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Immobilienkredite: Nachfrage in den USA sinkt deutlich

Die Nachfrage für Immobilienkredite in den USA sinkt im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Das Zinsniveau hat sich seitdem verdoppelt.

Vorstadt-Siedlung in den USA

Die Nachfrage für Immobilienkredite in den USA sinkt deutlich. Das Niveau hat den tiefsten Stand seit vier Jahren erreicht. Laut heute veröffentlichten Daten der „Mortgage Bankers Association“ gingen die Anträge für Immobilienkredite in den USA für den Erwerb eines Eigenheims in der vergangenen Woche im Vergleich zur Vorwoche um 1 Prozent zurück. Das Volumen war aber satte 14 Prozent niedriger als in der gleichen Woche vor einem Jahr.

Dieser Rückgang der Nachfrage nach Häusern in den USA korreliert auf ganz kurze Sicht gesehen aber nicht perfekt mit dem Zins. So lag der durchschnittliche Vertragszinssatz für 30-jährige Festhypotheken mit konformen Darlehenssummen (647.200 Dollar oder weniger) bei 5,33 Prozent nach vormals 5,46 Prozent. Man darf bei der geringeren Nachfrage nach Krediten wohl eher vermuten, dass die große Zinswende in den USA nun immer mehr durchschlägt auf die Lust der Verbraucher sich Häuser anzuschaffen. Die auf Sicht von mehreren Monaten stark gestiegenen Zinsen verhageln einfach den Kaufanreiz, weil sie die monatlichen Belastungen für die potenziellen Hauskäufer deutlich hochtreiben. Man sieht im Chart: Die Zinslast für Hypotheken mit 30 Jahren Laufzeit hat sich seit Sommer 2021 fast verdoppelt!

Entwicklung der Zinsen für US-Immobilienkredite seit Mai 2021



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