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Devisen

Inside Riße (VIDEO): Wohl keine weiteren Zinserhöhungen in den USA und die Folgen

Redaktion

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Von Stefan Riße

Im Dax wurde das Gap nach oben geschlossen. Europa steht ohne Ölindustrie da und liegt damit auf der Sonnenseite, im Gegensatz zu den USA. Ohne Zinserhöhungen in den USA, was jetzt recht wahrscheinlich ist, könnte man klar sagen „die Phantasie ist aus dem Dollar raus“ und Goldman Sachs würde wohl mit seiner Prognose von EURUSD bei 0,95 brutal daneben liegen. Schwächelt der Dollar, wird Druck vom Yuan genommen. Ich bin daher sehr positiv für die Dax-Entwicklung gestimmt. Mehr im Video…

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    KARL MÜLLER

    4. Februar 2016 11:59 at 11:59

    Und wieder sofort aktiv ab Video:
    DAX SELL 9.495 / Ziel 9.25x / SL ohne / Signal: Riße-Effekt
    Mal schauen :-)
    VG KARL

  2. Avatar

    Roman

    4. Februar 2016 12:31 at 12:31

    @Karl Müller

    :D :D :D sehr lustig, aber die Indikatoren die funktionieren, die muss man nunmal zum traden hernehmen, und Herr Risse ist hier die Nr.1 der Kontraindikatoren geworden.

    Naja der Fond ist ja unter den Top 3 der schlechtesten Fonds 2015, und Herr Risse hat schon sehr gelitten. Es war wohl doch sehr schmerzhaft Anfang letzten Jahres short gewesen zu sein. Das hat Herrn Risse leider ein bisschen die Objektivität genommen. Dass er jetzt die fundamentalen Daten so dermaßen ausblendet ist natürlich fatal!!!

    Man darf aber nicht vergessen dass Herr Risse Finanzjournalist ist, und damit sein Geld verdient! Zusammen mit den Gebühren des Fonds hat es immerhin zu einer neuen Wohnung in Hamburg gereicht :D

  3. Avatar

    KARL MÜLLER

    4. Februar 2016 13:02 at 13:02

    50% der Posi entnommen bei 9.450 – geht an ein Herz für Kinder.
    Rest auf ES abgesichert.

    @Roman: neue Wohnung ist doch toll. Vielleicht hat er aber auch von Herrn Fugmann dessen Theorie über die Immobilienblase (gerade in Hamburg) gelesen und das ist auch nur ein schneller Trade, solange es noch klappt :-) Ansonsten wäre ein anspringendes Auto oder eine ordentliche GoPro (Shares dieser Firma sind gerade auch sehr preiswert zu haben ;-) vielleicht die sinnvollere Investition gewesen *fg

    VG KARL

    VG KARL

  4. Avatar

    Lossless

    4. Februar 2016 13:27 at 13:27

    Wir werden, wenn die 9300 hält, schon noch einmal die 11.000 Punkte sehen. Geht manchmal schneller als man denkt. Im Frühjahr ganz bestimmt. Die Zeichen dafür sehen wir seit gestern Abend. Von der FED kommt nichts, Draghi pumpt noch mehr Geld in die Märkte, Öl zieht an …alles gute Zeichen so sie den genutzt werden. In einem intakten Bärenmarkt wäre gestern der Dow abgekauft vor Handelsschluss. Wurde er nicht sind alles Zeichen für eine Erholung der Märkte.

    • Avatar

      KARL MÜLLER

      4. Februar 2016 14:21 at 14:21

      30% der Posi entnommen bei 9.350 (+145P/30%) – geht diesmal an mich ;)
      Rest bleibt bis zum Ziel.

