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Hat Dirk Müller recht? Bald massiver Gewinneinbruch der US-Konzerne?

Hat Dirk Müller recht? Werden die Gewinne der US-Konzerne bald massiv einbrechen? Er zeigt für seine These einen interessanten Chart.

Börsenkurse

Hat Dirk Müller recht, wenn es um die zu erwartenden deutlichen Einbrüche bei den Gewinnen von US-Unternehmen geht? Man schaue dazu auf das kurze und leicht verständliche Video. Er bespricht dort einen Chart, der die Entwicklung der Gewinne von US-Unternehmen in den letzten 50 Jahren zeigt, dazu einen Trend als Durchschnittslinie. Die grauen Linien im Chart stellen die jeweiligen Rezessionen dar.

Was man sehen kann: Bei den Rezessionen der letzten Jahrzehnte brachen die Gewinne ein und fielen kurzweilig unter den langfristigen Trend – um danach wieder anzusteigen. Aktuell zeigt der Chart einen dramatisch steilen Anstieg der Unternehmensgewinne, und das bei der in den USA nun begonnenen Rezession. Hat Dirk Müller recht mit seiner These? Denn er sagt, dass die nun gestartete Rezession überhaupt noch nicht verarbeitet sei.

Die Gewinne müssten laut Dirk Müller nun deutlich zurückkommen und würden wieder auf diese langfristige Trendlinie zurückkommen. Wenn es so kommt, was würde das bedeuten? Womöglich weiter fallende Aktienkurse, die die sinkenden Gewinne einpreisen. Die neue Quartalssaison in den USA beginnt bereits in den nächsten Tagen. Dann werden die Gewinne für das zweite Quartal veröffentlicht. Bereits ab dieser Woche Donnerstag berichten die großen US-Banken über ihre Quartalszahlen.



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4 Kommentare

  1. Der Wunsch ist der Vater des Gedankens.
    Ich habe immer noch nicht verstanden, wie Müllers Fonds funktioniert.
    In schlechten Zeiten fällt er nicht, in guten steigt er nicht, oder?
    Bleibt noch die Inflation…

    1. @Columbo

      Der funktioniert folgendermaßen: Bei Kopf gewinnt Dirk Müller, bei Zahl verliert der Anleger.

  2. @Columbo. Bei einer Total Expense Ratio von jährlich 1,56 Prozent und bei einem Fondsvolumen von 421 Millionen Euro. Da knallen in jedem Jahr die Sektkorken bei Müller und Co. Was interessiert es da, dass der Fonds seit 2017 im Minus liegt? „Der Crash ist die Lösung.“ Als Buch und beim Fonds.

  3. Herr Müller fabulierte 2009 unablässig vom Double Dip. Der kam allerdings
    nie. Vielmehr startete der Beginn einer beispiellosen Haussee. Die Anleger,
    die auf ihn hörten, verpassten den Anstieg……! Er hat für diese veritable
    Fehleinschätzung nie eine Stellungnahme abgegeben. Das Mundwerk
    lief dafür weiter.

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