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Headlines des FOMC-Statements: Hawkish, Fed sieht keine Probleme!

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FMW-Redaktion

Die wichtigsten Aussagen des FOMC-Statements

Fazit FMW: Die Fed bleibt optimistisch, hält die jüngsten US-Konjunkturdaten nur für eine vorübergehende Delle, auch die Inflation weiter auf dem Vormarsch. Keine Aussagen zu den Bewertungen an den Märkten. Also ziemlich hawkish, böse Zungen würden sagen: ziemlich ignorant! Die Fed Fund Futures preisen eine gestiegene Wahrscheinlichkeit für den nächste Zinsschritt im Juni ein – die Wahrscheinlichkeit steigt von 70% auf nun 90%!

Der Dollar daraufhin etwas stärker, die US-Aktienmärkte leicht höher..

– Abkühlung der Wirtschaft vermutlich vorübergehend

– Anzeichen deuten daraufhin, dass Wachstum des Konsums solide, Arbeitsmarkt verbessert, trotz schwächeren BIPs:

„Information received since the Federal Open Market Committee met in March indicates that the labor market has continued to strengthen even as growth in economic activity slowed“.

– Inflation nahe des 2%-Ziels

– Konsum wuchs nur moderat

Hier der Vergleich zum letzten Statement der Fed:

Das Statement des FOMC im Wortlaut:

Information received since the Federal Open Market Committee met in March indicates that the labor market has continued to strengthen even as growth in economic activity slowed. Job gains were solid, on average, in recent months, and the unemployment rate declined. Household spending rose only modestly, but the fundamentals underpinning the continued growth of consumption remained solid. Business fixed investment firmed. Inflation measured on a 12-month basis recently has been running close to the Committee’s 2 percent longer-run objective. Excluding energy and food, consumer prices declined in March and inflation continued to run somewhat below 2 percent. Market-based measures of inflation compensation remain low; survey-based measures of longer-term inflation expectations are little changed, on balance.

Consistent with its statutory mandate, the Committee seeks to foster maximum employment and price stability. The Committee views the slowing in growth during the first quarter as likely to be transitory and continues to expect that, with gradual adjustments in the stance of monetary policy, economic activity will expand at a moderate pace, labor market conditions will strengthen somewhat further, and inflation will stabilize around 2 percent over the medium term. Near-term risks to the economic outlook appear roughly balanced. The Committee continues to closely monitor inflation indicators and global economic and financial developments.

In view of realized and expected labor market conditions and inflation, the Committee decided to maintain the target range for the federal funds rate at 3/4 to 1 percent. The stance of monetary policy remains accommodative, thereby supporting some further strengthening in labor market conditions and a sustained return to 2 percent inflation.

In determining the timing and size of future adjustments to the target range for the federal funds rate, the Committee will assess realized and expected economic conditions relative to its objectives of maximum employment and 2 percent inflation. This assessment will take into account a wide range of information, including measures of labor market conditions, indicators of inflation pressures and inflation expectations, and readings on financial and international developments. The Committee will carefully monitor actual and expected inflation developments relative to its symmetric inflation goal. The Committee expects that economic conditions will evolve in a manner that will warrant gradual increases in the federal funds rate; the federal funds rate is likely to remain, for some time, below levels that are expected to prevail in the longer run. However, the actual path of the federal funds rate will depend on the economic outlook as informed by incoming data.

The Committee is maintaining its existing policy of reinvesting principal payments from its holdings of agency debt and agency mortgage-backed securities in agency mortgage-backed securities and of rolling over maturing Treasury securities at auction, and it anticipates doing so until normalization of the level of the federal funds rate is well under way. This policy, by keeping the Committee’s holdings of longer-term securities at sizable levels, should help maintain accommodative financial conditions.

Voting for the FOMC monetary policy action were: Janet L. Yellen, Chair; William C. Dudley, Vice Chairman; Lael Brainard; Charles L. Evans; Stanley Fischer; Patrick Harker; Robert S. Kaplan; Neel Kashkari; and Jerome H. Powell.

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Alex Klein

    3. Mai 2017 20:14 at 20:14

    Könnten Sie vllt bitte kurz die Bedeuung der Begriffe „hawkish“ und „dovish“ erklären ?

    besten Dank

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      3. Mai 2017 20:16 at 20:16

      @Alex, hawkish bedeutet, dass die Notenbanker zu Zinsanhebungen tendieren, dovish das Gegenteil..

  2. Avatar

    Alex Klein

    3. Mai 2017 20:28 at 20:28

    ok..vielen Dank

  3. Avatar

    Marko

    3. Mai 2017 21:09 at 21:09

    Der Faulenzerladen EZB macht typischerweise gar nix, obwohl es Europa gar nicht sooo schlecht geht… Da staune ich…

    Na, warten wir mal ab, die Zinserhöhungen der FED werden die EZB-Bankster in ihrem Glaspalast in Frankfurt früher oder später unter Druck setzen.

