umschlagen kann. Vor drei Wochen wurde wieder Weltuntergangsstimmung verbreitet und der DAX stand dem vermeintlichen Abgrund nahe. Jetzt notieren wir wieder seit mehreren Tagen über der 9.000er Marke und alles scheint wieder in Butter. Kann der DAX jetzt tatsächlich wieder in den 5-stelligen Bereich vorstoßen? Oder ist der Test der 9.300 nur eine hohe Korrektur im Abwärtstrend gewesen?

Gegenüber meiner letzten Einschätzung “DAX – Crash oder Jahresendrally?” vom 16. Oktober konnte der DAX erwartungsgemäß direkt zulegen und in dieser Woche schon an der 9.300er Marke kratzen. Somit wieder ein 700-Punkte-Treffer! Siehe auch auch die DAX-Einschätzungen vom 18. Juli und 28. September.

Charttechnisch sieht der DAX wieder gut aus. Ich kann aus dem vorliegenden Chart-Muster kein negatives Setup ableiten. Besonders nicht, nachdem wir die 8.900 zwei Mal getestet und die dort verlaufende Unterstützung (ehemals Unterstützung, dann Widerstand, dann wieder Unterstützung) als Sprungbrett genutzt haben. Es bleibt daher grundsätzlich bei den 5-stelligen Notierungen als Kursziel bis Ende Dezember.

DAX-d3

Kurzfristig sieht der DAX im Stunden-Chart ebenfalls gut aus. Die letzte Aufwärtsbewegung ab 8.900 bis 9.344 wurde mit dem Tagestief vom 4. November meiner Meinung nach sowohl zeitlich als auch preislich ausreichend korrigiert, so dass hier ab jetzt weiteres Aufwärtspotenzial bis zum Zwischenkursziel 9.600 winkt.

DAX-h2

Eine schöne Entwicklung zeigt uns auch der MDAX, der mit dem Sprung über die 16.000 die zweite Abwärtswelle fast komplett negiert hat und seit meiner Einschätzung vom 16. Oktober bis zum Schlusskurs vom 4.11. 8,7 % zulegen könnte. Man kann es drehen und wenden wie man, bärisch ist das nicht. Im besten Fall testen wir hier die rote Abwärtslinie noch einmal von oben (ca. 15.850) und nehmen dann Anlauf auf neue Allzeithochs über 17.200.

MDAX-d

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit investiert.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Elliott-Waves.com

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Martin K.

    4. November 2014 23:01 at 23:01

    Ich halte mal dagegen. 4.11. Kursziel 8600 Punkte. Kaum geht der Kurs mal wieder im Japanrausch hoch kommen schon wieder 10.000er Analysen an die Oberfläche.

  2. Avatar

    Robert Schröder

    4. November 2014 23:28 at 23:28

    @ Martin K.:

    Ein sehr qualifizierter Beitrag von Ihnen.
    Besser wäre es, wenn Sie Ihre Meinung wenigsten begründen würden.

    10.000 habe ich auch nicht erst seit heute auf dem Schirm, sondern schon seit dem 17. Oktober: http://finanzmarktwelt.de/dax-crash-oder-jahresendrally-5709/

    Hat damals nur offensichtlich niemanden interessiert …

  3. Avatar

    Martin K.

    5. November 2014 08:08 at 08:08

    Ich verstehe, weil Sie ja in Ihrer „Analyse “ auch so schön begründen.
    Und Sie haben auch schon andere Ziele genannt. Also nicht von qualifiziert sprechen wenn man im Glashaus sitzt. Zahlen kann wohl kaum als Fundamentale Begründung bezeichnen. Bei aller liebe.

    • Avatar

      Robert Schröder

      5. November 2014 09:48 at 09:48

      Sagen Sie doch einfach, dass Sie keine Lust auf eine konstruktive Diskussion haben und einfach nur sinnlos daher schreiben wollen. In Zukunft spare ich mir eine Antwort auf Ihre Kommentare.

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        5. November 2014 10:01 at 10:01

        Ich kann den Unmut von Robert Schröder schon nachvollziehen. Aber es hilft vielleicht ein Vergleich mit dem Kindergarten-Motto meines jüngsten Sohnes: dort heisst das wichtigste Prinzip „Wir passen aufeinander auf“. Und was im Kindergarten gilt, kann für Erwachsene nicht so falsch sein:)

  4. Avatar

    blister

    5. November 2014 12:20 at 12:20

    kongenial….

  5. Avatar

    Martin K.

    7. November 2014 19:04 at 19:04

    Das Problem ist bei den Wellenreitern das einfach keine Kritik angenommen wird. Zudem ist mein erster Beitrag wohl kaum Kritisch gewesen. Was A sagt muss B noch lange nicht so verstehen trifft es hier gut. Ich A sehe den Kurs tiefer mit dem Zusatz das da schon wieder eine 10k steht in einer Analyse. Sie B werteten dies als Angriff und gingen in die Attacke die ich A konterte. Ich verstehe das Sie als Wellenanalyst oft Kritiken ausgesetzt sind, dies habe ich demnach nicht berücksichtigt.