      Diese Videos sind das perfekte Short-Signal immer. Fällt seitdem ohne geringste Gegenbewegung…

      @Lossless: Über 9300 denkt noch niemand mehr ernsthaft nach! Ob die 8500 halten oder nicht ist die spannende Frage ;-) Ansonsten … ja, ja – die 11K kommen ganz schnell. Hilft nur niemandem wirklich wenn wir vorher die 8500 besuchen *gg

      VG KARL

  5. Avatar

    Roman

    4. Februar 2016 14:11 at 14:11

    das sehe ich auch so. Die Erholung wird kommen, und auch kräftig ausfallen, die Frage ist nur wie weit es vorher noch einmal runter geht. wenn man sich den verlauf des Dow Jones in den Wahljahren mit Präsidenten in der zweiten Amtsperiode ansieht,dann stellt man fest dass der Februar ein sehr schwacher Monat ist. Ich sehe das Preistief irgendwann Mitte bis Ende Februar, und bis Ende März/Anfang April eine kräftige Erholung. Es gab bisher auch noch keine Kapitulation in den Stimmungsindikatoren, es fehlt auch ein 95%iger Abwärtsvolumen-Tag. Ich denke die wichtigen charttechnischen Marken müssen erst gebrochen werden, um einen turnarround zu initiieren. bis dahin ist wohl intraday trading das beste…

  6. Avatar

    Roman

    4. Februar 2016 14:27 at 14:27

    glückwunsch, super trade!! :D

    Wenn wir die 8500 noch anlaufen, wär das natürlich super. Ich denke die Chance steht im Moment ganz gut, aber wer weiß….

  7. Avatar

    Lossless

    4. Februar 2016 14:41 at 14:41

    @KARL MÜLLER was ich damit sagen wollte …langfristig gesehen, sehe ich ich den DAX über 11.000 Punkte. Klar können wir auch noch die 8500 sehen. Aber ab dann wird gekauft was das Zeug hält. Klar für Daytrader ist es im Moment ein Eldorado. Warum der DAX fählt? Der Deutsche Anleger ist der ängstlichste Anleger …wenn er überhaupt anlegt.
    Die Jungs in Amerika sind da ganz anders drauf. Und der DOW ist nun einmal der Leitindex schlechthin. PS. bin heute ab 9.600 Short und ziehe ganz gechillt mein Stop-Loss nach.

  8. Avatar

    Anna Hofer

    4. Februar 2016 16:04 at 16:04

    Hier sind ja alles Gewinner… Tollllllll

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Devisen

Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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Anleihen

Woher die aktuelle Euro-Stärke kommt – ein Analyst gibt Hinweise

Claudio Kummerfeld

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Das Euro-Symbol

Der Euro steigt seit genau zwei Tagen gegen den US-Dollar spürbar an von 1,1700 auf aktuell 1,1865. Dafür könnte es einen interessanten Grund geben. Man schaue auf den gestrigen Tag. Quasi unbemerkt von der breiten medialen Öffentlichkeit hat die EU ihre erste eigene Anleihetranche am freien Anleihemarkt platziert. Laut Berichten (siehe beispielsweise Bondguide) sei die Attraktivität dieses Angebots an EU-Anleihen schwer zu übersehen gewesen. Denn Moody’s habe die EU-Anleihen mit „Aaa“ bewertet. Und der Emissionspreis sei so festgesetzt worden, dass die Emission vom Markt gut aufgenommen wurde. Eine Nachfrage von 233 Milliarden Euro traf auf gerade mal 17 Milliarden Euro Angebot! Das zeigt, wie groß die Nachfrage der Institutionellen nach den Anleihen der EU war. Und wo soll da noch das Risiko sein, wenn Brüssel selbst die Anleihen ausgibt, und nicht ein Einzelstaat?

EU-Anleihen als Grund für aktuell steigenden Euro?

Eben dieser Drang in ein neues Anleihevehikel, nämlich eine zentrale Emission von EU-Anleihen, könnte bei den großen global agierenden Investoren (Fonds, Versicherungen, Pensionskassen etc) einen verstärkten Drang in den Euro verursachen. Der Deutsche Bank-Analyst George Saravelos hat ganz aktuell einige sehr interessante Aussagen zum Euro veröffentlicht mit der Headline „Someone likes Europe“, also übersetzt „Irgendwer mag Europa“. Über das große Auftragsbuch im Vorfeld der Emission sei ausführlich berichtet worden, aber weniger über die große Nachfrage seitens der Notenbanken, so seine Aussage. Nahezu 40 Prozent der gestrigen zehnjährigen Emission der EU wurden laut George Saravelos von den Notenbanken aufgenommen, was fast doppelt so viel sei wie die durchschnittliche Inanspruchnahme bei früheren europäischen Emissionen.

