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Dax – zaghafter Anstieg

Von Christoph Lange

Wieder ein neues Allzeithoch. Wieder unter der Marke von 10 000 Punkten. Der DAX tut sich auch zum Wochenbeginn schwer mit dem Sprung über diese Marke.
Nicht hilfreich waren die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus der Eurozone: Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel auf 52,2 Punkte zurück von 53,4 Zählern im Vormonat und lag damit unter der Erwartungen.
Trotz der deutlich zunehmenden Inlandsnachfrage gingen bei den Unternehmen im deutschen Maschinenbau ein Prozent weniger Aufträge ein als vor einem Jahr, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) gestern in Frankfurt mitteilte.

Die meisten Investoren rechnen damit, dass die Europäische Zentralbank an diesem Donnerstag weitreichende Maßnahmen gegen die schwache Inflation und das magere Wachstum beschließt.
In den USA gab es Konfusion um den ISM-Index: zunächst wurde ein Wert von 53,2 gemeldet, dann die Korrektur auf 56,0, schließlich eine zweite Korrektur auf 55,5. Die US-Bauausgaben stiegen nur sehr schwach (+0,2%, Prognose war +0,6%).
Heute werden die Verbraucherpreise und Arbeitslosenzahlen in der Eurozone wie auch Werksaufträge und das US-Redbook (Wachstumsindikator der großen US-Einzelhändler) veröffentlicht.

In den ersten Handelsstunden ist der Kurs deutlich über 9990 gestiegen. Kurz vor 10000 drehte er um und fiel bis knapp über 9000 zurück. Dann stieg er wieder und notierte am Vortagesniveau.
Für den Anstieg ist es wichtig, dass der DAX nicht unter 9921-9880 (Fibonacci-Retracements) fällt.
Ob wir heute die Marke von 10000 sehen, bleibt abzuwarten.

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