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Dirk Müller über Silicon Valley Bank-Krise: „Es geht gerade erst los“

Der als Crashprophet abgestempelte Dirk Müller sagt heute mit Blick auf die SVB-Krise: Es geht gerade erst los. Hier sein aktuelles Video.

Mr Dax Dirk Müller redet immer nur von der großen Krise, und wenn sie dann irgendwann mal kommt, hatte er auch mal recht? Aber Scherz bei Seite. Er wird von vielen „Leitmedien“ als Crashprophet verspottet, und steht auch in der Kritik wegen seinem schlecht laufenden Aktienfonds. Aber lassen wir das mal alles bei Seite. Heute sehen wir einen massiven Crash bei Aktien von US-Regionalbanken. Wer nur auf die großen Aktienindizes schaut, bekommt davon kaum etwas mit. Aber da ist richtig Panik im Markt. US-Regierung und Notenbank mussten am Wochenende massiv eingreifen um Bank Runs vorzubeugen.

Diese Krise rund um die Silicon Valley Bank, die letzte Woche Mittwoch begann, bespricht Dirk Müller im folgenden aktuellen Video. Er meint: Es geht gerade erst los. Könnte er damit Recht haben? Denn seit Jahren warnen zahlreiche Kritiker vor vielen Problemen des Finanzsystems, wie den immensen Konsumschulden der Amerikaner, die nun dank höheren Zinsen durch die Decke gehen. Und auch die Pleiten bei Gewerbeimmobilien in den USA scheinen Fahrt aufzunehmen. Geht die Krise gerade erst los, und schwappt auch auf diese Bereiche über? Dirk Müller spricht diese Aspekte im folgenden Video an.



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8 Kommentare

  1. Es gibt berechtigte Zweifel am System, die auch Dirk Müller kennt, aber er hat zu früh und zu oft gewarnt, bei jedem größeren Rücksetzer. Während Timing alles ist an den Märkten wird behauptet Timing wäre nicht möglich, aber darum gehts ja grade. Ohne Timing nützt die Warnung nennenswert weniger. Sorgen mach ich mir auch viele… ohne Timing fährt man eben Fahrstuhl mit dem Depot, rauf UND runter und vllt wieder rauf.

  2. Mit einer kaputten Uhr bekommst du dein über Jahre geschrottetes Depot auch nicht wieder in die Gewinnzone. Wer auf Dirk Müller hört, kann sein Geld auch direkt mir geben ;-)

    1. @Nixbär, vielleicht auch nicht so die beste Idee.. :)

  3. Der Müller-Fonds hat in den letzten drei Jahren 20% verloren, und zahlt auch keinerlei Dividende.
    Und das bei der Inflation. Reine Geldvernichtung.
    siehe hier https://www.finanzen.net/fonds/dirk-mueller-premium-aktien-euro-de000a111zf1
    Der Fonds macht nur Dirk Müller reich.
    Auf das Gequatsche sollte man nicht hören, ist immer dasselbe.

  4. Wäre Dirk Müller wirklich so ein cleveres Kerlchen wie er tut müßte er aus seinem Wissen in der Lage sein Millionen zu machen. Das Gegenteil ist der Fall – siehe seine Fonds.
    Die Kunst liegt eben darin aus der Krise Profit zu machen und nicht nur Sprüche….

    1. Naja also – der Fonds soll eine Art Arche sein. Sie ist für ein besonders schweres Beben gedacht. Wenn alle Stricke reißen halt.
      Im Rückspiegel betrachtet wissen wir – Corona war es nicht und alles davor auch nicht.
      Die Analyse und die Betonung der Risiken ist ja nicht falsch – er hat sich auch früh darum verdient gemacht ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Nur – wenn man eben auf diesen einen Spezialfall wettet – dauert es halt lange bis man einmal recht bekommt uU kommt hat das Leben dazwischen. Und sich Jahre zu früh festzulegen ist das Gegenteil vom Trading. Auf Sicht von 15-25 Jahren mag er ja richtig liegen. Und doch werden wir alle älter.

  5. Zwei Punkte Punkte zeigen was sich da zusammenbraut.

    1. Die Geldmenge M2 ist nun zum ersten mal seit der großen Depression vor annähernd 100 Jahren gefallen. In der gesamten Geschichte der USA ist das bisher erst vier mal passiert und hat jedes mal eine schwere Depression angezeigt.
    2. Die Explosion der Kreditkartenschulden zeigt das die Haushalte etwa 5% ihrer gesamten Ausgaben in den letzten 12 Monaten alleine über diese extrem teuren Kredite finanziert haben. Dazu steigen auch noch die Zinsen auf diese Kredite. Alleine um die Raten zu stabilisieren müssten die Haushalte ihre Ausgaben also schon mal um annähernd 10% zurückfahren. Weiterhin fallende Reallöhne sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

    Einbrechende Aktien- und Immobilienwerte könnten sich schnell als das kleinste Problem herausstellen, das der US-Wirtschaft blüht.

  6. Es ist ja die Frage ob man ein Boot möchte, das schwimmt oder ein einfach nur ein Schiff auf nem Berg.

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