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Deutschland: Die dümmste Energiepolitik der Welt

Marc Friedrich

Das sage nicht nur ich sondern auch das Wall Street Journal. Deutlich spiegelt sich diese überhastete und ideologisch aufgeladene Energiepolitik vor allem in den rasant steigenden Strompreisen. Aktuell zahlen wir Verbraucher 0,346 Cent pro kWh, damit zahlen wir den höchsten Strompreis der Welt. Tendenz weiter steigend, denn mit dem Ende des Jahres 2021 wurden in Deutschland zusätzlich noch drei der letzten sechs Atomkraftwerke sowie einige Kohlekraftwerke im Zuge der übereilten Energiewende abgeschaltet, was die Gesamtsituation weiter verschärft. Parallel hat sich der Gaspreis vervierfacht und die deutschen Gasspeicher befinden sich auf einem Tiefstand. Zusätzlich wurde die Gaspipeline Nordstream 2 vorläufig auf Eis gelegt und man liefert sich gefährliche Wortgefechte mit Russland von denen man größtenteils abhängig ist. Also alles in einem suboptimal. Der Chef des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, Prof. Dr. Stefan Kooths, attestiert der Politik ebenfalls versagen und das sie sich in die eigene Tasche lügt – all das auf unsere Kosten. Nicht nur gefährden wir die Versorgungssicherheit des Landes sondern auch unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Die Energiewende – eine kostspielige Fehltentscheidung

„Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden.“
Helmut Schmidt, ehemaliger Bundeskanzler

Die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder beschloss im Jahr 2000 den Atomausstieg. Merkel revidierte dies 2010 und verlängerte die Laufzeiten der Kernkraftwerke und besiegelte damit zunächst den Ausstieg aus dem Ausstieg. Nachdem am 11. März 2011 das Kernkraftwerk Fukushima in Japan durch ein Erdbeben und einen Tsunami teilweise zerstört wurde und es zu einer Nuklearkatastrophe kam, stellte die gesamte Welt die Atomenergie in Frage. Viele Reaktoren wurden vorübergehend stillgelegt. Auch in Deutschland stellte man sich die Frage nach einem Atomausstieg nun wieder vermehrt.

Zwei Wochen nach dem Unglück waren in meinem Heimat-Bundesland Baden-Württemberg Landtagswahlen und das Thema Atomausstieg war, neben Stuttgart 21, das bestimmende Thema schlechthin. Als es dann auch noch zu einem historischen Regierungswechsel in Baden-Württemberg zu Rot-Grün kam, die grüne Partei den Ministerpräsidenten stellte und entgegen allen Erwartungen die CDU nicht stärkste Kraft im Ländle blieb, herrschte in der Bundesregierung pure Panik. In einer Hauruckaktion verkündete Merkel am 30. Juni 2011 völlig überstürzt den Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg. Ja, mir geht es wie Ihnen: Ich bin ausgestiegen …

Schon jetzt ist es Fakt, dass dies eine weitere historische Fehlentscheidung unserer Berufspolitiker war. Die Kritik wird von allen Seiten immer lauter – Bürger, Unternehmen und Verbände, aber auch der Bundesrechnungshof hält mit deutlichen Worten nicht hinter dem Berg: Die Energiewende werde schlecht koordiniert und gesteuert, entscheidende Verbesserungen seien „unumgänglich“, heißt es in einem Prüfbericht der Finanzkontrolle. In den letzten fünf Jahren seien dafür mindestens 160 Milliarden Euro aufgewendet worden. „Steigen die Kosten der Energiewende weiter und werden ihre Ziele weiterhin verfehlt, besteht das Risiko des Vertrauensverlustes in die Fähigkeit von Regierungshandeln.“

Die chaotische Energiewende kostet uns Bürger bis zum Jahr 2025 laut Institut für Wettbewerbsökonomie an der Universität Düsseldorf 520 Milliarden Euro – erst einmal! Wirtschaftsminister Peter Altmaier geht von Gesamtkosten bis Ende 2030 von einer Billion Euro aus! Das sind pro Bundesbürger ca. 10.000 Euro. Das Energiewendechaos zahlen wir, die Stromverbraucher: Hinzu kommen noch die stetig steigenden Energiekosten – schon jetzt sind es die höchsten weltweit! Die Strompreise bei unserem atomaren Nachbarn in Frankreich sind 50 Prozent günstiger. Dafür sind wir abhängiger von russischem Gas geworden – und jetzt halten Sie sich fest: von französischem Strom (lol).

Die Energiewende ist purer Aktionismus, sie verläuft völlig chaotisch, ist teuer für alle und es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass sie nicht nachhaltig ist sowie sogar unsere Energieversorgung gefährdet: Immer öfter kommt es zu Netzausfällen und die Gefahr für einen Blackout nimmt zu. In anderen Ländern ist Gleiches zu beobachten, und erste Maßnahmen, um gegenzusteuern, finden schon statt. Das die Ampel-Regierung nun eine Kehrtwende macht darf bezweifelt werden. Zu sehr hat man sich auf das neue Narrativ eingeschossen. Wie konnte es soweit kommen?

Die energetische Zeitenwende

Weltweit haben sich die Staaten und selbst die Notenbanken einer Abkehr von fossilen Energieträgern und der massiven Reduzierung der Treibhausgase verpflichtet, um die Klimaerwärmung zu stoppen. Hierzu haben sich insgesamt 195 Staaten beim Pariser Klimaabkommen von 2015 darauf geeinigt, dass die Erderwärmung bis 2050 bei unter 2 Grad gestoppt werden soll, möglichst sogar bei 1,5 Grad, gemessen jeweils an den Zuständen in vorindustrieller Zeit. Dieser Vertrag soll alle fünf Jahre nachjustiert werden. Die EU hat sich besonders ambitionierte Ziele gesteckt. Obwohl sie bis dato bei fast jeder Krise versagt hat, schwingt sie sich nun auf, das Klima zu retten. Unter der zwar nicht zur Wahl aufgestellten und auch nicht gewählten, aber trotzdem ernannten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das Staatenbündnis mit dem Green Deal die Netto-Emissionen von Treibhausgasen auf null reduzieren und damit der erste klimaneutrale Kontinent werden. Zuletzt hat die EU ihre Klimaziele gar weiter verschärft. Sie möchte die Treibhausgase bis 2030 um 55 Prozent senken statt bisher um 40 Prozent (im Vergleich zu 1990). Hierzu werden auch Gelder aus dem 750 Milliarden Euro schweren Corona-Aufbaufonds verwendet. 30 Prozent des Topfs sollen aufgewendet werden, um die Klimaziele zu erreichen.

Damit wir den CO2-Ausstoß reduzieren und die Pariser Klimaziele bis 2050 erreichen, benötigt die Welt saubere Energie. Bei sauberer Energie denkt man zuerst an klimaneutrale, erneuerbare Energien (Wasser, Wind, Sonne und Geothermie). Doch auch hierfür werden zuerst fossile Energien und klimaschädliche Ressourcen benötigt und verwendet. Dies muss in der Klimabilanz berücksichtigt werden. So haben Photovoltaik-Anlagen nach circa drei Jahren eine ausgeglichene Energiebilanz und Windkraftanlagen mit einer Energierücklaufzeit (so der technische Terminus) nach bis zu maximal Monaten.

Der Anteil an regenerativen Energien am Strommix in Deutschland steigt immer weiter. Im ersten Halbjahr 2020 lag der Anteil in Deutschland bei einem Rekordwert von 55,8 Prozent. Im windreichen Februar 2020 waren es sogar 61,8 Prozent! Allerdings auf das Gesamtjahr waren es dann 47 Prozent. 2021 war äußerst Windarm und die Quote fiel auf 43 Prozent zurück. Der Nachteil der alternativen Energielieferanten ist allerdings offenkundig: Die damit gewonnenen Energiemengen hängen von den Sonnenschein- und Windverhältnissen ab und lassen sich kaum bedarfsgerecht speichern. Das Aufkommen ist zwar kurzfristig einigermaßen vorhersehbar, aber es ist nicht nach Belieben steuerbar.

Das Speicherproblem

Was tun also bei Nacht und bei einer Flaute – also dann, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht? Deutschland verfügt momentan über circa 30.000 Windräder. Aber sie liefern bei Windstille keinen Strom! Auch wenn sich die Anzahl an Windrädern verdoppeln oder verdreifachen würde, würde sich daran nichts ändern. 90.000 Windräder mit null Wind ergeben null Stromausbeute. Dasselbe gilt für Solarstrom. Ohne Sonne kein Strom!

Leider sind Pufferkapazitäten nicht möglich. Nochmals: Erneuerbare Energien können nicht beliebig nach Bedarf zu jeder Tages- und Nachtzeit gewonnen werden. Solarstrom fällt an, wenn die Sonne scheint, Windenergie gibt es bei einer Flaute nicht. Wie kann an sonnenreichen Tagen oder wenn der Wind kräftig bläst, die überschüssige Energie zwischengespeichert werden? Hier fehlt noch eine nachhaltige Lösung. Deutschland muss an windreichen Tagen Überkapazitäten ans Ausland verschenken oder sogar den Abnehmer dafür bezahlen, dass der Strom abgenommen wird, ansonsten würde das Netz zusammenbrechen. Dies ist natürlich komplett irrational. Denn wenn dann eine Flaute da ist, muss Deutschland teilweise, um die Grundlastfähigkeit zu erhalten, teuren Strom oftmals aus fossilen oder nuklearen Energiequellen aus dem Ausland (Polen, Tschechien, Frankreich) wieder einkaufen. Dies wird in der Ökobilanz nicht berücksichtigt.

