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BlackRock: Größter Vermögenswerverwalter der Welt – Kursverfall als Frühindikator für Baisse?

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Steht die Baisse bevor? Wann kommt sie, wann geht es los? Niemand, der versucht den perfekten Ausstiegszeitpunkt zu treffen, wird es genau schaffen – da geht es eher um einen Zufallstreffer. Aber man kann versuchen Indikatoren zu finden, die einem den Weg weisen, ob die Baisse bevorsteht. Die Aktie des größten Vermögensverwalters der Welt Blackrock ist so ein Frühindikator.

Was bedeutet es, wenn die Blackrock-Aktie kräftig fällt? Die Firma verwaltet ein gigantisches Vermögen von 6,4 Billionen Dollar. Wenn die Aktienindizes und quasi alle Aktien weltweit tendenziell einbrechen sollten, bedeutet das natürlich auch unzufriedene Kunden für Blackrock, und somit wohl auch rückläufige Provisionserlöse. Die vor einer Woche veröffentlichten Quartalszahlen waren aber (noch) gut! Wenn die Aktie dennoch weiter fällt, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass der Markt die bevorstehende Baisse am Gesamtmarkt in dieser Aktie schon mal vorweg nehmen will.

Am 16. Oktober vermeldete Blackrock zwar Umsätze von 3,5 Milliarden Dollar bei Erwartungen von 3,6. Aber der Gewinn pro Aktie übertraf man mit 7,52 Dollar die Erwartungen von unter 7 Dollar. Wie gesagt: Dennoch ist die Aktie seit dem 16. Oktober von 427 auf jetzt 392 Dollar gefallen. Am 8. Oktober stand die Aktie noch bei 470 Dollar. Gut, man muss dazu erwähnen, dass alle US-Finanztitel seit einigen Tagen schwächeln.

Aber Blackrock mit dem überzeugenden Gewinn und dennoch weiter fallendem Aktienkurs lässt einen doch schon nachdenklich werden. Noch nachdenklicher kann man werden, wenn die Aktie fällt, obwohl Analysten und Medien aktuell nach wie vor die Blackrock-Aktie als kaufenswert empfehlen. So kann man hier beispielsweise lesen, dass die Aktie nun zwar in einem starken Bärenmarkt sei mit 32% unter ihrem Allzeithoch. Aber die Aktie sei 23% unterbewertet, und das Geschäft der Firma habe langfristig ein tolles Wachstumspotenzial.

Im folgenden Langfristchart sieht man gut, wie die Blackrock-Aktie jahrelang schön parallel zum Dow Jones lief, und dann im Juli diesen Jahres begann abzuschmieren. Man koppelte sich von der Gesamtmarktentwicklung ab, obwohl das Geschäft doch eigentlich noch gut läuft. Ein schlechtes Omen?

Blackrock vs Dow
Die Blackrock-Aktie (schwarz) im Vergleich zum Dow Jones (orange) seit 2015.

7 Kommentare

7 Comments

  1. Quintus

    23. Oktober 2018 10:27 at 10:27

    Guten Morgen
    Als ein weiterer verläßlicher Vorlauf- bzw. Frühindikator hat sich auch das Auktionshaus Sothebys erwiesen. Man betrachte den Kursverlauf der Aktie seit 1990. Mit einer Vorlaufzeit von einem halben bis einem Jahr beginnt die Talfahrt, anschließend folgt der gesamte Markt. Höchststand war übrigens am 8.Juni 2018 mit
    59,67 USD, aktuell bei ca.43 mit weiterem Abwärtstrend.

  2. Bernd Schneider

    23. Oktober 2018 11:51 at 11:51

    Ihr habt alle gar keine Ahnung Vor allem Fugmann nicht. Wir knallen hier bald 2000 Punkte hoch beim Dax ! Wer jetzt nicht kauft , hat von Börse nicht die geringste Ahnung . Und Sothebys hatte fette Gaps open bei über 50 . Naja , wie gesagt . Ihr habt null Plan .

