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Gold/Silber

Goldpreis fällt übers Wochenende kräftig um 100 Dollar! Die aktuelle Lage

Claudio Kummerfeld

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am

Gold Barren

Der Goldpreis fällt gerade kräftig in den Keller! Vor genau einer Woche sahen wir noch einen Preis von knapp über 1.700 Dollar. Die Aktienmärkte waren stark gefallen, und Anleger flüchteten ins Gold. Das drückte den Goldpreis nach oben. Aber nur ganz kurz! Mehrmals konnte man die letzten Tage beobachten: Wenn der Aktienmarkt zu schnell zu stark fiel, dann ging auch Gold mit in den Keller. So geschah es letzte Woche, und so auch heute – und das massiv! Sahen wir Freitag noch Kurse um 1.575 Dollar, so crashen wir ganz aktuell auf 1.473 Dollar! Im Chart sehen wir den Verlauf der letzten 30 Tage.

Der Grund für den Absturz im Goldpreis

Die großen Anleger brauchen Cash in diesen Zeiten. Daher werden Anlagen in Gold verkauft. Der Goldpreis fällt daher parallel mit den Aktienkursen. Obwohl bei leicht fallenden Aktienmärkten Gold als „Sicherer Hafen“ (Risk Off Trade) steigen müsste, so funktioniert dieses eigentlich mustergültige Szenario derzeit gar nicht. Forexlive kommentiert den ganz frischen Absturz im Goldpreis so, dass zum Beispiel Fonds zur Erfüllung von Margin Calls Gold-Bestände liquidieren. Dies sei einer der Gründe. Und bei der Marke von 1.500 Dollar teste Gold den 200 Tage Moving Average (da sind wir ja schon drunter im Moment!). Und auch falle der Goldpreis, obwohl die Zentralbanken weltweit weiterhin die Zinsen senken, so Forexlive.

Tja, so meinen wir. Dieser Move nach unten im Goldpreis ist gewaltig! Die weitere Bewegung hängt auch davon ab, ob es weiterhin kräftige Abwärtsschübe an den Aktienmärkten gibt, und ob immer mehr Cash benötigt wird. Dann könnte Gold weiter ein Opfer dieser Lage bleiben. Aber grundsätzlich, so betonen wir, sollte Gold doch eigentlich ein Profiteur dieser Zinssituation sein. Meldet sich das Edelmetall zurück, wenn der Crash bei den Aktien sich (endlich mal?) beruhigt hat?

Goldpreis im Verlauf der letzten 30 Tage

17 Kommentare

17 Comments

  1. Avatar

    franko33

    16. März 2020 12:38 at 12:38

    Kann man,wenn man sich für Gold interessiert nur befürworten.
    Es bildet sich doch ein klassisches Muster heraus !

    Uralter Kommentar dazu: Wenn die BILD schreibt Gold verkaufen !

    Gold kaufen !! ( Dauert noch etwas)

    • Avatar

      afd@ziggo.nl

      16. März 2020 13:19 at 13:19

      Wer Gold kauft um damit Kohle zu generieren ist dumm.
      Vermögensabsicherung sonst nichts. Natürlich wer nur ein wenig Gold hat und auch sonst kaum Vermögen kommt schnell in Versuchung Gewinne mit zu nehmen.
      weak hands.

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    Hesterbär

    16. März 2020 12:45 at 12:45

    Mit meinen Gewinnen aus Shortpositionen auf die US-Indizes kaufe ich jetzt die Edelmetalle supergünstig nach.

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      Andreas.M.

      16. März 2020 13:10 at 13:10

      @HESTERBÄR, wirst du nicht bereuen.

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      BrettonWood

      16. März 2020 13:16 at 13:16

      Die Wixer haben meine Shoetposition nicht meh bepreist im
      Letzten Woche bis der Index wegen dem 10% anstieg eingebrochen ist, zum Kotzen die alten Betrüger nur
      Meine Tesla Short hesge mich noch etwas der ist achon über 1000% im Plus leider habe ich nur noch eine kleine Position….die lasse ich nu aber laufen mal gucken, mein Depot ist 50% im Minus undmobwohl ich mich eigentlich auf dieses Szenario eingestellt hatte (meinte ich zu mindest) so what…ich bleibe drin und kaufe noch was nach