Infokasten
Die Grundlastfähigkeit ist das Minimum an Elektrizität, die benötigt wird, um die Stromversorgung kontinuierlich und zuverlässig zu sichern. Dabei wird die niedrigste Tagesbelastung eines Stromnetzes herangezogen. Zur Deckung der Grundlast werden jene Technologien verwendet, die die betreffende Leistung konstant liefern können. Es handelt sich dabei vor allem um Atom-, Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke. Nicht grundlastfähig sind wegen der schwankenden Produktionsmengen Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Die einzige grundlastfähige Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist ein Wasserkraftwerk – aber Wasserkraft steht nicht überall zur Verfügung, und der Bau eines solchen Kraftwerkes ist mit einem groben Eingriff in die Natur verbunden.
Ende Infokasten

Aktuell gibt es nur eine wirtschaftliche Lösung, um Strom aus Sonne und Wind zu speichern: Pumpspeicher. Allerdings besteht hier nur ein begrenztes Ausbaupotenzial. Aus diesem Grund wird an alternativen Speichertechnologien geforscht zum Beispiel an Druckluftspeichern, Power-to-Gas-Technologie, bei der Wasser mittels Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt wird, und an Batterien als Speichermedien. Bei all diesen Ansätzen besteht aber noch ein erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf, bevor sie in der Praxis in größerem Umfang einsatzfähig sind. Dies kann noch Jahre oder gar Jahrzehnte dauern.

Die Elektrowelle

Durch die Elektrifizierung des Autos steigt der Strombedarf zusätzlich, und immer mehr Staaten verbannen den Verbrennermotor. Der Verkauf soll verboten werden, um die strikten Klimaziele zu erreichen:

Verkaufsverbote für Verbrennerautos

Auch das Autoland Japan will bis 2035 alle „Stinker“ von der Straße verbannen und den Ottomotor verbieten.

Das Elektroauto scheint momentan die Antwort zu sein, wenn es um die Mobilität der Zukunft geht. Meiner Meinung ist das Ende aber noch offen. Weder ist die Infrastruktur noch genügend Strom (vor allem nachhaltiger Strom) vorhanden, um die Welt elektrisch zu bewegen. Für den Bau und Betrieb eines ökologisch korrekten Autos sind viele seltene Erden notwendig, die nicht nur die Ökobilanz verhageln sondern auch endlich und damit mehr oder weniger schnell erschöpft sind. Das E-Auto muss mindestens acht Jahre gefahren werden bis es klimaneutral ist. Marktführer und Vorreiter ist Elon Musks Firma „Tesla“ welche aktuell an der Börse mehr wert ist, als alle anderen Autofirmen zusammen!

All diese Entwicklungen haben auch zu einem Umdenken bei den alteingesessnen Autoherstellern geführt und zeigt die gewaltige Transformation, in der sich eine der wichtigsten deutschen Schlüsselindustrien und damit auch Deutschland als Wirtschaftsstandort befindet. Daimler, Porsche, Opel, Audi und Volkswagen sind dabei, ihr Angebot in einer milliardenschweren Kraftanstrengung komplett umzukrempeln. So will VW bis 2025 komplett auf Elektromotoren umstellen. Ob diese Mühen mit Erfolg belohnt werden, wird sich zeigen.

Deutschland schaltet ab – alle andere schalten an

Um die Energieversorgung sicherzustellen und emissionsfrei und sauber Strom zu produzieren, werden anderswo immer mehr Kernkraftwerke gebaut und reaktiviert. Weltweit befinden sich momentan 54 Kernkraftwerke im Bau. Über 200 weitere sind geplant. Zusätzlich reaktivieren immer mehr Länder ihre abgestellten Kernkraftwerke und/oder bauen sogar neue:

– Schweden musste in der Not ein bereits abgestelltes Atomkraftwerk wieder ans Netz nehmen, um die Stromversorgung zu sichern. Etwas Ähnliches könnte Deutschland drohen.

– Die Niederlande mussten ebenso ein Atomkraftwerk reaktivieren. Sie planen nun sogar den Bau von zehn neuen Kraftwerken und bringen den Nachbarn Deutschland damit unter Druck.

– Auch in Großbritannien wird ein neues Kernkraftwerk gebaut – im Übrigen mit deutscher Hilfe.

– Das Kohle gespeiste Land Polen plant erstmalig den Bau mehrerer AKW´s.

– Ungarn, Rumänien, Tschechien, Bulgarien und die Slowakei wollen der Kohle den Rücken kehren und setzen u.a. auf Atomenergie.

– Selbst die ölreichen Vereinigten Arabischen Emirate erkennen, dass die Ölreserven sich zu Ende neigen werden und haben im August 2020 ihr erstes AKW eingeweiht – auch eine Premiere für die gesamte arabische Welt. Drei weitere werden in den nächsten Jahren folgen.

– Ägypten will sein erstes AKW 2026 anschalten.

– US-Präsident Joe Biden setzt auf die kleinen und sicheren Mini-Akw´s der vierten Generation (Small Modular Reactors SMR.)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass kein Land der Welt Deutschland auf seinem Weg folgen wird, radikal seine sichere Energieversorgung zu zerstören.

Die Welt braucht saubere Energie – die Welt braucht Kernkraft

Der Energiekonsum hat sich in den letzten Dekaden immer weiter verdoppelt. Ein Großteil kommt immer noch von fossilen Brennträgern wie Gas, Kohle und Öl. Ca. 11 Prozent stammen aktuell aus der Atomkraft. Durch die Forderung, klimaneutral zu werden und saubere Elektrizität zu erzeugen, wird der Bedarf nach emissionsfreien Alternativen, die auch zuverlässig sind, immer größer. Parallel dazu wird der Bedarf weiter steigen durch die Digitalisierung und die Elektrorevolution. Zudem hat die Forschung keine Pause eingelegt, und so ist die nächste Generation von Kernkraftwerken noch effizienter und sicherer. Selbst das erdbebengeplagte Japan hat abgeschaltete Reaktoren wiederbelebt und plant neue Atomkraftwerke.

Durch den Trend, die fossilen Energieträger zu verbannen und schadstofffreie Lösungen zu fördern, wird die Kernenergie weiter ins Licht rücken. Immerhin ist die Kernenergie momentan der einzige grundlastfähige Energieträger, der den Spagat zwischen steigendem Stromverbrauch und emissionsfreier Energieerzeugung erbringen kann, und Uran ist hierfür unersetzlich. All das führt zu einer Schlussfolgerung: Es gibt momentan keinen Weg am Uran vorbei. Selbst wenn „verstrahlte“ und weltfremde Experten und Politiker das Ende der Atomkraft ausgerufen haben – damit lagen sie wieder einmal völlig daneben. Das Gegenteil ist richtig: Das Atomkraft-Zeitalter scheint gerade erst richtig zu beginnen.

Global gibt es 442 Reaktoren in 31 Ländern (Stand Februar 2021). 17 weitere Länder werden in den nächsten Jahren dazu stoßen (Ägypten, Jordanien, Türkei, Indonesien). Die USA betreiben mit 95 Stück die meisten Atomkraftwerke. China hat 49, baut gerade aber 54 weitere Reaktoren, um seinen immensen Energiehunger als Werkbank der Welt zu stillen. Bis 2050 will die Regierung im Reich der Mitte sage und schreibe 230 weitere AKWs bauen. Weltweit sind aktuell 112 Atomkraftwerke im Bau und 330 in Planung (Stand Dezember 2021). Fakt ist: Ohne Atomkraft ist es unmöglich, die Pariser Klimaziele zu erreichen! Man darf gespannt sein, wann die deutsche Politik von ihrem teuren Sonderweg abkommt. Bis dahin müssen wir, die Bürger, die Zeche bezahlen durch steigende Strompreise und sinkende Wettbewerbsfähigkeit.

Marc Friedrich ist sechsfacher Bestsellerautor, Finanzexperte, gefragter Redner, Vordenker, Freigeist und Gründer der Honorarberatung Friedrich Vermögenssicherung GmbH für Privatpersonen und Unternehmen.

Sein neuer Bestseller wurde von Buchreport als das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2021 gekürt: Die größte Chance aller Zeiten – Was wir jetzt aus der Krise lernen müssen und wie Sie vom größten Vermögenstransfer der Menschheit profitieren

Mehr Informationen unter https://friedrich-partner.de sowie bei YouTube: https://www.youtube.com/MarcFriedrich7

Twitter und Instagram:: @marcfriedrich7



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67 Kommentare

  1. Ich finde auch das URAN long ein sehr guter Trade wird in den kommenden Jahren :-)

    Ich denke mal die Strategie von Deutschland ist es einfach als Vorzeigeland da zu stehen und insgeheim den Atomstrom eben aus den Nachbarländer zu importieren.
    Theoretisch haben wir aber schon sehr fähige Ingineure in unserem Land ich könnte mir vorstellen das wir in den nächsten Jahren richtig was aufbauen könnten an Windkraft.

    Die meisten Länder werden aber den einfachereren weg über Atomenergie gehen das stimmt schon.

    1. Lieber 10 AKW‘s als 1 Windrad !!!
      Den Sinn versteht kein Mensch. An der Nordsee werden Windräder aufgestellt und bis nach Bayern werden Trassen gelegt um den Strom dort hin zu bekommen. Gut das es in Bayern kein Wind gibt .
      Und die Windräder die nicht laufen wegen Flaute , die müssen mit Diesel am laufen gehalten werden damit die nicht verrotten .

      1. @Loonakh, was für einen Schmu erzählen Sie denn hier?! Das war einmal im Jahr 2013 der Fall und hatte ganz andere Ursachen. Hier konnte ein Windpark für lange Zeit nicht in Betrieb gehen, weil sich die Netzanbindung zum Festland verzögert hatte. Mit Windflauten hat das gar nichts zu tun. Unglaublich!
        https://www.dw.com/de/windr%C3%A4der-mit-dieselantrieb-offshore-park-geht-nicht-ans-netz/av-17035225

  2. Marc Friedrich — der Artikel entspricht seinem Niveau. Null Ahnung, aber viel Geplapper.

    Keine Belege, reine Stimmungsmache. Nicht einmal die deutsche Industrie möchte AKW s bauen.
    Die Probleme der franz. AKWs -ohne Erwähnung

    Endlagerung – alles kein Problem!

