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Immobilienpreise steigen bald? 3 große Portale mit Aussagen

Gleich drei große Immobilien-Portale melden sich gestern und heute zu Wort, und zeigen Optimismus für die Immobilienpreise.

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Foto: Roman_Babakin-Freepik.com

Die Immobilienpreise in Deutschland drehen bald? Es geht wieder aufwärts? Gestern machte das Portal immowelt hierzu bereits Aussagen. Ab Mitte des Jahres soll Besserung in Sicht sein. Heute melden sich die Anbieter ImmoScout24 und McMakler zu Wort, und sorgen für noch mehr Optimismus. Bevor wir auf die einzelnen aktuellen Aussagen zum deutschen Immobilienmarkt eingehen, hier der Blick auf das große Bild: Seit 2020 sehen wir die Entwicklung der Immobilienpreise (Europace Hauspreisindex) als blaue Linie, dazu als negative Korrelation der EZB-Leitzins in orange.

Grafik vergleicht Entwicklung der Immobilienpreise mit dem Leitzins der EZB

ImmoScout24: Immobilienpreise mit positiver Entwicklung

Der Kaufmarkt erfährt laut aktueller Mitteilung des Immobilienportals ImmoScout24 neuen Aufschwung. Nach einem Jahr geprägt von Zurückhaltung, zeigt das ImmoScout24 WohnBarometer für das vierte Quartal 2023 einen klaren Aufwärtstrend der Angebotspreise im Bereich Neubau. Auch bei Bestandsimmobilien ist der Trend positiv. Es gibt nur noch vereinzelt Preisabschläge. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen im Bestand steigt demnach bundesweit deutlich an. Also sehen wir bald steigende Immobilienpreise? Dazu die Erläuterung von ImmoScout24: „Angesichts der gesunkenen Inflationsrate und der wieder stabileren Zinslage kehrt eine gewisse Planungssicherheit und damit auch die Kaufnachfrage zunehmend zurück. Für viele rückt der Traum vom Eigenheim wieder ein Stück näher. Noch ist ein Angebotsüberhang im Markt. Dieser wird bei steigender Nachfrage jedoch ab der zweiten Jahreshälfte beginnen sich abzubauen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Preise nochmal so spürbar nachgeben werden wie im zweiten Halbjahr 2022.“

McMakler: Immobilienmarkt stabilisiert sich allmählich

Der Anbieter McMakler meldet heute: Im Januar sind die Zinsen für Baufinanzierungen mit zehnjähriger Zinsbindung auf 3,4 Prozent zurückgegangen – ein Minus von rund 0,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Nachfrage nach Wohnimmobilien wider, die im vierten Quartal 2023 um 4,5 Prozent gestiegen ist. Zudem verzeichnete der Immobilienmarkt im selben Quartal erstmals seit dem zweiten Quartal 2022 einen nominalen Anstieg der Immobilienpreise (Kaufpreise) im Vergleich zum Vorquartal. Sehen wir eine Wende bei den Preisen? Dazu McMakler: Während die Kaufpreise für Häuser noch um 0,2 Prozent rückläufig sind, verzeichneten Wohnungen einen Preisanstieg um 1,2 Prozent.

Der Geschäftsführer von McMakler Felix Jahn sagt dazu aktuell: „Die Zinsen sind nach wie vor deutlich höher als noch zu Ende 2022. Wir rechnen bis in die zweite Jahreshälfte 2024 hinein mit einem von starker Zurückhaltung geprägten Markt. Gleichzeitig ist der leichte nominale Preisanstieg im vierten Quartal ein positives Signal für eine allmähliche Stabilisierung des Marktes und einen leichten Anstieg der Nachfrage nach Immobilien. Ein Treiber sind die seit November gesunkenen Baufinanzierungszinsen. Bei dem aktuell üblichen Finanzierungszinssatz lässt sich im Vergleich zu Oktober 2023 bereits ein beachtlicher Betrag sparen.“



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1 Kommentar

  1. Moin, moin,

    … Immobilienpreise steigen langsam …. bis der Lastenausgleich kommt und der wird kommen.

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