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Die skurrile Farce um die Bitcoin-ETFs und die Börsenaufsicht SEC! Videoausblick

Die Genehmigung der Bitcoin-ETFs durch die US-Börsenaufsicht SEC entwickelt sich immer mehr zu einer skurrilen Farce! Gestern ein Zweet der SEC, wonach die ETFs genehmigt seien. Wenige Minuten später ein Dementi durch SEC-Chef Gensler: der X-Account sei gehackt worden, die Genehmigung sei nicht erteilt worden. Wie sich später herausstellte, hat die US-Börsenaufsicht bei den Sicherheitsstandards bei X (Twitter) fahrlässig gehandelt und so das Hacking ermöglicht – ein herber Rückschlag für das ohnehing angeschlagene Ansehen der Behörde. Dennoch dürfte heute die Genehmigung erfolgen (heute ist die Deadline) – wie wird Bitcoin dann reagieren? Die Aktienmärkte gestern wenig verändert vor den wichtigen Daten zur US-Inflation am morgigen Donnerstag..

Hinweise aus Video:

1. Gefälschte Bitcoin-Meldung der Börsenaufsicht SEC sorgt für Aufruhr

2. Trump: Wenn Crash der Aktienmärkte, dann besser unter Biden



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11 Kommentare

  1. Das heißt GEG g
    Gebäudeenergiegesetz

  2. Die Einführung von Bitcoin-ETFs wird die Möglichkeiten für Leerverkäufer verbessern, Leerverkäufe zu tätigen.

    Positiv für den Bitcoinpreis:

    Damit werden (preispositive) Übertreibungen am Markt abgefangen und verhindert.

    Negativ für den Bitcoinpreis:

    Es wird sich zeigen, welchen Preis der Markt für Bitcoin gerechtfertigt hält und der könnte tiefer sein als aktuell.
    Shortsqueezes werden wahrscheinlicher und führen ggfls. zu noch mehr Volatilität beim Bitcoinpreis, was institutionelle Investoren ehr langfristig abschreckt.

    Der Bitcoin wird nun noch mehr Teil eines Finanzsystems, obwohl er eigentlich zum Zweck der Abkopplung von genau diesem Finanzsystem erschaffen wurde.

    Ist er damit noch ein guter Zufluchtsort vor dem Finanzsystem?

    Vielleicht nur noch in physischer Form (in einer Wallet zu Hause)…

    1. Wenn (preispositive) Übertreibungen geglättet werden, sollte die Volatilität dann nicht eher geringer ausfallen?

      Den Ansatz, dass ein handelbarer Bitcoin-ETF die eigentlich Intention einer Kryptowährung ad absurdum führt, gehe ich jedoch voll mit.

      1. „Wenn (preispositive) Übertreibungen geglättet werden, sollte die Volatilität dann nicht eher geringer ausfallen?“

        Ja, das ist korrekt. Das wäre das positive Szenario und es käme zwar zu Leerverkäufen die Übertreibungen glätten, diese halten sich aber in Grenzen und es kommt nicht zu vermehrten Shortsqeezes in dem Szenario.
        Damit würde der Bitcoin durch weniger starke Schwankungen an Vertrauen unter institutionellen Investoren hinzugewinnen.

        Das negativ Szenario wären vermehrte Shortsqueezes, wenn der Bitcoin übermäßig geshortet werden würde und dann aber die Shortseller durch starken Kaufdruck gesqueezt werden.
        Das würde kurzfristig zwar den Preis in die Höhe schnellen lassen, aber länger bis mittelfristig geht er dann aber auch wieder zurück.
        Damit wäre eine höhere Volatilität verbunden und es wäre ehr längerfristig negativ für den Bitcoinpreis und das Vertrauen in den Bitcoin bei institutionellen Anlegern.

        So war es gemeint :-)

  3. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Heute steigen die Märkte wieder,weil die Renditen der Langläufer entscheidend sinken. Die Gründe sind in der mangelnden Reduktion der Bilanzsummen aller Notenbanken zu suchen.

    Die Märkte preisen jetzt die ersten Zinssenkungen, schon für das zeitige Frühjahr oder eher ein und gehen dann von mindestens fünf weiteren Zinssenkungen ,noch in diesem Jahr aus.

    Abzulesen zum Beispiel, an der Rendite der richtungsweisenden US- Zehnjährigen.