    1. Marc Friedrich hat etwas, was in Deutschland rar ist: die gewisse Leichtigkeit. Er traut sich frühzeitig etwas zu sagen, wenn die etablierten Kapazitäten noch nicht mal daran denken, sich den Mund zu verbrennen. Ich habe seine beiden letzten Bücher gelesen (nur die beiden letzten, weil ich auch ein langsamer und gründlicher Deutscher bin). Und was soll ich sagen: er liegt deutlich oft richtig und gerade im letzten Buch gibt er z.B. auch konkrete und lohnende Investmenttips.

      Dieses Buch war sehr unterhaltsam, allgemein bildend und hat sich für mich vielfach finanziell gelohnt. Und im übrigen hat es sich auch für alle die gelohnt, die ihn nicht mögen, weil über 26% von allen solchen Gewinnen, die man mit Gehirnschmalz, Fleiß und versteuertem Geld macht, ja wieder in der Kasse des Finanzministers landen.

      1. Ich habe mal gelesen, Marc Friedrichs überteuerte Anlagefonds sind stets erfolgreich, nach dem Motto: Bei Kopf gewinne ich, bei Zahl verlierst du.

    2. Also den Artikel so zu diffamieren ist schon Ideologie. Und genauso handelt Deutschland…. Was ist daran falsch?

      1. @Andreas Karger, was ist daran falsch? Hier mal eine kleine Auswahl:

        Steigende Strompreise haben nichts mit deutscher, ideologisch aufgeladener Energiepolitik zu tun, die gibt es europaweit. Z.B. Norwegen mit +35%, Slowenien mit +15%. In vielen anderen Ländern gab es lediglich eine Kompensation durch Steuersenkungen oder Subventionen, die dann wiederum der Steuerzahler finanzieren muss.

        Es gibt keine rot-grüne Regierung in BW.

        Wir sind abhängiger von französischen Stromimporten geworden.
        In 2021 wurde weniger Strom aus Frankreich importiert, als im Vorjahreszeitraum. Ganz im Gegenteil musste Deutschland mal wieder massiv aushelfen bei der regelmäßigen Atomstromkrise im Winter.

        Immer öfter kommt es zu Netzausfällen.

        So haben Photovoltaik-Anlagen nach circa drei Jahren eine ausgeglichene Energiebilanz und Windkraftanlagen mit einer Energierücklaufzeit (so der technische Terminus) nach bis zu maximal Monaten. Ja und? Haben das konventionelle Kraftwerke nicht?

        Deutschland verfügt momentan über circa 30.000 Windräder. Aber sie liefern bei Windstille keinen Strom! 90.000 Windräder mit null Wind ergeben null Stromausbeute. Es herrscht niemals eine landesweite Windstille, schon gar nicht in Höhen von 200 Metern.

        Leider sind Pufferkapazitäten nicht möglich.

        Deutschland muss an windreichen Tagen Überkapazitäten ans Ausland verschenken oder sogar den Abnehmer dafür bezahlen, dass der Strom abgenommen wird. Bei Importbedarf aber teuren Strom aus dem Ausland wieder einkaufen.
        Wieso sollte deutscher Strom im europäischen Strommarkt verramscht werden und ausländischer Strom teuer sein?

        Das E-Auto muss mindestens acht Jahre gefahren werden bis es klimaneutral ist.
        Dies gilt im schlimmsten anzunehmenden Fall und basiert zudem auf Uraltdaten. Heute sind es üblicherweise 2 bis 3 Jahre bzw. eine Fahrleistung von rund 20.000 bis 40.000 Kilometern. Man sollte vielleicht auch noch erwähnen: Eine Batterie für ein E-Auto kann bis zu 1.000 Ladezyklen halten. Das entspricht etwa 300.000 bis 500.000 Kilometern Fahrleistung.

      2. Den Bericht halte ich für Quatsch, bei der Kernenergie kann von einem Boom nicht die Rede sein, vor allem nicht in wirtschaftsliberalen Ländern. Ohne staatliche Hilfen (Planwirtschaft) wäre Kernenergie nirgends auf der Welt möglich, sogar Bill Gates scheint sich daran die Zähne auszubeissen. Jetzt ist Biden in den usa mit seinem klimapaket so gut wie gescheitert, ich schätze das geht auf kosten der Kernenergie und weniger auf Kosten der Erneuerbaren. Did werden wie unter trump weiter boomen. Die Volatilität bleibt zwar ein Problem, passt aber gut zu batteriebetriebenen Fahrzeugen. In Deutschland könnten wir die Dunkelflauten aber auch mit Biogas überbrücken, die Kraftwerke laufen aber im Moment 24/7/365, also als Grundlastkraftwerke. Kann sich jeder selbst von überzeugen auf stromerzeugungsradar.de.

  3. Dieser Komentar sollte im deutschen Bundestag laut vorgelesen werden damit es alle kapieren auch die Grünen!!!

    1. Okay, wenn wir den Atommüll bei Ihnen einlagern können, und Sie 2000 Jahre darauf aufpassen, machen wir weiter.
      Herr Friedrich ist arrogant und negiert die Fakten zur Atomkraft. Wenn diese uns heute hilft, verschieben wir die Sorgen auf die nächste Generation. Warum haben so wenig Menschen in „Physik“ aufgepasst und haben heute trotzdem ein auskommen ?

  4. „Immer öfter kommt es zu Netzausfällen und die Gefahr für einen Blackout nimmt zu.“
    Korrekt, vor allem in Frankreich trifft das zu. Dort wird man Winter für Winter abhängiger von deutschem Ökostrom (lol).

  5. Kernenergie ist kein wirtschaftliches, sondern war von Anfang an ein militärisches Projekt: Politiker wollen Atombomben (oder wie z.B. der deutsche Atomminister F.J.Strauß selig zumindest die Fähigkeit, welche herzustellen) – und um die durchaus irrsinnigen Kosten der Nuklearoption etwas zu mildern, werden „zivile“ AKW gebaut. Für Atombomben mag es gute Gründe geben – volkswirtschaftlich rentabel waren sie noch nie.

    Dass sich Kernkraftwerke unter rein marktwirtschaftlichen Bedingungen nicht lohnen würden, sieht man schon daran, dass kein einziges Versicherungsunternehmen dieser Welt jemals bereit wäre, einem AKW auf eigenes Kostenrisiko eine auch nur annähernd realistische „Versicherung“ zu geben – jede Haftung für Atomunfälle wird kurzerhand ausgeschlossen, auf lächerliche symbolische Entschädigungen limitiert oder auf die jeweiligen Steuerzahler-Trottel abgewälzt. In vielen Ländern darf man ohne Haftpflichtversicherung kein Auto in Betrieb nehmen, meines Wissens nicht einmal in Frankreich – Kernkraftwerke aber schon, denn gigantische großindustrielle Anlagen sind einfach per Dekret „sicher“.

    Übrigens könnte man allerhand Strom sparen, wenn man die Bitcoin-Spielzeuge, die von Herrn Friedrich so gern promotet werden, wieder abschaffen würde…

    1. Den Bitcoin hast Du leider überhaupt nicht verstanden 😂. Ich empfehle Dir das Buch “Der Bitcoinstandard, um dies in den Griff zu bekommen.

      1. @Paul, doch, das habe ich gelesen. Aber seltsam, dass Bitcoin fällt, wenn die Märkte fallen – Beleg für Bitcoin als Liquiditäts-Asset!

      2. Die 100 Tausend Dollar Bewertung beim Bitcoin sind zum greifen nah🤑😂
        Es reicht halt nicht zu meinen, den Bitcoin aus technischer Sicht verstanden zu haben😉

        Wenn man bei einem Asset dubiose Finanzaktivitäten sucht, ist man beim Bitcoin übrigens gut aufgehoben 👍

      3. Ich habe den Bitcoin verstanden ;-)

        Zunächst wird der Preis in astronomische Höhen getrieben, so dass alle Neuinvestoren meinen sie würden den heiligen Gral der Finanzmarktwelt erwerben.

        In der Annahme das der Kurs immer weiter Richtung Mond und weiter steigt, wird er von den Neuinvestoren natürlich niemals verkauft.

        Dann wird kräftig abverkauft, bis mehr als zwei drittel der Neutrader aus Panik alles verkaufen.

        Habe das Buch nicht gelesen. Das sollte aber darin stehen ;-)

  6. Sehr guter und fundierter Beitrag. Die Realität gibt Herrn Friedrich leider recht. Es ist ein hausgemachtes Desaster. Unsere Betriebskosten sind am explodieren.

  7. Bitte die 0,346 Cent pro kWh in 0,346 Euro pro kWh oder in 34,6 Cent pro kWh ändern

    1. Auf die Einheit kommt es drauf an. Guter Hinweis!

  8. Paul C. MARTIN.
    NACH 1987 war das seine Zeit.
    Bücher wie AUFWÄRTS OHNE ENDE, bis zum Ende. CRASHPROPHETEN?
    Na ja, BEKANNTWERDEN, NEGATIVES ZIEHT IMMER, BÜCHER.
    Dirk Müller, Max Otte, Dr. KRALL. Sie alle haben in der Analyse RECHT.
    Nur die FOLGEN SIND BIS JETZT EINE ANDERE.
    Dann noch ein MARKTSCHREIER, der nach CRASHBÜCHERN, aus der Erfahrung mit Argentinien,
    DIE Seiten wechselt und alles WIRDGUTBÜCHER schreibt.
    Mit seiner Analyse im heutigen Artikel hat er Recht.
    Das haben andere, vor ihm auch schon geschrieben…………….