Warum das wichtig sei? Erstens seien Notenbanken in der Regel nicht abgesicherte Investoren, so dass eine starke Nachfrage von dieser Seite nach den neuen EU-Anleihen eine direkte Nachfrage für den Euro gegenüber dem US-Dollar bedeute, so George Saravelos. Zweitens sei die hohe Nachfrage von Notenbanken für diese neuen EU-Anleihen ein Vertrauensvotum für den Euro als Reservewährung, insbesondere in einer Zeit, in der die dominierende Rolle des Dollars in Frage gestellt werde.

Aber George Saravelos sagt auch, dass dieses aktuelle Ereignis nicht als alleiniger Grund für die aktuelle Euro-Stärke gesehen werden soll. Es solle auch in den Kontext größerer struktureller Verschiebungen gestellt werden. Es gehe um einen extrem starken negativen Policy-Mix für den US-Dollar. Die großes US-Haushaltsdefizite, eine sehr lockere Geldpolitik der Fed und sich verschlechternde Außenhandelskonten der USA. Schon vor den Wahlen in den USA verschlechtern sich diese Trends, so George Saravelos. Schauen wir an dieser Stelle mal auf den Chart. Er zeigt Euro gegen US-Dollar im Verlauf der letzten 30 Tage. Ist das neue „Aufnahmevehikel“ der EU (meine Wortkreation) für internationale Investorengelder aktuell ein zusätzlicher Impuls, der den Euro-Anstieg befeuert? Gut möglich.

Chart zeigt Kursverlauf von Euro gegen US-Dollar

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Devisen

Aktuell: Pfund sieht kein Brexit-Problem, US-Dollar und Goldpreis in Bewegung

Claudio Kummerfeld

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am

Die aktuelle Lage bei Goldpreis, US-Dollar sowie im britischen Pfund sind Thema in diesem Artikel. Der Devisenmarkt reagiert tief entspannt auf die Ereignisse rund um den Brexit. Die Verhandlungen zwischen EU und UK sollen diese Woche weitergehen, aber die letzte Brexit-Deadline zur Klärung von Problem rückt unaufhaltsam näher. Und dann hört man heute, dass die britische Regierung an 200.000 Unternehmen Briefe verschickt, wonach diese Vorbereitungen für einen harten Brexit treffen sollten. Und zack, das britische Pfund rauscht ab in den Keller?

Nein, das Pfund steigt sogar leicht! Gibt es nicht? Doch, heute geschieht es genau so. Am Freitag hatten wir noch vor der großen Ungewissheit und dem Risiko gewarnt, übers Wochenende im Pfund engagiert zu sein. Die Trader sagen mit dem Kursverlauf heute: Leute, ganz entspannt, es wird noch einen Deal geben. Was für ein Optimismus! Pfund gegen US-Dollar hat seit Freitag Abend gut 80 Pips zugelegt auf aktuell 1,3018. Euro gegen Pfund hat verloren von 0,9066 auf aktuell 0,9048.

US-Dollar und Goldpreis spielen ihr Spiel

Der US-Dollar verliert schon seit heute früh. Die steigende Hoffnung auf eine Einigung für einen neuen Billionen-Stimulus in den USA schürt natürlich Hoffnung für eine bessere globale Konjunktur. Damit ist der „große sichere Hafen“ namens US-Dollar als Fluchtwährung weniger gefragt. So verliert der Dollar-Index (Währungskorb) seit heute früh von 93,75 auf aktuell 93,23 Indexpunkte.

Tja, und der Goldpreis? Die ständigen seit Tagen anhaltenden Versuche, deutlich über 1.900 Dollar zu laufen, scheiterten immer wieder. Erst heute Vormittag berichteten wir. Ein schwacher US-Dollar bedeutet in der Regel einen stärkeren Goldpreis. Und so kletterte er heute auch von 1.900 auf 1.918 Dollar in der Spitze um 14 Uhr. Aber bis jetzt kommt der Goldpreis wieder zurück auf 1.909 Dollar. Mal wieder scheint der Anlauf nach oben zu scheitern. Im Chart sehen wir seit Freitag früh den US-Dollar-Index in blau gegen den Goldpreis in rot-grün.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf gegen US-Dollar

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