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      Columbo

      16. März 2020 14:00 at 14:00

      42000 Euro pro kg sind nicht supergünstig. Auf die Idee Gold zu kaufen, würde ich erst bei 35000/kg kommen.

    • Avatar

      Lausi

      16. März 2020 16:35 at 16:35

      Gratuliere! So muss man es machen! :-)

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    joachim

    16. März 2020 12:59 at 12:59

    Gold wäre DER Profiteur eines baldigen shut-down der Märkte!!!!
    Vielleicht letzter starker squeeze nach unten, schnell noch die Papierkontrakte schmelzen lassen…

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    BrettonWood

    16. März 2020 13:13 at 13:13

    Ein Kurzfristiges Opfer im 2007 haben wir 25% des Hochs damals verloren auf den heutigen Höchststand wärde das ein Rückgang bis 1250 erlauben nevor wir dann verdoppelungen und verdreifachungen sehen…ich habe 50% meines Geldes heute bei der Bank abgeholt!

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    Pepsi-ist-mist

    16. März 2020 19:24 at 19:24

    Ich warte noch mit den Edelmetallkäufen in der Annhame, dass diese Krise potenter ausfallen wird als 2001, 2008 bis die VIX-Stände auf das Niveau von 2008 ansteigen und die Bodenbildung zumindest in Silber abgeschlossen ist.
    Erst dann sind m.E. die zittrige Hände aus dem Markt und der deflationäre Schock vorüber.

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      Nachlebnik

      16. März 2020 20:02 at 20:02

      Es sind schon lange keine zittrigen Hände mehr im Markt. Dummes Geschwätz. Was hier jetzt abgeht sind die Auswirkungen von Margin calls für auf Pump gekauftes Gold in Amiland. Bitte Hirn einschalten. Kohle zum Nachschiessen ist keine da, Kredite gibt es dafür auch nicht also verkaufen um jeden Preis trotz massiver Verluste um den Totalverlust zu vermeiden..

      • Avatar

        Pepsi-ist-mist

        16. März 2020 20:41 at 20:41

        Hirn an!
        „..die Auswirkungen von Margin calls für auf Pump gekauftes Gold in Amiland..“ es sind die zittrigen Hände mein lieber Warren Buffett.
        Hirn aus!

  6. Avatar

    Michael

    16. März 2020 22:12 at 22:12

    Ich habe heute um 13 Uhr bei 1460 eine größere Long-Position im Gold eröffnet. Grund dafür waren mehrere kurzfristige erfolgreiche Tests an dieser Unterstützungszone. Mir fehlen zwar zugegebenermaßen die Hintergrundinformationen zum Umfang all der Short- und Long-Positionierungen aller Profis und Laien und all der Stopps, die da lauern mögen. All die Infos und auch das Interesse zu VIX und WIXX und VVIX ;) Wie immer deshalb ein Trade rein nach Erfahrung, etwas Charttechnik und Intuition.

    Aber mir scheint, die Einbahn-Perma-Bullen an den Aktienmärkten haben all ihre wertvollen geliehenen und fremdfinanzierten Gold-Absicherungs-Positionen endgültig liquidiert und ausgeschöpft, um den gleichzeitig herben, wie unvermeidlich realen Margin-Calls gerecht zu werden. Vielleicht suchen sie in Gold auch plötzlich wieder einen seit jeher sicheren Hafen in ihrer tiefen Verzweiflung und (finanziell wie geistigen) Handlungsunfähigkeit. Wer weiß das schon? Für die gehörnten Sturschädel bleibt jetzt nur noch beten, Glauben, Hoffnung auf die Zins- und Liqui-Pumpengötter, die da im digitalen Flutbecken nach letzten Quellen der Hoffnung fracken.

    So nebenbei durfte ich die Tage eine positive Entwicklung bei meinen seit Monaten eher schlecht laufenden Short-Trades zum British Pfündchen genießen. Alle, also jeweils drei Positionen bei GBPUSD und EURGBP haben sich in höchstes Wohlgefallen aufgelöst.

    Seit mindestens zwei Jahren hatte ich zudem den DOW bei etwa 21.000 und den DAX bei etwa 8.800 als faire und angemessene Bewertung mehrfach verortet und dies auch dementsprechend gepostet. Die Antworten waren abfälliger Spaß, Hohn und Spott. Wie all die dummen Aktien-Muffel-Michels war ich skeptisch und ließ mich nicht in den wahnsinnigen Tornado-Sog nach oben mitreißen. Respekt und Gratulation allen Michels, die sich der erneuten Dummheit nach zweimaliger schlechter Erfahrung dieses Mal enthalten haben. Respekt allen Michels, die aus Erfahrung gelernt haben!!!