    1. Hallo Michael,

      ich habe seit 1986 versucht gegen die Politik der Bundesregierung (nicht zuletzt wegen der Rentenpolitik) anzurennen, und auch versucht Menschen aufzuklären.
      Alles sinnlos.
      Es gibt wohl selten ein so regierungsgläubiges Volk.
      Im Jahr 2000 haben meine Ehefrau und ich dann Deutschland verlassen, und sind nach Spanien gezogen.
      Nicht um dort eine Kneipe aufzumachen, denn ich habe drei technisch handwerkliche Berufe erlernt, und in zwei Berufen die Meisterprüfung abgelegt.
      Da wir auch kein Vertrauen in den Euro hatten/haben, haben wir von dem Verkaufserlös unserer Immobilien, einige hunderttausende in physischen Gold angelegt. Der Wert hat sich bis heute fasst versechsfacht, und der Kapitalertrag ist steuerfrei.
      Nun genießen wir als Altersrentner die Sonne in Andalusien.
      Nun könnte ich viele Seiten schreiben, in denen ich im Einzelnen Deutschland mit Spanien vergleiche, aber das würde hier den Rahmen sprengen.
      Zusammenfassend:
      Menschen die kein Vertrauen mehr in das System haben, sollten das Land verlassen, und auch ihre Euros gegen richtiges Geld umtauschen.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. @Helmut

        Ich weiß zwar nicht, warum Sie mich an dieser Stelle adressieren, aber vielleicht meinen Sie ja den neu erschienenen Fake-Michael etwas weiter unten. Ihren Vorschlag, alle Menschen, die kein Vertrauen mehr in das System haben, sollten das Land verlassen, finde ich gut. Dann wären wir endlich alle AfD-Anhänger los und hätten viel Platz, um ohne großes Geschrei tausende von Windrädern aufstellen zu können. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

        Früher benutzten einige Flachdenker immer die seichte Phrase: „Geh doch rüber in die Sowjetunion, wenn es dir hier nicht passt.“ Wie sich die Zeiten doch ändern, der Wind of Change weht nicht nur in den Rotoren der Energiepolitik. Inzwischen sind diese Gesinnungsgenossen verständnisvolle beste Freunde vom stellvertretenden Ex-Abteilungsleiter des KGB, der noch im Jahre 1990 in Deutschland versuchte, einen Spionagering aus ehemaligen Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit aufzubauen.

        Höchste Zeit, den Spieß umzudrehen. In diesem Sinne unterstütze ich Ihren Vorschlag und erlaube mir augenzwinkernd die seichte Phrase zu zitieren: Geht doch rüber, wenn es euch hier nicht passt. Oder dorthin, wo der Pfeffer wächst 👋

        1. Die Jugend von Heute

          @ Michael

          Nicht nur die AFD- Anhänger wären dann weg, sondern wohl auch viele junge Mitmenschen, die sich trotz gutem Job keine Immobilien mehr leisten können.
          Fragen Sie doch mal junge Menschen in Ihrem Umfeld, welche Perspektiven es noch zum Vermögensaufbau gibt…..da kommt dann bestenfalls noch eine Investition in Bitcoin bei raus;-)

          Und für die jungen Menschen ist es in Deutschland mittlerweile fast unmöglich, sich ein Vermögen nur durch Fleiß und Arbeit aufzubauen. Die einzige Chance ist vielleicht ein hohes Erbe etc.

          Vielleicht macht es bald Sinn in den Osten auszuwandern.

          Da kann man sich vielleicht noch etwas aufbauen und muss nicht in dem System von wohlstandsverwöhnten Pensionären leben.

          Also Tschüss und viel Freude mit den schönen Windkraftanlagen.

  9. Möchte Herr Friedrich sein Garten als Endlager zur Verfügung stellen?

    1. Das Endlagerproblem ist schon lange existent und muß so oder so gelöst werden.
      Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob Sie jetzt alle AKWs abschalten oder neue dazubauen.

      1. Brillante Logik, @Christof!
        Das Treibhausgasproblem ist schon lange existent und muss so oder so gelöst werden. Da spielt es keine Rolle, ob man die Konzentration noch schnell verdoppelt und ein paar Jahrzehnte weiter macht wie bisher. Wozu also AKWs?
        Das Mikroplastik-Müllproblem ist schon lange existent und muss so oder so gelöst werden…
        Das Welthungerproblem ist schon lange existent und muss…
        Das Artensterben ist schon lange existent…

        1. @leftutti
          Mit etwas Nachdenken kommt man drauf, daß die angesprochenen Probleme volumetrisch sind. Sie wachsen also mit der Zunahme von CO2, Mikroplastik etc.
          Die Endlagerung ist aber ein prinzipielles Problem, dessen Lösung mit der zu lagernden Menge wenig zu tun hat. Ob wir die AKWs jetzt abschalten oder in 10 Jahren spielt für die Lösung des Problems keine Rolle.

          1. @Christof, wenn neue AKWs gebaut werden, wird das Problem ebenso volumetrisch. Doppelte Anzahl, doppelte Müllmenge. Zudem steigt das Risiko von Stör- und Unfällen mit wachsender Anzahl.

          2. @Christof, bevor Sie nun anfangen, die radioaktiven Müllmengen zu verharmlosen, gerne ein paar Zahlen:

            Nach Angaben der World Nuclear Association entstehen Jahr für Jahr 12.000 Tonnen hochradioaktive Abfälle. Bis Ende 2010 (!!!) sind weltweit etwa 300.000 Tonnen hochradioaktiven Abfalls angefallen. In den deutschen Atomkraftwerken werden jährlich rund 450 Tonnen hochradioaktive abgebrannte Brennelemente erzeugt. Bis Ende 2022 werden es in der Summe 10.500 Tonnen sein. Nur aus Deutschland und „nur“ der hochradioaktive Anteil, der etwa 10 Volumenprozent beträgt. Dazu kommen noch schwach- und mittelradioaktive Abfälle mit weiteren 90% des Gesamtvolumens.

            In Russland lagerten bereits im Jahr 2008 (!!!) mehr als 700.000 Tonnen radioaktiven Mülls unterschiedlicher Strahlung, davon 140.000 Tonnen aus europäischen Kernkraftwerken. An der Hanford Site in den USA müssen etwa 200.000 Kubikmeter radioaktiven Materials entsorgt werden.

            Zum Vergleich: Das weltweit erste Endlager für hochradioaktive Abfälle Onkalo in Finnland hat eine Kapazität von 6.500 Tonnen.

          3. Atommüll? Ja bitte!

            @leftutti, nur als Ergänzung: Stand heute bräuchte man geschätzt etwa 200 bomben- und erdbebensichere solcher Endlagerkapazitäten wie in Finnland. Ein Zutritt von Wasser sollte für die nächsten 4.000 Generationen besser auch vermieden werden. Eine Gasentwicklung mit Druckaufbau, der sogar den Gebirgsdruck überschreiten könnte, sollte tunlichst ebenfalls ausgeschlossen sein. Dazu bräuchte man noch Pollux-Behälter o.ä., die ein paar 10.000 bis 100.000 Jahre nicht rosten und (difusions)dicht bleiben. Strahlung und Hitze sollten sie am besten auch ohne weiteres standhalten. Alles kein Problem, wir schaffen das.

            Es gab auch schon den hirnrissigen Vorschlag, tiefe Bohrlöcher in Subduktionszonen einzubringen, sodass der Atommüll aufgrund der Plattentektonik zuverlässig zum Erdinneren hin transportiert wird. Und vielleicht bei einem künftigen Vulkanausbruch fröhlich in die Atmosphäre verteilt wird.

      2. Das Endlagerproblem ist Lindy. Je länger es nicht gelöst wurde, desto länger wird es nicht gelöst bleiben und am Ende wird es nicht gelöst sein und weiter nichts.

        1. Da muss ganz klar eine Endlösung her…

  10. Das ganze war von vornherein klar das es so nicht geht.Aber niemand hat Frau Merkel in diesem Irrsinn wiedesprochen.Und der Steuerzahler gibt das Geld dafür.Statt das ganze für Innovationslösung in Bezug Atom Abfall zu verwenden schalten wir einfach ab.Diese ganze Energiepolitik und Asylpolitik wird von Politikern kreiert die von nichts Ahnung haben.Und nach Merkel setzt sich das noch mit Steigerung fort.
    Wenn die Firmen abwandern und die Menschen verarmen dann evtl.wird sich etwas ändern.
    Im Moment verbrennen wir Milliarden im Zeichen bon Corona und danach für die Schulden der anderen EU Staaten.
    Was ist nur aus diesem Land geworden?

    1. „Statt das ganze für Innovationslösung in Bezug Atom Abfall zu verwenden schalten wir einfach ab.“

      Wollte die Atomwirtschaft nicht in die Brütertechnologie einsteigen, Stichwort Kalkar?

      Das war in den 1980er Jahren. Da hatten alle Angst vor dem Atomtod, dann kam Tschernobyl, also noch mehr Atomtod. Es gab Riesendemonstrationen. Ich erinnere mich noch an endlose Diskussionen zum Thema „Restrisiko“, ein Wort, dass für unfassbar zynisch und euphemistisch gehalten wurde. Alle waren gegen den Wahnsinn. Nena sang gegen den Krieg und Grönemeyer wollte Kinder an die Macht bringen, weil die nicht so zynisch, berechnend und böse sind. Der Atomtod war der Impftod der 1980-er Jahre, nur viel größer und wahnsinniger. Anti-Atom war auch eine wichtige formative Erfahrung der damals noch jungen Grünen. Die APO konnte die Massen gegen die Regierung mobilisieren. Dann ließ die NRW-Regierung den Brüter nach der Fertigstellung fallen. Keine Betriebsgenehmigung. Politisch durchaus nachvollziehbar, war das schon der Einstieg in den Ausstieg, vollzogen in der frühen Ära Kohl. Wackersdorf folgte dann einige Jahre später. Es gab diese gigantische Welle an Emotionen in der Bevölkerung und ein Teil der Q-Presse war damals regierungskritisch, statt geschlossen devot und speichelleckerisch, wie in der Ära Merkel. Umgekehrt arbeitete Merkel mit der Presse, statt gegen sie. Niemals hätte sie sich sonst, bei so magerer Bilanz, 16 Jahre an der Spitze des Staates halten können.

