Europa

Importpreise den neunten Monat in Folge deflationär!

Die deutschen Importpreise für den Monat Januar wurden soeben mit -0,9% im Vergleich zu Januar 2019 veröffentlicht. Damit sind sie im Jahresvergleich den neunten Monat in Folge in der Deflation. Im Monatsvergleich zu Dezember 2019 ist es ein Minus von 0,4%. Wie wir es immer wieder betonen: Nicht die EZB mit ihrer Geldpolitik, sondern die Energiepreise (speziell der Ölpreis) beeinflussen Importpreise, Großhandelspreise, Erzeugerpreise und Verbraucherpreise! Wichtig: Heute um 14 Uhr vermeldet das Statistische Bundesamt die Verbraucherpreise für Februar. Seit Wochen erwähnen wir den zuletzt extrem stark gefallenen Ölpreis, und dass die Verbraucherpreise für Februar daher deutlich schwächer ausfallen könnten. Heute um 14 Uhr sind wir alle schlauer!

Zitat von den Statistikern zu den Importpreisen heute, auszugsweise:

Der Rückgang der Importpreise gegenüber Januar 2019 war vor allem durch die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie beeinflusst. Energieeinfuhren waren im Januar 2020 um 6,9 % billiger als im Januar 2019 (-4,8 % gegenüber Dezember 2019). Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate für Energie hatte Erdgas mit einem Minus von 32,2 %. Dagegen lagen die Preise für Erdöl mit +12,5 % und für Mineralölerzeugnisse mit +3,8 % über denen von Januar 2019.

Importpreise Januar Tabelle



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