    • Columbo

      23. Oktober 2018 12:06 at 12:06

      2000 Punkte, glaub ich auch, wenn GB den Brexit absagt, Italien Unmengen von Öl findet, ein paar Aliens kommen und sämtliche Schulden übernehmen…und…und…

    • Roberto

      23. Oktober 2018 12:13 at 12:13

      @ Bernd Schneider
      wooow, DU hast also DEN Durchblick an der Börse….:-)))

      Genial, wie das wirklich immer wieder funktioniert. Solche Leute wie Du, sind entweder noch gaaaanz grün hinter den Ohren oder aber Lernresistent.

      Denn genau solche “ todsichere “ Aussagen werden meistens sofort bestraft. Und dann kommt auch DEINE Lernphase.

      Wie dem auch sei…der Dax wird irgendwann mit Sicherheit 2000 punkte steigen…die Frage ist nur ob DU mit Deinem Konto noch dabei sein wirst, wenn der Dax von 9000 auf 11.000 steigt:-)

      In diesem Sinne…viel Spaß beim erlernen von DEMUT….

    • Katja Wohmann

      23. Oktober 2018 12:32 at 12:32

      Gut dass es noch jemand gibt der kauft….

  3. Angsthase

    23. Oktober 2018 12:57 at 12:57

    Wenn Profis verkaufen müssen Trottel kaufen, logisch oder?… lasst sie kaufen, immer schön in die fat ugly bubble.

  4. Altbär

    23. Oktober 2018 13:42 at 13:42

    Die 200 Tageslinie beim Rüssel 2000 schon länger unterschritten.
    beim S& P 500 gestern unterschritten
    beim DOW Jones heute Nacht unterschritten
    der Nasdaq ist gerade auf der Kippe.Und die Reaktion auf die Ankündigung weiterer Steuersenkungen ist fast ausgeblieben. Jetzt muss etwas Verrücktes passieren sonst sind die erfolgsverwöhnten BUY THE DIPP
    Gläubiger die Deppen.Jetzt gibts nur noch eine Rettung, eine GEHIRNWÄSCHE für Powell u. einen dovischen Kommentar von ihm.Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Powell die Wahlsuppe versalzt.
    Alle meinten ,dass Powell jeden SCHWARZEN SCHWAN vertreiben würde, dabei hat er ihn selber herangelockt. Ist die FED doch noch unabhängiger als Viele meinten.
    Die zweite Überraschung könnte sein, dass viele nicht trauten Short zu gehen , weil man dachte ,dass vor den Wahlen nicht viel passiert.Auch ich als Altbär bin nur mit wenig Volumen Short.

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Aktien

Wirecard-Aktie fällt heute – ist das eine Kaufgelegenheit?

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Die Wirecard-Aktie befand sich seit Juni in einer Seitwärtsphase, ständig um die 150 Euro herum. Dann Anfang September kam ein Ausbruch bis auf knapp 160 Euro, dann der Rückfall. Gestern ging es rauf bis auf 158,29 Euro. Denn Wirecard hatte bekanntgegeben, dass man die schon im April angekündigte Kooperation mit Softbank nun auch vertraglich endgültig festgezurrt hat.

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Heute fällt die Wirecard-Aktie zurück auf 154,05 Euro (Kursverlauf im Chart seit 21. August). In einfacher Börsensprache ausgedrückt kann man sagen, dass heute „Sell on good news“ angesagt ist. Ein wenig Abverkaufen nach den guten Nachrichten von gestern. Die UBS hatte gestern verkündet, dass man sein Kursziel von 160 Euro für die Wirecard-Aktie bestätigt, wie auch das Buy-Rating.

