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Gold/Silber

Gold-Bashing zwischen großen Banken? Goldman-Prognose im Eimer, JPM mit Long-Prognose

Redaktion

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FMW-Redaktion

Goldman Sachs griff (mal wieder) ins Klo mit seiner großen Gold-Prognose aus Februar mit einem Kursziel von 1.000 Dollar (Shorten bei 1.200), die man jetzt (gezwungenermaßen?) leicht angehoben hat. Der im Februar genannte Stop seitens Goldman wurde vor Kurzem bei 1.284 schon nach oben überlaufen, aber man bleibt basierend auf dem aktuellen Kurs weiterhin eher short eingestellt, was für Gold-Bullen auch weiterhin ein schöner Kontraindikator sein könnte.

Nein, das was jetzt kommt, ist zeitlich ganz sicher ein reiner Zufall. Nur kurz nach dem virtuellen Stop-Out von Goldman´s Prognose kommt der US-Marktführer JP Morgan und präsentiert beim Finanznachrichten-Portal Nr. 1 CNBC groß und breit seine Gold Long-Prognose. Es werde einen neuen und sehr langen Bullenmarkt im Gold geben, so JPM. Nach drei Verlustjahren sei es im Gold in 2016 schon um 20% raufgegangen – was aber nur der Starschuss für einen weiteren langen Anstieg sei. Man empfehle seinen Kunden Gold zu kaufen – eine Zielmarke noch für 2016 sei bei 1.400 Dollar.

Aufgrund all der Negativzinsen weltweit würden Anleger nun vermehrt Gold als alternative Währung kaufen, so JPM. Jeden einzelnen Tag werde Gold derzeit attraktiver. Als zinslose Anlageklasse habe Gold minimale Lagerkosten – und wenn man es mit Anlageklassen vergleiche, die derzeit eine Minusverzinsung haben (Anleihen), sei Gold einfach attraktiver. Zu der Schlussfolgerung kann man natürlich kommen.

Natürlich gibt es einen Sog von Investoren in sichere Häfen und in Anlagen, die vor Minusverzinsung schützen. Goldman´s Short deutet in der Tat als Kontraindikator auf steigende Kurse hin, und JPM´s Argumente sind auch gut. Man möge aber bitte auch im Auge behalten, dass mit entscheidend ist, ob der US-Dollar auch weiterhin so schwach bleibt wie in den ersten Monaten 2016 – und ob die andere große Anlageklasse ohne Minusverzinsung nicht auch immer stärker die Anleger anzieht – nämlich Aktien.

Gold seit 2012
Der Goldpreis in US-Dollar seit 2012.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    peter

    11. Mai 2016 19:55 at 19:55

    Wenn 2 lügen, kommt mittig nicht gleich die Wahrheit heraus. Wenn 2 falsch parken, ist die Mitte auch nicht der rechte Parkplatz.
    http://www.marcfabernews.com/search?updated-max=2016-05-09T11:40:00-07:00&max-results=3
    Ich glaub da einfach Marc Faber. Er sagte bereits zu Beginn des Jahres, daß Gold nicht mehr untengehalten werden kann. Es gäbe keine Alternativen mehr, noch dazu im Minuszins-Umfeld.
    Jetzt hört endlich das dumme Geschwätz der „großen“ Leute auf, Gold gäbe keine Zinsen. Das gibt Geld derzeit auch nicht. Insofern…

  2. Avatar

    oegeat

    12. Mai 2016 23:18 at 23:18

    warum Zinsen .. das war von haus aus das Argument der Dummen ! Die kleveren sagen DIVIDENDEN wer 2003 2009 Aktien kaufet und vermutlich beim Low 2017 was ich vermute bei den Aktien kauft diese nicht wegen der Kursgewinne das ist Bei“brot“ n agut .. denkt drüber nach …

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

„Kaffeesatzleserei“, „Hokuspokus“, „alles Zufall“… viele Akteure an den Finanzmärkten haben eine völlig falsche Vorstellung von der Charttechnik und verzweifeln, sollte es gute technische Argumente für beide Richtungen geben. Das Problem: es wird nicht unterschieden zwischen Analysten, die eine Meinung vertreten und Händlern, die den Markt handeln. Wie ein Händler zu sinnvollen Entscheidungen kommt, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel des Gold-Charts.