      1. Schnelle Brüter und WAAs sind wirtschaftlich nicht rentabel und/oder technologisch kritisch, dazu auch noch brandgefährlich. Warum wohl gibt es weltweit kaum Brutreaktoren im kommerziellen Betrieb? Stand 2015 waren es zwei in Russland.

        Wackersdorf sollte zur Wiederaufbereitung atomaren Mülls dienen. Dies gilt als gefährlichster Schritt in der Atomenergie. Und der Name trügt: Wiederaufbereitung meint kein Recycling. Ziel der Technologie ist, hochgiftiges, waffentaugliches Plutonium zu gewinnen. Sie ist damit der Schlüssel für den Plutonium-Umlauf, für Kraftwerke vom Typ „Schneller Brüter“ und den Atomwaffenbau. Die Menge des Atommülls wird durch Wiederaufbereitung nicht geringer: Das Volumen wird sogar noch erheblich vergrößert und die Handhabbarkeit erschwert.

        So fällt der größte Teil der radioaktiven Stoffe nach der Aufbereitung als Flüssigkeit an, die selbst nach ihrer Verglasung für eine Endlagerung weniger geeignet ist als die ursprünglichen Brennelemente. Aufgrund der extrem hohen Strahlungsbelastung müssen diese Prozesse teilweise vollautomatisch hinter meterdicken Betonwänden ablaufen. Verglichen mit Kernkraftwerken geben Wiederaufbereitungsanlagen im Normalbetrieb erheblich größere Mengen radioaktiver Substanzen an die Umwelt ab.

        1. Ich war der Auffassung die Franzosen würden beides betreiben, aber es stimmt, die Franzosen haben ihren Brüter schon lange abgeschaltet. Auch brauchen die natürlich waffenfähiges Plutonium. Die vollautomatische Verarbeitung sehe ich jetzt nicht so als Hindernis, auch nicht die Konstruktionsanforderungen an den Bau, aber sinnvoll einsetzbar sollte die Anlage natürlich schon sein.

          Ich erinnere mich auch, dass man in den 1980er Jahren über Thorium-Reaktoren diskutierte, das Konzept dann aber auch wieder in der Versenkung verschwand, bis die Chinesen kürzlich, Versuche in dieser Richtung anstellten. Ich habe das aber nicht weiter verfolgt.

      2. Es ist wie immer eine Wahl zwischen Pest und Cholera – in diesem Fall zwischen Atom-Tod oder Klima-Tod (wobei dieser sehr unterschiedlich aussehen kann: Verdursten, verhungern, ertrinken, verbrennen, erfrieren, im Tornado zerschmettert werden, u.s.w.)

        1. @Lausi, eine Alternative wäre noch der Hirntod, der sich zumeist in sinnloser Energieverschwendung, ungezügeltem Konsum von Zeug, das man nicht braucht und bockigem Widerstand gegen jegliche Art von Veränderung manifestiert.

        2. @Lausi, wenn sie CO2 aus der Erdatmosphäre entfernen wollen, dann verwenden Sie CO2-Sequestrierungstechniken. Wikipedia gibt hier ein Beispiel

          https://en.wikipedia.org/wiki/Iron_fertilization

          Es gibt sicher auch andere Techniken, die positiver aufgenommen werden, aber grundsätzlich geht es um Klimamanagement und zwar nicht nur heute oder im 21-ten Jahrhundert. Diese Themen werden die Menschheit immer begleiten, ob sie nun selbst die Ursache für unerwünschte Änderungen sind oder nicht.

          Ich bin mir aber nicht sicher, ob eine Entspannung derzeit überhaupt gewünscht wird. Ich habe das hier schon öfter angezweifelt und ich halte ja selbst auch Aktien in Firmen, die auf Alternativenergien machen. Die underperformen gerade, aber vielleicht bin auch einfach ein schlechter Stock-Picker oder es fließt weit weniger Geld in das ganze Segment, als in den optimistischen Projektionen – außer natürlich in Tesla.

          Normalerweise würde ich mich mit so was gar nicht beschäftigen, sondern lieber mit Themen, die mir Spaß machen, wie Geschichte oder KI, aber die Energieversorgung ist seit den 1980er Jahren ein Seelendrama für die ganze Gesellschaft und seit uns ein ganzes Jahr lang Greta und die Fridays vor die Nase gehalten wurden und auch meine Schwester „Extinction Rebellion“ plötzlich super toll fand, kann ich das auch nicht mehr ignorieren. Aber bei mir will sich die gute Panik einfach nicht einstellen. Ich empfinde das Panik-Geschiebe einfach als einen riesigen medialen Zirkus für unreife und/oder freudlose Menschen.

          1. @Dreamtimer – das CO2 wieder aus der Luft herauszufiltern macht energetisch keinen Sinn (Stichwort: Entropie). Dann schon lieber direkt an der „Quelle“ (Schornstein) herausfiltern, oder – noch besser – erst gar nicht erzeugen.

            Ich denke bei der Energiewende sollte man zwei Prinzipien anwenden:

            1) Die CO2-Einsparungen sollten so kostengünstig wie möglich stattfinden (Stichwort Effizienz).

            2) Je größer die internationale Allianzen bei der Energiewende sind, umso besser.

            Zu Pkt. 2: Maßnahmen auf europäischer Ebene sind z.B. immer besser als nur auf nationaler Ebene. Warum werden z.B. nicht einfach Wind- und Solaranlagen europaweit an den ertragsreichsten Stellen errichtet (Wind an Küsten & Solar in mediterranen Ländern), und alle Länder dann mit einem HGÜ-Netz miteinander verbunden. Das wäre mal ein kosten-effizientes Projekt…

            Am Besten wären natürlich (verbindliche und überprüfbare) Maßnahmen auf globaler Ebene, aber das scheint im Moment noch Wunschdenken zu sein. Mein Traum: Ein CO2-Preis auf globaler Ebene… Aber soviel Vernunft und Solidarität sind leider nicht vorhanden – was man im übrigen auch in vielen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sehen kann…

            Übrigens wird schon seit über 30 Jahren vor katastrophalen Klimaveränderungen gewarnt, aber kaum einer wollte es hören…

          2. @Dreamtimer, erst einmal freut es mich zu hören, dass es in Ihrer Familie verantwortungsbewusste Mitglieder gibt, die die drängenden Probleme der Gegenwart und näheren Zukunft nicht länger verleugnen und ignorieren. Liebe Grüße an Ihre kluge Schwester.

            Geoengineering und andere völlig unerprobte Techniken, die Sie unter dem bagatellisierenden Euphemismus Klimamanagement so positiv aufpolieren und als Lösung präsentieren, sind doch nur ein hilfloser Theorieansatz, ein Herumdoktern an den Symptomen. Ein ziemlich durchschaubarer Ausweg in die Sackgasse, eine utopische Vermeidungsstrategie, um stattdessen die eigentlichen Ursachen ins Visier zu nehmen, zu identifizieren und letztendlich weitgehend zu eliminieren. Gar nicht einmal unähnlich den global um sich greifenden und größtenteils vermeidbaren Zivilisationskrankheiten. Wie so oft, muss man bei den Ursachen bei sich selbst anfangen. Und das ist nun einfach mal sehr negativ assoziiert, mit libertär-ideologischen Kampfbegriffen wie Verzicht, Verbot, Einschränkung, Unfreiheit und ähnlichem Gedöns.

            Selbstverständlich erscheint es auf den ersten Blick verlockend, schnell einmal im Nachhinein ein paar Pillchen gegen den drohenden Kollaps von Herz, Organen, Blutgefäßen einzuschmeißen, wenn auch mit gewissen Nebenwirkungen. Den Fokus immer streng aufs eigene Ego fixiert, die explodierenden Kosten finanziert schon irgendwie die Allgemeinheit. Dafür gibt es ja schließlich den linksgrün versifften Sozialismus.
            Oder den armen @Lausi, der soviel CO2 aus der Erdatmosphäre entfernen soll, so er nur will, mit CO2-Sequestrierungstechniken.
            Wie öde, selbstkasteiend und dämlich erscheinen daneben prämoderne Verhaltensweisen wie muskelkraftbetriebene Bewegung an der frischen Luft, gar bis hin zu Sport und gesunder Ernährung. Womit der Rahmen der Extreme und des Zumutbaren abgesteckt wäre. Denn die Dosis macht das Gift. Auch ich verwehre mich nicht im Geringsten gegen ein, zwei Abende pro Monat mit Pizza, Burger, Chips und Bier und Wein und Cola auf der Couch vor der Glotze. Wie jeder normale Mensch, glänze auch ich ab und an mal gerne vor Familie und Freunden als überragender Bundestrainer, Klimamanager oder allwissender Viro-Epidemio-Infketio-Loge.