  7. Avatar

    Cryptolino

    17. März 2020 06:19 at 06:19

    @ Michael, u.alle Cryptogläubigen die glaubten Bitcoin sei das neue Gold werden auch wieder zum alten echten Gold zurückkehren, hat sich doch dieser KRYPTISCHE SCHEISS in kurzer Zeit halbiert.
    Unverständlich ,dass Friedrich an so etwas glaubt, hat er vorher ev. zu viel Whisky gesoffen.

    • Avatar

      Nachlebnik

      17. März 2020 10:36 at 10:36

      Friedrich glaubt an alles was ihm Geld bringt. Eine Meinungshure einfach.
      Das Papiergold sucht dringend einen Weg aus eben diesem Papier. Es gibt keinen ausser dem OE.
      Dann hat sich auch das Hamstern von Lokuspapier erübrigt. Mit dem Paiergold kann sich die halbe Welt den Mors abwischen.

    • Avatar

      Lausi

      17. März 2020 10:46 at 10:46

      @Cryptolino: Irgendwie wurde in den letzten Wochen alles abverkauft, das eine mehr, das andere weniger. Das muss aber nichts für die zukünftige Entwicklung bedeuten. Kryptischer Scheiss kann durchaus wieder in Mode kommen – gerade weil Virtuelles so ultra-modern ist. Wer weiß schon, ob in der Zukunft Cryptowährungen mal ganz normal sein werden. Welcome to the future!

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Gold/Silber

Goldpreis wacklig unterwegs – Achtung US-Dollar und US-Renditen

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Barren Gold

Gestern berichteten wir über das größere Bild für Gold, und warum der Goldpreis nach einem Biden-Wahlsieg in den USA eventuell spürbar steigen könnte (hier der Artikel). Heute schauen wir auf die Tagesaktualität. Die Gold-Bullen könnten im Keller verschwinden und stundenlang schreien vor Wut. War der Goldpreis noch vorgestern auf 1.931 Dollar gestiegen, und sah es endlich nach dem großen Durchbruch nach oben aus, so rauschte das Edelmetall gestern mal wieder unter die Marke von 1.900 Dollar, auf bis zu 1.893 Dollar im Tief.

Goldpreis mit Blick auf US-Dollar und Anleiherenditen

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.909 Dollar. Nach fast zweitägigem Ansteigen zeigt der US-Dollar seit heute wieder Schwäche. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) fällt heute von 93,08 auf 92,69 Indexpunkte. Kann man ein Niveau im Goldpreis von um die 1.900 Dollar inzwischen als charttechnische Unterstützungsmarke betrachten? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ist es seit Wochen ein elendiges Rauf und Runter um diese runde Marke.

Wichtig für Gold-Bullen ist, dass die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen seit einigen Tagen am Steigen ist. Binnen genau einer Woche steigt sie von 0,73 Prozent auf 0,85 Prozent. Damit werden Anleihen in Relation zum zinslosen Gold also wieder attraktiver, was den Goldpreis anfälliger für Rückschläge macht.

Die Analysten der Commerzbank merken in einem aktuellen Kommentar zu Gold an, dass die steigenden US-Renditen womöglich auch der Grund seien, dass ETF-Investoren gestern den dritten Tag in Folge Positionen verkauft haben. In den letzten drei Tagen summieren sich die Abflüsse auf 7,6 Tonnen. Auch einige spekulative Finanzinvestoren könnten laut CoBa weitere Long-Positionen geschlossen haben. Einen Eindruck hierüber gebe die CFTC-Statistik heute Abend.

Der folgende Chart zeigt seit Dienstag Abend in rot-grün den Goldpreis gegen den Dollar-Index in blau. Der ganz aktuell fallende US-Dollar könnte heute Mittag dem Goldpreis Aufschub verleihen. Aber man vergesse bitte wie gesagt nicht die steigenden US-Renditen. Und es ist weiterhin unklar, wie nun mit dem möglichen Konjunktur-Stimulus in den USA verfahren wird.

Chart zeigt Vergleich zwischen Goldpreis und US-Dollar

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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