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Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

Redaktion

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Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

Gold kam nach der Sitzung der Fed unter Druck

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Goldpreis steigt – Luft nach oben? US-Dollar wieder klar zurückgefallen

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis steigt wieder und hat möglicherweise wieder mehr Luft nach oben. Nach dem gestrigen Tief bei 1.933 Dollar notiert Gold aktuell wieder bei 1.954 Dollar. Das Edelmetall schwächelte vor allem seit Mittwoch Abend. Die Aussagen der US-Notenbank Federal Reserve zeigten eine optimistische Sicht auf die Konjunkturerholung in den USA und boten eine Aussicht, in der die Fed erstmal keine weiteren Stützungsaktionen durchführen könnte. Dies half dem US-Dollar beim Ansteigen. Dementsprechend fiel als Gegenpart der Goldpreis von Mittwoch kurz vor Start der Fed-Sitzung um 20 Uhr von 1.962 Dollar bis wie gesagt auf 1.933 am gestrigen Donnerstag. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche.

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche

Goldpreis steigt, weil US-Dollar wieder deutlich verloren hat

Der US-Dollar ist wie gesagt nach den Fed-Aussagen spürbar gestiegen. Dies sieht man gut im steilen Anstieg des Dollar-Index (Währungskorb). Startete er seinen Anstieg kurz vor der Fed-Sitzung am Mittwoch Abend bei 93 Indexpunkten und stieg bis auf 93,62 Punkte, so ist er bis heute früh wieder auf 92,92 Punkte zurückgefallen (siehe folgender Chart). Aber der Goldpreis hat sein Niveau von vor der Fed-Sitzung noch nicht wieder erreicht. Alleine schon deshalb könnte man meinen, dass jetzt für Gold mehr Luft nach oben vorhanden sein könnte.

Wichtige US-Konjunkturdaten und der US-Dollar

Gestern um 14:30 Uhr wurden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, die dem US-Dollar weitere Verluste bescherten. Denn der Markt nahm deswegen wohl an, dass die Wahrscheinlichkeit für weitere Fed-Maßnahmen steigen könnte. Und heute, das ist wirklich wichtig, stehen um 16 Uhr in den USA die Daten der Universität von Michigan zum US-Verbrauchervertrauen für September an. Sie können den US-Dollar und damit auch den Goldpreis in Bewegung bringen! Also, achten Sie bitte auf diesen Termin, wenn sie bei US-Dollar oder Gold aktiv im Trading tätig sind!

Aktueller Analystemkommentar

Naeem Aslam von Avatrade sagt aktuell, dass die Bewegungen am Rohstoffmarkt derzeit auf der Geschichte des schwächeren US-Dollar basieren. Das gelbe Metall halte immer noch an seinem Preisniveau von 1.950 Dollar fest. Angesichts der Tatsache, dass die Aktienmärkte nirgendwo hingehen, sei es wahrscheinlich, dass Händler beginnen werden, ihre riskanteren Wetten durch den Kauf von Gold abzusichern. Unter diesem Szenario könne man sehen, wie der Goldpreis erneut in die Höhe schießt. Was das Unterstützungsniveau betrifft, so liege die unmittelbare Unterstützung bei fast 1.930 Dollar, und die größere Unterstützung liege knapp über dem psychologischen Niveau von 1.900 Dollar. Der primäre Katalysator für den Goldpreis seien die Daten zum US-Verbrauchervertrauen. Wenn man eine Verbesserung der Zahl des Verbrauchervertrauens sehe, werde dies wahrscheinlich den Dollar-Index in die Höhe treiben, was sich möglicherweise nicht positiv auf den Goldpreis auswirken werde, so Naeem Aslam.

Dieser Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar seit Wochenanfang

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