            @Columbo möge Nachsicht üben 😣

            Wie gesagt, die Dosis macht das Gift. Und auch der Blickwinkel. Und da liegt Ihr entscheidender Denkfehler, die große Lücke, die so gerne einfach ausgeblendet und übersprungen wird. Ob eine Entspannung derzeit überhaupt gewünscht wird, entscheiden Ihrer Ansicht nach externe Faktoren wie Bakterien und Viren / Investoren und Aktionäre. Die Analyse und Lösung selbst verursachter akuter Probleme nur in die allheilenden Hände von Profitabilität, Märkten und Börsen zu verlegen, war bisher nur selten eine gute Idee. Genau so wenig, wie Bildung, Aufklärung und soziales Handeln mit Markt- und Technologiegläubigkeit bis hin zur Technophilie zu verwechseln.

            Wenn Sie wirklich die aktuelle Klimasituation nur als Panik-Geschiebe und medialen Zirkus betrachten, sind tatsächlich Sie der unreife Mensch. Freudlos erscheinen Sie ohnehin, wenn Sie sich schon wegen Greta nicht mehr ungestört mit Lieblingsthemen Geschichte oder KI beschäftigen können.

          3. @lausi, CO2 ist Algen- und Pflanzennahrung. Die geben beim Absterben einen Teil davon wieder an die Atmosphäre ab, ein anderer Teil wird im Boden gespeichert. Ihre Energie erhalten sie letztlich von der Sonne. Eine Aufhebung der Naturgesetzte ist dabei nicht im Spiel. Die Natur macht das auch selbst, aber es dauert lange, bis sich Wirkungen zeigen. Biotechnologie versucht sich diese Prozesse zu Nutze zu machen und zu beschleunigen.

            Bei den „Schornsteinen“ spielen Sie auf das Verursacherprinzip an. Nichts dagegen, aber Catch-All hat auch seine Vorteile. Es ist einfacher zu implementieren und zu administrieren und damit meistens auch sehr viel günstiger. Selbst das dezentrale Web scheint zentralisierte Lösungen vorzuziehen, d.h. sobald eine existiert, verdrängt sie rasch die anderen – niemals vollständig aber nach einem Potenzgesetz. Im Jargon der Zeit könnte man sagen, sie gewinnt eine hegemoniale Stellung und dann muss Kraft und Ideologie aufgewendet werden, um wieder zu dezentralisieren. Aber das ist praktisch immer Teil 2 der Geschichte.

            Es heißt, die Chinesen hätten gerade mehr Kohlekraftwerke beauftragt, als die Deutschen abschalten wollen. Wir schauen bei der Entwicklung nur noch zu und die Vorbildfunktion, die die deutsche Energiewende für die Welt haben sollte, ist auch ausgeblieben. Mark Friedrich zitiert ja nur ein Mem der US-amerikanischen Q-Presse und macht es sich zu eigen.

            @leftutti, ich habe Ihre 100 Zeilen Hass nur kurz überflogen. Sie sind fanatisch und offenbar schwer psychisch gestört und könne keine normale Konversation führen. Sie können sich profund zu bestimmten Sachthemen äußern, aber das wiegt nicht Ihre aktive Bösartigkeit gegen Forenteilnehmer wie mich und andere auf. Ende der Durchsage. Auf weitere Beiträge von Ihnen werde ich nicht mehr reagieren. Wäre schön, wenn das auf Gegenseitigkeit beruhen könnte.

          4. @Dreamtimer

            Ich habe mir die 33 Zeilen von @leftutti einmal durchgelesen. Gut vorstellbar, dass Sie wegen Ihres kurzen Überfliegens falsche Schlüsse ziehen. Mir ist bewusst, dass Inhalte und Botschaften von Worten unterschiedlich beim Empfänger ankommen bzw. durch die jeweiligen Filter individueller Wertesysteme mannigfaltig interpretiert werden können. Allerdings nur in gewissem Maße. Von Hass, Fanatismus, schweren psychischen Störungen und aktiver Bösartigkeit kann ich offen gesagt nichts entdecken. Das sind schon drastische Interpretationen, die Sie da in den Raum stellen.

            Fernab von persönlichen Emotionen kann man als objektiver Leser den Kommentar etwa so zusammenfassen: Das globale Klima ist, bildlich gesprochen, erkrankt an einer Zivilisationskrankheit. Also durch den Lebensstil und die vermeidbaren Verhaltensweisen speziell der reichen Staaten. Wie auch in der Medizin, versucht man nun, die Symptome zu bekämpfen, während die Vermeidung bzw. Reduzierung der Ursachen ein Tabuthema ist. Da das Klima aber ein globales ist, erscheint es unfair, die Auswirkungen allen aufzubürden, also ebenso einem großen Teil, der die Ursachen nur marginal zu verantworten hat.

            Aufklärung, Bildung und soziales Verantwortungsbewusstsein können zu einer Verhaltensänderung führen. Diese bedeutet nicht völligen Verzicht, massive Einschränkung oder gar Unfreiheit. Es ist nur eine Transformation hin zu einem anderen Lebensstil, der durchaus Vorzüge und positive Effekte haben kann. Verfehlungen und „Sünden“ sind dabei keinesfalls ausgeschlossen, sondern lediglich auf ein erträgliches Maß reduziert. Der falsche Ansatz hingegen wäre, alles nur über Geld, Investitionen, Börsen und Märkte regeln zu wollen, weil das bisher auch nicht wirklich funktioniert und eher zu den Problemen geführt hat, als sie zu lösen. Technische Lösungsansätze eines so globalen Phänomens sind bestenfalls Zukunftsmusik, nicht erprobt, mit dem Risiko unbekannter Nebenwirkungen behaftet und zollen der gebotenen Dringlichkeit und dem kurzen Zeitrahmen nicht den nötigen Tribut.

            Am Ende benutzt @leftutti dann Ihre ureigenen Attribute von unreifen und freudlosen Menschen gegen Sie. Da Sie all diejenigen so bezeichnen, die sich Sorgen wegen des Klimas machen, sprechen Sie damit natürlich auch ihn an. Also wo liegt das Problem?

  11. seit wann gibt es in Baden-Württemberg rot-grün?

    1. Das wäre eine bessere Lösung als endlagern. Aber bessere Lösungen sind natürlich in Deutschland unvorstellbar

      So könnte man Atommüll recyceln – Transmutation – quarks.de

      https://www.quarks.de/technik/energie/so-koennte-man-atommuell-recyceln-transmutation/

      Viele Grüße aus Andalisien
      Helmut

      1. @Helmut, der obere weiß hinterlegte Teil im Quark-Artikel ist eher Theorie und wissenschaftliche Träumerei, von einer sicheren und rentablen Umsetzung aber noch meilenweit entfernt.

        Haben Sie auch das „ABER“ im grau hinterlegten Teil gelesen? Vermutlich nicht. Da geht es um Versuche, Technik in den Kinderschuhen, aufgegebene Milliardengräber, Unfälle, viele ungeklärte Fragen, Dekaden bis zur Marktreife und solche Dinge. Ähnlicher Unfug, wie bei den SMR-Zwergerlreaktoren eben…

  12. Was die Welt braucht, sind neue Ideen. Kernkraft gehört ganz sicher nicht dazu. Das Problem der Endlager ist nicht gelöst, Probleme werden auf die nächsten Generationen verschoben.
    Hauptsache Herr Friedrichs und sein Kumpel der AFD- Otte können noch ein schönes Restleben verbringen.
    https://www.wiwo.de/politik/deutschland/max-otte-zur-bundestagswahl-2017-mein-gewissen-treibt-mich-zur-afd/20316670.html
    Ein Egoismus, der seines Gleichen sucht.

  13. Recyceln statt wegsperren: Das lukrative zweite Leben von Atommüll – Zukunft – derStandard.de › Wissen und Gesellschaft

    Ich denke,
    das Ausland wird es vormachen.
    Natürlich gibt es immer technische Schwierigkeiten.
    Aber dafür gibt es Ingenieure.
    Das die deutsche Wirtschaft keine neuen Atomkraftwerke mehr will, kann ich mir vorstellen, denn dann müssten sie bis zur Fertigstellung der neuen AKWs bis zu 20 Jahre mit dem Flatterstrom produzieren.
    Aber, wir werden sehen, was passieren wird.

    https://www.derstandard.de/story/2000128494092/recyceln-statt-wegsperren-das-lukrative-zweite-leben-von-atommuell

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  14. Die meisten Fragen zur Energiewende lassen sich mit Hilfe von Fundamentalzahlen und der vier Grundrechenarten klären.
    Und nur auf dieser Basis läßt sich das Thema überhaupt diskutieren.
    An Ideologie, Wunschdenken und Träumerei scheitert hingegen jede Diskussion.

    1. @Christof, dann sollten Sie vielleicht einmal damit anfangen. Bisher sind es nur andere, die Zahlen, Fakten und Grundrechenarten liefern!

  15. Etwa 14 % der in Deutschland verbrauchten Energie wird aus den sogenannten „Erneuerbaren Energien“ hergestellt.
    Oder anders herum, etwa 86 % müssen z. Z. aus fossilen Stoffen hergestellt werden.
    Wenn die „Erneuerbaren Energien“ verdoppelt würden, dann müssten immer noch 72 % aus fossilen Stoffen hergestellt werden. Oder genauer gesagt dann, wenn in diesem Jahr die letzten AKWs in Deutschland abgestellt werden.
    Bei eine Vervierfachung der „Erneuerbaren Energien“ 44 %, usw. Also immer noch fast die Hälfte.
    Wer glaubt, dass mit Algen, Batterien, Wasserstoff, oder allem zusammen, diese etwa 72 oder 44 % gespeichert oder hergestellt werden können, selbst wenn die „Erneuerbaren Energien“ verdoppelt oder vervierfacht werden sollten, sollte mit Vornamen Annalena genannt werden.
    Stellt sich auch die Frage: Wie lange dauert es, bis die „Erneuerbaren Energien“ „nur“ verdoppelt werden können, oder vervierfacht?
    Deutschland wird in eine Versorgungskrise kommen, die sich zumindest die Leute, die erklären wollen, wo denn der Strom herkommen soll, auch nicht nur ansatzweise vorstellen können.
    Habe gerade meine Holzofen gestreichelt, mit dem wir auch kochen können.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. So sieht’s aus. Das will aber keiner hören.
      Und dass bei Dunkelflauten 10×0=0 ist und die Übertragungsleistung im europ. Verbundnetz für Im- und Exporte physikalisch begrenzt ist,spielt für die Wendeträumer auch keine Rolle.

