Indizes

Dax – hin und her

Von Christoph Lange

Der deutsche Leitindex hat die neue Woche mit heftigen Bewegungen begonnen.
Belastet haben zuerst die asiatischen Börsen, allen voran China mit schlechten Konjunkturdaten, dann schwache Konjunkturaussichten aus dem Euroraum (Sentix). Am Nachmittag konnten dann der ISM-Dienstleistungsindex die Stimmung wieder aufhellen.
Über den Märkten hängt nach wie vor das Damoklesschwert des Ukraine-Konflikts: Trotz der Freilassung der OSZE-Beobachter spitzt sich die Lage immer mehr zu. Der ukrainische Übergangspräsident Turtschinow bezeichnet den Konflikt als „faktisch einen Krieg“.

Außer er Ukraine stehen heute auf der Agenda die Einzelhandelsumsätze und Einkaufsmanagerindizes in der EU.

Der DAX ist nach einem neutralen Start in die Woche schnell in die Verlustzone gerutscht, konnte jedoch dann seine Verluste wieder wettmachen .
Da keine der Unterstützungslevel der mittelfristigen Aufwärtsbewegung (Fibonacci, 9500) gehalten haben, kann mit weiteren Verlusten gerechnet werden.
Zurzeit hat die Abwärtsbewegung einen Boden gefunden an 9413 (38%-Fibonacci-Retracement) – wie in der letzten Woche (Chart).
Von dort aus stieg der Kurs bis über 9500. Nächstes Ziel auf der Oberseite ist 9591.
Sollte 9538-9550 nicht rasch zurück erobert werden, kann der DAX bis 9414-9375 fallen.

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