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Indizes

Dax – jetzt wieder aufwärts?

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Von Christoph Lange

Der DAX konnte sich gestern gut behaupten. Der Kurs stieg über 9900 Punkte.
Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland um 49.000 Stellen leicht zurückgegangen. Damit sind nun 2,833 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,1 auf 6,5 %.
Die Konjunkturstimmung im Euroraum hat sich im Juni etwas eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex fiel auf 51,8 Punkte von 52,2 Punkten im Vormonat.
Auch in den USA fielen die Einkaufsmanagerindizes schwächer aus als erwartet. Der vom Forschungsinstitut Markit erhobene Einkaufsmanagerindex stieg zum Vormonat nur um 0,9 Punkte auf 57,3. Der ISM-Einkaufsmanagerindex (Institute for Supply Management) fiel sogar von 55,4 auf 55,3 Zähler. Analysten hatten einen Anstieg auf 55,9 Punkte erwartet.
Auch die Bauausgaben in den USA sind im Mai nur schwach gestiegen.
Die chinesische Wirtschaft entwickelt sich dagegen erstaunlich gut. Der Einkaufsmanagerindex des Nationalen Statistikamtes und Logistikverbandes stieg im Juni auf den höchsten Stand seit sechs Monaten.
Heute stehen im Fokus: Veröffentlichung des BIP in der Eurozone, die ADP Non-farm Arbeitsplätze sowie die Industrieaufträge in den USA.

Der DAX hat den Tag im Plus begonnen und konnte im Laufe des Handels seine Gewinne deutlich ausbauen. 9861 und 9882 konnten überwunden werden. Der Kurs hat auch die 9000-Punkte-Marke durchbrochen und lief bis zum 23%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung. Auch die Innenstäbe sind nach oben verlassen worden.
Wenn 9900 bzw. 9859 halten, stehen die Chancen für einen weiteren Anstieg gut. 9967 wäre dann das nächste Ziel.
Sollte 9859 nicht halten, kann der DAX bis zunächst 9812 fallen.

 

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Indizes

Rüdiger Born: Dax mit abweichender Lage zu den US-Indizes

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Die US-Märkte sehe ich derzeit anders als den Dax. Die aktuelle charttechnische Lage bespreche ich im folgenden Video. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – der schwache US-Dollar

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es geht um einen Rückblick auf den starken Juli. Und es geht um die Frage, ob der schwache US-Dollar denn nun gut oder schlecht ist für die Wall Street.

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Allgemein

Dr. Jens Ehrhardt: Dax 2021 bei 16.000 Punkten, Deflation statt Inflation

Claudio Kummerfeld

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Laut Dr. Jens Ehrhardt wird der Dax weiter kräftig ansteigen

Dr. Jens Ehrhardt (hier mehr zu seiner Person) ist ein anerkannter Börsianer. Aber auch seine Meinung ist nur eine von vielen. Er betont in einem ganz aktuellen Videobeitrag, dass er auch im Tief des Börsencrash im März diesen Jahres seine Prognose bestätigt hatte. Der Dax werde nächstes Jahr bei 16.000 Punkten notieren.

Dax 16.000 Punkte laut Dr. Jens Erhardt

Und heute erneuert er diese Prognose. 16.000 Punkte für das nächste Jahr, das sei für den Dax sogar eher eine bescheidene Prognose. Bei Börsenkursen gehe es nun mal nicht um wirtschaftliche Realitäten, sondern um Angebot und Nachfrage im Handel, so seine Aussage. Die Notenbanken würden immer weiter Liquidität in die Märkte pumpen. Und irgendwo hin müsse all dieses neue Geld fließen. Es treibe die Börsenkurse an. Auch bei seiner letztjährigen Gold-Prognose von 2.000 Dollar hätte ihn so mancher schief angeguckt. Und jetzt sei sie eingetreten. Und warum der Dax derzeit noch so gut aussehe? Die Börsianer würden nun mal in den Kursen die realwirtschaftliche Entwicklung ein halbes Jahr vorwegnehmen! Und wie Dr. Jens Erhardt schon richtig sagt im Video… so weit entfernt sind die 16.000 Punkte von heutiger Sicht aus gar nicht mehr. Nur noch ein klein wenig zusätzliche Euphorie… der Sprung von 12.500 Punkten rauf auf 16.000 ist ja nicht mehr so groß?

Inflation?

Wo viele andere Kommentatoren wie Markus Krall etc eine Hyperinflation oder zumindest eine deutlich spürbare Inflation anrollen sehen, da spricht Dr. Jens Ehrhardt heute eher von Deflation. Er nennt dafür auch konkrete Gründe. Ob er Recht hat oder doch eher die Krall-Fraktion? Wir werden das wohl erst in gut einem Jahr genauer wissen. Erhardt meint, dass Inflation für die nächsten 1-2 Jahre gar kein Thema sei.

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