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Indizes

Dax – leichte Korrektur

Markus Fugmann

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am

Von Christoph Lange

Der deutsche Leitindex DAX konnte seine Rallye gestern nicht fortsetzten. Die Marke von 10 000 Punkten bleibt unerreicht.
Für deutliche Nervosität sorgte der Preisauftrieb im Euroraum, der im Mai stärker gesunken ist als erwartet – das setzt die EZB weiter unter Handlungsdruck. Unter den Investoren ist eine Senkung der Leitzinsen unter das im vergangenen November beschlossene Rekordtief von 0,25 Prozent fest einkalkuliert. Außerdem dürfte die EZB Maßnahmen über die klassische Zinspolitik hinaus ergreifen. Als wahrscheinlich gilt ein negativer Einlagenzins. Auch eine erneute Finanzspritze für die Geldhäuser im Euroraum (LTRO) wird von der Notenbank diskutiert. In diesem Zusammenhang warnte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die EZB. Da es nicht viele Erfahrungen mit diesem Instrument gebe, müsse die EZB sehr vorsichtig sein, sagte BIZ-Chef Jaime Caruana der „Börsen-Zeitung“.
Heute wichtig: Dienstleistungs-Einkaufsmanager-Indizes und BIP Zahlen in der Eurozone, sowie ADP non-farm payrolls, Handelsbilanz, ISM Dienstleistungsindex und Beige Book in den USA.

Nach den Tagen mit immer neuen Allzeithochs kommt nun eine Korrektur. Der DAX fiel (wie gestern erwähnt) bis zum 38%-Fibonacci-Retracement zurück. Dann konnte sich der Kurs wieder „berappeln“ und notierte wieder über 9900 Punkten.
Der Anstieg ist immer noch möglich, solange diese Marke verteidigt wird.
Bis zur EZB-Sitzung am Donnerstag ist es aber unwahrscheinlich, dass wir kräftige Kursbewegungen sehen.

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Finanznews

Wall Street: Die USA am letzten Tag von Trump! Marktgeflüster (Video)

Wie ist die Ausgangslage der Wall Street und der USA am letzten vollständigen Tag der Präsidentschaft von Donald Trump? Streiflichter..

Markus Fugmann

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Wie ist die Ausgangslage der Wall Street und der USA insgesamt am letzten vollständigen Tag der Präsidentschaft von Donald Trump? Auf der einen Seite extrem hohe Kurse der Aktienmärkte und die Hoffnung auf Stimulus – der aber die innere Spaltung der USA nicht schnell heilen kann und wird. Daher wird diese Spaltung wahrscheinlich erst noch schlimmer werden, bevor es besser werden kann. Nur eines ist sicher: auch unter Biden werden die Schulden der USA weiter explodieren, daher ist der entscheidende Trigger für die Aktienmärkte die Entwicklung der Kapitalmarktzinsen – die wiederum an die Inflationserwartung gekoppelt sind. Heute die Wall Street am letzten Tag Trumps volatil – eine Folgewirkung des Optionssverfalls letzten Freitag..

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Rüdiger Born: Aufwärtsszenario für den Nasdaq

Rüdiger Born

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Indizes

MDax war auf lange Sicht die deutlich bessere Wahl als der Dax

Claudio Kummerfeld

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Der MDax repräsentiert sozusagen nach den 30 wichtigsten deutschen Börsentiteln (Dax) die nachfolgenden 50 wichtigsten Unternehmen. Sozusagen die „zweite Reihe“ in Sachen Größe, Volumen, Wichtigkeit und Bekanntheit. Auch wir bei FMW beachten in der Regel die großen Indizes wie den Dax, aber praktisch gar nicht den MDax. Dabei war der auf lange Sicht viel erfolgreicher als der Dax. Darauf hat die Deutsche Börse heute mit einer Info zum 25. Jubiläum des Index hingewiesen. Demnach hat der MDax seit seiner Auflegung eine Rendite von 1.083 Prozent erzielt, während der Dax um 485 Prozent zulegte – wobei der Großteil der Outperformance in den vergangenen zehn Jahren entstand.

Laut Deutscher Börse gab es den größten Tagesverlust im MDax mit -10,9 Prozent am 12. März 2020, und den größten Tagesgewinn mit +12 Prozent am 13. Oktober 2008. Zum Start im Jahr 1996 sah man einen Indexstand von 2.629 Punkten, und nun zum Jubiläum sehen wir 31.206 Punkte. Das entspricht einer jährlichen Performance von 10,9 Prozent. Schauen wir mal auf den folgenden Chart. Hier haben wir seit Sommer 2006 (also rechtzeitig vor Ausbruch der Finanzkrise 2008) den Dax vergleichen mit dem MDax. Der kleine Bruder erzielte 257 Prozent Plus, der große Brude „nur“ 130 Prozent.

Chart zeigt Langfristvergleich zwischen Dax und MDax

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