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Gold/Silber

Demnächst Gegenreaktionen im Edelmetall-Sektor möglich!

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am

Die Aktienmärkte tendieren heute uneinheitlich und finden momentan noch keine echte Tendenz. Die Richtung bei den Edelmetallen zuletzt war hingegen eindeutig – es ging abwärts. Findet sich jetzt bald ein Boden?


Foto: Gold&Co, Goldankauf Wien CC BY-SA 4.0

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Gold/Silber

Dax, Euro, Gold: Das übergeordnete Bild

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am

Von Karsten Kagels

Dax

DAX-Future erreicht 200 Tage Linie und stürzt ab

Trend des Tagescharts: Abwärts

DAX-Future scheitert an der 200 Tage Linie

 

Trend des Wochencharts: Abwärts

Der abgebildete Wochenchart des DAX-Future zeigt die Kursentwicklung seit Juli 2017, bei einem letzten Kurs von 11.336,5 Punkten.

DAX-Future erreicht Widerstandszone im Bereich von 11.700
DAX-Future Wochenchart dreht abwärts

Der  DAX-Future hat in der vergangenen Woche die 200 Tage Linie erreicht bei 11.759 Punkten erreicht und ist dann stark zurückgefallen. Dabei wurde auch die Widerstandszone im Bereich der März-Tiefs bei 11.700/725 Punkten erreicht und konnte nicht überwunden werden.

Zum Wochenschluss notiert der DAX-Future bei 11.336,5 Punkten, wodurch sich das Chartbild insgesamt deutlich verschlechtert hat. Im Wochenchart hat sich eine negative Umkehrkerze ausgebildet.

Tageschart und Wochenchart zeigen jetzt wieder die Bildung eines Abwärtstrend an.

Fazit unserer Chartanalyse zum DAX-Index

Nachdem der Widerstand im Bereich von 11.700/11.7215 Punkten nicht überwunden werden konnte, sind jetzt wieder fallende Kurse zu erwarten.

Das längerfristige Chartbild des Dax-Future ist weiterhin grundsätzlich negativ einzuschätzen und von einer Fortsetzung des übergeordneten etablierten Abwärtstrends im Monatschart (nicht abgebildet) kann ausgegangen werden.

Das nächste größere Kursziel des DAX-Index sollte die 11.000 Punkte Marke sein und dann möglicherweise das Vorjahrestief bei 10.268,5 Punkten.

Das negative Chartbild des Tagescharts und Wochencharts würde erst dann auf positiv drehen, wenn das Jahreshoch bei 11.839,5 Punkten überschritten, was aber unwahrscheinlich ist.

 

 

Euro/US-Dollar (EUR/USD)

 

EUR-USD Langfristige Kursentwicklung

EUR/USD vor neuer Abwärtsbewegung?

Trend des Wochenchart: Abwärts/Seitwärts

Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Januar 2017. Jeder Kursstab stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem letzten Kurs von 1,1299.

EUR-USD Wochenchart vor neuer Abwärtsbewegung?

Das Devisenpaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) hat in der vergangenen Woche eine negative Umkehrkerze gebildet und konnte die anfänglichen Kursgewinne nicht halten.

Ausgehend vom Jahreshoch bei 1,1569 liegt aber weiterhin ein etablierter Abwärtstrend vor, der durch die Kurserholung der vergangenen zwei Wochen korrigiert wurde. Diese Korrektur im Abwärtstrend ist jetzt möglicherweise beendet.

Mit dem aktuellen Jahrestief bei 1,1176 wurde auch das 61,8% Fibonacci-Korrekturniveau erreicht, welches bislang als Unterstützung gegen einen weiteren Kursrückgang gewertet werden kann. Auch wurde das Vorjahrestief bei 1,1216 vor drei Wochen kurz unterschritten. Es bleibt jetzt abzuwarten, ob dieses Unterstützungscluster im Bereich von 1,1200 einen weiteren Kursrückgang aufhalten kann.

Fazit unserer Euro/US-Dollar Chartanalyse

Der EUR/USD Wochenchart ist negativ einzuschätzen. Die größte Wahrscheinlichkeit hat eine Fortsetzung des längerfristigen Abwärtstrends.