    2. @Helmut, ein Holzofen ist im EWärmeG durchaus als erneuerbare Energiequelle anerkannt, sofern er sauber und energieeffizient arbeitet. Das nur am Rande.

      Wenn Sie von 14% sprechen, meinen Sie vermutlich den Primärenergieverbrauch? Diese Zahl gilt übrigens für 2018, aktuell sind es 16%. Wesentlich sinnvoller und weniger verzerrt ist die Betrachtung des derzeitigen Anteils von 19% erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch. Also dem Endenergieverbrauch an Strom, Wärme und Kraftstoffen, sowie die damit einhergehenden Umwandlungs- und Übertragungsverluste in den Sektoren Energie, Wohnen, Industrie und Verkehr. Auf diesem basieren auch die Zielvorgaben von EU und Bundesregierung.
      https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/de_indikator_ener-04_erneuerbare-energien_2021-12-02.png

      In Ihren „Berechnungen“ und Zahlenbeispielen wirbeln Sie einiges gewaltig durcheinander. Sehen wir uns daher erst einmal die Ziele an.

      Anteil Erneuerbarer am Bruttostromverbrauch
      2030: 65%
      2045: 100%

      Anteil Erneuerbarer am Bruttoendenergieverbrauch
      2030: 30%
      2040: 45%
      2050: 60%

      Netto-Treibhausgasemissionen gegenüber 1990
      2030: 65%
      2040: 88%
      2045: 100% (Ab hier muss dann also ein Gleichgewicht zwischen Treibhausgas-Emissionen und deren Abbau in Kohlenstoffsenken herrschen.)

      Für den prognostizierten Stromverbrauch benötigt es also bis 2030 etwa 70% mehr erneuerbare Stromquellen, bis 2045 etwa 260%. Mit anderen Worten, das 1,7-fache bzw. das 3,6-fache inkl. des heutigen Bestandes.

      Primär- und Endenergieverbrauch sind seit den 1990er Jahren rückläufig, was sich durch verbesserte Energieeffizienz, energetische Gebäudesanierung und einen Wandel im Energiemix auch weiter fortsetzen wird. Es wird also insgesamt immer weniger Energie verbraucht werden. Bitte nicht verwechseln mit steigendem Strombedarf im Verkehr und beim Heizen!
      Trotz eines Anstiegs der Wirtschaftsleistung seit 1990 um mehr als 40 % ist der gesamte Primärenergieverbrauch um 21 % auf 11.784 Petajoule entsprechend 402 Mio. t Steinkohleneinheiten im Jahr 2020 gesunken. Konsequenz dieser Entwicklung war ein Rückgang der CO2-Emissionen um 408 Mio. t entsprechend 38,8 % gegenüber 1990 auf 645 Mio. t im Jahr 2020.
      Hier ist also auch sehr langfristig nicht mehr als das 3-fache an regenerativen Energiequellen geplant, wobei der Stromverbrauch mit 100% Erneuerbaren darin schon enthalten ist.

      Und jetzt kommt das Entscheidende. Die Treibhausgasemmisionen sollen nicht auf absolut Null reduziert werden, sondern es soll eine Netto-Treibhausgasneutralität erreicht werden.
      https://www.myclimate.org/de/informieren/faq/faq-detail/was-bedeutet-netto-null-emissionen/
      https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/21960-rtkl-un-klimagipfel-was-sind-eigentlich-netto-null-emissionen

      Also natürliche Senken stärken (Wälder, Moore, Aufforstung, Küstenfeuchtgebiete, angepasste Bodenbewirtschaftung) und ggf., so sie denn vielleicht einmal funktionieren sollte, eine technologische CO₂-​Abscheidung. Je mehr Treibhausgase gebunden werden können, desto mehr dürfen wir auch rausblasen.
      https://www.myclimate.org/de/informieren/faq/faq-detail/was-sind-negativemissionen/

  16. Da wird man wohl die Dieselpreise deutlich anheben müssen, damit es nicht auch zu teuer wird mit dem Elektroauto zu fahren.

    Strompreise bringen Gütertransport von der Bahn zurück auf die Straße – Blackout News

    https://blackout-news.de/aktuelles/strompreise-bringen-guetertransport-von-der-bahn-zurueck-auf-die-strasse/

    Durch meine Berufe bin ich auch berechtigt auszubilden. Dabei erfährt man immer wieder, dass gerade die Realitätsverweigerer hinterher am lautesten schreien, und Schuldige suchen, wenn das erstrebte Ziel nicht erreicht wurde.
    Was sich dann oft auch wie ein roter Faden durch ihr ganzes Leben zieht. Nach mehreren Scheidungen und einem verkorksten Leben, an dem auch die Anderen Schuld sind, verfallen sie dann in Altersverbitterung, und ihr Lebensinhalt besteht dann darin, Schuldige für ihre Situation zu suchen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut, das klingt fast so, als würden Sie sich darüber freuen. Seltsame Einstellung, wenn ich das so bemerken darf.
      Sogar der verbrenner-affine ADAC kommt zu dem Schluss, E-Autos haben deutlich niedrigere Wartungs- und Energiekosten. Viele Elektrofahrzeuge fahren sogar in der Gesamtbilanz ohne Subventionen heute schon günstiger als vergleichbare Verbrennermodelle. Beim aktuellen Strompreis sind Sie in Deutschland mit etwa 6 Euro pro 100 Kilometer dabei. Beim aktuellen Dieselpreis sind es um die 10 Euro. Das sind die reinen Energiekosten, beim Wartungsaufwand geht die Schere noch deutlicher in Richtung E-Auto. Uups!

      Wie viele deutsche Azubis sind derzeit im Andalusien-Programm? Wie viele davon können Sie warum eindeutig als Realitätsverweiger klassifizieren? Ich bin mir sicher, die Zahl geht gegen Null. Sind Sie auch ausgebildet, ein verkorkstes Leben, Scheidungsraten und Altersverbitterung einzuschätzen? Berufen Sie sich da nicht zu sehr auf sich selbst und schließen dann von sich auf andere? Das würde einiges erklären. Denn die Realitätsverweigerer schreien nicht nur am lautesten, sie tun es auch mindestens fünfmal am Tag, sieben Tage die Woche, 52 Wochen pro Jahr. Und das, ohne den geringsten Erkenntnisgewinn. Pure Energieverschwendung sozusagen.

  17. Ja, es wird teuer.
    Aber das wussten wir vorher.
    Es wird geliefert wie es bestellt wurde.
    Vielleicht sollten die Produkte besser wieder mir teurer Energie zu deutschen Stundenlöhnen in Deutschland produziert werden.
    ntv mobil: Der teure Weg zur klimaneutralen Schifffahrt

    https://www.n-tv.de/23069139

  18. So einen Quatsch habe ich selten gelesen. Warum steigt der Strompreis in den letzten Monaten extrem, weil in Frankreich viele Atomkraftwerke wegen Mängeln stillstehen und die Franzosen viel mit Strom heizen und somit alles in Europa an Strom kaufen was sie können. Hat sich Herr Friedrich mal damit beschäftigt warum Atomkraftwerke keine Haftpflichtversicherung bekommen? Ja die Schäden trägt immer die Allgemeinheit und auch der Bau eines Atomkraftwerkes geht nicht ohne Subvention, ansonsten wäre der Preis astronomisch. Von Endlager- und Abrisskosten fange ich gar nicht erst an. Und wenn wir auf der Welt alle auf Atomstrom setzen würden, hätten wir schnell die gleiche Ressourcenknappheit wie beim Öl. Atomstrom war in der Vergangenheit eine tolle Grundlastversorgung, aber jetzt wo wir umschwenken müssen auf erneuerbare ist ein Atomkraftwerk (wie auch Kohle) viel zu träge, das kann ich nicht mal eben in 30min. hoch- und runterfahren wie ein Gaskraftwerk. Und da sind wir schon beim nächsten Problem, dem Gas welches Russland selbst in tiefsten kalten Krieg Zeiten immer pünktlich geliefert hat. Aber wenn ich lieber das teure und energiefressende Flüssiggas was um die halbe Welt geschifft wird, aus politischen und finanziellen Gründen den Vorzug gebe brauche ich mich nicht wundern das Energie durch die Decke geht. Wir haben in Deutschland ein super Erdgasnetz und riesige Speicher mit denen ich die Energiewende perfekt ausgleichen könnte, wenn ich wöllte. Aber das ist nicht gewollt und dann wird ständig eine Sau durch Dorf getrieben, die die waren Ursachen nicht benennt. Gerade Windkraft weht im Winter stärker als im Sommer, wenn ich aber kein Windrad (was besser als ein Atomkraftwerk wäre) vor der Tür dulde, muss ich Speicher oder andere schnell regelbare Energie (wie Gas) besorgen. Ansonsten wird es nur Mist. Also erzählen sie den Leuten nichts von Atomkraft ist toll und erneuerbare sind schlecht, weil dann haben sie von Physik keine Ahnung und geben nur Lobbyarbeit weiter. Oder sind ein Klimawandelleugner?