    Man muss ja nicht gleich beleidigt sein, Sie sollten doch inzwischen ein dickeres Fell haben. Sowas gehört einfach dazu! Nichts für ungut, wenn Sie sich gekränkt fühlen dann entschuldige ich mich! Fühlen Sie sich gedrückt von mir ;)

    @Herr Fugmann, ja das ist sehr treffend :)

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Der Aktien-Schröder

Aktienmärkte: Zukunftsprognose – oder nur noch bullshit? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Was sagen uns die Aktienmärkte eigentlich noch über die Zukunft? Bis zur Finanzkrise waren die Aktienmärkte ein guter Indikator für das, was in der Zukunft passieren wird: sie sagten oft zutreffend Rezessionen oder auch starke Zeiten der Wirtschaft voraus – aber das scheint nun vorbei zu sein. Denn die Aktienmärkte sind zu einer Art Wette auf die Liquidität der Notenbanken degeneriert, die – wenn überhaupt – nur noch sehr eingeschränkt versuchen, in der Gegenwart zukünftige Entwicklungen zu bepreisen. Ursache dafür ist die Abschaffung des Zinses als Signalfunktion für Risiken durch die Notenbanken, deren finanzielle Repression die Herde der Investoren in Risiko-Assets zwingt. Das kommt auch heute wieder beispielhaft zum Ausdruck:  an der Wall Street wieder neue Allzeithochs, und das vor allem deshalb, weil der Staat China offenkundig hochverschuldete, kurz vor dem Kollaps stehende Unternehmen wie die HNA Group retten will. Macht diese Party noch Sinn? Wäre es nicht vielleicht besser, wenn diese Unternehmen nicht gerettet werden müßten?

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Aktien

Absturz des Tages: KTG – ein Menetekel für Kommendes?

KTG Agrar hat fällige Zinsen für eine Anleihe nicht bezahlt, nun läuft am Montag eine Frist aus. Ist das nur die Spitze des Eisbergs – also für weitere Zahlungsausfälle mittelständischer Unternehmen?

Redaktion

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FMW-Redaktion

Zugegeben: KGT Agrar ist kein wirklich großes Unternehmen, aber doch vielleicht der Auftakt für eine unschöne Entwicklung! Das Hamburger Unternehmen ist im Entry Standard gelistet – und hat offenkundig ein kleines Liquidätsproblem. Nur so ist erklärbar, dass KTG eine schon am 06.Juni fällig gewesene Zinszahlung für eine Anleihe mit Laufzeit 2017 nicht geleistet hat. Und das wiederum könnte nur die Spitze des Eisbergs sein, denn viele mittelständische Unternehmen haben sich stark verschuldet über solche Anleihen. Kippt ein Dominostein, könnten andere bald folgen!

Die Aktien von KTG verlieren heute weitere 14%, die Anleihen (Laufzeit 2019) rauschen gut 30% in die Tiefe, diejenigen mit Laufzeit 2018 fallen um 22%:

KTG
Aktie von KTG Agrar

Vor zwei Wochen hatte KTG versprochen, in zwei Wochen die fälligen Zinsen zu bezahlen. Bislang aber ist nichts passiert – am Montag läuft die selbst gesetzte Frist aus. Innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit muss KTG Agrar die Zinsen zahlen, sonst können die Inhaber der Anleihe ihr Geld von den Hamburgern zurück fordern (also die Anleihe fällig stellen) – und das würde wohl den „sudden death“ des Unternehmens bedeuten.

Darüber hinus gibt es auch bilanzielle Fragwürdfikeiten bei dem Unternehmen. So rückt, wie „FINANCE“ berichtet, „ein Bilanzposten von KTG Agrar in den Mittelpunkt des Interesses, dessen Größe erheblich ist: Es geht um Forderungen in Höhe von 213,8 Millionen Euro, die KTG Agrar als Vermögen bilanziert. Substanz und Herkunft dieser Forderungen sind jedoch hochgradig diffus. Die geschäftsüblichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in diesem Bilanzposten nicht enthalten“.

Nachtigall – ick hör dir trapsen!

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Aktien

Paion – Ist jetzt alles zu spät?

Markus Fugmann

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am

Von Robert Schröder, www.Der-Aktientrader.de

Nach den politischen Ereignissen am Wochenende, wird heute alles und besonders das was mit Griechenland zu tun hat verkauft. Auch die Biotech-Aktie Paion, deren Name zurückzuführen ist auf eine Figur der griechischen Mythologie, verliert marktkonform über 4 %. Müssen sich Aktionäre jetzt Sorgen machen? Immerhin hat die Aktie seit dem Jahreshoch schon gut 25 % verloren.

Paion AG – ISIN: DE000A0B65S3 – Börse: Xetra – Symbol: PA8 – Währung: EUR

Das sieht auf den ersten Blick dramatisch aus. Ist es aber nicht. Denn Paion läuft nach meinen Einschätzungen vom 28. Mai und 16. Juni wie erwartet. Die Aktie fällt entsprechend und kommt im Rahmen des seit März 2014 zusammenlaufenden Dreiecks den genannten 2 EUR immer näher.

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Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit und es ergeben sich im Bereich der unteren Dreieckslinie bei eben ca. 2 EUR Kaufkurse. Haben Sie also noch ein wenig Geduld!

Sie sind von Paion überzeugt, glauben an das Unternehmen und möchten den hier angedeuteten Einstieg bei ca. 2 EUR nicht verpassen? Dann melden Sie sich jetzt für 30 Tage kostenfrei und unverbindlich für “Der Aktientrader” an!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Der-Aktientrader.de

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