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Dax – Ruhe vor dem Sturm?

Von Christoph Lange

Der DAX präsentierte sich am Vortag der EZB-Sitzung wie erwartet unentschlossen.
Nicht positiv ausgefallen waren die Wirtschaftsdaten aus der Eurozone: Die Konjunktur verliert etwas an Schwung, wobei die deutsche und spanische Wirtschaft sich robust zeigen, aber in den übrigen großen EU-Staaten (vor allem in Frankreich) kommt die Konjunktur nur schleppend in Gang.
Die US-Daten fielen uneinheitlich aus: Nach dem ADP-Bericht steigt die Beschäftigtenzahl weniger als erwartet, die Produktivität der US-Unternehmen ist zu Jahresbeginn stärker als erwartet gesunken. Im ersten Quartal habe sie außerhalb der Landwirtschaft auf das Jahr hochgerechnet um 3,2 Prozent abgenommen. Die Stimmung im amerikanischen Dienstleistungssektor hat sich dagegen im Mai stärker als erwartet aufgehellt, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Mittwoch in Washington mitteilte.
Heute dreht sich alles um die lang erwartete EZB-Sitzung. Sollte die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik weiter lockern, könnte das für Auftrieb am Aktienmarkt sorgen. Die Erwartung an die EZB-Sitzung ist hoch, dass Enttäuschungspotenzial aber auch.

Nachdem der DAX zunächst unter das 38%-Fibonacci-Retracement fiel, stieg der Kurs wieder und eroberte 9900 zurück.
Gemäß meinen Aussagen aus den vorigen Tagen ist es immer noch möglich, dass die Marke von 10000 Punkten überwunden wird.
Dazu darf der Kurs nicht unter 9890 fallen.

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