    • Avatar

      Michael

      3. Mai 2017 22:23 at 22:23

      @Marko
      Was heißt hier, der Faulenzerladen macht gar nix? Die machen alles, um den EUR klein zu halten und um ihre ehemaligen Arbeitgeber zufrieden zu stellen.
      Das ist harte Arbeit, bis zum Big Bang muss noch viel heiße Luft in die Hausse gepumpt werden.

  4. Avatar

    Michael

    3. Mai 2017 21:55 at 21:55

    Die Fed Fund Futures preisen eine gestiegene Wahrscheinlichkeit für den nächsten Zinsschritt im Juni ein…
    Hatten wir das nicht schon ein- bis zwei- bis 50 Mal in den letzten 3 Jahren, ohne Taten zu sehen?

    Abkühlung der Wirtschaft vermutlich vorübergehend…trotz schwächeren BIPs…Konsum wuchs nur moderat

    Mag sich jeder seine Meinung bilden, lachend, weinend oder neutral-konform mit der Marktreaktion an der Wall Street. Am Ende ist immer das schlechte Wetter entscheidend ;)

  5. Avatar

    Trigo

    3. Mai 2017 22:41 at 22:41

    Ein Duell zwischen der FED und der neuen Regierung! So blind können die doch nicht sein?! Oder doch? Na dann rauf mit den Zinsen und dabei spielt die FED das Lied „Once Upon a Time in the West“. https://youtu.be/lyuwBW9lNa8

    • Avatar

      Michael

      3. Mai 2017 22:57 at 22:57

      Am Ende des Videoclips siegt die Windkraft. Wer die FED, und wer die neue Regierung symbolisiert, sei der Interpretationskraft des Betrachters überlassen.

  6. Avatar

    Therapeut

    3. Mai 2017 23:01 at 23:01

    @Marko (Weltmeister der Widersprüche) Er kritisiert die EZB weil sie die Zinsen nicht erhöht, er ist der grösste Haussier trotz des hohen Aktienniveaus das hauptsächlich durch die Geldschwemme (historisch einmalig) der letzten Jahre zustande kam.Die Wirtschaft müsste eigentlich weltweit boomen.Ein Riesenproblem,dass das eben nicht so ist.Professor Marko meint,dass jetzt steigende Zinsen den Aktie weiter helfen sollte, träumen Sie weiter Professor Widerspruch

  7. Avatar

    daulini

    4. Mai 2017 09:13 at 09:13

    Es ist schon bemerkenswert, wie wir Menschen uns so manche Situation zurechtlegen. Erst Gekdschwemme, niedrige Zinsen, weil es der Wirtschaft so schlecht geht. Jetzt Anheben der Zinsen aufgrund zunehmender Stabilität. Normalerweise Gift für steigende Aktienkurse. Nein, nun auch wieder das Gegenteil, den Unternehmen geht es ja gut, obwohl man sich bei näherer Betrachtung der realen Stabilität wieder fragen muss, woher diese resultiert (Thema Aktienrückkäufe). Also letztlich doch wieder nur eine win-win-Situation für die Permabullen. Ich weis nicht, die Falten meines Stirnrunzelns werden immer tiefer, finde einfach nicht den Schalter zum Lahmlegen des Gehirns. Oder anders gefragt, mit welcher eiskalter Berechnung schaffen es die sicherlich nicht dummen Permabullen trotz der offensichtlichen Widersprüchlichkeit zwischen den Märkten und der realen Wirtschaftssituation nun schon jahrelang so zu reagieren?

  8. Avatar

    Gerd

    4. Mai 2017 09:54 at 09:54

    @Marko
    Lassen Sie sich bitte nicht beeindrucken von manchen Kommentatoren, die Ihnen ja mittlerweile schon seit 2000Punkten aufwärts immer wieder erneut weismachen wollen, Sie hätten keine Ahnung und Sie würden Fantastereien verbreiten.
    Mag sein, manch einer liest nicht korrekt oder versteht Ihre hintergründigen Texte nicht auf Anhieb. Glaubt Widersprüchliches darin zu erkennen, nennt Sie sogar Professor Widerspruch. Dabei ist das alles völlig logisch. Oder ich weiß nicht was Logik ist.

    Ist ja auch letztlich egal, die Realität gibt Ihnen Recht. Und deshalb gilt auch in diesem Fall:
    Lassen Sie die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.

    Viele Grüße

  9. Avatar

    Lars

    4. Mai 2017 23:55 at 23:55

    Die FED, hawkish wie eine Taube mit Bullenhoden ;)
    War sie das nicht auch schon in den letzten beiden Statements (und in den letzten 24 Monaten)?
    Wurden vier Zinserhöhungen in 2017 nicht schon vor Monaten, wenn nicht Jahren eingepreist?
    Liefern und nicht labern, wäre das Gebot der Stunde. Für vier Erhöhungen wird es knapp heuer.
    2% würden außerdem bedeuten, dass die Schuldenweltmeister in Insolvenz gehen müssten. Ob Studentenkredite, Autokredite, Immobilienkredite, Staatskredite.
    Die Börsen werden es weiterhin verleugnen, bis zum Big Bang!!!!!!!!!

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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