Wirecard-Aktie seit 21. August

Als Teil der Kooperation mit Wirecard hatte Softbank Wandelanleihen gekauft, die in fünf Jahren zum Umtausch in Aktien von Wirecard berechtigen. Der Kaufkurs entspräche 130 Euro. Wenn die Wirecard-Aktie in fünf Jahren vermeintlich deutlich höher steht, wird Softbank einen richtig guten Schnitt gemacht haben. Wenn sie denn höher steht! Zwar wird dann die Zahl der insgesamt vorhandenen Wirecard-Aktien steigen, aber herje… man bedenke, dass Wirecard durch diese Kooperation vermutlich deutlich mehr Neugeschäft an Land ziehen dürfte. Also unterm Strich auf lange Sicht ein Mehrwert für die Aktionäre? Zurück zum Aktienkurs. Bei grob gesagt 160 Euro könnte die Aktie im großen Chartbild den monatelangen Seitwärtstrend nach oben verlassen – wenn sie sich denn mal endlich die restlichen 6 Euro nach oben bewegt. Ist die heutige kleine Schwäche von -2,68% gegenüber gestern Abend eine gute Kaufgelegenheit? Entscheiden Sie das bitte selbst! Erst am 6. November werden übrigens die Quartalszahlen verkündet. Schauen wir uns doch mal die Wirecard-Aktie im langfristigen Vergleich zum Dax an. Hier die letzten zwölf Monate (Dax in blau). Geht man danach, könnte man sagen: Die Aktie hat unterm Strich Nachholbedarf, weil der Dax besser gelaufen ist.

Wirecard-Aktie vs Dax

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Aktien

Schwarze Schwäne und wichtige Termine – geliebter Herbst

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Die noch verbleibenden 14 Handelswochen dieses Jahres versprechen Spannung pur. Allein die schon bekannten Termine bergen enormen Sprengstoff. Und dann gibt es ja noch Schwarze Schwäne, die wieder gehäuft auftauchen. Werfen wir also einen Blick voraus bis zum Jahresultimo.

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Schwarze Schwäne lieben den Herbst

Der Herbst ist historisch betrachtet die spannendste Phase an den Märkten. Nicht umsonst fanden 6 der 11 größten Crashs der Börsengeschichte im September und Oktober statt. Dafür gibt es zwei nachvollziehbare Gründe: Erstens kommt der Börsenhandel nach der Sommerpause wieder in Schwung und etliche Marktteilnehmer bilden sich zunächst ein neues Bild von der Gesamtlage und passen ihre Portfolios dem entsprechend an. Zweitens ist der Herbst ökonomisch betrachtet das Gegenstück zur Frühjahrsbelebung. Dieses Phänomen ist in einigen Bereichen signifikant ausgeprägt und gesamtwirtschaftlich spürbar, z. B. beim Tourismus und der Gastronomie, am Bau und im Immobilienmarkt und sogar bei den Automobilverkäufen. Die Konsumenten halten sich generell bis zum Beginn des Weihnachtsgeschäfts Mitte November etwas zurück. Ausnahmen sind hier die „Back to School Season“ von Ende August bis Anfang September und Kleiderkäufe für die kalte Jahreszeit. In Summe ist die Zeit vom Ende der Sommerferien bis in den November hinein jedoch von saisonaler wirtschaftlicher Schwäche geprägt.

In diesem Jahr gehen viele Volkswirtschaften bereits geschwächt in die Herbstberuhigung und das könnte die Abschwungdynamik in den nächsten Monaten nochmals verstärken. Unvorhersehbare Ereignisse, die zu Marktturbulenzen führen, finden gehäuft in den letzten Wochen des Jahres statt. Man könnte sagen, dass das Immunsystem sowohl der Wirtschaft als auch der Märkte im Herbst angeschlagen ist. Gestern gab es bereits einen Vorgeschmack auf das, was sich jetzt wieder öfter zeigen könnte: Schwarze Schwäne. Das erste Mal seit der Finanzkrise musste die US-Notenbank den Geldmarkt mit bislang 53,15 Mrd. US-Dollar vor dem Kollaps bewahren. Der Auslöser dafür ist erschreckend banal und sollte in seiner Dimension eigentlich für einen Markt mit „gesunder Finanzmarktstabilität“ (O-Ton der Fed) ohne Weiteres verkraftbar sein. Doch mit der Stabilität scheint es nicht weit her zu sein, wenn lange absehbare Zahlungen von Unternehmenssteuern und die Emission von US-Staatsanleihen in Höhe von 78 Mrd. US-Dollar das gesamte System ins Wanken bringen und die Zentralbank zu Notmaßnahmen zwingen.