Das Chartbild würde sich weiter verschlechtern, wenn das Vorjahrestief bei 1,1215 auf Wochenschlusskursbasis unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Abwärtspotential bis in den Bereich von 1,1000 und tiefer entwickeln.

Das Chartbild würde dann auf neutral drehen wenn das Februarhoch bei 1,1488 überschritten wird.

Ein neues Verkaufssignal liegt dann vor, wenn das aktuelle Wochentief bei 1,1273 unterschritten wird.

 

Gold

 

Goldpreis langfristig: in trendloser Seitwärtsbewegung gefangen

Goldpreis kann sich über $1.300 halten und setzt Aufwärtstrend fort

Trend des Wochencharts: Aufwärts

Der abgebildete Wochenchart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Ende 2017 bei einem letzten Kurs von $1.313,4.

Gold-Future Chartanalyse
Goldpreis im Aufwärtstrend

Ausgehend von dem im August 2018 erreichten Vorjahrestief bei $1.167,1 liegt im Wochenchart ein etablierter Aufwärtstrend vor, der durch steigende Tiefpunkte und steigende Hochpunkte charakterisiert ist.

Im Februar wurde ein lokaler Hochpunkt bei 1.349,8 erreicht. Darauf folgte ein kräftiger Kurseinbruch, der den Goldpreis vor drei Wochen bis unter die psychologisch wichtige $1.300 Marke brachte und die 38,2% Fibonacci-Korrektur bei $1.280 fast punktgenau erreichte. Von diesem lokalen Tiefpunkt ausgehend konnte sich der Goldpreis wieder deutlich erholen und setzt seinen Aufwärtstrend fort.

 

Fazit unserer Chartanalyse des Goldpreises

Aus Sicht des Wochenchart ist die vorangegangene Korrektur abgeschlossen und möglicherweise wird sich der längerfristige Aufwärtstrend wieder fortsetzen, wobei Aufwärtspotential bis zum Jahreshoch bei $1.349,8 bestehen könnte.

Das aktuell positive Chartbild würde sich weiter verbessern, wenn das Wochenhoch bei $1.320,2 überschritten wird.

Die Aussichten für den Goldpreis würden sich dann deutlich verschlechtern, wenn das Wochentief bei $1.298 unterschritten wird.

Aber erst ein Kursrückgang unter das Märztief bei $1.280,8 würde das Chartbild von positiv auf negativ drehen und möglicherweise weiteres Abwärtspotential bis zur 50% Fibonacci Korrektur bei $.1258,4 eröffnen.

 

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de

 

 

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Gold/Silber

Gold und die Aktienmärkte nach der Fed – Rüdiger Born aus Tokio

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Rüdiger Born auch heute wieder aus dem Fernsehstudio in Tokio – mit charmanter Ansage einer japanischen Moderatorin (auf deutsch!) und der Einschätzung zu den Märkten von Herrn Born:

Tokio

Foto: Volfgang (talk) – Photo taken by Volfgang (talk), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4735251

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Gold/Silber

Euro und Gold: So dürfte es weiter gehen!

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Euro/USD

So schnell kann es gehen, so schnell kann sich das Blatt wenden! Die zurückliegende Handelswoche hat dem Euro wieder massive Verluste beschert, wie ich es in meiner letzten Betrachtung bereits als Option dargelegt hatte. Und dennoch konnte Schlimmeres verhindert werden; bleibt meine bisherige Sichtweise auch die aktuelle. Wie der Langzeitchart es aufzeigt, sehe ich die Gemeinschaftswährung in einer Korrektur als Teil eines noch in der Ferne liegenden Aufwärtstrends. Dieser Chart zeigt auch das noch zur Verfügung stehende Potenzial der Korrektur (2) auf.