    1. Hallo Z0P0,
      Energie wird erst noch richtig teuer werden, denn man benötigt desto mehr Reservekraftwerke, desto mehr Strom aus Wind und Solar kommen.
      Selbst Braunkohlekraftwerke müssen nun mit dem Aufwand von zig Milliarden Euro im Jahr als Reservekraftwerke dienen. Obwohl man 24 Tage benötigt um ein Braunkohlekraftwerk anzufahren.
      Und bezahlen muss es der Endkunde.
      Für fehlenden Strom, der aus dem Ausland gekauft werden kann/muss, müssen die Netzbetreiber jetzt den 10 fachen Preis zahlen, als noch vor ein paar Wochen; und da war der Preis schon gigantisch.
      Aber wenn nachts der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, dann muss der Strom irgendwo herkommen. Als in Deutschland noch etwa genau so viel Strom exportiert werden konnte, wie importiert werden musste, viel der gigantische Preis beim Zukauf nicht ins Gewicht.
      Aber es fehlen nun schon im Jahresschnitt 14 GW an der Grundversorgung. Und die müssen irgendwo herkommen, oder der Strom muss zumindest Gebietsweise abgestellt werden.
      Die Rechnung für die 14 GW wird um ein vielfaches höher sein, als die Rechnung für die in Deutschland etwa erzeugten 60 GW. Und wer in dem Traum lebt, dass man den Strom ja irgendwie über Woche oder Monate speichern könnte, sollte mal den Taschenrechner benutzen.
      Selbst wenn man es mit Wasserstoff versuchen würde, dann benötigt man um die Leistung von einem Kraftwerk zu speichern, zuerst 4 Kraftwerke, die den Wasserstoff herstellen.
      Aber, wir werden sehen was dabei herauskommt.
      Eigenvorsorge ist jetzt wichtig.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      Ps. Natürlich gibt es auch noch andere Gründe warum der Strompreis explodieren wird, aber das würde hier den Rahmen sprengen

      1. Hohoho, brrrrr, ruhig, feuriger Andalusier, ruhig!
        „Man benötigt desto mehr Reservekraftwerke, desto mehr Strom aus Wind und Solar kommen.“
        Das musst du uns mal physikalisch und plausibel nach dem Energieerhaltungssatz erklären.
        „Der Strom in Deutschland muss gebietsweise abgestellt werden“
        Das musst du uns mit Quellenangaben nachweisen.
        „Dass man den Strom ja irgendwie über Woche oder Monate speichern könnte“
        Da musst du uns erläutern, wie du auf die Zeiträume kommst.
        „Eigenvorsorge ist jetzt wichtig.“
        Da gebe ich dir recht, weg von zentralisierter Abhängigkeit, hin zu dezentralem Eigenverbrauch, kleinen Netzen, Photovoltaik und Solarthermie auf allen Dächern. Möglichst viel selbst erzeugen und verbrauchen, nur absoluten Überschuss einspeisen und verkaufen.

        P.S. Die anderen Gründe für die bevorstehende Strompreisexplosion würden mich schon interessieren.

  19. Mir ist bei den ganzen Maßnahmen eines noch nicht klar: Bei uns gegenüber hat eine Wohnungsbaugesellschaft alle Häuser saniert… Dämmung, neue Fenster, komplett neue Heizanlagen. Weshalb hat man da nicht sofort eine dementsprechend große Solarthermieanlage dazu gebaut? Alle Gebäude haben ein bekiestes Flachdach und auch genug Platz in den alten Schornstein Kanälen. Weshalb arbeitet die Regierung nicht daran? Alle neuen Heizungsanlagen in Zukunft nur noch mit Solarthermie für Warmwasser UND Heizungsunterstützung- Das wären nach und nach schon mal 8-16% des gesamten Energieverbrauch, je nach Sonneneinstrahlung/Jahr und das ohne große Mühe. Denn Umgebaut werden muss für eine Heizungserneuerung so oder so, es ist nur ein geringer Mehraufwand…

    1. Hallo Mikael,
      das Problem ist, dass auch dann genügend Strom vorhanden sein muss, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.
      Jedes Dach in Deutschland mit Solar versehen geht ja vielleicht.
      Aber was ist dann nachts.
      Die Leute die nichts von Physik verstehen, fangen dann mit Wasserstoff als Speicher an.
      Aber wenn Wasserstoff hergestellt wird, und dann wieder in Strom zurück vewandelt wird, gehen etwa 75 % der Energie verloren.
      Selbst wenn man es aber machen würde, was kostet dann der Strom?
      Auf jeden Fall ist es aber so, dass der Strompreis ins gigantische steigen wird.
      Das sollten auch alle schon seit vielen Jahren wissen, denn die Zahlen sind schon viele Jahre bekannt.
      Es wird jetzt nur geliefert, was bestellt wurde.
      Und bestellt wurde auch, dass in diesem Jahr weitere AKWS und Kohlekraftwerke abgestellt werden. Und dann wird das Gejammer noch größer.
      Alleine die Kraftwerke, die abgeschaltet sind, aber als Notreserve stehen bleiben, kosten zig Milliarden im Jahr. Und rate doch mal wer das bezahlen wird.
      Wenn Du aber mal alle Informationen haben möchtest, dann empfehle ich Dir nachfolgendes Video

      https://www.youtube.com/watch?v=HUXwu4JONZs

      Viele Grüße aus Andalusien

      Helmut

      1. @Helmut, bevor du hier als Physik-Nobelpreisträger von utopischen Wirkungsgradverlusten schwadronierst, solltest du dir mal folgende Artikel zu Gemüte führen:
        https://www.interconnector.de/wissen/power-to-gas/
        https://www.kit.edu/kit/pi_2018_009_power-to-gas-mit-hohem-wirkungsgrad.php

    2. @Mikael, die Regierung arbeitet ja dran und hat Solarpflicht bei allen Neubauten und Dachsanierungen ins Spiel gebracht. Das Geschrei der Libertären ließ natürlich nicht lange auf sich warten: Zwang, Bevormundung, Planwirtschaft. Die Solarpflicht wird aber kommen, bisher war seit dem Regierungswechsel einfach zu wenig Zeit.

      Ob es allerdings bei größeren Gebäuden Sinn macht, mit Solarthermie mitzuheizen, weiß ich nicht. Wir haben hier im EFH einen Pufferspeicher mit 1200 Litern, ohne den Heizungsunterstützung nicht viel Sinn macht. Was ich sagen will, man bräuchte pro Wohneinheit eine gewisse Pufferspeicherkapazität, und dafür muss der Platz vorhanden sein. Dann macht es durchaus Sinn. Eine Alternative wären allerdings Photovoltaik und Wärmepumpen. Damit könnte man im Sommer sogar kühlen und den Strom natürlich anderweitig nutzen. Bei Solarthermie verpufft außerhalb der Heizperiode die meiste Energie, außer für das bisschen Warmwasser. Und im Winter hast du oft gar nichts davon, weil Solarthermie tatsächlich Sonne braucht, während PV auch schon an bedeckten Tagen einen gewissen Ertrag bringt.

  20. Ist Strom überhaupt teuer?

    Ein gesunder Mensch kann über einen Arbeitstag etwa 100 Watt an Leistung pro Stunde erbringen.
    1000 Watt Strom kosten in Deutschland aus der Steckdose etwa 34 Cent. Somit kostet eine immer zur Verfügung stehende Arbeitskraft aus der Steckdose 3,4 Cent pro Stunde.
    Ist das teuer?
    Wenn sich der Preis nun verdoppelt, dann sind es 6,8 Cent.
    Ist das teuer?
    Mit einer Kreissäge, mit 1000 Watt Leistung, z. B. Holz sägen, geht auch etwa genau so schnell, als wenn 10 Arbeiter mit einer Handsäge zu Werke gehen. Sind für 10 Arbeiter 34 oder 68 Cent zuviel?
    Wer würde denn, um diese 34 oder 68 Cent einzusparen, 10 Stunden Holz mit der Hand sägen, anstatt 1 Stunde mit der Kreissäge?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  21. Japan steigt bei Bill Gates Terrapower ein
    Veröffentlicht am Januar 23, 2022
    Terrapower, ein von Bill Gates finanziertes Energieunternehmen, hat Ende November bekannt gegeben, einen Atomreaktor in Wyoming zu bauen. Der Atomreaktor soll in enger Kooperation mit Japan entstehen.

    https://blackout-news.de/aktuelles/japan-steigt-bei-bill-gates-terrapower-ein/

    Ja, der Bill weiß, wo Dollars zu verdienen sind.

    Die deutsche Medienlandschaft wird ja schon von ihm finanziert. Selbst der Doktorkomiker Hirschhausen hat nun 1,4 Millonen von Bill erhalten. Da werden die Berichte über weitere medizinische Versuchsimpfungen wohl weiter positiv ausfallen.

    Und der Michel sagt dann: Aber wenn der Dr. Hirschhausen doch im Fernsehen sagt, dass die Impfe gut ist, und Atomkraft auch. Selbst im Bundestag durfte Bill doch sprechen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  22. Einer der grössten Bänker ( Herr Grübel) sagte vor einiger Zeit,Bitcoin sei eine Glaubenssache und derzeit gebe es genug Gläubige,die diese Token kaufen.Er sagte ausdrücklich dass es keine Währung sei und 0,01 der Besitzer kontrollieren 27 % der 19 Millionen Bitcoins.Ende Zitat.
    Bei Religionen und Glauben muss man aufpassen, schon früher haben die Oberen von Religionen ihre Opfer vernascht.Die Einschätzung von Goldmann Sachs , dass der Bittercoin auf 100 000 geht, wird noch einige arme Puddels zu gebissenen Hunden machen.Es war wieder so typisch, kurz vor dem Fall waren wieder mehr und mehr auf den glücksbringenden Zug aufgesprungen und schändlichetweise auch bekannte Finanzgrössen. ( GIER MACHT HIRNTOT)
    P.S. Seit Dez. 2020 gab es nur an wenigen Tagen tiefere Kurse als aktuell, also sehr viele Verlierer = einige grosse Gewinner.

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