Auch auf geopolitischer Ebene drohen Überraschungen, so wie die jüngsten Attacken auf saudische Ölanlagen am vergangenen Wochenende im Zuge der anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen den Regionalmächten Iran und Saudi Arabien und ihren Koalitionären (China und Russland vs. USA und Israel). Bereits in der kommenden Woche gibt es zu dieser Entwicklung einen sehr wichtigen Termin anlässlich der UN-Generaldebatte in New York. Ein weiteres politisches Großereignis ist der nach wie vor drohende harte Brexit am 31. Oktober. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte nach seinem ergebnislosen Treffen mit Premier Johnson am Montag: „Das Risiko eines harten Brexit ist nun mit Händen zu greifen“. In Deutschland könnte die SPD zum Jahresende für Turbulenzen sorgen, wenn sich die Genossen für eine neue Führungsspitze entscheiden sollten, die die große Koalition ablehnt.

Kursbeeinflussender Termine voraus

Im Folgenden finden Sie eine Liste, die ausgewählte börsenrelevante Termine in den kommenden Wochen und Monaten zeigt:

Schwarze Schwäne Terminliste

Fazit

Es brodelt gewaltig unter der Oberfläche, wie die massiven Umschichtungen und der Dollar-Liquiditätsstress zuletzt wieder gezeigt haben. Früher hätte schon allein der Kollaps der argentinischen Währungen die Alarmglocken der Marktteilnehmer schrillen lassen und sie zu mehr Risikosensibilität veranlasst. Doch diese Selbstschutzreflexe wurden den Marktteilnehmern durch Notenbank-Puts abtrainiert und auch die Algos wissen es nicht besser. Doch der Verlass auf die Zentralbanken und die Ignoranz gegenüber einer sich aufbauenden historischen Risikokulisse lassen Schwarze Schwäne nicht einfach verschwinden. Eher ist es so, dass man Ereignisse, die sich bereits als realistisches Risikoszenario seit Längerem abzeichnen ignoriert und sie dann bei ihrem Auftreten als unvorhersehbar deklariert. So gesehen sind viele Schwarze Schwäne nur eine Entschuldigung für die mangelnde Prognosequalität überbezahlter Analysten. Das gilt auch für die Kaiser der US-Fed, die sich heute wieder in ihrem Palast in Washington treffen. Sie könnten bald gänzlich ohne Kleider dastehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass dies genau im Herbst und für viele Marktteilnehmer völlig überraschend passiert. Die bis Jahresultimo anstehenden wichtigen Ereignisse sind jedenfalls diplomatisch formuliert in Summe „herausfordernd“.

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So werden auch Sie zum erfolgreichen Tech-Investor

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Lieber Börsianer,

Technologie hat die Welt schon immer bewegt. Früher war es die erste Eisenbahn oder die Elektrifizierung. Heute sind die Treiber die Entwicklung künstlich intelligenter Mikrochips oder etwa die Elektromobilität. Früher wie heute verdienen aufgeweckte Investoren damit viel Geld! Diese Sätze schrieb ich bereits an anderer Stelle vor vielen Monaten. Und natürlich hat meine Aussage seitdem nicht an Gewicht verloren. Technologie beeinflusst und verändert unser alltägliches Leben. Mitunter empfinden wir als Verbraucher laufende technische Veränderung als beschwerlich. Vor allem ältere Menschen klagen. Für Sie ist die Umstellung etwa des postalischen Rechnungsversandes auf das E-Mail-Format oder die Gewöhnung an ein neues Smartphone nicht immer ganz einfach. Das ist gelegentlich anstrengend. Als Anleger hingegen profitieren wir enorm von forcierter technischer Innovation. Denn überall, wo bestehende Systeme oder Produktionsverfahren erneuert werden, fließt viel Geld. Schon als Student hatte ich diese…

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