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Die Woche

Die Woche: das Wetter ist schuld!

Markus Fugmann

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Merkwürdigkeiten aus der Finanzwelt.. Die Woche

Seit einiger Zeit läuft die US-Berichtssaison auf Hochtouren – und die Ergebnisse sind überwiegend enttäuschend. Aber das hat die Märkte nicht davon abgehalten, weiter zu steigen, insbesondere unser lieber Dax hat einmal mehr ein neues Allzeithoch erreicht, der amerikanische S&P500 auch, aber mit deutlich weniger Dynamik. Europa ist „in“ bei den Investoren, so scheint es, der Empfehlung von Goldman Sachs sei dank: der amerikanische Aktienmarkt sei teuer, die europäischen billig, also stürzen sich die Lemminge in guter discount-Mentalität auf so zukunftsträchtige Märkte wie den griechischen Index und kaufen Staatsanleihen der Euro-Peripherie – als gäbe es kein Morgen.

Die Konjunkturdaten aus der Eurozone sind dabei eher mau, in den USA scheint der Immobilienmarkt sein mickriges Erholungs-Hoch bereits gesehen zu haben (schwache Baubeginne und Baugenehmigungen). Die US-Banken haben daher Schwierigkeiten, neue Hypothekenkredite zu vergeben, das Anleihegeschäft, aber auch der Rohstoff- und Devisenhandel, läuft nicht rund. Die Kurse an den Aktienmärkten aber steigen trotzdem. Wen interessieren schon Fakten, wenn man die Notenbank, deinen Freund und Helfer, hinter sich weiß?

Mit den Fakten nehmen es auch viele berichtende US-Unternehmen nicht so genau. Etwa das Logistikunternehmen UPS, das seine schwachen Zahlen mit schlechtem Wetter begründet. Aha. Also ein ganzes Quartal lang schlechtes Wetter? Wir dürfen gespannt sein, wie sich das wirklich eiskalt schlechte Wetter im Januar in den USA dann in den Zahlen widerspiegeln wird. Aber den Vogel schoss UPS mit der Behauptung ab, dass die schlechten Zahlen aufgrund des überraschend starken Weihnachts-Geschäfts zustande gekommen seien – man habe viele Leiharbeiter einsetzen müssen. UPS ist das bisher erste Unternehmen der Welt, das offenkundig unter zu gutem Geschäft leidet.

Der Wirtschaftskalender in dieser Woche ist ziemlich dünn – wenn schon der morgige ZEW-Index ein Highlight ist, ist wirklich nicht viel los. Okay, IBM, Microsoft und Nokia werden berichten – alles Unternehmen aus dem (gefühlt) 19.Jahrhundert. Schon Intel war schwach, aber bei diesen sterbenden Dinosauriern heißt es nun immer: „die haben den Anschluss verpasst“ – muss man also nicht ernst nehmen. Die Frage ist aber: wer hat eigentlich den Anschluss? Die, die ihn scheinbar haben (Twitter etc.) verbrennen, meist im Gegensatz zu den Dinos, immer noch Geld. Na wenn das mal kein gutes Zeichen ist..

Termine:

Dienstag 21.01.2014
11.00 DE ZEW Konjunkturerwartung

Donnerstag 23.01.2014
09.30 DE Einkaufsmanagerindex
10.00 EU Einkaufsmanagerindex
14.30 US Erstanträge
16.00 US Verkäufe bestehender Häuser

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Die Woche

Michael Borgmann: Index-Update für Dienstag, den 18.8.2015 – Fieses Zeugs?

Redaktion

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Von

Von Michael Borgmann

Moin! Sollte sich morgen zu Handelsbeginn echte Stärke durchsetzen, würde es zwischen 11.114-11.154 schöne Kaufsignale hageln, die einen Weg gen 11.240/11.285 ebnen könnten, erst darüber ist mit weiteren technischen Zugewinnen bis sogar 11.420/470 zu rechnen. Gerade wenn weder 11.114 noch 11.154 fallen oder bereits 11.000 und 11.095 massive Probleme bereiten, kann der Index jederzeit seine laufende starke Abwärtsdynamik wiederfinden und neue Verlaufstiefs ausbilden…..aber schaut selber….

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Die Woche

Index-Update für Montag, 13.7.2015 – Der Tag X

Markus Fugmann

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Von Michael Borgmann

Der Index ist kurzfristig überhitzt, was nicht weiter verwunderlich ist, nach einer fast 700-Punkte-Kurserholung binnen 2,5 Handelstagen. Den Bären gestehe ich zu Wochenbeginn aber lediglich moderat Kraft zu. Eventuell drücken sie den Markt nochmal an die zuvor nach oben durchbrochenen Widerstand-Marken, die inzwischen als Unterstützung fungieren, aber für viel mehr dürfte es wohl eher nicht reichen, zu bullisch sind aktuell noch die Muster im Tages-Chart. Als Rücklaufpunkte bieten sich 11.150/11.040 und ca. 11K glatt an. Spätestens ab der zuletzt genannten Marke sollten sich die Bullen wieder in der Prärie zeigen. Nach oben hin gilt der Fokus dem 11.400er-Bereich, da ein Bruch dort direktes weiteres Aufwärtspotential bringen könnte, denn bis knapp unter 11.600 liegt da nichts, was man als wirklichen Widerstand definieren könnte.

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Die Woche

Index-Update für Freitag, den 10.7.2015 – Lass die Sonne in dein Herz

Markus Fugmann

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Von Michael Borgmann

Einzig eine kleine schwarze Linie trennte seit etwa 26. Juni säuberlich die Bullen von den Bären. Seit heute morgen trennt sie die Bären von den Bullen! Die Marktteilnehmer sind nun in der gefährlichen Situation, eine potentiell beginnende Rallye nicht als solche zu erkennen bzw. erkennen zu WOLLEN! Zu lange (seit gut 4 Monaten) schwangen die Bären das Zepter,da wird man pessimistisch und glaubt einfach nicht, was man sieht. De facto ist aber nichts bestätigtes in Richtung Rallye geschehen. Das heutige Tageshoch fand an in einem technischen Bereich statt, der vom 15 Minuten- bis in den Monats-Chart STARKE Widerstände besitzt. Somit könnte zB ein morgiger Wochen-Close deutlich oberhalb 11.055 befreiende Wirkung zeigen, wobei mir persönlich 11.007 Punkte reichen würden um 17:35 Uhr (Sonnen-Chart)..

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