    Eine signifikante Verbesserung, zu Gunsten der sicherheitsorientierten Anleger ,kann ich bis zum heutigen Tage nicht feststellen.
    Die negative Realverzinsung ist und bleibt, global gesehen, der größte Treiber für die Märkte . Als Realverzinsung bezeichnen wir in der Volkswirtschaft die Zinsen nach Abzug der Inflation.
    So lag zum Beispiel die deutsche Umlaufrendite ,seit der Finanzkrise, fast ständig im negativen Bereich. Ganz im Gegensatz zu früher.
    Die historischen Inflationsraten können Sie unter statista. com einsehen und die historischen Umlaufrenditen unter boerse.de, dann setzen Sie alles in’s Verhältnis und Sie werden sehen das bis zum Sommer 2008 die Realzinsen in Deutschland meistens positiv waren, Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Wie sind nun die Aussichten für die Börse….? Die Märkte lieben es natürlich ihre alten All Time Highs raus zu nehmen und anschließend zu übertreffen.
    Die dreifache US- Marktkapitalisierung,im Verhältnis zur Jahrtausendwende war ja schon erreicht, deshalb werden die Märkte nun den Faktor vier in Angriff nehmen, für den Nasdaq 100 bedeutet das knapp 20 000 Punkte.
    Das hört sich auf den ersten Blick viel an, sind aber von heute an gemessen auch nur rund 20 Prozent. Dann aber erwartet die Börse eine erste, wirkliche Korrektur, die den Namen auch verdient.
    Ob’s wieder so kommt, wie zur Jahrtausendwende ,wird von den Notenbanken abhängen. Da die meisten Notenbanker selbst investiert sind, ist nicht davon auszugehen, das die Korrektur sehr lange geht.
    Sie werden dann wieder die Zinsen auf Null senken und Geld drucken bis zum Abwinken. Die mickrige Reduktion der Bilanzsumme, für die die FED jetzt schon zwei Jahre benötigte, wird dann in Null komma nichts wieder auf den alten Stand geführt und anschließend unter hohen Umsätzen übertroffen.
    Ich rechne damit das wir dann wieder Nullen, also die 10 vor’m Komma sehen…( 10 Billionen plus X)
    Aus der Spirale führt kein Weg mehr heraus, weder in Deutschland, noch in Europa, schon gar nicht in Japan oder den USA.
    Wenn man die globale Verschuldung betrachtet, so bleibt nur dieser Weg…

  4. @Sebastian. Was heißt eigentlich „Als Realverzinsung bezeichnen wir in der Volkswirtschaft!!! die Zinsen nach Abzug der Inflation“? Du wirst doch nicht behaupten wollen, dass du VWL studiert hast? Oder „Die mickrige Reduktion der Bilanzsumme, für die die FED jetzt schon zwei Jahre benötigte, wird dann in Null komma nichts wieder auf den alten Stand geführt und anschließend unter hohen Umsätzen übertroffen.“ Abgesehen davon, dass dies die stärkste Bilanzreduzierung der Fed aller Zeiten war (von 8,965 Billionen Dollar auf 7,681 Billlionen Dollar, bei einem GDP von über 27 Bio $), hör endlich auf mit deiner unendlich lästigen Wiederholungsorgie.
    Eine blamable Vorstellung für jemanden, der ernst genommen will, 10-mal dasselbe zu posten, obwohl das mit den negativen Realzinsen überhaupt nicht stimmt.

  5. Wie sieht’s eigentlich mit dieser monatelang als totale Blase beschriebenen „KI“ aus? Inzwischen entlassen ja offensichtlich diverse Unternehmen signifikant Personal mit dem Verweis auf KI. Ich denke das ist alles nicht monetarisierbar?! Finde ich schwer vorstellbar, dass ein Unternehmen wie Blackrock 3% workforce mit dem Verweis auf KI entlässt, sie selbst aber für Microsoft, Nvidia und Co. gar keine Zahlungen leisten müssen. Oder sollte das am Ende doch gar keine Blase sein?! Verrückt!

    1. das ist sicher auch ein guter Vorwand, um Leute zu entlassen! Wer verdient denn bisher wirklich Geld mit KI?

      1. Na ja, man kann wohl nicht wegdiskutieren, dass Nvidia mit seinen auf KI ausgelegten Chips ganz gut Geld verdient. Was den Service selbst angeht, werden wir das wahrscheinlich in den nächsten Quartalen sehen. Gerade die großen Techkonzerne werden durch KI wahrscheinlich vielfach indirekte Effekte erzielen, so wie z.B. Meta, denen es anscheinend durch KI gelingt, personalisierte Werbung auch für Apple-User zu erstellen, was durch die Privatsphäre Einstellungen auf Apple Geräten mehrere Quartale lang anscheinend schwierig war. Aber manche waren / sind ja bei Meta seit 150$ oder so short, weil die Bewertung viel zu hoch ist ;-)

        1. wow, also personalisierte Werbung bei Meta auch für Apple-User – geradezu revolutionär! Also ich war nicht Meta-Short (auch nicht long)..

  6. Ich kann schon nachvollziehen warum man da kein 2Faktor nutzt.
    Der zweite Faktor ist ja immer an eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Gerät gebunden.
    Da wird aber wohl mehr als eine Person Zugriff brauchen.
    Mit diesem Designfehler bei 2Faktor hat denke ich jede Firma zu kämpfen.

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