 

Ausblick:

Aktuell bildet das Währungspaar noch Welle (E) des großen seit über einem Jahr laufenden Triangles (A-B-C-D-E) aus. Die sich abzeichnende Performance läßt auf die Ausbildung eines kleinen Diagonalimpulses (1-2-3-4-5) schließen. Diese Formation würde sich als Welle (c) darstellen und somit eine häufig anzutreffende Konstellation aufweisen. Besondere Unterstützung findet dieses Szenario durch das Aufsetzen auf dem sehr großen 0.50 Retracement (1.1182 $), wobei hier der bislang ausgebliebene Schlußkurs unter dieser Unterstützungslinie das Augenmerk verdient.

 

 

Demzufolge wird sich an den kommenden Tagen eine sehr kleine Aufwärtsbewegung als Welle (4) einstellen. Über nennenswerten Raum verfügt diese sich korrektiv ausformende Welle nicht. Im weiteren Verlauf wird die finale Welle (5) den Euro wieder deutlichem Druck aussetzen. Infolgedessen ist der Bruch des 0.50 Retracements (1.1182 $) nicht vollends auszuschließen. Gesetzt den Fall verläuft die Korrektur bis auf das Niveau der unteren hellroten Trendlinie; maximal bis zur 1.62-Unterstützung bei 1.1067 $. Anzeichen auf eine sich zeitnah verbessernde Konstellation kann ich dem Chart nicht entnehmen.

 

Fazit:

Der Euro befindet sich auch weiterhin sehr tief im Korrekturmodus. Von einer erneuten Positionierung in die Gemeinschaftswährung rate ich daher, geltend für alle Zeitebenen, eindringlich ab. Die Präferenz sollte eindeutig auf die Absicherung der Positionen gelegt werden. Verwenden Sie hierzu das 0.50 Retracement bei 1.1182 $.

 

 

Gold

Die zurückliegende Handelswoche konnte das Edelmetall nicht für sich gewinnen. Dieses Szenario hatte ich bereits vor Wochen hier an dieser Stelle so aufgezeigt und auch das Kursziel der kleinen Korrektur ausreichend genau bestimmt. Meiner Ansicht nach besteht dennoch kein Grund in Panik zu verfallen, wie der Chart es zeigt. Mit dieser Performance unterstreicht Gold auch meine langfristige Lesart. Diese ist im oberen Chart dargestellt und zeigt ein eher verhaltenes Bild auf, wenngleich ich hier auch ein drastisches Bild gezeichnet habe. Ungeachtet dessen wird sich so schnell kein neuer großer Aufwärtstrend einstellen.

 

Ausblick:

Momentan bietet das 0.38 Retracement bei 1.287 $ noch etwas Halt. Durch das Anlaufen dieser äußerst prägnanten Unterstützungslinie konnte die kleine Welle (b) des Triangles (a-b-c-d-e) bestätigt werden. Ausgehend von der Ausbildung von Welle (c) ist für die kommenden 2-3 Wochen eine leichte Erholungsphase einzuplanen. Im Verlauf von Welle (c) kann Gold durchaus wieder auf das Niveau von (a) steigen, ohne dabei regelverletzend in Erscheinung zu treten, oder gar eine Trendwende herbeizuführen.

 

 

Wie der Chart es zeigt, und das nun schon seit Monaten, erwarte ich für die folgenden Monate eine eher seitliche Ausrichtung, eben in Form eines Triangels. Wenngleich diese Konstellation nicht zwingend eintreten muß, räume ich dieser Variante die größten Chancen ein. Erst ein Bruch des 0.38 Retracements (1.287 $) würde eine gewisse Verschärfung der Situation bedeuten. Im Fall des Falles würde sich die Korrektur bis zur unteren hellgrauen Trendkanallinie fortsetzen. Auf diesem Niveau liegt auch das im Chart nicht dargestellte 0.50 Retracement, sodaß ein wesentlich stärkeres Abgleiten nicht realistisch wäre.

 

Fazit:

Gold bildet die seit längerem von mir erwartete Korrektur aus. Demzufolge rate ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt von einer erneuten kurz- bis mittelfristigen Positionierung in das Edelmetall ab. Ein langfristiges Kaufsignal ist ohnehin nicht zu erwarten. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 0.38, spätestens 0.62 Retracement (1.287/1.251 $) ab.

 

Foto: Stevebidmead – https://pixabay.com/en/gold-ingots-golden-treasure-513062/ Gemeinfrei

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