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Meinung

Draghi – der größte lebende Philosoph!

Markus Fugmann

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Tiefgründigkeiten aus der Notenbank-Rhetorik..

Bitte fest anschnallen, jetzt kommt es knüppeldick philosophisch:

“Things may get better, or they may stay where they are, or they may get worse.”

Boah! Wer war das? Popper? Wittgenstein? Oder, noch moderner, Aristoteles?

Nein, wir dürfen uns glücklich schätzen, solch einen Denker als Zeitgenossen zu haben: Supermario Draghi. Heute geäußert, quasi nebenbei, auf der Pressekonferenz zur EZB-Ratssitzung.

Das Zitat vereint unendliche Denkräume mit römischer Eleganz. Ja, die Dinge können besser werden, oder gleich bleiben, oder auch schlechter werden. Warum mussten wir 2014 Jahre warten, bis wieder einer mit einer solchen Erleuchtung zu uns kommt?

Damit ist doch nichts weniger erreicht, als das Universum in einem Satz auf den Punkt zu bringen. Dagegen erscheint Hegels Dialektik wie Rosamunde Pilcher des frühen 19.Jahrhunderts!

Und woher empfängt Draghi solche Erleuchtungen? Das muß an seiner jesuitischen Vergangenheit liegen – er besuchte das Istituto Massimo, eine Kaderschmiede der römischen Jesuiten.

Aber Vorsicht Mario, die Menschheit ist undankbar und tendiert früher oder später dazu, ihre Messiasse ans Kreuz zu nageln. Wenn es eng wird, lieber wieder zurück zu Goldman Sachs – die sind unangreifbar und tun, laut ihres CEO Blankfein, auch das „Werk Gottes“. Denn Goldman Sachs ist die Kraft, die stets das Böse will – und Gutes schafft!

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Aktienmärkte: 1929, 1999, heute – Geschichte reimt sich! Videoausblick

Markus Fugmann

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Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich – und so erinnert die derzeitige Euphorie der Aktienmärkte an die Stimmung von 1929 (Boom kurz vor der Weltwirtschaftskrise) und 1999 (Dotcom-Blase). Die Erwartungen an die Wirtschaft nach der Coronakrise sind immens, eine perfekte Welt ist eingepreist. Gestern aber kurz vor US-Handelsschluß dann ein deutlicherer Rücksetzer, nachdem Pfizer bekannt gab, nur die Hälfte des Impfstoff-Volumens im Dezember liefern zu können. Eigentlich ist das ziemlich unbedeutend – zeigt aber, wie empfindlich die Aktienmärkte reagieren, wenn die Impfstoff-macht-alles-wieder-gut-Euphorie hinterfragt wird. Unterdessen verschärft sich die Coronakrise in den USA weiter mit neuen Rekorden, es drohen immer breitflächigere Lockdowns..

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Aktienmärkte: Wall Street mit Allzeithochs, Dax dümpelt – warum? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der Wall Street (S&P 500 und Nasdaq 100) erreichen heute neue Allzeithochs, aber der Dax dümpelt weiter vor sich hin mit heute leichten Verlusten. Warum? Ist es der starke Euro (bzw. der schwache Dollar)? Dabei sind heute die eher „Value“-lastigen US-Indizes Dow Jones und Russell 2000 stark, also jene Indizes, die wie der Dax sehr wenig Tech-lastig sind und viele einstige „Corona-Verlierer“ enthalten, die doch besonders von der Impfstoff-Hoffnung profitieren. Unterdessen überhitzen die Aktienmärkte in den USA ungebremst weiter, es werden historische Extreme überboten. Aber die Anleihemärkte senden eine andere Botschaft: die Renditen der US-Staatsanleihen fallen – ungewöhnlich, wenn wirklich die von den Aktienmärkten erhoffte riesengroße Erholung der Wirtschaft wirklich kommen sollte..

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Aktienmärkte: Kaufen, kaufen, kaufen! Videoausblick

Inzwischen sind die amerikanischen Aktienmärkte teurer als während der Euphorie von 1929 kurz vor der Weltwirtschaftskrise. Kaufen – kaufen?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte sind weiter im Modus: es kann nichts schief gehen, also kaufen, kaufen, kaufen! Der Leitindex S&P 500 gestern erneut mit einem Allzeithoch, während der Dax nicht mitzieht (wohl wegen des starken Euros, der über die 1,21er-Marke klettert). Inzwischen sind die amerikanischen Aktienmärkte teurer als während der Euphorie von 1929 (kurz danach brach die Weltwirtschaftskrise aus) – der Glaube an die heilende Wirkung des Corona-Impfstoffs und an die Notenbanken läßt viele glauben, dass Bewertungen keine Rolle mehr spielen würden. Aber aktuelle Bewertungen sind nichts anderes als die Redite-Chanchen der Zukunft! Unterdessen wird auch in den USA die Corona-Lage ernster: Los Angeles verhängt jetzt einen lockdown wie im Frühjahr..

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